Freitag, 4. April 2014

Lustige Mine zu ernster Absicht: Ehemaliger US-Präsident Clinton äußert sich in Talk-Show zu UFOs und Außerirdischen


Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton. | Copyright: Tulane Public Relations, Albert Herring, CC-by-SA 2.0

Washington (USA) - In der US-Talkshow "Jimmy Kimmel Live" hat sich der ehemalige US-Präsident Bill Clinton zu Fragen des Moderators nach UFOs und Außerirdischen geäußert. Während Sendung und Moderator Kimmel selbst eher comedy-lastig ausgerichtet sind und das Publikum entsprechend auf die Fragen Kimmels und einige von Clintons Antworten reagiert, wissen wahrscheinlich nur die Wenigsten, dass Clintons Interesse an UFOs und Außerirdischen einen ernsten und tiefgründigen Kern besitzt und er tatsächlich in seiner Amtszeit als US-Präsident um die Offenlegung der US-UFO-Geheimnisse mehr als bemüht war.

Auf die Frage Kimmels, ob sich Clinton während seiner Amtszeit darum bemüht habe, alle klassifizierten Dokumente einzusehen, um so die Wahrheit über UFOs zu erfahren, erklärte der ehemalige US-Präsident sichtlich um eine ehrliche Antwort bemüht, jedoch begleitet von dümmlichem Gelächter des Publikums und des Moderators, dass er tatsächlich Mitarbeiter seines Stabes damit beauftragt hatte, die Gerüchte um die damals immer noch geheime Militärbasis "Area 51" zu untersuchen. Er habe dies getan, "um sicher zu gehen, dass sich da unten kein Alien befindet".

Der Grund für sein Interesse sei der gewesen, dass ihn die Vorgänge rund um die Basis misstrauisch gemacht hätten. Dann erklärte er aber, dass er heute wisse, dass dies daran gelegen habe, da dort an "unserer geheimen Tarn-Technologie gearbeitet wurde. Es gibt dort keine Aliens."

Hinzu sei das 50. Jubiläum des Roswell-Absturzes in seine Amtszeit gefallen und auch hierzu habe er die Akten bewerten lassen. Zu welchem Ergebnis diese Untersuchung jedoch kam, führt Clinton nicht weiter aus - was auch den Moderator nicht zu interessieren scheint. Stattdessen fragt dieser nur allgemein nach, ob Clinton überhaupt bekannt geben würde, wenn er wisse, dass es dort (Area 51/Roswell) gegeben hätte. Die Antwort des einstigen US-Präsidenten: "Ja, das würde ich!".

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Um seine Ernsthaftigkeit in dieser Sache herauszustreichen führt Clinton dann etwas weiter aus: "Schauen Sie, was wissen wir denn heute schon? Wir leben in einem sich stets ausdehnenden Universum, in dem es Milliarden von Sterne und Planeten gibt. Durch unsere neusten Teleskope wissen wir, dass alleine in den letzten zwei Jahren mehr als 20 Planeten außerhalb unseres Sonnensystem entdeckt wurden, die ihre Sonne gerade im richtigen Abstand umkreisen und fest genug sind, damit sie irgendeine Form von Leben hervorgebracht haben könnten. Das alles macht es zunehmend unwahrscheinlich, dass wir allein (im All) sind."

Diese Ausführungen kommentiert Kimmel mit der Unterstellung, Clinton wolle ihm wohl einen (verdeckten) Hinweis darauf geben, dass es Außerirdische gebe. Darauf Clinton: "Nein, ich versuche ihnen zu sagen, dass ich es nicht weiß. Aber ich wäre auch nicht überrascht, wenn wir eines Tages Besuch bekämen. Ich hoffe nur, dass das dann nicht in einen Konflikt ausarten würde, etwa so wie in (dem Hollywood-Blockbuster) 'Independece Day'."

Angesichts dieses Szenarios macht Clinton dann eine Aussage, die stark an die Rede eines anderen US-Präsidenten erinnert: "Vielleicht würde eine solche Invasion durch Außerirdische aber auch zum Weltfrieden führen? Es könnte die einzige Möglichkeit sein, uns auf dieser zutiefst geteilten Welt zu einen. Wenn sie dort draußen sind, denken wir besser daran, wie alle Unterschiede zwischen den Menschen hier klein erscheinen würden, wenn wir von Eroberern aus dem Weltall bedroht würden."

Clinton bei Jimmy Kimmel Live

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Fast die gleichen abschließenden Worte hatte Ronald Reagan 1987 in einer Rede vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gewählt.


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Auch wenn Clintons kurzgefasste Ausführungen leider oft im Publikumsgelächter untergehen, so decken sie sich doch mit dem, was im Rahmen der sogenannten "Rockefeller-Initiative" anhand der Freigabe von bis dato geheimen Regierungsakten bekannt wurde.

Innerhalb dieser Initiative war der US-Magnat Laurance Rockefeller gemeinsam mit Bill und seiner Frau - bis Februar 2013 Außenministerin der USA - Hillary Clinton um die Freigabe und Offenlegung der US-amerikanischen UFO-Geheimnisse bemüht (...wir berichteten, s. Links). Obwohl an der Initiative neben dem Präsidenten-Ehepaar auch weitere hochrangige Regierungsmitglieder und Wissenschaftler beteiligt waren - neben dem heutigen Sonderberater von US-Präsident Obama, John Podesta (...wir berichteten) auch der spätere CIA-Chef und Verteidigungsminister Leon Panetta (...wir berichteten s. Links) - und heute alle offiziellen Dokumente zur "Rockefeller-Initiative" vorliegen, haben die Mainstream-Medien und -Presse bislang keinen der damals Beteiligten auf das Vorhaben angesprochen oder über die Initiative berichtet.

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John Podesta: UFO-Insider wird erneut Berater von US-Präsident Obama 12. Dezember 2013
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