Samstag, 7. Dezember 2013

Gestand US-Generalstabschef Nathan F. Twining auf dem Sterbebett den Absturz eines außerirdischen Raumschiffs in Roswell?


General Nathan F. Twining (1897-1982). | Copyright: Public Domain

Washington (USA) - Sechs Wochen vor seinem Tod soll der 4-Sterne Generalstabschef und Mitglied des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte unter Präsident Eisenhower, Nathan F. Twining, gegenüber seinem Sohn gestanden haben, dass beim Absturzereignis nahe Roswell im Juli 1947 tatsächlich ein außerirdisches Raumschiff samt Insassen abstürzte, einer dieser Insassen sogar überlebt und mit ihm kommuniziert habe. Dies behauptet zumindest die Engländerin Jo Walters, die alle diese Aussagen von Twining Sohn persönlich erfahren haben will.

In einem bislang nur wenig beachteten Interview erläuterte die Seniorin gegenüber Joanne Summerscales erst im vergangenen September (2013), wie sie den gleichnamigen Sohn Twinings vor etwa 15 Jahren (1997/98) gemeinsam mit zwei Freundinnen kennengelernt habe, als sie vorhatte, sich in den USA zur Ruhe zusetzten. Durch die gemeinsame Zugehörigkeit zu der besonders in den USA aktiven Religionsgemeinschaft "Science of Mind" sei sie auf der Ranch Twinings nahe Roswell in New Mexiko gewesen, da Twining hier große Ländereien besaß, die er der Gruppe um Kauf angeboten habe.

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Als Walters bemerkte, dass sie nicht nur nahe Roswell waren, sondern sie es auch mit dem Sohn des gerade auch in UFO-Kreisen bekannten US-Generalstabschefs unter Eisenhower zu tun hatte, kam das Gespräch der beiden recht schnell auch auf die UFO-Thematik, an der Jo Walters schon lange interessiert war.


Twining jun. habe ihr erklärt, dass er selbst der offiziellen Erklärung, nach der in Roswell lediglich ein Spionageballon im Rahmen von "Projekt Mogul" abgestürzt sei (...wir berichteten), immer schon kritisch gegenüber gewesen sei.


Tatsächlich hatte er schon zuvor UFO-Forschern gegenüber erklärt, dass er aus diesem Grund immer wieder seinen Vater zum Roswell-Ereignis befragt, dass dieser aber immer wieder erklärt habe, dass es kein wirkliches Geheimnis um Roswell gäbe, und dass damals tatsächlich nur Mogul vom Himmel gefallen und die geborgen worden sei.


In letzterem Punkt unterscheidet sich nun Jo Walters' Bericht dramatisch von den bisherigen Versionen. Ihr gegenüber habe Twining jun. nun erklärt, dass sein Vater etwa sechs Wochen vor seinem Tod seine Geschichte plötzlich geändert habe, weil er sein Gewissen erleichtern und zumindest mit seinem Sohn gegenüber in dieser Sache ins Reine kommen wolle.


Nathan Twining jun. habe ihr unter dem Vermerk der Vertraulichkeit kurz berichtet:

- Dass bei dem Roswell-Vorfall tatsächlich Außerirdische beteiligt gewesen seien.
- Dass damals eine Mannschaft von mehren (3 oder 5) Wesen in der Wüste abgestürzt sei.

- Das eines dieser Wesen den Absturz zunächst überlebt habe - 15 Jahre später jedoch (in Gefangenschaft) verstorben sei.
- Dass sein Vater selbst (also Nathan F. Twining sen.) dieses Wesen in einer geheimen militärischen Anlage (Area 51?) besucht und mit ihm auf telepathischem Wege kommuniziert habe.

Jo Walters im Interview (engl.)

(Die Aussagen zum Treffen mit Nathan F. Twining jun. beginnen ab 27:40)

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Während Jo selbst erklärte, dass sie noch so viele Fragen gehabt hätte, sei das Gespräch jedoch schon bald von ihren Freundinnen, die an UFOs überhaupt nicht interessiert gewesen seien, unterbrochen worden und sich vor ihrer Abreise keine weitere Gelegenheit mehr ergeben habe. Auch habe sie später keinen weiteren Kontakt mehr zu Twining jun. gehabt bzw. von sich aus gesucht - obwohl dieser offenbar an einem solchen Kontakt interessiert war. Warum sie diesen Kontakt nicht gesucht bzw. aufgenommen habe, das kann sich die Seniorin heute nicht mehr erklären. Er habe ihre sogar eine CD mit selbst komponierter Musik mitgegeben, die sie jedoch - auch das kann sie sich nicht mehr erklären - nie angehört habe.


Was ist also von der Aussage Jo Walters' zu halten?


Kritiker wenden schon jetzt ein, dass es sich lediglich um die Behauptung einer Person über die Behauptungen einer anderen Person - also um kaum mehr als um Hörensagen handelt. Die Aussage Walters' also im Sinne eines Beweises nicht belastbar seien.


Auch der Umstand, dass Jo Walters sich auch sonst mehr als offen für ungewöhnliche Phänomene zeigt und selbst entsprechende (Nahtod-)Erfahrungen gemacht haben will (über die sie im ersten Teil des Interviews berichtet...), dient Skeptikern ebenso als Vorlage für Kritik wie der Umstand, dass das Interview gegenüber Joanne Summerscales getätigt wurde. Diese vertritt als Gründungsmitglied und Direktorin das Projekt "Anomalous Mind Management, Abductee, Contactee Helpline" (AMMACH). Dieses wendet sich an Menschen, die davon überzeugt sind, von Außerirdischen entführt worden zu sein, will diesen Personen Hilfestellungen geben und die geschilderten Erfahrungen untersuchen.


Nathan F. Twinings jun. | Quelle: bragalia.blogspot.com

Wie der UFO- und Roswell-Forscher Anthony Bragalia jedoch berichtet, gibt es darüber hinaus Umstände, die zumindest die Behauptung Jo Walters stützen, auf der Ranch von Twining jun. gewesen zu sein und somit den Sohn des Generalstabschefs tatsächlich getroffen zu haben.


So habe etwa der Roswell-Untersucher Tom Carrey angesichts des vorliegenden Interview-Videos mit Jo Walters bestätigt, dass Walters Details, Umstände, das Verhalten und Zusammenhänge beschriebe, ihn zumindest davon überzeugen, dass Jo Walters den Sohn des Generals auf dessen Ranch in New Mexico tatsächlich getroffen habe.


Zudem erklärte der UFO-Forscher Ted Oliphant auf seiner Facebook-Seite, dass auch er von Twining jun. gehört habe, dass dessen Vater (Twining sen.) den Roswell-Alien selbst gesehen und mit diesem telepathisch kommuniziert habe. Oliphant fügt übrigens hinzu, dass eine der Botschaften des gefangenen Außerirdischen an den General die gewesen sei, dass die Außerirdischen "keinen Kontakt mit uns" wollten.


Schon 2011 hatte die Forscherin Suzy Ward berichtet, dass auch sie vor damals 20 Jahren Land von Twining jr. gekauft habe und es auch damals zu einem Gespräch über den Roswell-Vorfall gekommen sei. Wie schon Oliphant und Walters, so will auch sie von Twining jun. erfahren haben, dass sein Vater ihm von einem überlebenden Außerirdischen des Absturzes erzählt habe, mit dem er telepathisch kommuniziert hatte.


Bragalia fügt abschließend erläuternd hinzu, dass er keinen Grund sehe, warum Twining jun. das hohe Ansehen seines Vaters durch derartige Aussagen in Zweifel ziehen sollte, würde es sich nicht um die Wahrheit handeln.


Leider gibt es derzeit vermutlich keine Mittel und Wege mehr, Nathan F. Twining jun. selbst in dieser Angelegenheit zu befragen. Laut Bragalia ist der mittlerweile selbst Mitte 80-Järhige arbeitsunfähig und stark pflegebedürftig. Bemühungen um einen direkten Kontakt u.a. durch Summerscales verliefen bislang erfolglos.


Sollten sich die Aussagen von Walters, Oliphant und Ward dennoch bestätigen, so wäre dies die bislang hochrangigste Bestätigung für einen Absturz Außerirdischer nahe Roswell im Juni 1947...


Hintergrund
General Twinings UFO- und Roswell-Connection

General Nathan Twining stammt aus einer Familie mit weit zurückreichender Militärtradition und war Absolvent der Militärakademie West Point. Als Vorsitzender des Joint Chiefs of Staff, also des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte war er einer der höchstrangigen und hochdekoriertesten Militäroffiziere der US-Streitkräfte und der Oberberater des Präsidenten in militärischen Fragen.

Twining sen. selbst war es, der - besorgt über das stetig wachsende Interesse und die Zunahme von UFO-Sichtungen im Sommer 1947 - mit "Project Sign" die erste offizielle UFO-Studie des US-Militärs empfohlen hatte.


Während des Roswell-Ereignisses war Twining (sen.) Kommandant des Air Material Command (AMC) und so mit der Erforschung, Entwicklung, Beschaffung und dem Test eigener oder ausländischer Waffen- und Flugzeugtypen betraut.




Der General war also ganz sicher in geeigneter Position, um genau zu wissen, was wirklich in Rowell geschehen war. Hinzu dürfte er weiteres Wissen spätestens dann erlangt haben, als er von Präsident Eisenhower die Leitung des Joint Chiefs of Staff und damit des Vereinigten Generalstabs der US-Streitkräfte übertragen bekam.


In einem lange Zeit klassifizierten und mittlerweile berühmt-berüchtigten Brief an den Air Force General George Schulgen - ein Schreiben das als "Twining (UFO) Memo" bekannt wurde (s. Abb.) - schrieb Twining, dass das Phänomen der fliegenden Scheiben "real und nicht fantasiert oder fiktiv" sei. In dem Memo führt Twining weiter aus, dass der entweder von einem natürlichen Phänomen oder kontrolliert und technisierten Objekten als mögliche Erklärungen für das UFO-Phänomen ausgehe.



Die erste Seite den "Twining UFO Memos" an General Schulgen. Weitere ausführliche Informationen zu diesem Memo finden Sie HIER. | Copyright: Public Domain

Sollten die aktuellen Behauptungen über ein Sterbebettgeständnis des Generals über die außerirdischer Natur des Roswell-Absturzes zutreffen, hätte Twining schon zum Zeitpunkt des Verfassens des besagten Memos (das "nach" dem Roswell-Absturz geschrieben wurde) wesentlich genauer über die wirklichen Hintergrunde des UFO-Phänomens und des Roswell-Ereignisses gewusst, dies jedoch bis zu seinem Tode in der Öffentlichkeit und im Austausch mit anderen Offizieren diesen Umstand jedoch zumindest verschwiegen.


Nachdem Twining am 29. März 1982 im Alter von 84 Jahren verstarb, wurde er mit allen militärischen Ehren auch dem Nationalfriedhof der USA in Arlington beigesetzt.


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