Sonntag, 13. April 2014

Exotische Materie, zweifelhafte Gravitationswellen, mehr Leuchtwolken, gewaltiger Impaktor, expandierendes Universum und Urpsrung der Plattentektonik

LHC-Teilchenbeschleuniger am CERN findet exotische Materie
Mit dem Large Hadron Collider (LHC) am Europäischen Kernforschungszentrum CERN nahe Genf haben Wissenschaftler den Nachweis für die Existenz schon zuvor vermuteter exotischer Materie, sogenannter exotischer Hadrone erbracht, wie sie nicht innerhalb des traditionellen Quark-Modells klassifiziert werden können.

Link zur Originalmeldung:

http://home.web.cern.ch/about/updates/2014/04/lhcb-confirms-existence-exotic-hadrons

Link zu einer deutschsprachigen, externen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17446-2014-04-11.html

Forscher zweifeln am Nachweis der Gravitationswellen
Im März wollten Forscher Gravitationswellen aus der ersten Sekunde nach dem Urknall nachgewiesen haben (...wir berichteten). Nun liefern andere Forscher eine Analyse die an der Deutung der Daten zweifelt und die Vermuten, dass es sich um die Überreste explodierter Sterne handeln könnte.

Link zur Originalmeldung:

https://medium.com/the-physics-arxiv-blog/56c8050f60db

Link zu einer deutschsprachigen, externen Meldung:

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2014-04/urknall-theorie-gravitationswellen-supernova

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Forscher beobachten Zunahme nachtleuchtender Wolken seit 60 Jahren
Zum ersten Mal wurde das Phänomen 1885 beobachtet: bläulich leuchtende Wolken, die in den Polregionen am Nachthimmel schimmern. Seit den 19040-50er Jahren werden die "noctilucent clouds" zunehmend auch in den tieferen Breitengraden beobachtet. Diese Erkenntnis haben Forscher nun aus Daten verschiedener Missionen zusammengetragen und hoffen sich davon ein besseres Verständnis des Klimas.

Link zur Originalmeldung:

http://www.nasa.gov/content/goddard/appearance-of-night-shining-clouds-has-increased/

Geologen rekonstruieren erstmals gewaltigen Einschlag in der Frühzeit unseres Planeten
Gegen ihn war der Dinokiller ein Winzling: Vor gut drei Milliarden Jahren traf ein mehr als 50 Kilometer großer Asteroid die Erde - mit katastrophalen Folgen. Das zeigt die erste Rekonstruktion eines so gewaltigen Impakts aus dieser Ära. Der Bolide löste Erdbeben und Tsunamis aus, die stärker waren als alles heute jemals registrierte. Die Ozeane kochten und Gestein wurde flüssig. Der Impakt könnte sogar für den Beginn der modernen Plattentektonik verantwortlich sein, mutmaßen die Forscher.

Link zur Originalmeldung:

http://news.agu.org/press-release/scientists-reconstruct-ancient-impact-that-dwarfs-dinosaur-extinction-blast/

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17443-2014-04-10.html

Quasare verraten Ausdehnung des Universums vor 10,8 Milliarden Jahren
Erstmals haben Astronomen ermittelt, wie schnell sich unser Kosmos vor 10,8 Milliarden Jahren ausdehnte - und damit vor Beginn der beschleunigten Expansion. Galaxien, die eine Million Lichtjahre auseinanderlagen, entfernten sich demnach mit 68 Kilometern pro Sekunde voneinander. Diese bisher genaueste Messung überhaupt liefert wertvolle Einblicke in die Entwicklung unseres Universums und in die Dunkle Energie.

Link zur Originalmeldung:

http://newscenter.lbl.gov/news-releases/2014/04/07/boss-quasars-measure-expansion/

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17430-2014-04-08.html

Modellversuch erklärt Ursprung der Plattengrenzen - und warum die Venus keine besitzt
Die ersten Plattengrenzen der Erde entstanden, weil sich winzige Schäden im Gestein akkumulierten. Aus ihnen bildeten sich dann vor rund drei Milliarden Jahren die ersten Verwerfungen. Das zeigt eine neue Modellsimulation. Sie erklärt auch, warum auf der Venus keine Plattentektonik existiert: Das heißere Gestein heilt zu schnell, die Schäden können sich dadurch nicht ausreichend ansammeln.

Link zu einer externen, deutschsprachigen Meldung:

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17425-2014-04-07.html

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