Sonntag, 23. Februar 2014

Projekt will private grenzwissenschaftliche Archive und Sammlungen vor der Vernichtung schützen


Symbolbild: Archiv. | Copyright: grewi.de

Xanten (Deutschland) - In einem neuen Projekt bemüht sich die "Deutschsprachige Gesellschaft für UFO-Forschung" (DEGUFO) um die Erhaltung privater wissenschaftlich-grenzwissenschaftlicher Archive, Sammlungen und Forschungsergebnisse und sucht hierfür noch finanzielle Unterstützung.

"Oftmals ist es so, dass nach dem Tod ganze Archive, Sammlungen etc. im Altpapier verschwinden, weil etwa Hinterbliebene unbedarft davon ausgehen, dass an dem Material, das oft zwar das 'Lebenswerk' der verstorbenen Person darstellt, sonst aber niemand mehr Interesse habe", erläutert Christian Czech von der DEGUFO (degufo.de) die Problematik und Hintergründe des Projekt und führt weiter aus: "Wir nehmen uns dieser Archive an, bereiten sie auf und stellen sie der Allgemeinheit zur Verfügung."


Das Hauptziel sei, einen Bekanntheitsgrad zu erreichen, der es ermöglicht, dass keine Nachlässe, Sammlungen oder Archive mehr ins Altpapier wandern, sondern weiterhin aufbewahrt werden.


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Tatsächlich funktioniere die Initiative sozusagen im kleinen Kreis schon sehr gut, erläutert Czech weiter. Jetzt sei eine Ausweitung durch gezielte Anschreiben in Vorbereitung. "Nach der Spende oder Übernahme des Materials beginnt die eigentliche Arbeit: Das Material muss gesichtet werden, vom Zerfall bedrohtes Papier muss bearbeitet werden, um es zu erhalten. Anschließend wird das Material einsortiert und sowohl digital als auch physisch der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus bieten wir Forschern und Sammlern an, eine Kopie ihrer Materialien als Sicherheit vor dem Verlust durch Unwetter oder höhere Gewalt bei uns zu hinterlegen. Außerdem beobachten wir noch die Medien, und sichern Zeitungsartikel, Veröffentlichungen etc. zeitnah mit und erhalten diese für die nachfolgenden Generationen."


Das Projekt fördere somit also die Erhaltung und Sicherung von teilweise seltenen Materialien. "Bei uns verschwindet gespendetes Material nicht im Dunkeln, sondern wird für Forschungszwecke öffentlich recherchierbar gemacht. Außerdem schützen wir bestehendes Material, welches noch nicht gespendet wurde, vor der Zerstörung durch höhere Gewalt. Diese wichtige, ehrenamtliche Arbeit wird leider nicht in dem Maße unterstützt, wie sie es verdient hätte. Deswegen bleibt viel liegen oder kann erst gar nicht begonnen werden."


Um die Projektarbeit dennoch sichern zu können, haben die DEGUFO-Archivare nun auf dem Online-Spendenportal "betterplace.org" die Möglichkeit eingerichtet, das Projekt finanziell zu unterstützen, damit auf diese Weise die Arbeiten und Tätigkeiten noch effizienter ausgeführt werden kann.


"Wir benötigen weitere Scanner für die Digitalisierung des Archivguts, um dieses dann auf unserer Website Interessieren zur Verfügung zu stellen. Außerdem werden noch Kopierer und die Grundlagen wie Papier, Toner und Ordnungsmaterialien benötigt, um das gespendete Material der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen zu können. Für das Onlinearchiv fallen natürlich auch Serverkosten an, die ebenfalls abgedeckt werden müssen", so Czech abschließend und bedankt sich schon im Voraus bei allen möglichen Spendern.


- HIER finden Sie die Spendenseite zum Projekt "Private Archive und Sammlungen vor der Vernichtung schützen"


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