Dienstag, 3. Februar 2015

"Roswell-Alien-Fotos" sollen am 5. Mai gezeigt werden


Archiv: Künstlerische Rekonstruktion eines der angeblich nahe Roswell abgestürzten Außerirdischen, basierend auf den Beschreibungen des Augenzeugen Glenn Dennis. | Copyright: Walter Henn

Washington (USA) - Schon seit einigen Jahren sorgt ein Dachbodenfund in den USA unter UFO-Forschern für Aufsehen und schon lange vor Veröffentlichung des Materials für hitzige Diskussionen um dessen Authentizität und die Frage, was auf den Fotos zu sehen ist. Seit 2013 werden die alten Kodachrome-Negative aus dem einstigen Besitz eines bekannten Geologen von einem Team von UFO-Forschern und interdisziplinären Experten Untersucht: Die Schlussfolgerung: Die Bilder zeigen einen einst lebendigen humanoiden aber nicht menschlichen Körper. Die Forscher gehen sogar noch einen Schritt weiter und vermuten, dass es sich bei dem abgebildeten Körper um einen Außerirdischen handeln könnte, der 1947 nahe Roswell abgestürzt sein soll (...wir berichteten). Am 5. Mai sollen die Aufnahmen nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

An der Untersuchung der Aufnahmen und Hintergründe maßgeblich beteiligt war und ist auch der Roswell-Forscher Anthony Bragalia dessen Ankündigung zur Präsentation der "Roswell Alien Dias" wir im folgenden im ins Deutsche übersetzten Originalwortlaut unkommentiert wiedergeben.

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Die öffentliche Präsentation der 'Roswell Alien Dias'

von Anthony Bragalia

Das, was von einigen als erstaunliche Bildbeweise für ein humanoides Wesen betrachten, das 1947 nahe Roswell in New Mexico abgestürzt sein soll, wird schon bald auf einem internationalen Livestream-Event veröffentlicht. Die von einigen als "Roswell Dias" bezeichneten Kodachrome-Aufnahmen wurden mittlerweile von Experten und Wissenschaftlern für authentisch erklärt und ihre Herkunft bestätigt. Während dieses langen Prozesses haben viele darüber spekuliert, was genau diese Bilder zeigen. Am 5. Mai 2015 wird sich jeder ein eigenes Bild davon machen können, wenn die Fotos erstmals gezeigt werden.


Präsentiert werden die Aufnahmen auf einer Veranstaltung, auf der auch Redner wie der sechste Mann auf dem Mond, Dr. Edgar Mitchell, sowie die bekannten Roswell-Untersucher und Buchautoren Tom Carey und Don Schmitt sprechen werden. Die Präsentation der Bilder wird live aus dem National Auditorium in Mexico City übertragen werden. Dann wird auch der historische Hintergrund und die Ergebnisse der Untersuchung der Aufnahmen erläutert. Weitere Informationen zur Veröffentlichung werden in Kürze von Tom Carey bekannt gegeben, der erst vergangenen Monat auf einer Veranstaltung an der American University in Washington D.C. von der Entdeckung der Fotos berichtete.


(Anm.d.GreWi-Redaktion.: Ein Blick in den öffentlichen Terminkalender des Mondastronauten Edgar Mitchell bestätigt eine Veranstaltung am 5. Mai 2015 in Mexico City. Außer dem Titel "Peace Treaty Conference" gibt es dort noch keine weiteren Information zur Veranstaltung. Diese sollen in kürze nachgeliefert werden.)


Hintergrund:

Vor einigen Jahren, wurde beim Entrümpeln eines Speichers eine Truhe mit zahlreichen Kodachrome-Dias gefunden. Zwei dieser Dias, so stellte sich später heraus, waren in einem Umschlag unter dem Textilbezug der Innenseite des Truhendeckel versteckt. Die Truhe selbst konnte dem Besitz eines interessanten und kinderlosen und mittlerweile verstorbenen Ehepaares zugeordnet werden.

Wie ich selbst (A. Bragalia) herausgefunden habe, gehörte die Truhe einst dem Ehepaar Bernerd A. Ray. Bernerd arbeitete als Öl-Aufschließungsgeologe und war in den 1940er Jahren im Permian Basin, einer geologischen Ebene im Westen der USA - in der auch die Region um Roswell in New Mexico liegt - für eine Firma tätig, die später ein Teil von Texaco wurde. 1947 war Ray Präsident der texanischen Abteilung des American Institute of Petroleom Geologists, die damals auch für den US-Bundesstaat New Mexico zuständig war. Nach 1947 wurde Bernerd Ray zu einem "Geist" auf seinem Gebiet, veröffentlichte keine Fachartikel mehr und scheint seit damals auch nicht mehr für das Institut tätig gewesen zu sein.


Wie die derzeitigen Besitzer der Aufnahmen Tim Carey und Don Schmitt herausfanden, war seine Frau, Hilda Blair Ray, eine angesehene Rechtsanwältin mit hochrangigem Klientel und mit möglichen Verbindungen zum Geheimdienst. Als Privatpilotin hatte sie in den 1940er Jahren zudem Kontakte zu hochstehenden Persönlichkeiten im öffentlichen wie privaten Sektor.


Die anderen in der Truhe gefundenen Aufnahmen (über 100 an der Zahl) zeigen vielmals bekannte zeitgenössische Persönlichkeiten, darunter auch (der Weltkriegsgeneral und 34. US-Präsident) Dwight D. Eisenhower. Dieses Ehepaar verfügte also über die höchste gesellschaftliche Integrität. Beide verfügten über Kontakte und Aktivitäten, die es ihnen durchaus ermöglicht hätten, mehr oder weniger zufällig in den Besitz entsprechender Aufnahmen zu kommen. Und keiner der beiden war der Typ Mensch, der auf diese Art gefälschte Fotos in einer solchen Truhe verstecken würde, um damit einen solch kranken Schwindel zu begehen, der zudem erst Jahrzehnte später durch einen zufälligen Dachbodenfund an die Öffentlichkeit geraten müsste. Zudem handelte es sich bei den Rays um Philanthropen, die keinen Hang zum Schwindel hatten.


Warum sind diese Aufnahmen also authentisch?

Experten einer Vielzahl von Disziplinen haben diese Dias begutachtet und kommen darin überein, dass diese ein kleines, ein lebendiges, humanoides Wesen und keine Puppe oder genetisch erkrankten Menschen zeigen.

Wichtig ist zudem, dass die Fotos kein Wesen zeigen, das mit den Darstellungen von Außerirdischen in der zeitgenössischen Populärkultur (1940er) übereinstimmt - Abbildungen etwa, wie sie von Pulp-Zeitschriften wie "Amazing Stories" oder Science-Fiction-Filmen wie "Buck Rogers" bekannt waren.


Das, was die Bilder zeigen, entspricht auch nicht der zeitgenössischen öffentlichen Zeitgeist-Vorstellungen davon, wie Außerirdische aussehen könnten. Statt dessen zeigen diese Aufnahmen von 1947 aber genau das, was zahlreiche zeitgenössische Zeugen des Roswell-Absturzes später unabhängig voneinander beschrieben haben, als sie die bei diesem Ereignis geborgenen Wesen beschrieben (s. Abb.).





Nach intensiver Suche nach einem Experten zur fotografischen und fototechnischen Analyse der Bilder, ist es uns gelungen, einen Foto-Wissenschaftler für die Analyse zu gewinnen, der selbst jahrzehntelang bei Kodak als Wissenschaftler gearbeitet hatte und dessen Name ebenfalls am 5. Mai genannt werden wird. Dieser Experte gehörte zu den führenden Ingenieuren für die Kodak-Produktion im Hauptsitz der Firma in Rochester, New York. Heute arbeitet der als Berater und hat das Standardwerk zur Entwicklung von Kodak-Filmen veröffentlicht. Auf seinem Fachgebiet hochangesehen, hat dieser Experte die Dias eingehend untersucht und für authentisch befunden. Er bestätigt auch, dass die Bilder nicht retuschiert oder in einer bekannten Weise manipuliert wurden. Was diese Bilder zeigen, wurde so irgendwann 1947 tatsächlich fotografiert (...).

Die einzige Schlussfolgerung

Bei dem (auf den Bildern abgebildeten) Humanoiden handelt es sich weder um eine deformierte Person, eine Mumie, eine Puppe, einen toten Affen noch um einen Soldaten. Es ist kein Wesen, dessen Herkunft auf der Erde zu finden ist. Vor dem Hintergrund, dass a) die Bilder im selben Jahr entstanden, in dem sich auch der Roswell-Absturz ereignet hatte; b) das Aussehen des Wesens auf den Fotos dem entspricht, wie Zeitzeugen die "Roswell-Aliens" beschrieben haben und c) die Menschen, aus deren einstigem Besitz die Bilder stammen, in den 1940er Jahren in der Wüste von New Mexico gearbeitet hatten, erscheint es kein zu großer Gedankensprung bis hin zur Schlussfolgerung, dass die Dias durchaus die Leiche eines der Roswell-Wesen zeigen.

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