Dienstag, 7. Januar 2014

2013 - Die wichtigsten GreWi-Nachrichten im Jahresrückblick - Teil 3

Mit 2013 geht auch heuer ein neben den zahlreichen und welt- und die Zeiten bewegenden ökologischen, politischen, sozialen und menschlichen Ereignissen auch aus Sicht der Themen unserer Seite wieder einmal ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In unserem GreWi-Jahresrückblick haben wir einige der wichtigsten Meldungen aus den mehr als 800 GreWi-Meldungen des Jahres 2013 in drei Teilen zusammengestellt.

...Teil 3

...Teil 2
...Teil 1


SEPTEMBER 2013

Forscher erzeugen halbsekündigen Plasma-"Kugelblitz" im Labor
Colorado (USA) - Mittels einer neuen Elektrolytlösung ist es Wissenschaftlern der US-Armee gelungen, eine im Vergleich zu früheren Versuchen vergleichsweise "langlebige" kugelförmige Plasma-Entladung zu erzeugen. Obwohl der so erzeugte "Kugelblitz" noch lange nicht die bereits seit Jahrhunderten und von zahlreichen Zeugen beschriebenen Eigenschaften des natürlichen Vorbilds aufweist, zeigen sich die Forscher selbst zuversichtlich, auf diese Weise einem Rätsel des Kugelblitzphänomens näher kommen zu können.

Direkte Beobachtung: Astronomen finden Beweise für wasserreiche Atmosphäre um ferne Super-Erde
Tokyo (Japan) - Japanische Astronomen und Planetenwissenschaftler haben direkte Belege für eine wasserreichen Atmosphäre um eine ferne sogenannte Super-Erde gefunden. Die Entdeckung trägt dazu bei, die bisherigen Vorstellungen und offenen Fragen rund um diesen im Sonnensystem nicht vorkommenden Planetentyp – Planeten also mit einer größeren Masse und einem größeren Radius als die Erde aber kleiner als Eisriesen wie Neptun und Uranus - zu präzisieren.

Miniatur-Kunstwerke im Regenwald stellen Biologen vor ein Rätsel
Tambopata (Peru) - Im Regenwald des südöstlichen Perus haben Forscher Kleinststrukturen offenbar aus natürlicher Insektenseide entdeckt, für die sie auch drei Monate später noch immer keine eindeutige Erklärung gefunden haben. Das Rätsel kann aber noch zum Jahresende hin gelöst werden.

Astrobiologen finden Mikroorganismen in Stratosphäre und schließen auf außerirdische Herkunft
Sheffield (England) - In Proben, die britische Astrobiologen mit einem Höhenballon in der Stratosphäre isolieren konnten, haben die Wissenschaftler unter anderem Zellhüllen von Kieselalgen sog. Diatomeen - entdeckt, deren Herkunft sie nicht auf der Erde sondern im wässrigen Innern eines Kometen vermuten.

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"Voyager 1 hat das Sonnensystem verlassen" - NASA verkündet offiziell historischen Schritt in den interstellaren Raum
Pasadena (USA) - Seit knapp einem Jahr deuten Daten der NASA-Raumsonde "Voyager 1" daraufhin, dass das Raumschiff als erstes menschliches Artefakt das Sonnensystem verlassen hat und sich somit im interstellaren Raum befindet. Jetzt hat die US-Raumfahrtbehörde erstmals offiziell erklärt, das die 36 Jahre alte Voyager-Sonde tatsächlich den Raum zwischen den Sternen bereist.

Studie: Außerirdisches Leben könnte Reise zur Erde überstehen
Canterbury (England) - Panspermie bezeichnet jene Theorie, nach der das Leben in Form von Mikroorganismen durch die bei Einschlägen losgeschlagenen Trümmer eines belebten Planeten, sich auf andere Planeten und Monde ausbreiten kann und so auch das heute irdische Leben einst aus dem All die junge Erde befruchtete. Eine aktuelle Studie kommt sogar zu dem Schluss, dass das irdische Leben selbst nicht hier entstand, sondern vielmehr einst vom Mars zur Erde gelangt sei. Eine neue Studie hat sich nun der Frage angenommen, ob das Leben aber ein solches Szenario, vom die Trümmerteile verursachenden Einschlag auf dem "Mutterplaneten" bis hin zum Sturz auf die Erde, überhaupt überstehen könnte.

Nachgewiesen: Kosmische Einschläge auf Planeten können Bausteine des Lebens entstehen lassen
London (England) - Britische Wissenschaftler haben experimentell nachgewiesen, dass durch der Kollision eisiger Kometen mit erdartigen Planeten, Aminosäuren entstehen. Diese essentiellen Bausteine des Lebens entstehen aber auch, wenn felsige Meteoriten auf einen Planeten mit einer eisigen Oberfläche stürzen.

Signale aus der Stille - Forscher beobachten erstmals bislang unbekannte Hirnaktivität jenseits der EEG-Flatline
Montreal (Kanada) - Die sogenannte "Flatline", eine mittels Elektroenzephalografie (EEG) fortdauernd gemessene flache Kurve bzw. Nulllinie galt bislang eigentlich als Zeichen gänzlich fehlender Hirnfunktionen bei Komapatienten - den sogenannten Hirntod. Der nun von kanadischen Medizinern erbrachte Nachweis bislang unbekannter Hirnaktivität sozusagen jenseits dieser Flatline öffnet ein völlig neues Gebiet der Erforschung von tierischer und menschlicher Hirnfunktionen, zeigt neue Wege der Therapie auf.

...in einem exklusiven Interview nimmt der Studienleiter gegenüber GreWi Stellung.


Dysanästhesie: Mediziner vermuten dritten Bewusstseinszustand
Dublin (Irland) - Obwohl unter Vollnarkose, so zeigen einige Patienten immer wieder während Operationen Anzeichen von Bewusstsein oder wachen sogar aus dem narkotisierten Zustand gänzlich auf. Jetzt vermuten britische Mediziner, dass es neben wach bzw. bewusst und unbewusst auch einen dritten Bewusstseinszustand geben könnte, in dem wir weder richtig wach aber auch nicht vollständig bewusstlos sind.

Erdenmond ist 100 Millionen Jahre jünger als bislang gedacht
Washington D.C. (USA) - Glaubt man der derzeit gängigen Lehrmeinung, so entstand der Mond vor rund 4,568 Milliarden Jahren, als ein Planet von der Größe des Mars (Theia) mit der noch jungen Erde nur kurz nach der Entstehung des Sonnensystems zusammenstieß. Neue Analysen von Mondgestein legen nun jedoch nahe, dass sich diese gewaltige Kollision und damit auch die Entstehung des unseres natürlichen Trabanten vor 4,4 und 4,5 Milliarden ereignete.

Kontroverse um entdeckte angeblich historische Fotoaufnahmen außerirdischen Leichen von Roswell
Washington (USA) - Bereits sein einigen Wochen verdichten sich Gerüchte, wonach 
UFO-Forscher im Besitz von Fotos sein sollen, bei denen es sich angeblich um echte historische Fotos eines nicht menschlichen Leichnams handeln soll, die im Juni 1947 nahe Roswell in New Mexico abgestürzt und vom US-Militär geborgen worden sein sollen. Der UFO-Forscher Anthony Bragalia ist Teil dieser miteinander kooperierenden aber weiterhin voneinander unabhängigen Gruppe von Roswell-Forschern, dem sogenannten "Roswell Investigation Team" (Roswell Dream Team) und kommentiert im folgenden Artikel, den "grenzwissenschaft-aktuell.de" mit exklusiver Genehmigung von Bragalia ins Deutsche übersetzt hat, den Stand der Dinge und beantwortet die wichtigsten Fragen zur Kontroverse um die Aufnahmen.

...nachdem der Besitzer der Fotos zunächst angekündigt hatte, die Aufnahmen bis auf Weiteres nicht veröffentlichen zu wollen, hat er diese Meinung nun wohl geändert und stellt nun die Veröffentlichung der Bilder in absehbarer Zukunft in Aussicht. 


OKTOBER 2013

Science Camp in Hessdalen 2013 - Ein grenzwissenschaftlicher Reisebericht aus Norwegen
Hessdalen (Norwegen) - Seit 2002 veranstaltet das norwegische Østfold University College jedes Jahr das sogenannte "Science Camp". Hierbei werden Schüler und Studenten von und gemeinsam mit Lehrern, Wissenschaftlern und Forschern im norwegischen Hessdalen an die Methoden und Ansprüche aktiver wissenschaftlicher Feldforschung herangeführt und mit technischer Ausrüstung vertraut gemacht. Inhalt der nächtlichen Beobachtungen sind bis heute unerklärte Lichtphänomene, die schon seit mehr als 100 Jahren über dem Hochtal gesichtet und seit Mitte der 1980er Jahre auch wissenschaftlich beobachtet und ausführlich dokumentiert werden konnten. In diesem Jahr war neben deutschen Hessdalen- und UFO-Forscher auch GreWi-Herausgeber Andreas Müller aktiv am "Science Camp 2013" und rund um die Erforschung der Hessdalen-Phänomene vor Ort dabei.



Mona Lisa ist das wohl erste 3D-Bild der Geschichte
Bamberg (Deutschland) - Das wohl bekannteste Gemälde des Universalgenies Leonardo da Vinci, die Mona Lisa, fasziniert die Betrachter seit Jahrhunderten. Jetzt fügen Wahrnehmungsforscher der Universitäten Bamberg und Mainz dem Mythos um das geheimnisvollste Lächeln der Kunstgeschichte ein weiteres Faszinosum hinzu: Bei der Rekonstruktion des Entstehungsprozesses stellte sich heraus, dass das weltberühmte Ölgemälde Teil der ältesten 3D-Komposition der Welt ist. Leonardo, so spekulieren die Forscher weiter, könnte dieses Effekt sogar absichtlich herbeigeführt haben.

Wasser kann selbst bei Tiefsttemperaturen von -157 Grad flüssig sein
Innsbruck (Österreich) - Allgemein gelten Null Grad Celsius als jene Temperatur, bei der gewöhnliches Frischwasser zu gefrieren beginnt. Dass Wasser aber noch bei deutlich niedrigeren Temperaturen flüssig sein kann, haben Forscher nun experimentell nachgewiesen und einen neuen Tiefsttemperaturrekord für flüssiges Wasser aufgestellt. Die überraschende Erkenntnis wirft auch ein neues Licht auf die Frage, wie organische Verbindungen oder gar Leben im Weltall entstehen können.

Elefanten erkennen die Bedeutung der Geste des menschlichen Zeigens - ohne voriges Training
St. Andrews (Schottland) - Wollen wir Menschen die Aufmerksamkeit anderer auf etwas Bestimmtes lenken, so tun wir dies geradezu instinktiv dadurch, das wir darauf zeigen - und dies schon von frühem Kindesalter an. In gleicher Weise verstehen Menschen jeder Kultur diese vielleicht sogar universelle Geste. Jetzt konnten schottische Wissenschaftler nachweisen, dass auch Elefanten die Bedeutung des menschlichen Fingerzeigs verstehen, wenn es darum geht, die Tiere auf verstecktes Futter hinzuweisen - und dies selbst ohne vorheriges Training. Besonders faszinierend ist diese Beobachtung wenn man bedenkt, dass selbst viele Menschenaffen hierzu nicht in der Lage sind.

Aus OIFAA wird DIFAA: Perus Luftwaffe reaktiviert offizielle UFO-Forschungsabteilung
Lima (Peru) - 2001 unter dem Namen "Oficina de Investigación de Fenómenos Anómalos Aérea" (OIFAA, Büro zur Erforschung anomaler Phänomene im Luftraum) gegründet, reaktiviert die Peruanische Luftwaffe (Fuerza Aérea del Perú, FAP) nun unter der Bezeichnung "Departamento de Investigación del Fenómeno Anómalo Aérea" (DIFAA, Forschungsabteilung für anormale Phänomene im Luftraum) die offizielle UFO-Forschungsabteilung der peruanischen Luftstreitkräfte. Grund hierfür sei eine erneut deutliche Zunahme an Berichten über Sichtungen unbekannter Flugobjekte über dem Territorium des Andenstaates, so die FAP-Presseerklärung.

Erstes Teilergebnis der Oxford-Lausanne-Bigfoot-Studie: Im Himalaya lebt unbekannte Großbärenart
London (England) - Seit bald drei Jahren widmet sich das "Oxford Lausanne Collateral Hominid Project" (OLCHP) unter dem Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes und dem Direktor des Naturkundemuseums Lausanne, Dr. Michel Sartori, der bislang aufwendigsten DNA-Analyse von Gewebeproben, die angeblich von Wesen wie Bigfoot, Sasquatch oder Yeti stammen. Während sich in den letzten Wochen und Tagen erste konkrete Informationen über die baldige Veröffentlichung eines Fachartikels zu den Ergebnisse der Analysen abzeichneten und sensationelle Entdeckungen versprochen wurden, steht dieser Fachartikel derzeit weiterhin aus. Jetzt hat sich Sykes jedoch erstmals zu einem Teilergebnis der Studie geäußert. Dieses belegt, dass zwei angebliche Gewebeproben des Himalaya-Yetis zwar nicht vom legendären Schneemenschen, dafür aber von einer bislang unbekannten Großbärenart stammen. Doch selbst beteiligte Forscher unterstreichen, dass mit dieser Entdeckung nichts über die Existenz oder Nichtexistenz des Yetis selbst gesagt werden könne.

Warme Quellen: Archäologen wollen den Grund für den Bau von Stonehenge gefunden haben
Amesbury (England) - Es sind kaum zwei Wochen her, als britische Archäologen nahe Amesbury in der Nähe des Steinkreises von Stonehenge mit Ausgrabungen auf der Suche nach einer Erklärung begonnen haben, um herauszufinden, warum der mächtige Steinkreis dort gebaut wurde, wo er gebaut wurde. Bereits jetzt vermelden die Forscher erste Erfolge und vermuten, dass die ganz in der Nähe der Steine entdeckten konstant warmen Quellen und Tümpel der Grund für den Bau der Kreisanlage gewesen sein könnte. Auch fanden die Forscher neue Hinweise auf den Speiseplan der Erbauer von Stonehenge.

Licht aktiviert das Gehirn selbst bei vollständig blinden Menschen
Montreal (Kanada) - Licht verstärkt die Gehirnaktivität während kognitiver Aufgaben. Zu diesem Ergebnis kommen kanadische und US-amerikanische Wissenschaftler. Das Ergebnis ihrer Untersuchungen ist umso erstaunlicher, als dass dieser Effekt auch bei Probanden nachgewiesen werden konnte, die vollständig erblindet sind.

Menschen können eigene Körperbewegungen auch bei völliger Dunkelheit sehen
Rochester (USA) - Vorab ein kleiner Test: Begeben Sie sich in einem absolut dunklen Raum oder bedecken Sie ihre Augen mit einer gänzlich dichten und Schlafbrille. Nun bewegen sie langsam ihre Hand vor ihrem Gesicht hin und her. Was sehen Sie? Wenn Sie eine schattenartiges Gebilde wahrnehmen, das sich vor Ihnen hin und her beweget, so muss dies keine Einbildung sein. Mit Hilfe von Infrarotkameras und computergestützter Blick- und Bewegungserfassung (eye/motion-tracking) konnten US-Forscher in einer Studie erstmals belegen, dass mindestens 50 Prozent der untersuchten Testpersonen die Bewegung ihrer eigenen Hand auch in völliger Abwesenheit von Licht "sehen" können.

NOVEMBER 2013


Bigfoot-DNA-Studie: Gen-Analyse legt nahe, dass kaukasische Yetis Nachfahren bislang unbekannter Frühmenschen sein könnten
Oxford (England) - Während die Suche des Oxford-Humangenetikers Dr. Bryan Sykes nach genetischen Beweisen für die nordamerikanischen Waldmenschen Bigfoot und Sasquatch bislang keine unbekannte Art identifizieren konnte (...wir berichteten), belegte zumindest die Analyse von Proben, die angeblich vom Yeti stammten, zumindest genetisch die Existenz einer bislang gänzlich unbekannten Art urzeitlicher Eisbären im Himalaya (...wir berichteten). Jetzt glaubt der Genetiker anhand der DNA-Untersuchungen von Knochen und direkten Nachkommen einer als kaukasischer Yeti beschriebenen Frau, Belege für eine Hypothese gefunden zu haben, die - so sie sich weiter verifizieren lässt - nicht nur aus kryptozoologischer Sicht eine Sensation wäre, sondern auch die Entwicklungsgeschichte der Menschheit auf den Kopf stellen könnte.

Forscher entdecken "eine Form von Leben, die wir so bislang nicht kannten"
Nottingham (England) - Anhand einer bereits 2010 entdeckten Archaeenart haben Wissenschaftler der University of Nottingham einen Replikationsmechanismus entdeckt, mit der sich die rudimentäre Lebensform den bekannten normalen Formen der Replikation entzieht. Die Entdeckung, so hoffen die Forscher, könnte zu neuen Erkenntnissen darüber führen, wie fehlerhafte Zellen - etwa bei Krebs - sich unkontrolliert vermehren können.

Neue Schätzung: Einer von fünf Sternen hat potentiell lebensfreundliche erdgroße Planeten
Berkeley (USA) - Anhand der neusten Daten des mittlerweile beschädigten NASA-Weltraumteleskop "Kepler" haben sich Astronomen erneut der Frage gewidmet, wie viele der geschätzten 200 Milliarden Sterne erdgroße lebensfreundliche Planeten beherbergen könnten. Das Ergebnis: Mindestens 22 Prozent aller sonnenähnlichen Sterne könnten demnach die Heimat erdähnlicher Planeten sein.

Big Cats: Biologe präsentiert wissenschaftliche Beweise für unbekannte Großkatzen in Großbritannien
Cirencester (England) - Sie gehören zu den Britischen Inseln wie Kornkreise, Geister und das Ungeheuer von Loch Ness: die sogenannten "Big Cats" - dunkle Großkatzen, die vornehmlich die süd- und mittelenglischen Grafschaften durchstreifen sollen. Während Skeptiker entsprechende Berichte vornehmlich als Fehldeutungen großer Hauskatzen, Hunde oder gar Einbildung oder Schwindel abtun, sammeln Kryptozoologen schon seit Jahrzehnten Indizien und Beweise für die Existenz der unbekannten "Big Cats" in Großbritannien. Jetzt hat ein Biologe der Royal Agricultural University weitere wissenschaftlichen Beweise für den Mythos präsentiert.

Douglas Trumbull im GreWi-Interview: Spezialeffekt-Legende geht auf instrumentelle UFO-Jagd
Seine Bilderwelten kennt fast jeder, zumindest all jene, die sich für Science-Fiction und Spezialeffekte interessieren. Die Person hinter diesen Bildern kennen nur wirkliche Fans. Es ist aber nicht übertrieben zu behaupten, dass der Regisseur, Kameramann und Spezialist für Film-Spezialeffekte Douglas Trumbull mit den von ihm ermöglichten Bilderwelten wie kaum ein anderer die Vorstellungen ganzer Generationen von der Erforschung des Weltraums, zukünftiger Technologien und vom Erstkontakt mit Außerirdischen geprägt hat. Schließlich zeichnet Trumbull für die visuellen Effekte und Kameratechnologien von Filmen wie "2001: Odyssee im Weltraum", "Star Trek - Der Film", "Blade Runner" und nicht zuletzt Spielbergs "Unheimliche Begegnung der dritten Art" und "The Tree of Life" verantwortlich. Jetzt begibt sich der Visionär und Pionier der modernen Film-Tricktechnik auf die Jagd nach dem ultimativen Beweis für außerirdische UFOs. Im exklusiven Interview mit "grenzwissenschaft-aktuell.de" erläutert Trumbull sein Projekt.

Prognose: Bis 2030 werden wir außerirdisches Leben entdeckt haben
London (England) - Vor dem Hintergrund der aktuellen Entdeckungen erdgroßer Exoplaneten, den darauf beruhenden Schätzungen, nach denen es alleine in unserer Galaxie der Milchstraße Milliarden von potentiell lebensfreundlichen erdähnlichen Planeten gibt und der sich daraus ergebenden Erkenntnis, dass sich der uns nächste lebensfreundliche Planet weniger als 12 Lichtjahre von der Erde entfernt befinden sollte, dürfte die erste Entdeckung einer solchen zweiten Erde nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Das Wissenschaftsmagazin "New Scientist" geht davon aus, dass wir schon innerhalb der kommenden 17 Jahre über die notwendigen Technologien und Instrumente verfügen werden, solche Planeten auch direkt beobachten und analysieren zu könne.

DNA möglicherweise weniger einzigartig als bislang gedacht
Hanover (USA) - Zwei neue Entdeckungen durch Wissenschaftler des Dartmouth College stellen offenbar das bisherige Bild der Individualgenetik gänzlich auf den Kopf: Zum einen können die Forscher zeigen, dass eine einzige Person mehrere DNA-Mutationen in unterschiedlichen Körperteilen aufweisen kann, während die Original-DNA sozusagen ruht. Dies führt wiederum dazu, dass eine Einzelperson mehrere Genotypen besitzen kann. Zum anderen entdeckten die Wissenschaftler, dass ein und die selbe genetische Mutation in völlig von einander unabhängigen und nicht miteinander verwandten Personen auftauchen kann. "Bislang dachten wir, das die DNA einer Person einzigartig ist. Wenn nun aber ein Individuum mehr als nur einen Genotyp haben kann, könnte dies unsere Vorstellungen darüber, was es heißt, Mensch zu sein verändern", so die Genetiker. Zudem wird die Entdeckung wahrscheinlich Auswirkungen für die Anwendung der DNA-Analyse in der kriminalistischen Forensik, für Vater- und Elternschaftstests und/oder für das sogenannte genetische Screening auf vorhandene Krebsrisiken haben. Die erstaunliche Entdeckung legt nahe, dass - im Gegensatz zur bisherigen medizinischen Lehrmeinung - genetische Mutationen nicht immer rein zufällig stattfinden und offenbart damit u.a. faszinierende Möglichkeiten der Krankheitsfürsorge.

Oberverwaltungsgericht Berlin entscheidet: Bundestag darf UFO-Dossier unter Verschluss halten
Berlin (Deutschland) - Vor wenigen Minuten hat das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg im Berufungsverfahren den Antrag der Verwaltung des Deutschen Bundestages stattgegeben und erklärt, dass auch zukünftig keine Einsicht in die Ausarbeitungen der Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages gewährt werden muss. Zuvor hatte der Berliner Frank Reitemeyer genau diese Einsicht in ein Dossier der Wissenschaftlichen Dienste zum Thema "Die Suche nach außerirdischem eben und die Umsetzung der VN-Resolution A/33/426 zur Beobachtung unidentifizierter Flugobjekte und extraterrestrischen Lebensformen" eingeklagt und im Dezember 2011 vor dem Verwaltungsgericht Berlin erfolgreich eingeklagt.

Expedition auf der Suche nach Tasmanischem Tiger erfolgreich aber ohne Sichtung beendet
Hobart (Australien) - Zwei Wochen lang haben britische und australische Kryptozoologen auf Tasmanien nach Hin- und Beweisen für bis heute überlebende Tasmanische Tiger gesucht. Obwohl die Forscher das auch als Beutelwolf bezeichnete Tier nicht selbst zu Gesicht bekamen, bezeichnen sie ihre Expedition dennoch als vollen Erfolg.

Spuk im Museum? Rätsel um sich drehende ägyptische Statue gelöst
Manchester (England) - Im vergangenen Juni sorgte der Kurator des Im Ägyptischen Museum an der Manchester University, Campbell Price für kontroverse Diskussionen und internationales Medieninteresse, als er von einer sich wie von Geisterhand immer wieder im die eigene Achse drehenden Pharao-Statuette berichtete. Das Phänomen konnte auch auf Film gebannt werden und brachte Price sogar zu der Vermutung, dass er eine "spirituelle Erklärung" nicht ausschließe. Jetzt konnten Vibrationsmessungen das Rätsel um den "Spuk des Pharao" lösen.




Geburtsschrein des Buddha entdeckt? Fund liefert archäologische Beweise für älteres Geburtsdatum Buddhas schon im 6. Jahrhundert
Lumbini (Nepal) - Bei Ausgrabungen am überlieferten Geburtsort von Siddhartha Gautama, der später als Buddha zum Begründer des Buddhismus werden sollte, sind Archäologen erstmals auf eine bauliche Struktur gestoßen, die die Geburt und das Wirken Siddharthas bzw. des Buddha und in der Folge das Aufblühen des Buddhismus selbst schon im 6. Jahrhundert v. Chr. verankert.

Vererbte Emotionen? Nachkommen zeigen die Ängste ihrer Väter - ohne diese jemals gesehen zu haben
San Diego (USA) - Eine aktuelle, bislang jedoch noch nicht veröffentlichte Studie belegt, dass Eltern auch die Emotionen aus traumatischen Erlebnissen an ihre Nachkommen vererben können. Die Entdeckung scheint zunächst der traditionellen Vererbungslehre zu widersprechen, nach der eigentlich nur physische Merkmale durch biologische Vererbung von einer Generation an die nächste weitergegeben werden dürften.

DEZEMBER 2013

Astronomen entdeckten Planeten, wo eigentlich keiner sein sollte
Tucson (USA) - US-Astronomen haben einen riesigen Gasplaneten an einem Ort entdeckt, an dem dieser sich laut den bisherigen Vorstellungen von der Entstehung von Planeten eigentlich gar nicht mehr befinden sollte. Der Gasriese umkreist seinen Stern in einer Entfernung, die dem 650-fachen Abstand zwischen Erde und Sonne entspricht. So weit 'draußen' sollte es eigentlich nicht mehr genügend Material geben, als dass sich daraus ein derartiger Planet hätte bilden können.

Nature-Studie: Evolution liefert keine Erklärung für die Vielfalt des Alterns
Rostock (Deutschland) - Warum wir altern und warum dieser Prozess bei unterschiedlichen Lebewesen nicht nur gänzlich unterschiedlich abläuft sondern auch teilweise entgegengesetzte Konsequenzen mit sich bringt, ist Wissenschaftlern bis heute ein Rätsel. Neue demografische Daten von Menschen, Tieren und Pflanzen decken nun eine solch außerordentliche Vielfalt von Alterungsverläufen auf, dass jede evolutionäre Theorie bei deren Begründung versagt.

John Podesta: UFO-Insider wird erneut Berater von US-Präsident Obama
Washington (USA) - Er war von 1998 bis 2001 Stabschef unter Präsident Clinton, leitete das sogenannte Übergangsteam von Barack Obama und wird nun erneut Berater des US-Präsidenten - John Podesta. Was nur wenige wissen: Der 64-Jährige ist ein ausgesprochener Befürworter der beschleunigten Freigabe von einst geheimen Regierungsakten und bekundete immer wieder auch öffentlich seine Forderung nach einer Offenlegung der UFO-Geheimnisse der USA.

Forscher entdecken größte "neue" Tierart seit mehr als 100 Jahren
Porto Alegre (Brasilien) - Im brasilianischen und kolumbianischen Grasland und in Amazonaswäldern haben Biologen eine der buchstäblich bislang größten biologischen Entdeckungen des 21. Jahrhunderts gemacht und eine neue Tapir-Art entdeckt. Auch aus grenzwissenschaftlicher bzw. kryptozoologischer Sicht ist die Entdeckung von großem Interesse, wurde das Tier doch schon lange von den einheimischen Stämmen beschrieben - derartigen Berichte von Wissenschaftler jedoch keine besondere Bedeutung beigemessen.

Studie belegt: Wachkomapatienten erkennen Freunde und Angehörige
Tel Aviv (Israel) - Wachkomapatienten sind wach, atmen selbstständig, schlafen ein und wachen auf - aber sie reagieren offenbar in keinster Weise auf ihr Umfeld und zeigen keine Anzeichen für ein waches Bewusstsein. Ohne die Möglichkeit der Kommunikation stellt sich besonders für Freunde und Angehörige immer wieder die Frage, ob die Patienten überhaupt ihre Anwesenheit wahrnehmen. Mit Hilfe funktioneller Magnetresonanztomographie (fMRT) sind israelische Wissenschaftler dieser Frage nun auf den Grund gegangen und können zeigen, dass die Patienten angesichts von Fotos ihrer Lieben tatsächlich emotionale Hirnaktivität aufweisen, die jener gesunder Personen gleicht.

Deutsche Experimental-Archäologen nehmen erstmals Stellung zur Probenentnahme in der Cheopspyramide
Dresden (Deutschland) - Die Meldung ging in den vergangenen Wochen durch die internationalen Medien: Deutsche "Hobby-Archäologen" sollen unerlaubt Proben aus der Cheopspyramide gekratzt und dabei die sogenannte Königskartusche beschädigt haben. Die entfernten Proben seien dann unerlaubt außer Landes gebracht und in deutschen Labors analysiert worden. Während die ägyptischen Behörden und nicht zuletzt auch der ehemalige Chef der ägyptischen Antikenbehörde Dr. Zahi Hawass den Vorfall zu einem internationalen Skandal heraufbeschworen haben, hielten sich die derart Beschuldigten Forscher mit öffentlichen Erklärungen bislang zurück. Jetzt wurde erstmals eine Erklärung beiden veröffentlicht.

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Forscher finden Hinweise auf Bewusstsein bei einem Roboter
Bielefeld (Deutschland) - Stellt sich uns Menschen ein Problem, so denken wir über unterschiedliche Handlungen nach, erwägen mögliche Konsequenzen und entscheiden und letztlich für ein Vorgehen. Auch Roboter einen solchen Umgang mit Problemen - sogenanntes Probehandeln - beizubringen, ist das Ziel von Forschern des Exzellenzclusters Kognitive Interaktionstechnologie (Cognitive Interaction Technology - CITEC) an der Universität Bielefeld. Bei dem von ihnen entwickelten Roboter, so berichten die Wissenschaftler, haben sie nun besondere Fähigkeiten gefunden: "Diese deuten darauf hin, dass der Roboter ein Bewusstsein entwickelt hat."

A320-Pilot meldet Beinahe-Kollision mit UFO nahe London-Heathrow
London (England) - Ein erst jetzt bekannt gewordener Untersuchungsbericht der für die britische Flugsicherheit zuständigen Behörde "UK Airprox Board" (UKAB) schildert ausführlich die Sichtung eines UFOs durch den Piloten einer A320 im Juli 2013 Kilometer vom Londoner Flughafen Heathrow entfernt. Das unidentifizierte Flugobjekt kam dabei der Maschine derart nahe, dass der Kapitän mit einem unmittelbaren Zusammenstoß rechnete und sich in Richtung seines Copiloten wegduckte.

Autor will Rätsel um "Djatlow-Pass-Unglück" gelöst haben
Malibu (USA) - Das "Unglück am Djatlow-Pass" gilt sowohl unter Bergwanderern als auch unter Freunden des Rätselhaften auch noch nach bald 55 Jahren als Mysterium und als Grundlage so mancher Gruselgeschichte am Lagerfeuer: In der Nacht vom 1. auf den 2. Februar 1959 fanden neun ski-wandernde Studenten des Polytechnischen Instituts des Ural am östlichen Hang des Berges Cholat Sjachl im nördlichen Ural einen ebenso mysteriösen wie bis heute ungeklärten Tod. Seither spekulieren Wissenschaftler, Forscher und Laien darüber, was sich damals im Lager der Wanderer am "Berg der Toten" ereignet hatte. Ein US-amerikanischer Autor glaubt nun eine Erklärung für die mysteriösen Vorfälle und Umstände gefunden zu haben.

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