Donnerstag, 18. September 2014

Zum 70sten: Reinhold Messner will nächstes Jahr den Yeti-Bären finden


Reinhold Messner | Copyright: A. Savin (auf Wikimedia Commons), CC by-SA 3.0

Bozen (Italien) - Gestern, am 17. September, hat er seinen 70. Geburtstag gefeiert: Der wohl berühmteste Bergsteiger der Welt, Reinhold Messner. Neben seinen alpinistischen Leistungen zählt sich Messner selbst auch zu den wenigen Augenzeugen des Yeti - auch wenn er selbst davon überzeugt ist, dass dieser ein Bär und kein "Schneemensch" ist. Durch neuste Genanalysen angeblicher Haar- und Gewebeproben sieht sich die Bergsteiger-Legende in seiner Theorie bestätigt und will schon im kommenden Jahr selbst nach seinem Yeti-Bären suchen.

Aus etwa 20 Metern Entfernung habe der den Yeti-Bären damals gesehen. "Dieser ist nur nachts unterwegs und in der Nacht sind alle Schatten grau", so Messner in einem aktuellen Interview mit der Bild-Zeitung und führt weiter aus: "Ich habe in meinen 10-jährigen Forschungsarbeiten diesen Bären auch mit Nachtsichtgeräten beobachtet. Als mir 1986 klar wurde, dass dieser Bär die zoologische Figur ist, die zur Yeti-Legende passt, habe ich diese Bären verfolgt. Das hat mich sehr viel Zeit und Geld gekostet."


Durch jüngste Genanalysen von Haar- und Gewebeproben, die angeblich von Yetis stammen sollen, sieht sich Messner in seiner Bären-Theorie als Erklärung für den Yeti bestätigt: "Ich würde den Kopf verwetten, dass dieser Bär die zoologische Entsprechung der Yeti-Legende ist."


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Allerdings ist die Zuordnung der analysierten Proben zu einem tatsächlich angeblichen klassischen Yeti, also einem wissenschaftlich noch nicht beschriebenen aufrecht gehenden Großprimaten, eher anekdotischer Natur und nicht ganz so eindeutig, wie dies gerade die Mainstream-Medien angesichts der Genanalysen gerne behaupten.

Zu Hintergrund: Nachdem der anerkannte Oxford-Genetiker Brian Sykes gemeinsam mit dem Leiter des Naturkundemuseums Lausanne, Michel Sartori, die untersuchten Haare eine bislang unbekannten jedoch noch zumindest bis vor 40 Jahren im Himalaya lebenden urzeitlichen Eisbären zuordnen konnte, kann man überall hören und lesen, die Analyse hätte gezeigt, dass der Yeti in Wirklichkeit (nur) ein Bär ist. Faktisch betrachtet ist diese Deutung der Analyseergebnisse jedoch falsch: Das einzige, was die Studie und das Ergebnis zeigen konnte ist, dass die untersuchten Proben von einem solchen Bären stammen (...wir berichteten).



Zum Thema

Schon 2015, so bestätigte Messners Büro auf Anfrage von "grenzwissenschaft-aktuell.de" (GreWi), wolle Reinhold Messner auf eine Expedition nach dem Yeti-Bären im Himalaya suchen. Genauere Details wolle er derzeit noch nicht verraten. Auf diese will er dann bei gegebener Zeit in einem Interview mit GreWi eingehen. Jetzt wolle er erst einmal Geburtstag feiern. Es sei ihm gegönnt.

Herzlichen Glückwunsch, Reinhold Messner!


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