Freitag, 2. Januar 2015

2014 - Die wichtigsten GreWi-Nachrichten im Jahresrückblick - Teil 2

Erneut geht mit 2014 ein neben den zahlreichen welt- und die Zeiten bewegenden ökologischen, politischen, sozialen und menschlichen Ereignissen auch aus Sicht der Themen unserer Seite wieder einmal ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In unserem GreWi-Jahresrückblick haben wir einige der wichtigsten Meldungen aus den mehr als 800 GreWi-Meldungen des Jahres 2014 in drei Teilen zusammengestellt.

... Teil 1
... Teil 3
MAI

Neue Studie zeigt: Yoga und Meditation können das Gehirn jung halten
Eine internationale Studie bestätigt einmal mehr, dass Yoga und Meditation die negativen Effekte von Alterung auf Intelligenz und Gehirn verringern können. Gezielt untersuchten die Wissenschaftler aktuell die Auswirkungen von Yoga und Meditation auf die "fluide Intelligenz".

Geschwister-Stern unserer Sonne entdeckt
US-Astronomen haben erstmals einen Stern entdteckt, von dem sie überzeugt sind, dass er in der gleichen Gas- und Staubwolke entstand wie unsere Sonne. Mit den hierzu angewandten Methoden erhoffen sich die Wissenschaftler bald schon weitere Geschwister-Sterne unserer Sonne identifizieren zu können, anhand deren sie weitere Erkenntnisse darüber erwarten, wie und wo unsere Sonne einst genau entstand. Zudem erhoffen sich die Forscher Rückschlüsse auf die Frage, wie und warum unser Sonnensystem lebensfreundlich wurde. Entsprechende Sonnen-Geschwister halten die Astronomen zugleich für potentielle Ziele bei der Suche nach außerirdischem Leben.

Österreichische Mediziner: Homöopathie lindert körperlichen und psychischen Schmerz
"Viele Krankheiten und Beschwerden lassen sich mit Homöopathie wirksam und nebenwirkungsarm behandeln", davon zeigen sich österreichische Mediziner überzeugt und verweisen auf aktuelle Studien.

Geologische Batterie? Italienische Wissenschaftler liefern neue Hypothese zu Hessdalen-UFOs
Seit spätestens den 1980er Jahren werden im norwegischen Hessdalen immer wieder bislang unerklärliche Lichtphänomene beobachtet und selbst mit einer permanenten wissenschaftlichen Beobachtungs- und Forschungsstation dokumentiert. Doch trotz der umfangreichen Bemühungen, hinter das Geheimnis der "UFO-Lichter von Hessdalen" zu kommen, bleiben die Lichterscheinungen weiterhin mysteriös. Jetzt präsentieren italienische Wissenschaftler eine neue Hypothese zur Erklärung der Hessdalen-Phänomene. Langjährige Hessdalen-Forscher zeigen sich jedoch skeptisch.

Neue Studie: Namibische Feenkreise doch nicht das Werk von Termiten
Schon seit Jahrzehnten stellen die sogenannten Feenkreise Wissenschaftler vor ein Rätsel, wenn es darum geht, zu erklären, wie die auffälligen, vegetationsfreien Kreise in afrikanischen Graslandschaften zustande kommen. Nachdem erst im vergangenen Jahr ein Hamburger Biologe erneut erklärt hatte, die Kreise seien das Werk von Termiten, reiht sich nun auch eine neue internationale Studie in den Kanon derer ein, die dieser Theorie deutlich widersprechen. Statt dessen sind sie auf ein erstaunlich regelmäßiges und flächendeckend homogenes Muster bei der Verteilung der Kreise gestoßen.

Sagittarius A*: Super-massereiches Schwarzes Loch im Zentrum der Milchstraße könnte auch ein Wurmloch sein
Das Zentrum unserer Galaxie, der Milchstraße, bildet ein vergleichsweise kleines, dafür aber unvorstellbar dichtes und massereiches Objekt: Sagittarius A*. Entdeckt 1974, gehen die meisten Astronomen und Astrophysiker bislang davon aus, dass es sich um ein super-massereiches Schwarzes Loch handeln muss. Allerdings gibt es auch noch eine dazu alternative Erklärungsmöglichkeit: Sagittarius A* könnte auch ein sogenanntes Wurmloch sein und könnte somit eine Verbindung zu einer gänzlich anderen Region im Universum oder vielleicht sogar in ein Paralleluniversum als Teil eines Multiversums darstellen. Chinesische Astrophysiker haben nun gezeigt, wie schon bald durch zukünftige Beobachtungen festgestellt werden kann, um was für ein Objekt sich unsere Galaxie tatsächlich dreht.


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Mars-Mineral könnte von Mikroben stammen
Glaubten Wissenschaftler bislang, dass Ablagerungen des Tonminerals Stevensit nur unter besonders lebensfeindlichen Bedingungen und Umgebungen wie vulkanischer Lava oder in heißen alkalischen Seen entstehen kann, so haben australische Forscher nun lebende Mikroben entdeckt, die das Mineral produzieren. Die Entdeckung hat auch Konsequenzen für die Suche nach außerirdischem Leben - schließlich wurde Stevensit auch schon auf dem Mars entdeckt.

Türöffner zu verborgenem Wissen? Wissenschaftler belegen Ouija-Brett-Effekt
Seit mehr als 100 Jahren gehört das sogenannte Ouija-Brett zu einem der beliebtesten Hilfsmitteln des Spiritismus. Ähnlich wie beim Gläserrücken, dient hier jedoch ein Zeigerbrett zur Auflage der Finger der Beteiligten und zur Anzeige der ersehnten "Botschaften aus dem Jenseits". Während Skeptiker erwartungsgemäß die Funktion des Ouija-Bretts als Kommunikationsmedium mit Geistwesen bestreiten und - wie beim Pendeln - auf nicht kontrollier- oder gar abstellbare minimale Eigenbewegung des menschlichen motorischen Systems als Erklärung für die Bewegungen des "Schiffchens" verweisen (Ideomotorik), haben US-Forscher in Experimenten nun belegt, dass der Effekt doch deutlich über diese Erklärung hinausgehen kann.

Komplexes Leben auf 100 Millionen Planeten alleine in unserer Milchstraße möglich
Ein Prozent aller Planeten in unserer Heimatgalaxie, der Milchstraße, könnten komplexe Lebensformen hervorgebracht haben. Das sind immerhin 100 Millionen Welten. Zu dieser neuen Bewertung kommt eine neue Studie von Astronomen und Astrobiologen, die auf harten Daten statt wie bislang auch hypothetischen Vermutungen basiert.

JUNI


Potentiell lebensfreundlicher Planet in direkter kosmischer Nachbarschaft zur Erde entdeckt
Ein internationales Astronomenteam hat zwei neue Exoplaneten entdeckt, die einen Stern umkreisen der gerade einmal 13 Lichtjahre von unserer Sonne entfernt ist. Einer der beiden Planeten könnte sogar warm genug sein, damit auf seiner Oberfläche flüssiges Wasser und damit die Grundlage für Leben zumindest nach irdischem Vorbild existieren könnte. Darüber hinaus ist das System mehr als doppelt so alt wie unser Sonnensystem. Grund genug für die Astronomen, um über weit entwickeltes Leben auf zumindest einem der Planeten zu spekulieren.

Wissenschaftler finden Hinweis für großen unbekannten Meeresräuber
Vor den Küsten Australiens haben Biologen damit begonnen erstmals Weiße Haie mit Sonden zu bestücken, um so mehr über die Lebensweise und die Bewegungsrouten der Tiere zu erfahren. Was mittels einer dieser Sonden jedoch nun herausgefunden wurde, stellt die Forscher vor ein Rätsel und deutet zugleich auf die Existenz eines noch unbekannten ungewöhnlich großen Meeresräubers hin, der sowohl in der Tiefe als auch unmittelbar an der Oberfläche jagt.

Vorbild Star Trek: NASA-Wissenschaftler präsentieren neues Design für Warp-Raumschiff
Der NASA-Physiker Harold White ist für seine Forschung und Arbeit an der Realisierung eines Warp-Antriebs nach dem Vorbild von Star Trek bekannt. Tatsächlich hatte White, der am Johnson Space Center der NASA forscht, erst 2012 erklärt, dass das lange Zeit als unmöglich geltende Konzept nun doch vorstellbar sei und er tatsächlich schon an der Umsetzung im Kleinstmaßstab von 1:10 Millionen arbeite (...wir berichteten). Auf der Vortragsreihe "Space Visions 2013" hat White ein neues Design-Konzept des angedachten Warp-Raumschiffs präsentiert - das natürlich nur einen Namen tragen kann...

Remote Viewing: Studie gelingt hoher Börsengewinn mit außersinnlicher Wahrnehmung
Ein von Skeptikern immer wieder angeführtes Argument gegen außersinnliche bzw. übersinnliche Fähigkeiten ist die Behauptung, niemand würde diese angebliche Gabe bislang dazu genutzt haben, um damit etwa bei Glücksspielen oder an den Börsen Gewinne zu machen. US-Forscher haben nun jedoch eine Studie veröffentlicht, die genau das getan hat: Mittels sogenannter Fernwahrnehmung (Remote Viewing) haben Studenten der University of Colorado versucht, Börsenbewegungen vorherzusehen und mit diesen Vorhersagen tausende von Dollar Gewinn eingefahren. Tatsächlich geschah dies aber nicht zum ersten Mal.

Erdzwilling? Potentiell lebensfreundliche Super-Erde in nur 16 Lichtjahren Entfernung entdeckt
Um den Stern Gliese 832 haben Astronomen den unserem Sonnensystem am nächsten gelegenen, wahrscheinlichsten Kandidaten für einen lebensfreundlichen Planeten entdeckt. Gemeinsam mit einem kalten Gasriesen umkreist "Gliese 832 c" einen Stern, der nur 16 Lichtjahre von unserer Sonne entfernt ist.

JULI


Studie: Nahtoderlebnisse gleichen sich mehrheitlich
Das Ergebnis einer aktuellen und erstmaligen Studie darüber, wie unterschiedliche Ursachen von Traumata den Inhalt von sogenannten Nahtoderfahrungen beeinflusst belegt, dass unabhängig davon, welche schmerzhaften Ereignisse zu der Nahtoderfahrung geführt haben, sich Inhalte dieser Erlebnisse mehrheitlich gleichen. Das Ergebnis spricht gegen einen der populärsten rationalen Erklärungsversuche für derartige Erfahrungen.

Forscher präsentieren Kornkreise erstmals in kulturhistorischem Museum
Vom 21. Juni bis zum 31. August 2014 zeigte das renommierte archäologisch-kulturhistorische Wiltshire Museum in Devizes im Rahmen seiner jährlichen Ausstellungsreihe "Summer Exhibitions" die Ausstellung "Exploring the Mystery and Beauty of Crop Circles". Kuratiert und organisiert von der niederländischen Kornkreisforscherin Monique Klinkenbergh und dem deutschen Kornkreisforscher Andreas Müller, war es das erste Mal, dass das Phänomen der Kornkreise und seine Erforschung im Rahmen einer eigenen Ausstellung in einem kulturhistorischen Museum gewürdigt und der Öffentlichkeit nahegebracht wurden. Neben der Ausstellung, die durch die Parlamentsabgeordnete Claire Perry offiziell eröffnet wurde, beheimatete das Museum mit dem "Crop Circle Access Centre" auch eine Anlaufstelle für Kornkreis-Interessierte auf der Suche nach Informationen darüber, wie und welche aktuellen Kornkreise besucht werden können.

Yeti-DNA-Studie veröffentlicht: Kein Nachweis unbekannter Großprimaten
Schon vor einem halben Jahr hat "grenzwissenschaft-aktuell.de" ausführlich über die Ergebnisse der genetischen Analyse von mehr als 30 Haar- und Gewebeproben berichtet, die angeblich von mystischen Wesen wie Bigfoot, Yeti oder deren kaukasischen Verwandten den Almasty stammen sollten. Heute wurde die dazugehörige Studie nun in einem wissenschaftliche Fachjournal veröffentlicht - und erneut verdrehen die Massenmedien das Ergebnis und die Aussage der Studie und widersprechen damit sogar den Autoren, darunter der Oxford-Genetiker Dr. Bryan Sykes.

Wiederentdeckt: Medizinischer Bericht beschreibt Nahtoderfahrung schon im 18. Jahrhundert
Sogenannte Nahtoderfahrungen werden oft von sterbenden Menschen oder Patienten beschrieben, die nach einem schweren Unfall wiederbelebt wurden oder sogar schon als klinisch tot galten. Diese Menschen beschreiben dabei nicht nur das Empfinden, sich aus ihrem physischen Körper heraus gelöst zu haben (außerkörperliche Wahrnehmung), sondern auch - begleitet von starken Emotionen - sich auf ein helles Licht zu bewegt und hier bereits verstorbene Freunde und Familienmitglieder getroffen zu haben, bevor sie wieder ins Leben zurückgeschickt wurden. Während entsprechende Schilderungen schon aus dem Alten Ägypten überliefert sind, gab es bislang keine historisch-medizinischen Aufzeichnungen über Nahtoderfahrungen. Kritiker vermuteten deshalb, dass deren Inhalte erst Verbreitung fanden, nachdem sie durch die modernen Medien kolportiert wurden. Ein französischer Anthropologe hat nun eine Beschreibung einer klassischen Nahtoderfahrung aus dem 18. Jahrhundert ausfindig gemacht und diese in einem Fachjournal publiziert.

Erdartige Böden: Mikrobisches Leben auf dem Mars wahrscheinlich
Im innern eines rund 3,7 Milliarden Jahre alten Marskraters haben US-Forscher erdartige Böden entdeckt, die die Existenz von mikrobischem Leben nahelegen, wie es selbst heute noch auf dem Mars existieren könnte. "Würden wir solche Böden irgendwo auf der Erde finden, so würden wir sie mit großer Sicherheit als das Resultat von biologischen Prozessen deuten", so der Autor der aktuellen Studie.

AUGUST


NASA-Weltraumteleskop ortet mysteriöses Röntgensignal in fernen Galaxienhaufen und Galaxien
Mit dem NASA-Weltraum-Röntgenobservatorium "Chandra" haben Astronomen sowohl in zahlreichen Galaxienhaufen als auch in der Andromeda-Galaxie ein bislang unerklärbares Signal geortet und vermuten, dass es sich um ein Signal Dunkler Materie handeln könnte.

...allerdings:


Mysteriöse Röntgensignale aus Galaxienhaufen: "Intelligente Botschaften als Erklärung eher unwahrscheinlich"

Mit dem NASA-Weltraum-Röntgenobservatorium "Chandra" haben Astronomen sowohl in zahlreichen Galaxienhaufen als auch in der Andromeda-Galaxie ein bislang unerklärbares Signal geortet. Warum die Wissenschaftler eher an ein natürliches Phänomen glauben und eine intelligente außerirdische Botschaften als Erklärung für unwahrscheinlich halten, erläutert die Entdeckerin der Signale exklusiv im Kurzinterview mit "grenzwissenschaft-aktuell.de".

EmDrive - NASA-Tests bestätigen: "Unmöglicher Antrieb" funktioniert
"EmDrive" steht für "electromagnetic drive" (elektromagnetischer Antrieb) und beschreibt das Konzept des britischen Wissenschaftlers Dr. Roger Shawyer, das elektrische Energie mittels Mikrowellen in Schubkraft umwandeln soll - ohne dabei ein Treibmittel zu benötigen. Trotz der Behauptungen chinesischer Forscher, das Konzept bereits erfolgreich getestet zu haben, verbannten die meisten westlichen Wissenschaftler den "EmDrive" ins Reich der Phantasie und Pseudowissenschaft. Schließlich widerspreche es physikalischen Impulserhaltungsgesetz. Jetzt hat jedoch auch die NASA das Konzept überprüft und in einem Fachartikel ebenfalls bestätigt, dass das Konzept prinzipiell tatsächlich funktioniert. Warum und wie, das wissen die Wissenschaftler jedoch noch nicht genau - vermuten aber, dass es auf quantenmechanischen Konzepten beruhen könne. Da der "EmDrive" ohne Treibstoff auskommt und die notwendigen Mikrowellen mittels Solarenergie erzeugt werden können, könnte der Antrieb völlig neue Wege und Möglichkeiten der Raumfahrt aufzeigen.

Überraschende Entdeckung: Das Mondinnere ist heiß und wahrscheinlich flüssig
Neuste Auswertungen der Daten unterschiedlicher Mondsonden haben japanische Forscher zu einer überraschenden Entdeckung geführt: Das Innere des Mondes ist weder kalt noch geologisch tot. Stattdessen ist die Gesteinsschicht direkt um den Kern des Erdtrabanten so heiß, dass sie wahrscheinlich sogar geschmolzen ist. Die Ursache hierfür sehen die Forscher in der Gezeitenkraft der Erde.

Neue Kommunikationsform zwischen Pflanzen entdeckt
US-Forscher haben eine bislang unbekannte Form der Kommunikation von Pflanzen untereinander entdeckt. Mit der "Sprache" auf molekularer Ebene können Pflanzen erstaunlich große Mengen an genetischer Information miteinander austauschen.


Studie offenbart erhöhte telepathische Fähigkeit bei Autistin
Dass Autisten trotz oder gerade wegen ihrer eingeschränkten Fähigkeiten zur sozialen Interaktion mit dem, was andere als die reale Umwelt und Umgebung bezeichnen, meist über extrem ausgeprägte und fokussierte kognitive und künstlerische Begabungen verfügen, ist der Allgemeinheit spätestens seit dem Hollywood-Film "Rain Man" mit Dustin Hoffman und Tom Cruise bekannt. Immer wieder berichten Freunde, Angehörige und Therapeuten aber auch über eine Vielzahl von vermeintlich paranormalen Fähigkeiten bei autistisch veranlagten Menschen. In einer gezielten Studie an einem neunjährigen Mädchen, bei dem wiederholt die Fähigkeit zur Telepathie - also des Gedankenlesens - beobachtet wurde, erzielte eine US-Neuropsychiaterin nun ganz erstaunliche Ergebnisse.

...in diesem Kontext ebenfalls sehr interessant:


Autisten haben zusätzliche Synapsen im Hirn
Autistische Kinder und Erwachsene haben mehr Synapsen im Hirn als "gesunde" Menschen. Zu dieser Erkenntnis kommen US-Neuromediziner in einer aktuellen Untersuchung. Damit bestätigen sie frühere Vermutungen, das Autisten über mehr der Hirnzellenverbindungen verfügen als vermeintlich "normale" Menschen.

Lake Whillans: Leben und Ökosysteme unter kilometerdickem Eisschild der Antarktis entdeckt
Im Rahmen des WISSARD-Projekts (Whillans Ice Stream Subglacial Access Research Drilling) vermeldeten im Frühjahr 2013 US-Forscher die erfolgreiche Anbohrung des unter dem Eisschild der Westantarktis verborgenen subglazialen See Lake Whillans. Schon wenige Tage später berichteten sie, erste Anzeichen für dortiges Leben gefunden zu haben. Jetzt präsentieren die Wissenschaftler erstmals unumstößliche Beweise für dieses Leben und beschreiben sogar ein heute noch aktives und artenreiches Ökosystem. Die Entdeckung könnte aus Konsequenzen für die Suche nach außerirdischem Leben im Sonnensystem haben.

Trend University erforscht außerkörperliche Wahrnehmung
Britische Psychologen haben mit einer Studie begonnen, in der sie die spezifischen Eigenschaften von sogenannten außerkörperlichen Erfahrungen und Wahrnehmungen (AKE; out-of-body-experiences = OBE) ergründen wollen. Hierbei beschreiben Menschen immer wieder die Erfahrung gemacht zu haben, ihren physischen Körper verlassen zu haben.

Experiment am Fermilab untersucht, ob wir in einem 2D-Hologramm leben
Mit dem sogenannten "Holometer", einem hochempfindlichen Laserinterferometer am Fermi National Accelerator Laboratory (Fermilab), dem Forschungszentrum für Teilchenphysik des US-Energieministeriums, haben Wissenschaftler mit einem Experiment begonnen, in dem unter anderem überprüft werden soll, ob wir in einem Hologramm leben.

Bewegungen erstmals auf Film gebannt: Forscher lösen das Geheimnis der wandernden Steine im Death Valley
Schon seit Jahrzehnten stellt das Phänomen der wandernden Steine auf der Racetrack Playa, einem Trockensee im in der Mojave-Wüste gelegenen Death Valley Wissenschaftler vor ein Rätsel - zeigen doch die von den Steinen in den Boden gegrabenen Spuren doch eindeutig, dass sich die teilweise bis zu 300 Kilogramm schweren Felsen tatsächlich wie von Geisterhand und über lange Strecken fortbewegen. Viele unterschiedliche Theorien haben bislang versucht, das Geheimnis der wandernden Stein zu lösen. Bislang ohne Erfolg. Ein Langzeitprojekt liefert nun anhand von erstmals gelungenen Filmaufnahmen von Steinen in der Bewegung die finale Erklärung, warum und wie die Steine wandern.

Pilot fotografiert mysteriöses Leuchten im Pazifik
Bei einem Flug über den Pazifik südlich der russischen Halbinsel Kamchatka hat ein niederländischer Pilot ein bislang unerklärtes großflächiges Leuchten im oder über dem Wasser beobachtet, anhand mehrerer Fotoaufnahmen dokumentiert und die Bilder im Internet veröffentlicht. Seither rätseln Experten wie Laien darüber, was das Phänomen verursacht haben könnte.

Zahlreiche Zeugen beschreiben Erdbebenlichter während Kalifornien-Beben
Nach dem Erdbeben, das am 24. August 2014 nicht nur Peru sondern auch das kalifornischen Napa Valley mit einer Stärke von 6.0 erschüttert hatte, berichten nun zahlreiche Bewohner des US-Bundesstaates, unmittelbar vor und während des Bebens merkwürdige Lichtblitze am Himmel beobachtet zu haben.

...Teil 3 folgt morgen.
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