Samstag, 14. Februar 2015

Ehem. Obama-Berater und White-House-Stabschef unter Clinton will geheime UFO-Akten der USA enthüllen


Obama-Berater John Podesta. | Copyright: US Gov.

Washington (USA) - Mit einer Twitter-Nachricht der besonderes Art hat der ehemalige Berater von US-Präsident Obama und Stabschef des Weißen Hauses unter Bill Clinton, John Podesta, am gestrigen Freitag für Aufsehen gesorgt: In seinem Tweet gesteht Podesta erneut ein, dass er weiterhin um die Veröffentlichung der geheimen UFO-Akten der US-Regierung bemüht ist - Akten also, die laut offizieller Sprachregelung des Weißen Hauses und des Pentagons überhaupt nicht existieren sollten.

"Mein größter Misserfolg 2014: Habe es wieder einmal nicht geschafft, die UFO-Akten zu enthüllen", so Podestas Eingeständnis auf Twitter unter den Hahstags #disclosure (Enthüllung) und #thetruthisstilloutthere (die Wahrheit ist immer noch da draußen) vom 13. Februar 2015.


John Podestas Disclosure-Tweet

Für den nächsten Präsidentschaftswahlkampf will Podesta nun seine langjährige Vertraute Hillary Clinton unterstützen. Tatsächlich sind beide, Podesta und Hillary Clinton im wahrsten Sinne des Wortes ein UFO-Insider und mit einer Wahl der einstigen First Lady 2016 könnte Bewegung in die ebenso langjährigen wie zähen Bemühungen um die Veröfentlichung des UFO-Wissens der US-Regierung kommen:

Gemeinsam mit dem ehemaligen CIA-Direktor und noch bis März 2013 amtierenden US-Verteidigungsminister Leon Edward Panetta unterstützte Podesta am 17. April 1995 in Schlüsselpositionen Clintons "Exekutive Order 12958" und damit eine Anordnung, mit der die Freigabe von Informationen, welche die Nationale Sicherheit betrafen und unnötigerweise seit Jahrzehnten klassifiziert waren, vereinfacht werden sollte.

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Zu diesen Akten gehörten damals auch die sogenannten "X-Akten" des, "Federal Bureau of Investigations", der US-Ermittlungsbehörde FBI. Tatsächlich geht der durch die spätere TV-Kultserie unsterblich gewordene Begriff auf die historischen Anstrengungen des FBI zurück, das UFO-Phänomen zu ergründen. Diese Dokumente wurden oft unter "Fliegende Scheiben: Sicherheits-Angelegenheit X" eingeordnet. Heute sind einige der UFO-Akten des FBI im Online-Archiv der Behörde einzusehen.

Schon während seiner Tätigkeit in der Clinton-Administration machte Podesta kein Geheimnis aus seinem Interesse für diese TV-Serie. Dieses Interesse führte dann zu Podestas Unterstützung für die Freigabe vieler Akten die Nationale Sicherheit betreffend, speziell solcher über UFOs.

Am 22. Oktober 2002 bezog Podesta sogar auf einer Pressekonferenz im "National Press Club" in Bezug auf die bisher nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen UFO-Informationen der USA Stellung: "Ich denke, es ist Zeit, die Akten für Fragen zu öffnen, die bisher in der Dunkelheit verblieben sind; für Fragen nach den UFO-Untersuchungen der Regierung. Es ist Zeit die Wahrheit über das herauszufinden, was da draußen vor sich geht. Wir sollten dies tun, weil es richtig ist. Wir sollten dies tun, weil das amerikanischen Volk offen mit dieser Wahrheit umgehen kann. Und wir müssen es tun, weil es das Gesetz ist."


John Podesta fordert die Offenlegung der geheimen UFO-Akten der USA


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Podestas Interesse an einem ernsthaften Umgang mit der UFO-Frage durch die US-Regierung und der "Disclosure", also der Offenlegung der noch geheimen Informationen über UFOs, ging sogar so weit, dass er 2010 das Vorwort des internationalen Sachbuchbestsellers "UFOs: Generals, Pilots and Government Officials Go on the Record" (UFOs - Piloten, Generäle und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen) verfasste, in dem - wie der Titel schon sagt - hochrangige Vertreter aus US-Militär und Regierung ihre eigenen UFO-Sichtungen schildern und zur Thematik Stellung beziehen.


Tatsächlich geht das UFO-Interesse des neuen Beraters der Obama-Administration zurück bis in die frühen 1990er Jahre. Damals war der US-Magnat Laurance Rockefeller darum bemüht, den US-Präsidenten Bill Clinton von einer Offenlegung der UFO-Geheimnisse der USA zu überzeugen - eine Initiative, in der neben Podesta auch Panetta und der spätere Justizminister unter Clinton, Webster Hubbell, engagiert waren, die jedoch von den Medien größtenteils nicht beachtet wurde - bis heute.


Vielsagend über das Interesse Clintons am UFO-Thema ist eine Passage aus Hubbells Biografie: "Clinton hatte gesagt: 'Wenn ich Sie in der Justiz einsetze, möchte ich, dass Sie zwei Fragen für mich klären. Erstens: Wer tötete John F. Kennedy? Zweitens: Gibt es UFOs?' Clinton war dabei todernst. Ich kümmerte mich um beide Fragen, war aber mit den Antworten, die ich erhielt, nicht zufrieden."


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