Donnerstag, 2. Januar 2014

2013 - Die wichtigsten GreWi-Nachrichten im Jahresrückblick - Teil 2

Mit 2013 geht auch heuer ein neben den zahlreichen und welt- und die Zeiten bewegenden ökologischen, politischen, sozialen und menschlichen Ereignissen auch aus Sicht der Themen unserer Seite wieder einmal ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In unserem GreWi-Jahresrückblick haben wir einige der wichtigsten Meldungen aus den mehr als 800 GreWi-Meldungen des Jahres 2013 in drei Teilen zusammengestellt.

...zu Teil 1

MAI 2013


Russische Forscher wollen Beweise dafür gefunden haben, dass das Tunguska-Ereignis von einem Kometen verursacht wurde
Seit rund 100 Jahren sorgt ein gewaltiges Explosionsereignis über der isoliert gelegenen Tunguska-Region in Sibirien sowohl und Wissenschaftlern als auch unter Laien für kontroverse Diskussion darüber, was damals am 30. Juni 1908 zu einer der gewaltigsten Explosionen der Neuzeit geführt hatte und auf einer Fläche von mehr als 2.000 Quadratkilometern rund 80 Millionen Bäumen wie Streichhölzer umknicken ließ. Vom abgestürzten UFO, über eine Atomexplosion unbekannter Herkunft, beiden Phänomene zugleich bis hin zur naturwissenschaftlichen Theorie, dass ein hoch über den Wäldern explodierter Meteorit oder ein Komet für den Schaden verantwortlich war, wurden bereits zahlreiche Erklärungsversuche diskutiert. Jetzt wollen russische Wissenschaftler erstmals Fragmente gefunden haben, die den Einschlag eines Kometen als Auslöser des Tunguska-Ereignisses beweisen könnten.

Airbus-Crew meldete Beinahe-Kollision mit einem UFO
Wie erst jetzt bekannt wurde, entging am 2. Dezember 2012 ein Airbus 320 mit 220 Personen an Bord etwa 20 Kilometer vom internationalen Flughafen Glasgow nur knapp einer möglichen Katastrophe. Auf einer Flughöhe von etwa 1000 Meter und bei guten Wetterverhältnissen entdeckten die Piloten beim Landeanflug auf den Flughafen plötzlich in nur 90 Metern Entfernung ein unbekanntes Flugobjekt auf direktem Kollisionskurs.

"Brasilianisches Atlantis entdeckt? Geologen finden Beweise für einen versunkenen Kontinent im Südatlantik
Im Südatlantik, 1.500 Kilometer vor der Küste Brasiliens in internationalen Gewässern haben japanische und brasilianische Geologen Beweise für eine einstige Landmasse zwischen Südamerika und Afrika entdeckt.

Bislang unbekannte Pflanzenkommunikation fördert das Wachstum
Pflanzen gelten in der Regel als vergleichsweise stille Organismen und Kommunikationsversuche mit ihnen als eher einseitiges Vergnügen. Mehr und mehr finden Forscher jedoch heraus, dass auch Pflanzen miteinander sogar direkt und auf unterschiedliche Weise Kommunizieren können und ihre Umwelt auf deutlich komplexere Weise wahrnehmen als bislang angenommen. Eine aktuelle Studie australischer Wissenschaftler belegt nun, dass offenbar eine bislang unbekannte Form der Kommunikation zwischen benachbarten Pflanzen das Wachstum der einzelnen Pflanzen selbst unterschiedlicher Arten fördert oder hemmt und diese "Pflanzensprache" möglicherweise sogar auf akustischem Wege stattfindet.

Studie belegt mysteriöse genetische Neuausrichtung der Mitteleuropäer vor 4.500 Jahren
Vor rund 4.500 Jahren kam es in der Abstammungslinie der Mitteleuropäer zu einem vollständigen genetischen Neuausrichtung. Welches Ereignis für den heute noch genetisch nachweisbaren Wandel verantwortlich war. ist den Genetikern bislang noch ein großes Rätsel.

Hessdalen-Phänomene: Norwegens Außenminister eröffnet Ausstellungsraum zur Erforschung von unbekannten Himmelsphänomenen in Wissenschaftsmuseum
Seit mehr als 20 Jahren erforschen Wissenschaftler unter der Leitung von Erling P. Strand vom norwegischen Østfold College bislang unerklärbare Phänomene am Himmel über Hessdalen in Zentral-Norwegen. Am vergangenen Freitag wurde im Wissenschaftsmuseum "Inspiria" ein Ausstellungsraum, der sich eigens mit den Hessdalen-Phänomenen und ihrer instrumentellen Erforschung widmet, vom norwegischen Außenminister Espen Barth Eide feierlich eröffnet. Vor diesem Hintergrund hat "grenzwissenschaft-aktuell.de" Erling Strand im Interview zum Stand der Erforschung des Hessdalen-Phänomens befragt.

Ehem. CIA-Offizier: "Präsident Eisenhower wollte Area 51 stürmen lassen, um dortige UFO-Geheimnisse zu erfahren"
Weil er keine lange Lebenserwartung mehr habe, hat ein angeblich ehemaliger CIA-Beamter gegenüber dem Historiker und UFO-Forscher Richard Dolan eine Art Lebensbeichte in Sachen UFO-Geheimnisse der CIA, der US-Regierung, und -Militärs abgelegt. In seinen Aussagen bezeichnet der namentlich anonyme angebliche Zeitzeuge das offizielle UFO-Untersuchungsprojekt der US Air Force, "Projekct Blue Book" als teilweise inszeniertes und verfälschtes Ablenkungsmanöver und berichtet nahezu Ungeheuerliches über die Pläne des ehemaligen US-Präsidenten Dwight D. Eisenhower in dessen Bemühen, in die UFO-Geheimnisse der USA Einsicht zu erhalten. Er selbst will lebende Außerirdische in geheimen Forschungseinrichtungen des US-Militärs gesehen haben.

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Dalai Lama fordert Respekt auch vor intergalaktischen Besuchern
Auf dem "Environtmental Summit", das am 9. Mai 2013 in Portland, Oregon stattfand, ging der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso, auch exemplarisch auf die Frage ein wie die Menschheit Besuchern aus dem Weltall gegenüber treten sollte.

Schüler-Experiment zu Mobilfunkstrahlung: Pflanzen keimen nicht in der Nähe von Netzwerk-Routern - Wissenschaftler zeigen Interesse
Ein einfaches Experiment dänischer Schülerinnen zur angeblichen Strahlen-Schädlichkeit von Mobilfunkstrahlung sorgt international und auch bei Wissenschaftlern für Kontroverse Diskussionen und Interesse. In Keimtest mit Kresse in strahlungsfreien Räumen und direkt neben aktiven Netzwerk-Routern zeigte sich, dass die den elektromagnetischen Strahlungsquellen ausgesetzten Samen nicht keimen wollten. Jetzt wollen Wissenschaftler das Experiment unter Laborbedingungen wiederholen.

Mehrstrahl-Sonar zeigt Ostsee-Anomalie erstmals in 3D - Weitere Videos mit Anomalien angekündigt
Nachdem lange Zeit nur normale Sonar-Aufnahmen der sogenannten großen "Ostsee-Anomalie", einer kreisförmigen und bislang unerklärten Struktur am Grunde der Ostsee, zur Verfügung standen, haben ihre Entdecker, Schatztaucher der Bergungsfirma "Ocean-X-Team" nun eine Aufnahme mit einem mehrstrahligen Sonar (Fächerecholot / Multibeam-Echosounder) veröffentlicht, die die Struktur erstmals in 3D offenbart und zugleich Videoaufnahmen weitere nur für Sonar sichtbarer Anomalien in der Nähe der Kreisstruktur angekündigt.

Mammut-Kadaver mit "Frischfleisch" und flüssigem Blut entdeckt
Auf den Ljachow-Inseln in der Ostsibirischen See haben Wissenschaftler der North-Eastern Federal University einen erstaunlich gut erhaltenen Mammut-Kadaver entdeckt. Nicht nur, dass Teile des Fleisches noch immer die "natürlich rote Färbung von frischem Fleisch" aufwiesen, aus einer in den Körper gestochenen Wunde trat auch noch flüssiges Blut aus. Erneut weckt der Fund eines derart gut erhaltenen Mammut-Körpers die Hoffnung nicht nur der beteiligten Forscher, schon in absehbarer Zeit die Eiszeitriesen durch Klonen wieder zum Leben erwecken zu können.

JUNI 2013


Schimpansen haben fünfdimensionale Persönlichkeit
Während Psychologen lange über den Kern jener Persönlichkeitsdimensionen debattierten, die unsere sogenannte Menschlichkeit ausmachen, waren auch Primatenforscher darum bemüht, die Persönlichkeitseigenschaften unserer nächsten Verwandten, den Schimpansen, zu erforschen. Wie US-amerikanische Primatologen aktuell berichten, liegen mittlerweile deutliche Belege für universell unter Schimpansen verbreitete fünf Persönlichkeitsdimensionen vor.

Forscher steuern Quadrocopter erstmals mit Gedanken
US-Studenten ist es erstmals gelungen, einen ferngesteuerten Quadrokopter mittels Gedankenkraft zu manövrieren. Noch haben die Studenten hehre Ziele und hoffen, zukünftig körperbehinderten und Menschen, die an neurodegenerativen Störungen leiden, ein non-invasiv Interface zur Steuerung von Computern, Robotern und Maschinen zur Verfügung zu stellen.

Opportunity: Rover findet erneut Beweise für einstiges "Trinkwasser" auf dem Mars
Der Rover "Opportuniy" hat auf dem Mars erneut Tonmineralien entdeckt, die so wohl nur durch Kontakt mit pH-neutralem flüssigem Wasser entstanden sein konnten. "Dieses Wasser", so die NASA-Forscher auf einer Pressekonferenz, "hätten man sogar trinken können."

Chinesischer Passagierjet kollidiert auf 8.000 Meter Flughöhe mit unbekanntem Objekt
Chinesischen Medienagenturen zufolge ist es am 4. Juni 2013 nach dem Start einer Boeing 757 auf knapp 8.000 Metern Höhe zu einem Zusammenstoß des Flugzeuges mit einem unbekannten Objekt gekommen. Zumindest und unübersehbar zeugt eine große Beule in der Front der Maschine von der bedrohlichen Kollision.

GreWi-Interview Exklusiv: Stanford-Genetiker Garry Nolan zum Stand der Untersuchungen der Atacama-Mumie
Seit der Veröffentlichung des Dokumentarfilms "Sirius", in dem die ersten Untersuchungsergebnisse einer gerade einmal 15 Zentimeter großen, menschenartigen Mumie aus der Atacama-Wüste durch Mediziner und Genetiker der Stanford University präsentiert wurden, haben diese zu zahlreiche Kontroversen, Diskussionen und Missverständnissen - sowohl unter Laien, Experten und in den Medien geführt. Um mit diesen Missverständnissen über die Untersuchungsergebnisse und die tatsächlichen Ansichten der beteiligten Experten aufzuräumen, hat "grenzwissenschaft-aktuell.de" den die DNA-Analysen durchführenden Stanford-Genetiker Dr. Garry Nolan um ein Interview gebeten.

Forscher lesen Gefühle anhand von Hirnaktivität
Erstmals ist es US-Forschern gelungen, anhand von Hirnaktivitätsmustern zu erkennen, welche Emotionen die jeweiligen Probanden gerade durchlebten.



Großbritannien gibt letzte Tranche einst geheimer UFO-Akten frei
Seit 2008 hat das britische Verteidigungsministerium "Ministry of Defense" (MoD) über das "National Archive" nach und nach seine einst geheimen UFO-Akten veröffentlicht. Mit der heute publizierten Tranche ist dieses Projekt nun abgeschlossen. Die nun letzten veröffentlichten Akten beinhalten Meldungen des einstigen UFO-Büros des MoD aus den Jahren 2007 bis zu dessen Schließung im November 2009.

...in den Mainstream-Medien werden die britischen UFO-Akten einmal mehr belächelt. Das funktioniert aber nur solange, wie man – so geschehen – sie wirklich interessanten Fälle ausblendet und sich auf die Kuriositäten der freigegebenen Akten konzentriert.


Einmal mehr hat sich grenzwissenschaft-aktuell.de in einem zweiteiligen Dossier jener

Fälle angenommen, die Spiegel & Co verschweigen... Teil 1 / Teil 2




Voynich-Manuskript: Weitere Studie findet Hinweise auf zugrunde liegende natürliche Sprache
Ein rund 400 Jahre altes Buch, das sogenannte "Voynich-Manuskript, ist angefüllt mit vermeintlich botanischen, astronomischen und anatomischen Abbildungen jedoch in einer bislang unbekannten Schrift und Sprache verfasst, die sich bis heute jeglichen Bemühungen einer Entzifferung widersetzt hat. Jetzt glauben auch zwei englischer Wissenschaftler Hinweise dafür gefunden haben, dass dem "unlesbaren Buch" eine natürliche Sprache zugrunde liegt.

Gliese 667C: Drei Planeten in der habitablen Zone eines sonnennahen Sterns entdeckt
Ein internationales Astronomenteam hat anhand neuer Beobachtungen des sonnennahen Sterns "Gliese 667C" und anhand bereits vorhandener Daten des HARPS-Instruments am 3,6-Meter-Teleskop der Europäischen Südsternwarte "ESO" in Chile ein dortiges Planetensystem mit mindestens sechs Planeten identifiziert. Eine Rekordanzahl von drei Planeten dieses Systems sind sogenannte Super-Erden, die ihren Stern zudem in jenem Abstandsbereich umkreisen, in dem flüssiges Wasser möglich sein könnte. Dies macht sie zu möglichen Kandidaten für die Existenz von Leben, wie wir es von der Erde kennen. Es ist zudem das erste Planetensystem mit einer voll besetzten habitablen Zone, das bisher entdeckt wurde.

Pflanzen nutzen Mathematik um die Nächte durchzustehen
Um über Nacht nicht zu verhungern, wenden Pflanzen exakte arithmetischen Division an, die es ihnen ermöglicht, ihre Stärke-Reserven konstant so einzuteilen, dass diese genau bis zum Sonnenaufgang reichen. Zu dieser erstaunlichen Erkenntnis kamen britische Wissenschaftler in Experimenten und Untersuchungen, deren Ergebnisse sie aktuell im Fachmagazin "eLife" beschrieben haben.

Neurologischer Blick zurück: Hirnscans offenbaren Muster vergangener Erfahrungen
Israelische Wissenschaftler haben nun erstmals Hinweise darauf gefunden, dass Hirnaktivitätsmuster auch bereits vergangenen Erfahrungen der letzten 24 Stunden widerspiegeln können und sehen nun eine Vielzahl möglicher Anwendungen.


Computermodell von Pflanzen- und Wurzelwachstum erklärt Afrikas "Feenkreise"
Seit Jahrzehnten stellen die sogenannten "Feenkreise", wie sie vornehmlich in den steppenartigen Grasländern des südlichen Afrikas zu Tausenden zu finden sind, Wissenschaftler vor ein Rätsel und provozierten bereits die unterschiedlichsten Erklärungstheorien und kontroverse Diskussionen. Jetzt hat eine Gruppe aus Forschern sich dem Mysterium mittels Computersimulationen von Pflanzen- bzw. Wurzelwachstum genähert und scheinen damit die Entstehung, Form, Größe und Verbreitung der Feenkreise erklären zu können.

Hollywood-Kostüm-Experte ist überzeugt: "Wesen in historischem Bigfoot-Film ist kein Mensch im Kostüm!"

Auf der diesjährigen "Texas Bigfoot Conference" im vergangenen März (2013) stellte der professionelle Masken- und Kostümbildner Bill Munns die Ergebnisse seiner bislang fünfjährigen Untersuchungen und Analyse eines Films von 1967 vor, der seither von den meisten Bigfoot-Forschern als Beweis für die Existenz der aufrechtgehenden nordamerikanischen Großprimaten Bigfoot bzw. Sasquatch gefeiert, von Kritikern und Skeptikern jedoch als Schwindel und kurz als "Mann im Affenkostüm" abgestempelt wird. Als Schlussfolgerungen seiner Detailanalyse kommt der Experte zu der Überzeugung, dass der Film ein echtes Lebewesen zeigt.

JULI 2013


Hölzerne Uhrwerke - Bäume erahnen die Dämmerung
Ein internes, von einem molekularen Zeitgeber kontrolliertes System, erlaubt es Bäumen, das Öffnen und Schließen ihrer Spaltöffnungen (Stomata) an den Blättern und damit ihren gesamten Wasserverbrauch während der Nacht zu kontrollieren.


Möglicherweise bis zu doppelt so viele lebensfreundliche Planeten um Rote Zwerge als bislang angenommen
In einer neuen Studie kommen US-Wissenschaftler zu der Erkenntnis, dass der Einfluss von Wolken und deren Verhalten in den Atmosphären von Exoplaneten die Anzahl der potentiell lebensfreundlichen Planeten im Umfeld sogenannter Roter Zwerge - und damit des im Universum am häufigsten vorkommenden Sternentyps - verdoppeln könnte. Alleine für unsere Heimatgalaxie die Milchstraße würde dies bedeuten, dass rund 60 Milliarden erdartige Planeten solche Zwergsterne innerhalb der "habitablen Zone" umreisen und somit auf ihren Oberflächen flüssiges Wasser, die Grundlage für Leben, wie wir es von der Erde kennen, existieren könnte.

Kakadus beweisen technische Intelligenz beim Öffnen von Schlössern
In Experimenten ist es einem internationalen Forscherteam erstmals gelungen, die Fähigkeit zum sogenannten "sequenziellen Problemlösen" bei Kakadus zu beobachten: Indonesische Goffini-Kakadus konnten ein komplexes mechanisches Problem in fünf Lösungsschritten entschlüsseln und so eine Nuss aus einer verschlossenen Box erreichen.

Isolierter Wostoksee: Genetische Analyse offenbart unerwartet große Artenvielfalt in urzeitlichem Antarktis-See
Seit 15 Millionen Jahren ist der antarktische Wostok-See durch eine heute mehr als drei Kilometer dicke Gletschereisschicht von der Außenwelt abgeschottet. Während für die einen Biologen bislang feststand, dass unter den Exrembedingungen die im See durch den gewaltigen Druck, die stete Dunkelheit und den Nährstoffarmut herrschen sollte, kaum bis gar kein Leben möglich ist und der Wostok sogar steril sein könnte, sehen andere Wissenschaftler in ihm ein irdisches Modell für andere eisige Planten und Himmelskörper und mögliche extreme Spielarten außerirdischen Lebens. Eine Analyse von Bohrkernen von Wassereis aus der oberen Schicht des Sees offenbart nun eine bislang von beiden Seiten gänzlich unerwartete Vielfalt des Lebens im See.

Erneuter GoogleMars-Fund sorgt für Rätselraten
Neben den direkten Aufnahmen von der Marsoberfläche durch die Kameras der NASA-Mars-Rover "Opportunity", "Spirit" und "Curiosity", ist es gerade die Mars-Version des Online-Atlas "Google Earth", mit der selbst Laien vom heimischen Schreibtisch aus den Roten Planeten erkunden und dann vornehmlich online kuriose bis merkwürdige Funde präsentieren und zur Diskussion stellen. Während viele dieser Funde tatsächlich eher das irreführende Ergebnis zufälliger Spiele von Licht und Schatten (Pareidolie) und verwirrender geringer Auflösungsraten sind, gibt es immer wieder auch Funde, die offenbar nicht ganz so einfach erklärt werden können. Aktuell sorgt eine Struktur mit gewaltigen Ausmaßen für Interesse und kontroverse Diskussionen.

Forscher findet verschollene UFO-Akten der Schweiz
Entgegen jahrelanger Beteuerungen der Schweizer Behörden, dass entsprechende Dokumente nicht mehr auffindbar wären oder bereits vernichtet wurden, hat der Forscher und Sachbuchautor Luc Bürgin nun doch Dutzende verschollen geglaubter UFO-Akten aus den 1950er und -60er Jahren entdeckt, die jahrzehntelang nicht zugänglich waren.

Raum-Zeit wirkt nicht immer gleich
Vor der Entstehung des Universums gab es weder Raum noch Zeit. Wie konnte also die Struktur des Weltraums, die sogenannte Raum-Zeit, aus einem früheren Zustand heraus überhaupt entstehen. Polnische Forscher beschäftigen sich schon seit Jahren mit dieser Frage und präsentieren nun das erstaunliche Ergebnis ihrer theoretischen Analysen: Nicht alle Elementarteilchen unterliegen dem Einfluss der gleichen Raum-Zeit.

Geköpfte Plattwürmer regenerieren Kopf samt Erinnerungen
In Experimenten haben US-Forscher herausgefunden, dass geköpfte Plattwürmer nicht nur ihren Nacken, Kopf und das Hirn vollständig nachwachsen lassen, sondern damit einhergehend auch einstige Erinnerungen bzw. einstige Fähigkeiten wieder herstellen können.


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Schottland: Archäologen finden "ältesten Kalender der Welt"Britische Archäologen zeigen sich zuversichtlich, in der schottischen Grafschaft Abderdeenshire den weltweit ältesten Kalender entdeckt zu haben. Die Anordnung von Gruben, die vor rund 10.000 Jahren auf den Warren Fields nahe Crathes angelegt wurde, bildet den Jahreslauf des Mondes ab und wäre damit etwa 5.000 Jahre älter als der bislang älteste bekannte Kalender der vor rund 5.000 Jahren in Mesopotamien entwickelt wurde.

Historisches Abkommen: Frankreich und Chile vereinbaren transatlantische Zusammenarbeit bei staatlicher UFO-Forschung
Ende Juni haben auf dem "2013 Symposium on Official and Scientific Investigations of UAP (UFOs)" im US-amerikanischen Greensboro die Vertreter der offiziellen staatlichen UFO-Forschungsorganisationen Frankreichs (GEIPAN) und Chiles (CEFAA) eine zukünftig enge Zusammenarbeit in der Erforschung nicht identifizierter Luft- und Raumfahrtphänomene vereinbart. Es ist das erste Mal, dass zwei derartige Organisationen sich transatlantisch der gemeinsamen wissenschaftlichen Erforschung des UFO-Phänomens verpflichten.

Dead Symphony: Klingt so der Tod?

Während die optisch-visuellen Aspekte von Nahtoderlebnissen, etwa das Verlassen des eigenen Körpers, der Blick darauf von oben oder die Reise durch einen Tunnel in Richtung eines hellen Lichts, bereits zahlreich beschrieben und grafisch rekonstruiert wurden, spielten die akustischen Wahrnehmungen von Personen, die dem Tode nahe waren jedoch wiederbelebt werden konnten, bislang kaum eine Rolle in der Erforschung dieses Phänomens. Eine australische Künstlerin hat sich diesen Klangerfahrungen nun angenommen und versucht diese zu rekonstruieren.

Delfine reagieren auf ihre individuellen Namen
Verhaltensforscher der University of St. Andrews können erstmals zeigen, dass Große Tümmler ihre individuell erlernte Pfeif-Signatur als Namen verstehen und diese auch in der Kommunikation mit Artgenossen als solchen verwenden.


China verneint Drohneneinsatz: Himalaya-UFOs bleiben ein Rätsel
Seit spätestens vergangenen Sommer kommt es in der indisch-tibetischen Grenzregion Ladakh vermehrt zu Sichtungen unbekannter Leuchtphänomene am Himmel. Nachde.m zu den Zeugen auch zahlreiche Einheiten der indisch-tibetischen Grenzpolizei (Indo-Tibetan Border Police Force, ITBP) gehören, hat sich auch das indische Militär in die Untersuchung der Phänomene eingeschaltet. Während zunächst chinesische Drohnen als Erklärung für die teils Stundenlang über die Bergketten gleitenden Lichter vermutet wurden, hat China derartige Einsätze nun abgestritten. Die Untersucher stehen also weiterhin vor einem Rätsel.

...kurze Zeit später erklären indische Astronomen die gesichteten Lichtobjekte als Planeten Venus und Jupiter


Biologen zeigen: Der Tod breitet sich im Körper wie eine Welle aus
Britische Forscher haben die letzten biologischen Ereignisse im Leben eines Wurms nicht nur beschrieben sondern auch sichtbar gemacht. In ihrer Studie zeigen die Wissenschaftler, dass sich der Tod sozusagen nicht schlagartig, sondern einer Welle gleich im Körper von Zelle zu Zelle ausbreitet, bis der gesamte Organismus verschieden ist. Die Beobachtung hat auch Konsequenzen für unser Verständnis des biologischen Alterungs- und Sterbeprozesses bei Säugetieren und Menschen.

Doch kein Mythos - Schlafstudie belegt: Vollmond lässt uns schlechter schlafen
Wenn der Vollmond kugelrund am Nachthimmel steht, berichten zahlreiche Menschen davon, schlechter zu schlafen. Aber- und Irrglaube, Einbildung, sich selbst erfüllende Prophezeiung oder schlichtweg das hellere Vollmondlicht im Schlafzimmer - behaupten Skeptiker ebenso seit Jahren wie, dass es für einen Einfluss des Mondes auf den menschlichen Schlaf keine wissenschaftlichen Beweise gäbe. Jetzt haben Wissenschaftler der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel allerdings herausgefunden, dass sich tatsächlich ein Zusammenhang zwischen Mondphasen und Schlafverhalten wissenschaftlich nachweisen lässt.

Roswell-Militärfotografen kommen zu Wort

Noch nach 66 Jahren sorgen Ereignisse in dem Wüstenstädtchen Roswell im US-Bundesstaat New Mexico Anfang Juli 1947 immer noch für heftige Kontroversen zwischen Skeptikern, selbsternannten Aufklärern und UFO-Forschern und -Gläubigen. Während die einen den über die Jahrzehnte immer wieder veränderten Behauptungen der U.S. Air Force glauben, wonach letztendlich lediglich ein streng geheimes Spionage-Projekt namens "Mogul" an einem Wetterballon abgestürzt sein soll, sind die anderen davon überzeugt, dass damals ein bis heute unbekanntes Flugobjekt, vielleicht sogar ein außerirdisches Raumschiff mitsamt Insassen abgestürzte. Mittlerweile wird gerade letztere Interpretation der Vorkommnisse von einer ganzen Reihe von Zeitzeugen zwar gestützt - von US-Militär und -regierung jedoch bis heute vehement verneint. Jetzt haben sich auch die damaligen Stützpunkt-Fotografen zu den Ereignissen rund um den zweifelsohne stattgefundenen Absturz geäußert.

AUGUST 2013


Delfine erkennen einstige Freunde noch nach mehr als 20 Jahren am Namen
Nachdem erst kürzlich schottische Wissenschaftler nachweisen konnten, dass Delfine sich selbst und gegenseitig an ihrem individuellen Namenspfiff erkennen können, belegen nun Studien von US-Forschern, dass die Tümmler sich auf diese Weise auch noch mehr als 20 Jahre nach der Trennung an ehemalige Freunde erinnern können und belegen damit die längste von sozialer Erinnerung überbrückte, bislang nachgewiesene Zeitspanne im Tierreich.

Quantenteleportation: Schweizer Wissenschaftler "beamen" erstmals Information
Schweizer Wissenschaftern ist es erstmals gelungen, zwar keine Gegenstände oder gar Personen, dafür aber Informationen mittels sogenannter Quantenteleportation von A nach B zu beamen.

Anden-Indio soll 123 Jahre alt sein
Während der New Yorker Salustiano Sánchez Blázquez laut dem Guiness-Buch der Rekorde mit 112 Jahren der derzeit offiziell älteste lebende Mensch ist, soll der Bolivianer Carmelo Laura Flores vom Stamme der Aymara-Indios ganze 123 Jahre alt sein. Zumindest bestätigte die Einwohnerbehörde von La Paz nun das in den Papieren von Flores beurkundete Uralter des Mannes.


Olinguito: Nach 35 Jahren erstmals wieder ein bislang unbekanntes Raubtier in Amerika entdeckt
Nach zehnjähriger Forschungsarbeit haben US-Forscher in den Anden-Regenwäldern Ecuadors und Kolumbiens eine bislang unbeschriebene, weil seit mehr als 100 Jahren immer wieder fehlgedeutete, Säugetierart entdeckt. Bei dem sogenannten Olinguito handelt es sich damit um das erste nach 35 Jahren neu entdeckte Raubtier auf amerikanischem Boden.

CIA-Dossier gesteht offiziell die Existenz von "Area 51" ein
Durch die Freigabe eines internen Dossiers aus dem Jahr 1992 über die Geschichte zweier einst geheimer Luftaufklärungsprojekte, hat der US-Geheimdienst CIA erstmals offiziell die Existenz der geheimen Militärbasis "Area 51" - auch bekannt als "Groom Lake", "Dreamland" - bestätigt. Vielen UFO-Forschern gilt die "Area 51" nicht nur als Testgelände geheimer irdischer Militärprojekte sondern auch als einstiger Aufbewahrungsort der Trümmer des angeblich 1947 nahe Roswell abgestürzten außerirdischen Raumschiffs und als Testgelände für nachgebaute außerirdische Technologien. In den Dokumenten ist davon allerdings keine Rede. Stattdessen sind diese darum bemüht, die Zunahme von UFO-Sichtungen in den 1950er und -60er Jahren mit eben den besagten Geheimprojekten zu erklären. Während sich auch die deutschen Massenmedien auf die Story stürzen, um wieder einmal ein weiteres UFO-Rätsel für entmystifiziert zu erklären, sind die Informationen und Schlussfolgerungen für UFO-Forscher selbst alles andere als neu.

Computermodell liest gedachte Buchstaben direkt aus dem Gehirn ab
Durch die Kombination von fMRT-Scans mit einem mathematischen Computermodell ist es niederländischen Neurologen gelungen, anhand der Hirnaktivitäten rekonstruieren, welchen Buchstaben die untersuchten Probanden jeweils gerade vor Augen hatten.

Gerste belegt: Unbekannte Seefahrer befuhren schon 500 Jahre vor den Wikingern den Nordatlantik
Während bislang allgemein den Wikingern die Erstbeseglung und -besiedlung des Nordatlantiks bis hin nach Neufundland zugeschrieben wurde, belegen neue Funde auf den Färöer-Inseln nun, dass die Inselgruppe schon bis zu 500 Jahre zuvor von Europäern besiedelt wurde. Wer diese Seefahrer jedoch genau waren ist weiterhin unbekannt. Der Fund stellt nicht nur die Historie der Seefahrt und Kolonisation des Nordatlatikraumes in Frage sondern hat auch Auswirkungen für unsere Vorstellungen der Kolonisation ähnlicher Inselgruppen weltweit.

Eine Million Jahre alte Landkarte oder kuriose natürliche Steinstruktur?
Die ältesten landschaftlich-kartografischen Darstellungen, da sind sich Historiker mehr oder weniger einig, stammen aus dem alten Mesopotamien aus der Zeit zwischen 2340 und 2200 v. Chr. Ein englischer Amateur-Archäologe hat allerdings einen Fund gemacht, von dem er glaubt, dass er die Geschichte der Menschheit vollkommen neudatieren könnte. Wie zu erwarten findet er unter Vertretern der konservativen Wissenschaften selbst kaum Unterstützer. Sollte Kings Interpretation des Steins als "Paläo-Karte" richtig sein, stellt sich als nächstes die Frage, "wer" eine derart genaue Karte, die fast schon einer Satellitenaufnahme gleicht, vor so langer Zeit herstellen konnte - und natürlich auch das "wie".

NASA-Studie findet Wasserquelle im Mondinnern
Anhand der Daten den NASA-Instruments "Moon Mineralogy Mapper (M3)" an Bord der indischen Mondsonde Chandrayaan-1 haben die Forscher auf der Mondoberfläche magmatisches Wasser nachweisen können. Wasser, das tief im Innern des Mondes seinen Ursprung hat. Was genau diese Quelle ist, ist bislang jedoch noch völlig unklar.

Geochemiker: Irdisches Leben begann wahrscheinlich auf dem Mars
Auf der Goldschmidt2013-Konferenz der European Association of Geochemistry und der Geochemical Society hat Professor Steven Brenner vom The Westheimer Institute for Science and Technology die neusten Belege für die Theorie vorgestellt, wonach das irdische Leben seinen Anfang auf dem Mars nahm, da der frühe Mars für die Entstehung von Leben sehr viel geeignetere Voraussetzungen geliefert habe als die frühe Erde. Elemente, die laut Meinung der Wissenschaftler für die Entstehung des Lebens notwendig waren, seien demnach nur auf dem Roten Planeten, nicht jedoch auf der jungen Erde vorhanden gewesen. Laut Benner soll die "Saat des Lebens" später dann mit Mars-Meteoriten auf die Erde gelangt sein.

Hirn-Hirn-Interface: Forscher verbinden erstmals erfolgreich zwei menschliche Gehirne miteinander
US-Forschern ist es erstmals gelungen, eine non-invasive Verbindung zweier menschlicher Gehirne, ein sogenanntes Hirn-Hirn-Interface, herzustellen und so die Bewegungen eines Forschers durch die Hirnsignale eines Kollegen zu steuern.

...Teil 3 folgt in Kürze


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