Mittwoch, 11. März 2015

Erdgestützte Teleskope liefern erstaunlich detaillierte Ansichten der Venusoberfläche

https://public.nrao.edu/images/non-gallery/2015/c-blue/02-02-Tipsheet/RadarVenus_nrao.jpg
Erdgestützte Radaraufnahmen der Venusoberfläche. (Klicken Sie auf die Bildmitte, um zu einer vergrößerten Darstellung zu gelangen.) | Copyright: B. Campbell, Smithsonian, et al., NRAO/AUI/NSF, Arecibo

Washington (USA) - Aufnahmen, wie sie in Qualität und Auflösung bislang nur von Sonden bekannt waren, die einen fernen Planeten direkt umkreisen, sind US-Astronomen nun mit Hilfe der Kombination der erdgestützten Radioteleskope von Green Bank und Arecibo gelungen. Die Aufnahmen gleichen jenen, wie sie schon zuvor von der NASA-Raumsonde "Magellan" bekannt waren.

Wie das Team um Bruce Campbell vom Center for Earth and Planetary Studies am Smithsonian's National Air and Space Museum aktuell im Fachjournal "Icarus" (DOI: 10.1016/j.icarus.2014.11.025) berichten, gelang es mit den Radarsignalen des Radioteleskops von Arecibo auf Puerto Rico, die dichte und wolkenschwere Atmosphäre unseres Nachbarplaneten zu durchdringen und diese dann von der Oberfläche reflektierten Signale auf der Erde wieder mit den Schüsseln des Green Bank Observatory in West Virginia zu empfangen.



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Mit dieser Methode der sogenannten bistatischen Radarbeobachtung können die Wissenschaftler die Venusoberfläche nun sozusagen "live" beobachten und direkt nach dortigen Veränderungen Ausschau halten. Durch den Vergleich von Aufnahmen verschiedener Perioden erhoffen sich die Forscher Informationen über aktiven Vulkanismus und andere geodynamische Prozesse auf der Venus, wie sie Aufschlüsse über deren geologische Vergangenheit und Gegenwart des Planeten zulassen.

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