Freitag, 10. Januar 2014

Experimentelle Studie weist erstmals berührungsfreie Einwirkung eines Meditierenden auf biologische Systeme nach


Symbolbild: Meditation (Illu.). | Copyright: grewi.de

Chiba (Japan) - Erstmals ist japanischen Wissenschaftlern der wissenschaftliche Nachweis für eine berührungsfreie Einwirkung eines Meditierenden auf biologische Proben gelungen. In Experimenten konnten die Wissenschaftler aufzeigen, dass sich die Anwesenheit einer meditierenden Person auf Biosensoren in Form von Gurkenscheiben bzw. der Gaskonzentration auswirkt, die diese Scheiben emittieren. Die gemessenen statistisch signifikanten Unterschiede zu den Kontrollproben erfüllen, so die Wissenschaftler, die Ansprüche eines wissenschaftlichen Beweises dafür, dass Menschen eine messbare Einwirkung auch auf Objekte haben können, zu denen kein direkter physikalischer Kontakt besteht.

Wie die Doktoren Osamu Takagi, Hideo Yochi und Kimiko Kawano, sowie Prof. Hideyuki Kokubo und Prof. Mikio Yamamoto vom Information and Research Center des International Research Institute (IRI) im japanischen Chiba und Dr. Masamichi Sakamoto von der Aquavision Academy aktuell im "International Journal of Physical Sciences" (IJPS, DOI: 10.5897/IJPS2012.3800) und in einer deutschen Übersetzung in der aktuellen Ausgabe der "Zeitschrift für Anomalistik" (ZfA, Band 13, 2013, S. 341-350) berichten, wurde die Konzentration der Gasemissionen der Gurkenscheiben mit der Gasemissionsmethode anhand von Stichproben von insgesamt 672 Petri-Schalen mit je vier Scheiben gemessen, wodurch ein sinnvoller statistischer Vergleich möglich wurde.


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"In Abhängigkeit von der Anwesenheit oder Abwesenheit der meditierenden Person fanden wir einen statistisch signifikanten Unterschied (p=3,31x10hoch-10, t-Test, zweiseitig) in den Konzentrationen des emittierten Gases", schreiben die Forscher. Hierbei wurde natürlich auch darauf geachtet, dass besagte Emissionen nicht durch andere, äußere Faktoren - wie beispielsweise Temperaturunterschiede - die Ergebnisse beeinflussen konnten.

Die Ergebnisse lassen die Autoren der Studie zu der Schlussfolgerung kommen, dass "die beobachteten Ergebnisse auf einem wissenschaftlich noch nicht bekannten Phänomen beruhen, das aber durch die Anwesenheit des Meditierenden verursacht ist."

Diese Ursache für das Phänomen offenzulegen, so zeigen sich die Forscher überzeugt, "würde die moderne Wissenschaft außerordentlich voranbringen", weswegen nun weitere Experimente geplant sind.

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Quellen: anomalistik.de, academicjournals.org/journal/IJPS


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