Dienstag, 13. Mai 2014

Frank J. Schäpel: Berliner Künstler widmet sich von der Wissenschaft ignorierten Anomalien


Triptychon des "Starchild"-Schädels in der Studio-Ansicht. | Copyright: frankschaepel.de

Berlin (Deutschland) - Eigentlich steht der Berliner Künstler durch seinen starken Wirklichkeitsbezug, seiner Nüchternheit und der Stringenz seiner Arbeiten eher der Wissenschaft nahe. Da er sich jedoch nicht blind deren Dogmen verpflichtet fühlt, hat sich der Baselitz-Meisterschüler in seinen neuen Werken einigen der schwersten, das gegenwärtige wissenschaftliche Weltbild in Frage stellende Anomalien angenommen.

Schäpel beendete sein Kunststudium 2002 als Meisterschüler von Georg Baselitz in Berlin. Seitdem stellt er international in Galerien und Kunst- sowie wissenschaftlichen Institutionen aus; beispielsweise im Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité Berlin, dem ICA London oder der Kunstmesse artbasel.


Nach jahrelanger Beschäftigung mit Astronomie und dem Studium menschlichen Anatomie in Sektionskursen der Humboldt-Universität Berlin stellt Schäpel jetzt vom Wissenschaftsbetrieb ignorierte Anomalien in das Zentrum seiner Arbeit.


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Es entstanden Zeichnungen von fremden Wesen, UFOs, Tierverstümmelungen und den diese Phänomene untersuchenden Forschern. Die Wirkung seiner Zeichnungen resultiert aus der nüchternen Schilderung einer anomalen Realität, die sich dem Betrachter irritierenderweise aber als die seinige zu erkennen gibt. Schäpel begreift das Gezeichnete also nicht als Gegenwelt sondern immer auch als etwas zu unserer Welt Gehöriges.



Der Künstler Frank S. Schäpel bei der Arbeit. | Copyright: frankschaepel.de

Anknüpfend an seine früheren anatomischen Bilder malte Schäpel 2013 den sogenannten "Starchild"-Schädel in drei Röntgenansichten lebensgroß in Öl auf Holz (s.Abb.o.). Etliche makro- und mikro-anatomische Untersuchungen lassen die Interpretation dieses 900 Jahre alten Schädels als normal-menschliches Artefakt immer fragwürdiger erscheinen (...wir berichteten). Diese mit jeder Untersuchung größer werdende Unsicherheit, mit was wir es hier überhaupt zu tun haben, bildete den Ausgangspunkt für das Triptychon.


Im letzten Herbst dann schuf Schäpel eine ortsbezogene Installation für den niedersächsischen Kunstverein Kaponier Vechta. In ihr katalogisierte er nach akribischer Recherche 298 UFO-Sichtungen im 200 km-Umkreis von Vechta und verortete sie auf einer großen im Raum neben dem Katalog hängenden Landkarte. Hiermit bot er den Besuchern einen konkreten, mit ihrer alltäglichen Lebensumwelt in Zusammenhang stehenden Zugang zum UFO-Phänomen, statt sie in Science-Fiction-Manier in zeit- und räumlich weit entfernte Simulationswelten zu entführen und nur noch mehr zu verwirren.



Zeichnungen zum Thema UFOs, Zeugen und Forscher. | Copyright: frankschaepel.de
"Mir ist kein anderer Künstler bekannt, der sich wirklich ernsthaft mit diesen schweren Anomalien auseinandersetzt und auf den hier sichtbar werdenden blinden Fleck des heutigen Wissenschaftsdogmatismus hinweist", erläutert der Künstler seine Arbeit gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de". "Diese - jenseits von Hollywood klaffende kulturelle Lücke werde ich mit meiner Arbeit so gut wie möglich zu schließen suchen."
- Die Internetseite des Künstlers finden Sie HIER

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