Mittwoch, 14. Januar 2015

Erneute Online-Petition fordert UFO-Alien-Zeugenanhörung vor dem US-Kongress


Stephen Bassetts Disclosure-Petition auf der "WeThePeople"-Petitions-Webseite des Weißen Hauses. | Copyright: petitions.whitehouse.gov

Washington (USA) - Mit dem Versuch einer erneuten Online-Petition hofft der UFO-Lobbyist Stephen Bassett von der "Paradigm Research Group" ein weiteres Mal, die Obama-Administration zum offiziellen Eingeständnis der angeblichen Anwesenheit außerirdischer Besucher auf der Erde und deren Einflussnahme auf Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu bewegen. Doch selbst aus den eigenen Reihen erntet der erneute Versuch Bassetts auch Kritik.

Nachdem die US-Regierung schon im April 2011 durch eine vergleichbare Online-Petition zu einer, wenn auch nichtssagenden offiziellen Stellungnahme zum angeblichen Wissen, bzw. Nicht-Wissen der USA über die Existenz und Anwesenheit außerirdischer Besucher auf der Erde gedrängt wurde (...wir berichteten), versucht sich Bassett nun erneut mit einer Online-Petition. Damals hatte die US-Regierung auf die Petitionsanfrage folgendes erklärt:


"Die US-Regierung hat keine Hinweise darauf, dass Leben außerhalb unseres Planeten existiert, oder dass Außerirdische ein Mitglied der menschlichen Rasse kontaktiert hätte. Zudem gibt es keine glaubhaften Informationen, die darauf hindeuten, dass irgendwelche Beweise vor der Öffentlichkeit versteckt werden."

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Stephen Bassett ist der einzige offiziell eingetragenen UFO-Lobbyist in Washington. | Copyright: S.Bassett, Paradigm Research Group

Mit seiner neuen Petition will Bassett nun eine Anhörung hochrangiger Zeugen aus Regierungs-, Geheimdienst- und Politikkreisen über mit Außerirdischen verbundene Ereignisse und deren Beweise vor dem US-Kongress bewirken.


Als entsprechende diesen Zeugen benennt Bassett u.a. die Aussagen des mittlerweile zwar verstorbenen Lt. Col. Philip Corso (US ARMY): "Ich kam in den Besitz der Roswell-Akte. Diese Akte enthielt Erfahrungsberichte, medizinische Autopsie-Befunde sowie technologische Trümmerteile aus dem Absturz eines außerirdischen Fluggeräts." Zudem den NASA-Mondastronauten Capt. Edgar Mitchell (USAF/NASA): "Roswell war ein reales Ereignis, bei dem ein außerirdisches Fluggerät abgestürzt und Materialien vom Absturzort gesichert wurden." Den US-Gouverneur Bill Richardson: "Das Geheimnis dieses Absturzes wurde nie vollständig geklärt - weder von unabhängigen Forschern, noch von der US-Regierung." Und Chase Brandon (CIA): "Es war ein Fluggerät, das definitiv nicht von der Erde stammte."


Seine "Strategie", mit der er die US-Regierung zu besagter Kongressanhörungen über Außerirdische "zwingen" möchte, erläuterte Bassett im Oktober 2014 bei einer Veranstaltung von "Exopolitik Deutschland" in Berlin. Seinen Plan versteht Bassett als eine Art "Schachspiel gegen Obama", dessen Ausgang ganz sicher zur Offenlegung führe, so der US-patriotische Disclosure-Lobbyist. Diese Offenlegung offiziellen Wissens würde die Welt für immer verändern und zugleich den "Führungsanspruch der USA als weltweit wichtigstes Land" zementieren.


"Bassett offenbart damit eine zutiefst amerikazentristische Weltsicht: Nur wenn der US-Präsident zuerst die Existenz Außerirdischer bekannt gibt, wäre Amerikas Alleinherrschaft auch in Zukunft gesichert", kommentiert denn auch der Koordinator von "Exopolitik Deutschland", Robert Fleischer die Strategie seines selbst innerhalb der Disclosure-Bewegung nicht unumstrittenen US-Kollegen. Auch andere Beobachter halten Bassetts Strategie zumindest für naiv, glaubt Bassett laut eigener Aussage doch fest daran, dass er mit dieser Strategie den US-Präsidenten "schachmatt" setzten kann (s. folgendes Video).



Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Immerhin: Schon einen Tag nach Freischaltung der neuen Petition auf der Petitions-Webseite des Weißen Hauses hat diese bereits knapp 3.000 Unterstützer. Bis heute sind es knapp 7.700. Dennoch: Um eine offizielle Antwort und Reaktion der Obama-Administration zu erhalten, fehlen bedarf es insgesamt 100.000 Unterschriften, die bis zum 6. Februar 2015 zusammenkommen müssen. Unterzeichnen können übrigens auch Nicht-US-Bürger.


- Bassetts Online-Petition finden Sie HIER


Ob die US-Regierung jedoch überhaupt über geheimes Wissen zu Außerirdischen und UFOs verfügt, das sie noch bekannt geben könnte, wird selbst unter UFO-Enthusiasten kontrovers diskutiert.

GreWi-Dossier
Der aktuelle Anlauf ist nicht der erste seiner Art. Schon mehrfach haben UFO-Forscher und Discloure-Aktivisten auf diesem Weg versucht, die US-Regierung zur Veröffentlichung ihres angeblich geheimen UFO-Wissens zu zwingen. Hier finden Sie eine Zusammenstellung unserer bisherigen Meldungen zu diesen Petitionen:

Erneuter Anlauf: "Disclosure Petition III" kann gezeichnet werden 28. März 2012
"Disclosure Petition II" klar gescheitert 25. März 2012
Disclosure Petition II: Kurz nach Freischaltung aus dem Netz genommen 24. Februar 2012
USA: UFO-Petitionen sollen wiederholt werden 26. Dezember 2011
"Need-to-Know": US-Historiker unternimmt weiteren Versuch einer UFO-Petition 5. Dezember 2011
2. UFO-Petition in den USA: Erneute "Disclosure Petition" kann gezeichnet werden 1. Dezember 2011
UFO-Petition: Disclosure-Lobbyist Basset reagiert auf Antwort der US-Regierung 18. November 2011
Disclosure-Petition: Reaktionen auf Antwort der US-Regierung 10. November 2011
US-Disclosure-Petition: Obama-Administration nimmt Stellung zu UFOs und Außerirdischen 7. November 2011
Neue Online-Petition fordert Freigabe US-amerikanischer UFO-Akten 8. September 2011

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