Samstag, 24. Januar 2015

NASA rätselt über weißen Fleck auf Zwergplanet Ceres

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Auf dieser Animation der Dawn-Aufnahmen vom 13. Januar 2015 wird der mysteriöse weiße Fleck gemeinsam mit anderen Oberflächenmerkmalen erstmals sichtbar. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

Pasadena (USA) - Die neusten Aufnahmen des potentiell lebensfreundlichen Zwergplaneten Ceres zeigen einen auffallend weißen Fleck auf der Oberfläche des größten Objekts im Asteroidengürtel. Nachdem man sich in der ersten Pressemitteilung zu den neuen Bildern noch über das mysteriöse Merkmal ausgeschwiegen hatte, gestanden NASA-Wissenschaftler jetzt ein, immer noch nicht zu wissen, um was es sich dabei handelt.

Die Aufnahmen der NASA-Sonde "Dawn" zeigen Ceres am 13. Januar 2015 aus einer Entfernung von nur noch 383.000 Kilometern. Erstmals sind darauf nun auch deutlich hellere und dunklere Bereiche auf dem fast kugelförmigen Zwergplaneten zu erkennen – darunter auf ein sich von der sonstige Umgebung deutlich abgrenzender heller Fleck.


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Gegenüber "Space.com" erklärte nun der Direktor und Chefingenieur der DAWN-Mission Marc Rayman: "Ja, wir können bestätigen, dass es sich dabei um etwas auf (der Oberfläche) von Ceres handelt, das das Sonnenlicht stärker reflektiert. Um was es sich jedoch handelt, bleibt bis auf weiteres ein Rätsel."


Der weiße Fleck auf Ceres im Standbild. | Copyright: Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI

Derzeit könne man auf Grund der noch zu geringen Auflösung der Bilder noch nicht sagen, um was genau es sich handelt. Der weiße Fleck sei aber ganz sicher sehr interessant. "Das ist eines jener Dinge, die die Sonde nun herausfinden soll - und genau das, wird sie hoffentlich auch tun", so Rayman weiter. "Da sich die Sonde Ceres nun täglich immer mehr annähert, werden wir schon bald im Detail sehen können, was dieser weiße Fleck ist."


Obwohl Ceres die Sonne deutlich jenseits der sogenannten Frostgrenze im Asteroidengürtel umkreist, könnte sich unter einer kilometerdicken Eisschicht des rund 1000 Kilometer durchmessenden Zwergplaneten einen rund hundert Meter tiefen planetaren Ozean aus flüssigem Wasser und darin vielleicht sogar Leben geben (...wir berichteten).


Schon in wenigen Tagen werden die Bilder der Kamera an Bord der Sonde dann eine Auflösung erreichen, die die bislang besten Aufnahmen von Ceres, wie sie mit dem Weltraumteleskop Hubble erstellt wurden, übertreffen werden.

...wir werden berichten.


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