Dienstag, 10. März 2015

Mysteriöse Stimme führt Rettungshelfer zu Kleinkind in Unfallwagen


Die fünf Rettungsbeamten und Ohrenzeugen aus Spanish Fork. | Copyright: ksl.com

Spanish Fork (USA) - Es klingt wie eine Geschichte, wie man sie sich an einem Lagerfeuer wohl kaum besser ausdenken könnte. Dennoch beschwören vier gestandene Polizisten, Feuerwehrmänner und Rettungshelfer, dass es sich nicht um ein Schauermärchen handelt, sondern sie alle die Stimme einer erwachsenen Person mit der Bitte um Hilfe aus einem Unfallwagen gehört haben. Es sei diese Stimme gewesen, die sie umso mehr angetrieben hätte, in dem Wagen nach Überlebenden zu suchen. Tatsächlich fanden die Beamten im Auto ein noch lebendes Kleinkind. Seine Mutter, die ebenfalls im Wagen saß, war zu diesem Zeitpunkt allerdings schon 14 Stunden tot. Woher die hilfesuchende Stimme kam, ist für die Beteiligten ein Rätsel.

"Aus dem auf dem Dach liegenden Wagen hörten wie alle vier ganz klar und deutlich eine Stimme die um Hilfe flehte", erinnert sich der Polizeibeamte Jared Warner gegenüber dem Nachrichtensender "KLS Utah". "Als wir dann aber den Wagen umgedreht hatten, sahen wir, dass in dem Auto niemand war, der noch hätte sprechen können. In dem Auto fanden wir nur die bereits verstorbene Mutter und das Baby", fügt sein Kollege Bryan Dewitt hinzu.


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Das Auto von Jenny Groesbeck (25) war am vergangenen Freitag auf der Heimfahrt von Salem nach Springville von der Straße abgekommen, hatte sich überschlagen und dachüber in einem Fluss gelandet - offenbar ohne, dass andere Verkehrsteilnehmer dies zunächst bemerkt hatten, zumal das Wrack auch von der Straße aus kaum zu sehen war. Erst 14 Stunden nach dem Unfall entdeckte ein Angler den Wagen im Fluss und rief die Polizei. Die Beamten und Ärzte vermuten, dass die erst 18 Monate alte Lilly die ganze Zeit kopfüber in ihrem Kindersitz gehalten wurde.

Obwohl die Polizeibeamten bis heute darüber rätseln, woher die Stimme gekommen war, sei es gerade diese Stimme gewesen, die sie angetrieben habe, den Wagen auf der Suche nach Überlebenden umzudrehen und aus dem Wasser zu bergen.


"Zunächst wurde uns der Wagen als mögliche Schrottauto im Fluss gemeldet", erinnert sich Dewitt. "Als wir dann aber zu dem Auto kamen, sahen wir die Leiche der Mutter darin." Nachdem kurze Zeit drei weitere Helfer vor Ort waren, hörten alle fünf plötzlich die merkwürdige Stimme: "Wir waren bereits an dem Wagen, als wir ganz deutlich diese Stimme hörten: 'Helft mir, helft mir'. Das war nicht irgendwas in unseren Köpfen. Es war ganz klar, deutlich und taghell", erinnert sich auch der Polizeibeamte Tyler Beddoes. "Ich glaube, es war Dewitt, der sogar auf die Stimme reagierte und versicherte, dass wir unser Bestes tun, um in den Wagen zu gelangen." Er selbst könne sich den Vorfall nicht erklären und fügte erläuternd hinzu, dass die Stimme nicht wie die eines Kindes klang."


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"Auf jeden Fall war es für jeden von uns ein positiver Antrieb, weiterhin unser Bestes zu geben. (...) Wir denken, dass wir an diesem Tag, an dem keiner von uns erwartet hatte, dass er heute noch von Hand ein Auto umdrehen müsse, noch eine andere Art von Hilfe bekommen haben, die uns dazu brachte zu tun, wofür wir gebraucht wurden."

"Wir waren schockiert als wir bemerkten, dass da ja noch ein kleines Baby im Auto war und wir befürchteten zunächst, dass auch dieses Kind tot sei. Als wir sie aber aus dem Sitz geschnitten hatten, bemerkten wir, dass sie noch am Leben war." Trotz schwerer Unterkühlung befindet sich Lilly derzeit in einem stabilen Zustand.

KLS-Bericht

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