Samstag, 3. Januar 2015

2014 - Die wichtigsten GreWi-Nachrichten im Jahresrückblick - Teil 3

Erneut geht mit 2014 ein neben den zahlreichen welt- und die Zeiten bewegenden ökologischen, politischen, sozialen und menschlichen Ereignissen auch aus Sicht der Themen unserer Seite wieder einmal ein ereignisreiches Jahr zu Ende. In unserem GreWi-Jahresrückblick haben wir einige der wichtigsten Meldungen aus den mehr als 800 GreWi-Meldungen des Jahres 2014 in drei Teilen zusammengestellt.

Teil 1
Teil 2


SEPTEMBER


Erster Expeditionserfolg? UFO-Forscher finden möglichen Hinweis auf "Geister-Rakete" im Nammajaure-See
Eine Expedition schwedischer UFO-Forscher und Wissenschaftler der Königlich Technischen Hochschule sucht derzeit im Nammajaure-See im nordschwedischen Mudus Nationalpark nach Hinweisen auf ein in diesem See im Sommer 1980 angeblich gesunkenes unbekanntes Flugobjekt. In Verhalten und Form passt das "UFO" zu einer Vielzahl ähnlicher, als "Geister-Reketen" bezeichneter Objekte. Diese wurden seit den 1940er Jahren immer wieder über schwedischen Seen beobachtet, wie sie in den Gewässern verschwanden. Bei der aktuellen Suche mit Radar, Sonar und Tauchern haben die Forscher gestern nun eine erste, möglicherweise interessante Entdeckung gemacht.

...beachten Sie hierzu HIER auch unsere Folgemeldung zum Resümee der Forscher


Computerisierte Telepathie: Erstmals direkte Hirn-zu-Hirn-Kommunikation zwischen Menschen gelungen
Einem internationalen Team aus Neurologen und Robotikingenieuren ist erstmals die direkte Kommunikation mittels eines Hirn-zu-Hirn-Interface zwischen zwei über das Internet verbundenen Personen gelungen. Hierzu übertrugen die Forscher die in binäre Signale umgewandelten gedachten Grußbotschaften eines "Senders" zu mehrere tausend Kilometer entfernten "Empfängern", die diese dann korrekt deuten konnten.

Hinweise auf Plattentektonik auf Jupitermond Europa
Auf dem von einer kilometerdicken Eisschicht bedeckten Jupitermond Europa, haben US-Wissenschaftler anhand der Daten der NASA-Raumsonde "Galileo" Hinweise auf aktive Plattentektonik entdeckt. Es wäre das erste Mal, dass diese, die Oberfläche von planetaren Körpern stets verändernde geologische Aktivität auf einem anderen Objekt als der unserer Erde nachgewiesen werden könnte. Die Entdeckung hat auch bedeutende Auswirkungen auf die potentielle Lebensfreundlichkeit des Jupitermondes.

Archäologen finden "Super-Henge" unweit von Stonehenge
Im Rahmen der Bodenerkundungen des Stonehenge-Areals haben Archäologen auch die nahe des Steinkreis gelegene Ringwallanlage der Durrington Walls untersucht. Bislang war lediglich bekannt, dass es sich um einen ovalen Wall gehandelt hatte, dem ein Graben vorgelagert war. Jetzt zeigen die Vermessungsdaten mit Bodenradar, dass auch diese Henge-Anlage in einer frühen Bauphase von einer Reihe massiver Pfosten oder Steinen umgeben war. Damit könnte Durrington Walls zu den größten derartigen Bauwerken überhaupt zählen.

NSA erklärt Original-UFO-Akten als verloren
Ende der 1970er Jahren kämpfte die US-Bürgerbewegung "Bürger gegen die UFO-Geheimhaltung (Citizens Against UFO Secrecy, CAUS) um die Freigabe geheimer UFO-Akten unterschiedlicher US-Behörden und Geheimdienste. Die dann in den 1980er und -90er Jahren im Rahmen eines Gerichtsbeschlusses unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetz (FOIA) freigegebenen Akten des US-Auslandsgeheimdienstes NSA (National Security Agency) waren jedoch massiv geschwärzt. Nach einem aktuellen Anlauf des UFO-Forschers John Greenwald, auf der aktuellen Gesetzesgrundlage weniger klassifizierte Versionen der Akten zu erhalten, erklärte die NSA nun, die ungeschwärzten Originalakten nicht mehr auffinden zu können.

Lebendes Meeresplankton außerhalb der Internationalen Raumstation? Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt bestätigt Entdeckung von Mikroorganismen auf der Außenseite der ISS
Kaum einen Monat ist es her, dass die russische Nachrichtenagentur ITAR-TASS mit einer Meldung international für Aufsehen Rätselraten sorgte, als sie verkündete, russische Kosmonauten hätten auf der Außenseite der Internationalen Raumstation (ISS) lebendes Plankton und andere, hier sogar gedeihende Mikroorganismen entdeckt. Da zur Entdeckung bislang keine Fachpublikation vorliegt und der Fund offenbar nicht den US-amerikanischen Kollegen mitgeteilt worden war, bezweifelte selbst die NASA die Meldung in einer offiziellen Stellungnahme. Jetzt liegt "grenzwissenschaft-aktuell.de" erstmals eine die Entdeckung zumindest teilweise bestätigende Erklärung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) vor.

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
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VIDEO: Computer-Grafik-Firma erklärt umstrittene Mondlande-Fotos
Seit der Apollo-11-Mondlandung im Juli 1969 ranken sich Gerüchte, Spekulationen und Theorien darum, ob die NASA tatsächlich auf dem Mond gelandet sind oder das ganze lediglich in Filmstudios auf der Erde gestellt wurde. Theorien rund um eine angebliche Verschwörung rund um die Vertuschung dieses Szenarios füllen mittlerweile ganze Bücher Video- und TV-Dokumentationen und die Diskussion um die Belastbarkeit der Indizien und Beweise beider Seiten hält bis heute unvermindert an. Jetzt hat sich mit NVIDIA einer der größten Entwickler von Grafikprozessoren und Chipsätzen für Personal Computer und Spielkonsolen mittels ihrer neusten Computertechnologie zur Simulation von Lichtreflexionen auf verschiedenen Oberflächen in die Debatte eingebracht und erklärt, eines der bisherigen Rätsel um einige der Originalaufnahmen der Mondlandung erklären zu können.

Britisches Verteidigungsministerium hält angeblich noch 18 weitere geheime UFO-Akten zurück
Eigentlich, so erklärte das britische Verteidigungsministerium MoD (Ministry of Defence), wurden im Juni letzten Jahres die letzten und damit sämtliche der einst geheimen britischen UFO-Akten veröffentlicht. Jetzt, so berichtet eine englische Boulevard-Tageszeitung, stellte sich heraus, dass immer noch 18 UFO-Akten verschlossen sind. Diese sollen erst im Herbst 2015 veröffentlicht werden.

Nazca in Zentralasien: Über 50 Geoglyphen in Kasachstan entdeckt
Auf Satellitenbildern haben kasachische und litauische Archäologen im nördlichen Kasachstan mehr als 50 bislang unbekannte Bodenmuster - sogenannte Geoglyphen - entdeckt, wie sie an die Scharrbilder im Wüstenboden von Nazca in Peru erinnern.

...lesen Sie HIER auch unser GreWi-Interview mit einer der Entdeckerinnen der Geoglyphen, Irina Shevnina


Irdisches Wasser ist älter als die Sonne
Weil Wasser die Grundvoraussetzung für das Leben auf unserer Erde war und ist, spielt es auch bei der Suche nach außerirdischem Leben eine besondere Rolle. Die ursprüngliche Herkunft unseres Wassers zu kennen, ist somit für auch ein Verständnis darüber von Bedeutung, wie lebensfreundliche Bedingungen auf Planeten überhaupt erst entstehen und wie wahrscheinlich es ist, lebensfreundliches Wasser auch an anderen Orten im Universum zu finden. Jetzt präsentieren US-Wissenschaftler jedoch eine unerwartete Erkenntnis: Das Wasser auf unserer Erde und im sonstigen Sonnensystem ist älter als die Sonne selbst. Es muss also interstellaren Ursprungs sein. Das wiederum hat Konsequenzen für unserer Vorstellungen von der Wahrscheinlichkeit außerirdischen Lebens allgemein.

OKTOBER


Kennedy-Attentat doch eine Verschwörung? Mitarbeiter der Warren-Komission räumt erstmals ein: "Vielleicht haben wir doch etwas übersehen"
50 Jahre nach Veröffentlichung des Abschlussberichts der sogenannten Warren-Kommission, die die Umstände des Attentats auf den US-Präsidenten John F. Kennedy untersuchen und klären sollte, räumt ein damaliger Mitarbeiter der Kommission Zweifel am Ergebnis der Untersuchungen ein, das am 24. September 1964 im "Warren Report" veröffentlicht wurde und zu dem Schluss kam, dass Lee Harvey Oswald der alleinige Täter gewesen sei. "Vielleicht haben wir doch etwas übersehen", erklärt der einstige Staatsanwalt Charles N. Shaffer Jr. in einem Interview. Damit ist Shaffer der erste Warren-Insider, der diese Vermutung öffentlich abgibt.

Gewaltige rechteckige Schwerkraftanomalie auf dem Mond klärt Entstehung des Meeres der Stürme
Anhand der Daten der NASA-Mondsonde "Gravity Recovery and Interior Laboratory" (GRAIL), haben Wissenschaftler ein Rätsel gelöst, das wohl schon so alt ist wie der Mond selbst. Während bislang das sogenannte "Meer der Stürme" (Oceanus Procellarum) für das Einschlagskraterbecken eines Asteroiden gehalten wurde, deuten die neuen Messungen der Region und die Entdeckung einer darunter verborgenen nahezu rechteckigen gewaltigen Schwerkraftanomalie nun daraufhin, dass die unregelmäßig geformte dunkle Fläche das Ergebnis urzeitlicher Grabenbrüche ist.

Studie zu Nahtoderlebnissen legt ein den klinischen Tod überdauerndes Bewusstsein nahe
Mit der AWARE-Studie haben Mediziner, Psychologen und Neurowissenschaftler seit 2008 nach belastbaren Beweisen für eine Weiterexistenz des menschlichen Bewusstseins nach dem Tode gesucht und erforscht, was mit dem menschlichen Geist und Bewusstsein während des klinisches Todes und bei Herzstillstand passiert. Schließlich berichten 10 bis 20 Prozent jener Patienten, die wiederbelebt werden konnten, von Erlebnissen während dieser Zeit - sogenannte Nahtoderfahrungen. In einigen Fällen berichten diese Menschen davon, in der Lage gewesen zu sein, ihren Körper zu verlassen und die Vorgänge um sich herum gesehen und gehört zu haben. Jetzt liegen die Ergebnisse der AWARE-Studie vor und legen tatsächlich ein zumindest den medizinischen Tod minutenlang überdauerndes Bewusstsein nahe.

E-Cat-Reaktor: Ergebnisse dritter unabhängiger Testreihe zu Kalter Kernfusion veröffentlicht
Schon seit Jahren sorgt der Andrea Rossi mit seiner Behauptung, er habe einen funktionsfähigen Reaktor für sogenannte Kalte Fusion konzipiert, der erfolgreich erstaunlich hohe Wärmeenergie durch eine nukleare Fusionsreaktion schon bei Zimmertemperatur erzeugen könne, für hitzige Kontroversen und Wissenschaftlern und Laien. Nach zunächst selbstpublizierten Studien und Demonstrationen, die in der wissenschaftlichen Gemeinde jedoch nur selten auf Gehör geschweige denn Interesse stießen, und nach unabhängigen Tests wurden nun die Ergebnisse einer dritten Langzeittestreihe mit Rossis sogenanntem E-Cat-Reaktor veröffentlicht. Auch diese Bestätigen die von Rossi geweckten Hoffnungen.

Neues Fotos zeigt rechtwinklige Korridore als Teil der Ostsee-Anomalie
Bis heute rätseln Laien wie Experten über Natur und Herkunft einer annähernd kreisförmigen und 60 Meter durchmessenden Struktur am Grunde der Ostsee, die erstmals 2011 mittels Sonar von Schatztauchern in rund 80 Metern Tiefe entdeckt wurde. Während die einen an eine natürliche Struktur glauben, deuten andere rechtwinklige Elemente und die Tatsache, dass die Kreisstruktur wie eine Scheibe getrennt vom Untergrund auf dem Meeresboden ruhen soll, als Hinweise auf eine exotische Herkunft des Objekts. Jetzt haben die Schatztaucher, die die sogenannte Ostsee-Anomalie einst entdeckt haben, ein neues Foto der Struktur veröffentlicht, das offenbar eine künstliche Natur des Objekts belegen soll.

VIDEO: Lockheed Martin erklärt den Durchbruch bei Erforschung der Kernfusion
Im Gegensatz zur Kernspaltung, bei der radioaktiver Abfall und Strahlung entstehen und zurückbleiben, gilt der Prozess der Kernfusion als nahezu Emissions- und Rückstandsfrei und von daher als wesentlich umweltverträglicher und ungefährlich. Die Kernfusion ist jene Kraft, die Entsteht, wenn zwei Atomkerne zu einem verschmelzen. Es ist die selbe Kraft, die Sterne wie unsere Sonne befeuert und zum Leuchten bringt. Kein Wunder also, dass Wissenschaftler weltweit daran arbeiten, die Kernfusion kontrollier- und damit nutzbar zu machen. Bislang haben die meisten Forschungsprojekte in dieser Richtung nur in großen Maßstäben gedacht. Jetzt aber hat die Skunkworks-Abteilung des US-Rüstungskonzerns "Lockheed Martin" einen "großen Durchbruch" in der Erforschung der Kernfusion verkündet und entwickelt und erforscht nach eigenen Angaben derzeit Fusionsreaktoren von der Größe eines Überseecontainers. Derartige Reaktoren sollen zudem schon binnen zehn Jahren serienreif sein.

Forscher finden verborgene Hirnsignale bei Wachkomapatienten
Mittels Hirnscans haben britische Neurowissenschaftler verborgenen Hirnsignale bei Wachkomapatienten entdeckt. Diese weisen auf ein aktives neuronales Netzwerk hin, das das Bewusstsein und die Wahrnehmung der Patienten unterstützen könnte, selbst wenn die Patienten unbewusst und teilnahmslos erscheinen. Die Entdeckung könnte Medizinern dabei behilflich sein, Patienten zu identifizieren, die trotz ihrer Unfähigkeit zur Kommunikation und vermeintlichen Teilnahmslosigkeit sich ihrer selbst und ihrer Umwelt bewusst sind.

NOVEMBER


UFO-Drohnen-Affäre in Frankreich: Behörden melden unidentifizierte Flugobjekte über französischen Atomkraftwerken
Seit Anfang Oktober 2014 kommt es über Kernkraftwerken in ganz Frankreich zu Zwischenfällen mit unbekannten Flugobjekten. Offiziell sprechen Politiker und Verantwortliche des staatlichen Energieversorgers Electricité de France (EDF) von "Drohnen", die seither mindestens neun Atomkraftwerke innerhalb der Sicherheitszonen überflogen haben sollen. Bislang ist die Informationslage darüber, was genau über den Atomkraftwerken gesichtet wurde, noch ungenau. Während die Polizei ermittelt, hat sich auch die französische Luftwaffe und der Innenminister in die Affäre um die Überflüge der unidentifizierten Flugobjekte eingeschaltet.

...lesen Sie HIER unser News-Kompendium zur "Drohnen-Affäre"

Paralleluniversen könnten bizarre Quantenphänomene erklären
Mit einer neuen und radikalen Theorie stellen drei Physiker die Grundlagen des bisherigen Standardmodells der Quantenphysik in Frage. In Ihrer Theorie postulieren Professor Howard Wiseman und Dr. Michael Hall vom Centre for Quantum Dynamics an der Griffith University in Brisbane und Dr. Dirk - André Deckert von der University of California und der Ludwig-Maximilians-Universität München die Existenz einer Vielzahl von teilweise mit unserer eigenen Realität interagierenden Paralleluniversen, wodurch einige der immer noch rätselhaften Quantenphänomene erklärt werden können.

...lesen Sie dazu HIER auch unser GreWi-Interview mit den Autoren der Studie


Neurologen finden emotionale Signale aus dem tiefen Hirn bei Koma-Patientin
Bei der Suche nach Antworten auf die Frage, ob Komapatienten wirklich überhaupt nicht merken, was um sie herum geschieht, haben deutsche Neurologen in einer Region in der Tiefe des Gehirns namens Thalamus, die als "sensorisches Tor zum Bewusstsein" gilt, erstmals elektrische Signale aufgezeichnet.

Seeungeheuer Champ: Neue Hydrophon- und Videoaufnahmen belegen erneut unbekanntes Lebewesen im Lake Champlain
Neben dem schottischen Loch Ness gilt der Lake Champlain im US-Bundesstaat Vermont an der Grenze zu Kanada als einer der für einen sagenumwobenen Bewohner berühmtesten Binnenseen. "Champ", so der Kosename des angeblichen Ungeheuers, wurde erstmals 1609 und seither mehr als 600 mal gesichtet. Doch ähnlich wie angesichts seines schottischen Verwandten Nessie, fehlen von Champ bislang direkte physische Beweise. Forscher wollen nun zum wiederholten Male unter Wasser Geräusche aufgezeichnet haben, die zumindest jenen Klick- und Quieklauten gleichen, wie sie von Weißwalen (Belugas) bekannt sind. Handelt es sich bei Champ also um einen bzw. eine Population von Belugas oder um ein Lebewesen, dass sich ähnlicher Laute bedient? Neben den akustischen Aufnahmen gelangen den Forscher im vergangenen Sommer auch drei Videoaufnahmen mindestens eines großen Tieres im See.

Dritter Mann: Neurologen erzeugen Geister-Illusion
Für Naturwissenschaftler existieren Geister lediglich in unserer Fantasie. Aus diesem Grund, so der Hintergrund einer aktuellen Studie von Schweizer Neurowissenschaftlern, müssen also auch jene Geister, von denen sich einsame Bergsteiger und verschollene Überlebende, aber auch zahlreiche Patienten mit neurologischen oder psychiatrischen Krankheiten wie Epilepsie und Schizophrenie begleitet und beobachtet fühlen, auch "nur" in unserem Inneren existieren. Im Labor ist es ihnen nun gelungen, zumindest eine solche Geister-Illusion gezielt hervorzurufen.

Erz-Skeptiker Michael Shermer: "Ich habe etwas erlebt, das so mysteriös war, dass es meinen Skeptizismus im Kern erschüttert hat."
Als Gründer der "Skeptics Society" und des "Skeptic Magazine", seine "Skeptic"-Kolumne für "Scientific American" und nicht zuletzt durch sein Buch "Why People Believe in Weird Things" (Warum Menschen merkwürdige Dinge glauben) gehört der Wissenschaftsjournalist Michael Shermer zweifelsohne zu den einflussreichsten Wortführern, wenn nicht sogar zu den Gründervätern der US-amerikanischen und weltweiten Skeptiker-Bewegung. Während er seit Jahrzehnten den Kampf gegen das Paranormale führt, hat Shermer vor einigen Wochen in seiner Kolumne eingestanden, erst kürzlich ein Erlebnis gehabt zu haben, dass seine skeptizistische Überzeugung bis ins Mark erschütterte - und damit für heftige Kontroversen gesorgt.

Nahtoderlebnis inklusive: Frau war 45 Minuten lang tot
Klinisch betrachtet, war Ruby Graupera-Cassimiro 45 Minuten lang tot, doch die 40-Jährige kam wieder ins Leben zurück. Damit gehört sie zu den Menschen mit der längsten bislang dokumentierten Dauer eines klinischen Todes. Zugleich gehört Graupera-Cassimiro jetzt aber auch zur großen Gruppe von Menschen, die während dieser Zeit ein intensives und spirituelles Nahtoderlebnis hatten.

Rosettas Komet 67P/C-G sendet mysteriöses magnetisches Signal
Schon im vergangenen August haben Wissenschaftler des "Rosetta’s Plasma Consortium" (RPC) ein mysteriöses Signal entdeckt, das vom Kometen 67P/Churyumov-Gerasimenko ins All gesendet wird. Um was genau es sich dabei handelt sei bislang noch rätselhaft.

Weltweit größter antiker Monolith in Baalbek entdeckt
Die Ruinen des Jupitertempels in der antiken Provinzhauptstadt Baalbek im heutigen Libanon sind für ihre gewaltigen Podiumsmauersteine weltweit bekannt. Der Steinbruch, aus dem das Baumaterial des Tempels stammt, birgt mit dem jedoch schon seit Jahren bekannten "Hajjar al-Hibla" (Stein der schwangeren Frau) den bislang größten bearbeiteten Baustein der antiken Welt. Jetzt haben deutsche und libanesische Archäologen direkt neben diesem Monolith allerdings einen weiteren Steinriesen entdeckt, der den bisherigen Rekordhalter in Masse und Maßen noch deutlich übertrifft.

Regenwald-Frucht tötet Krebstumore binnen weniger Minuten, Stunden und Tage ab
Australische Krebsforscher sind möglicherweise einem Wirkstoff gegen eine Vielzahl von Hautkrebs- und Kopf-Hals-Tumoren auf der Spur, aufgrund dessen Wirkung selbst die Forscher von einer "Wunderfrucht" sprechen. Schon bald sollen klinische Tests auch an Menschen beginnen.

DEZEMBER


Antiker Computer neu datiert: Mechanismus von Antikythera offenbart fortgeschrittenen Stand der Wissenschaft im frühen antiken Griechenland
Seit mehr als 100 Jahren sorgt der sogenannten Mechanismus von Antikythera unter Forschern und Wissenschaftlern für Rätselraten, stellt das rund 2000 Jahre alte komplexe Zahnradwerk doch einen mechanischen Vorgänger von Computern da, mit dem verschiedene Kalender und astronomische Berechnungen aufeinander abgestimmt werden konnten. Zwei Wissenschaftlern präsentieren nun eine Neudatierung des Mechanismus. Diese offenbart nicht nur einen erstaunlich hohen Stand der Wissenschaft im frühen Griechenland, sie rückt auch Archimedes als möglichen Erfinder und Konstrukteur des Mechanismus wieder ins Zentrum der Antikythera-Forschung.

Beweis für einstiges Leben auf dem Mars? Studie hält biotische Prozesse für wahrscheinlichste Erklärung für organisches Material in Marsmeteoriten
Ein internationales Forschungsteam hat im Innern eines im Juli 2011 nahe dem marokkanischen Tissint niedergegangenen Meteoriten organischen Kohlenstoff gefunden und diesen in Zusammenhang mit den umgebenden Mineralien präzise untersucht. Wie sich zeigt, stammt der Brocken mit großer Wahrscheinlichkeit nicht nur vom Mars sondern das darin gefundenen organische Material erklärt sich auch am besten durch einstige Lebensprozesse als durch abiotische Vorgänge.

Erstaunliche Entdeckung: Auch Menschen können infrarotes Licht sehen
Das menschliche Auge kann infrarotes Licht nicht wahrnehmen - so zumindest die bislang geltende Lehrmeinung, wie sie in jedem Lehrbuch und Lexikon zu finden ist. Entgegen dieser Lehrmeinung hat nun aber ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass auch das menschliche Auge unter bestimmten Bedingungen doch infrarotes Licht wahrnehmen kann. Damit stützen die Forscher frühere von Medizinern oft abgetane Berichte von Menschen, die von einer Infrarotsichtigkeit berichtet hatten.

Forscher wollen Signal Dunkler Materie entdeckt haben
Obwohl sie unsichtbar ist und auch sonst mit der uns bekannten normalen Materie lediglich anhand ihrer Schwerkraft in Wechselwirkung tritt, soll Dunkle Materie einen Großteil der Materie unseres Universums ausmachen. Bislang fehlte jedoch jeglicher Beweis dafür, dass die exotische Materie überhaupt existiert. Jetzt aber haben Forscher in den Daten des europäischen Röntgenteleskops "XMM-Newton" ein Röntgensignal gefunden, von dem die glauben, dass es sich um ein Signal Dunkler Materie handelt. Die Entdeckung könnte die Astronomie revolutionieren.

Vögel spüren Tornado-Sturmzellen schon 24 Stunden vorher - und fliehen
Rein zufällig haben US-Forscher eine erstaunliche Beobachtung gemacht: Golfflügel-Waldsänger sind offenbar in der Lage, bevorstehende Tornado-Superzellen wahrzunehmen und fliehen aus den entsprechend betroffenen Gebieten schon 24 Stunden bevor der Sturm überhaupt eintrifft.

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