Freitag, 10. Oktober 2014

NASA fördert Suche nach außerirdischem Leben mit 50 Millionen Dollar


Künstlerische Darstellung der Verteilung der biochemischen Grundlagen des Lebens im Sonnensystem und darüber hinaus (Illu.). | Copyright: NASA

Washington (USA) - Am vergangenen Montag bestätigte die US-amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, dass sie sieben Forscherteams mit fast 50 Millionen Dollar bei deren "Suche nach den Ursprüngen, der Evolution und der Zukunft des Lebens im Universum" unterstützen wird. Besagte Teams werden neue Mitglieder des "NASA Astrobiology Institute" (NAI) mit Sitz am Ames Research Center der NASA in Moffet Field.

Über den Geldsegen von jeweils knapp 8 Millionen Dollar dürfen sich das Jet Propulsion Laboratory (JPL), das Goddard Space Flight Center, das Ames Research Center, das SETI Institute, Forscher an der University of Colorado in Boulder, der University of California in Riverside und der University of Montana in Missoula freuen. Mit dem Fördergeld sollen Forschungsprojekte an den jeweiligen Institutionen fünf Jahre lange unterstützt werden.


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In multidiziplinären Projekten, so berichtet "Discovery.com", werde eine große Bandbreite von Themen erforscht. So gehe es um die Bestimmung der lebensnotwendigen Bedingungen auf der Erde und die Anwendung dieser Ergebnisse auch auf außerirdische Orte und die Frage, ob die Saat des Lebens ein nicht im Innern von Kometen und Asteroiden auf die Erde kam. In einem weiteren Projekt wird die für 2020 anvisierte nächste Mars-Rover-Mission der NASA darauf vorbereitet, nicht nur zu bestimmen, ob es auf dem Mars einst Leben gegeben haben könnte, sondern um auf dem Roten Planeten gezielt nach Spuren von einstigem oder heut noch existierendem Leben zu suchen. Hinzu wird die Erforschung extremophiler irdischer Lebewesen gefördert, anhand derer sich die Wissenschaftler Schlussfolgerungen selbst auf exotische außerirdische Lebensräume und Ökosysteme erhoffen.
Am "SETI Institute", dass eigentlich aus der direkten Suche nach möglichen intelligenten Signalen außerirdischer Zivilisationen hervorging, wird die Arbeitsgruppe um Nathalie Cabrol konkret der Frage nachgehen, wie die Signaturen des Lebens auf der Erde und auf dem Mars gefunden werden können und wie sich verändernde Umweltbedingungen auf die Nach- und Beweise für solches Leben auswirken können.


Die fünf neuen Mitglieder stoßen zu fünf bereits im Rahmen des NAI forschenden Gruppen der Universitäten von Washington, Wisconsin, Illinois und Southern California in Los Angeles sowie am Massachusetts Institute of Technology hinzu.


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