Mittwoch, 22. Oktober 2014

Auch Deutsche Physikalische Gesellschaft sieht Kernfusion vor dem Durchbruch


Blick in den Experimental-Fusionsreaktor der "National Ignition Facility". | Copyright: Public Domain

Bad Honnef (Deutschland) - "Die bisherigen Forschungsergebnisse geben Zuversicht, dass das Ziel praktisch nutzbarer Fusionsenergie erreicht werden kann", zu dieser Positionsbestimmung kommt die Deutsche Physikalische Gesellschaft (DPG) in ihrem aktuellen Faktenblatt. Der deutsche Beitrag zur Fusionsphysik spiele dabei eine wichtige Rolle, unterstreicht Edward G. Krubasik, Präsident der DPG.

Die Kernfusion - also das Verschmelzen von Wasserstoffisotopen zu Helium - habe das Potenzial, langfristig zu einer CO2-freien, sicheren und zuverlässigen Stromversorgung beizutragen, so das Papier.


Noch suchen die Forscher zwar nach dem besten Weg, das "Sonnenfeuer auf Erden" zu bändigen, doch mit dem im südfranzösischen Cadarache im Bau befindlichen "International Thermonuclear Experimental Reactor (ITER), dem Greifswalder "Wendelstein 7-X" oder der amerikanischen "National Ignition Facility" stehen drei überaus aussichtsreiche Techniken zur Verfügung, so das DPG.


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Welche sich am Ende durchsetzten werde, stehe noch "in den Sternen". Doch seien die physikalischen Vorgänge in den Fusionsplasmen inzwischen weitgehend verstanden.

Mit dem kostenlosen aktuellen "Faktenblatt Physik konkret" zum Thema "Kernfusion - auf dem Weg zum Kraftwerk" möchte sich die DPG mit ihrer Expertise in die "dringend gebotene öffentliche Diskussion" einbringen. Diese wurde zuletzt durch die Erklärung von US-Wissenschaftlern erneut befeuert, die erklärt hatten, schon binnen 10 Jahren einen serienreifen Kleinreaktor präsentieren zu wollen (...wir berichteten).


- Das Faktenblatt "Kernfusion - auf dem Weg zum Kraftwerk" können Sie HIER als PDF kostenlos herunterladen


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