Mittwoch, 15. Oktober 2014

VIDEO: Angebliche NASA-Aufnahmen des Black-Knight-Satelliten erklärt


Was für ein Objekt zeigen diese NASA-Aufnahmen von 1998? | Copyright: NASA

Washington (USA) - Eine der berühmtesten Techno-Mythen rankt sich um ein angeblich künstlich-technisches Objekt, einen Satelliten, dessen Signale schon von Nikola Tesla aufgefangen worden sein sollen und der, glaubt man einigen Legenden, die Erde schon seit faßt 13.000 Jahren auf einer polaren Umlaufbahn umkreisen soll. Einige Autoren wollen Aufnahmen dieses Satelliten sogar schon auf offiziellen NASA-Fotos entdeckt haben. Während die Mythen rund um den "Schwarzen Ritter" vielfältig sind, glaubt ein südamerikanischer UFO-Forscher nun, eine rationale Erklärung zumindest für die vieldiskutierten NASA-Fotos gefunden zu haben.

Erstmals öffentlich diskutiert wurde die Existenz eines solchen vermeintlich außerirdischen Satelliten 1954 in einigen US-Zeitungen. Diese Meldungen basierten auf den Aussagen des einstigen Flottenmajors und UFO-Forscher Donald Keyhoe, der damals erklärte, die US Air Force habe zwei Satelliten entdeckt, die die Erde umkreisten. Da zu dieser Zeit jedoch offiziell noch keine menschlichen Satelliten im All waren, lag eine außerirdische Herkunft offenbar auf der Hand.


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Seine Bezeichnung erhielt der mysteriöse Satellit – einige Autoren vermuten gar eine ganze Flotte schwarzer Satelliten - im Februar 1960, als weitere Berichte über die Entdeckung eines Objekts durch die US Navy bekannt wurden. Das taumelnde Objekt sollte demnach 79° vom Äquator entfernt die Erde einmal in 104,5 Minuten umkreisen. Seine Umlaufbahn, so die Berichte, sei stark elliptisch und führe den Satelliten mit 1,728 Kilometern an seinem von der Erde weit entferntesten Punkt vorbei - bringe ihn aber an seinem erdnächsten Punkt auf nur 216 Kilometer an die Erde heran. Während Kritiker der Black-Knight-Theorie davon ausgehen, dass es sich bei diesem Objekt um Trümmer des Satellitenstarts von Discovery VIII handelt, und auf dessen ähnliche Umlaufbahn verweisen, stützen andere Autoren die Theorie eines die Erde schon seit Jahrtausenden umkreisenden künstlichen Satelliten auch auf diesen Ortungen der US Navy.

1973 veröffentlichte dann der schottische Autor Duncan Lunan Daten eines norwegischen Radioastronomen, der Signale des dunklen Satelliten empfangen haben will. Anhand dieser Daten glaubte Lunan, dass es sich um einen Sternenkarte handele, die einen Weg in das Doppelsternsystem Epsilon Boötis weise und die von einem 12.600 Jahre alten Objekt gesendet würden, das die Erde auf einem der sog. Lagrange-Punkte seither begleite. Später erklärte Lunan, dass seine Analyse auf falschen Daten beruhen würde und zog seine Interpretation zurück.


1998 bekam die Theorie um "Black Knight" dann erneut Nahrung, als Forscher auf mehreren Aufnahmen der Space-Shuttle-Mission STS-88 zur Internationalen Raumstation (ISS) ein dunklen unförmiges Objekt entdeckten (s.Abb.).


In die Erklärung, dass es sich zumindest bei diesen Aufnahmen jedoch lediglich um Teile eine Isolierungsmatte der ISS handelt, die bei einem Außeneinsatz entfernt und ausgetauscht wurden und danach durchs All trieben, stimmen nun auch die Autoren des Youtube-Kanals "UFOVNI" ein. Durch den Nachbau dieser Elemente und durch 3D-Animationen, sowie durch ein NASA-Video, das den Austausch dieser Elemente zeigt, belegen sie die offensichtlichen Ähnlichkeiten dieser Elemente zu dem Objekt auf den NASA-Fotos von STS-88. Zugleich erklären sie allerdings, für andere merkwürdige Aufnahmen, die den "Schwarzen Ritter" zeigen könnten, keine Erklärung zu haben.



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