Samstag, 16. November 2013

Weitere humanoide Mini-Mumie im Iran gefunden?


Mensch oder Tier? Erste Aufnahme der angeblich im Iran gefunden Trockenmumie auf eine raktuellen iranischen Tageszeitung. | Copyright/Quelle: Hamid G. / paufosearch.com

Therean (Iran) - Während es seit der Untersuchung einer gerade einmal 15 Zentimeter großen, in der Atacama-Wüste gefundenen Mumie und den damit einhergehenden Spekulationen über deren möglichen Außerirdischen Herkunft, still um den Winzling geworden ist (...wir berichteten), verbreitet sich die Meldung über den Fund einer ähnlichen Trockenmumie im Iran derzeit besonders im Internet und sorgt erneut für Kontroversen. Bislang liegen jedoch noch kaum Informationen geschweige denn Begutachtungen des angeblichen Fundes vor.

Wie der Direktor des UFO Research Center of Pennsylvania (www.paufosearch.com), Butch Withkowski, auf Anfrage gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" bestätigte, wurden ihm am 8. November 2013 Information und Fotoaufnahmen der kleinen Kreatur per E-Mail von einem Absender Namens "Hamid G." aus dem Iran zugeschickt, der sich als Finder der Mumie ausgibt.


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Die "menschenähnlich aussehende Kreatur" sei gerade einmal 7 Zentimeter hoch, habe sehr große Augen, gelbe Haut und einen Kopf der selbst größer als der restliche Körper sei.




Weitere Aufnahmen des Körpers. | Copyright/Quelle: Hamid G. / paufosearch.com

Merkwürdig an dem Körper sei, dass er selbst bei Tiefsttemperaturen nicht einfriere (wie auch immer man das zu verstehen hat?) und dass er unter warmen Bedingungen nicht zu riechen beginne. Auch gebe es keine Anzeichen für Verwesung oder Schimmel. "Seine Muskeln wirken (vergleichsweise) stark. Die kurzen Haare und Zähne sehen aus, wie die eines wilden Tieres", so der Mailabsender weiter.


Neben den Aufnahmen besitze er auch noch weitere Röntgen- und MRT-Aufnahmen, die er den Forscher in weiteren Mail zur Verfügung stellen könne.


Bislang liegen noch keine Stellungsnahmen von Experten, human- oder/und Tiermedizinern zu den angeblich aus dem Iran stammenden Aufnahmen vor. Da auch tierische Skelette, gerade als Föten sehr menschlich aussehen können, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden, ob es sich hier überhaupt um die Trockenmumie eines menschlichen Wesen handelt. Die noch deutlich weit geöffneten Fontanellen, also die noch nicht durch knöcherne oder knorpelige Strukturen umfassten Bereich des Schädels neugeborener Wirbeltiere, zeigen jedoch auch schon dem Laien an, dass dieses Wesen zum Zeitpunkt des Todes noch sehr jung gewesen sein muss, es sich sogar noch durchaus um eine Fehl- und/oder Frühgeburt handelt.



Röntgenaufnahme des Wesens. | Copyright/Quelle: Hamit G. / paufosearch.com

Kritische Beobachter zweifeln schon jetzt an der Geschichte und fragen, warum sich "Hamit G." ausgerechnet an das international kaum bekannte "UFO Research Center of Pennsylvania" und nicht an eine der großen UFO-Forschungsorganisationen, prominente Forscher oder gar ausgewiesenen Humanmedizinern selbst gewandt hatte. Vor dem Hintergrund der Ähnlichkeiten zur Atacama-Mumie, wäre beispielsweise der die kürzlichen Untersuchungen initiierende Steven Greer der viel nahe liegender Ansprechpartner gewesen. Auch Withkowskis selbst zeigt sich gegenüber unserer Redaktion darüber verblüfft: "Wir haben selbst keine Ahnung, warum er gerade uns kontaktiert hat. Vielleicht hat er uns mit einer anderen Gruppe verwechselt. Und warum hat er sich nicht gleich Mediziner und Wissenschaftler gewandt???"


Solange keine weiteren Informationen vorliegen, bleibt der Fall fragwürdig und die Behauptung, es handele sich um eine menschliche Mumie rein spekulativ...


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

GreWi-Interview Exklusiv: Stanford-Genetiker Garry Nolan zum Stand der Untersuchungen der Atacama-Mumie 12. Juni 2013

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Quelle: paufosearch.com, beforeitsnews.com
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