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Dienstag, 17. Februar 2015

Rosettas Nahebegegnung: Aufnahmen der Kometenoberfläche aus 8,7 Kilometern Entfernung


Aufnahme der NavCam an Bord der Sonde kurz nach der dichtesten Annäherung an den Kometen am 14. Februar 2014. Das Bild hat eine Auflösung von 0,74 Metern pro Pixel. (Eine größere Darstellung finden Sie HIER). | Copyright: ESA/Rosetta/NavCam - CC BY-SA IGO 3.0

Göttingen (Deutschland) - Am vergangenen Samstag näherte sich die europäische Kometensonde Rosetta auf bis zu 6 Kilometern der Oberfläche des Kometen 67P/Tschuryumov-Gerasimenko und funkte jetzt erste Aufnahmen dieses Nahezu-Überfluges aus 8,7 Kilometern Entfernung zur Erde.

Die dichteste Annäherung erreichte Rosetta dabei um 12:41 Uhr über der Region Imhotep auf dem größeren Teil des doppelkernigen Kometen. "Die Bilder zeigen ein erstaunlich kontrastreiches Terrain auf der Oberfläche dieses Kometen", zeigen sich die ESA-Wissenschaftler begeistert.


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Tatsächlich zeigen die Aufnahmen schichtartige Aufbrüche ebenso wie glatte und von einer dichten Staubschicht bedeckte Flächen, die hier und da von Geröll und mehreren Metern großen Brocken unterbrochen werden. Der größte dieser Brocken ist mehre dutzend Meter groß und wurde auf den Namen Cheops getauft (s.Abb).


Detailansicht von Cheops, des größten Geröllbrockens in der Imhotep-Region auf dem Kometen 67P/Tschuryumov-Gerasimenko. | Copyright: ESA/Rosetta/NavCam - CC BY-SA IGO 3.0

Neben den faszinierenden hochauflösenden Nahaufnahmen der Kometenoberfläche erlaubt die Annäherung der Sonde nun auch die Untersuchung der tieferliegenden Regionen der Kometenatmosphäre, der sogenannten Koma, und Rückschlüsse über Zusammenhänge zwischen der Oberfläche und den Aktivitäten innerhalb der ausgedehnten Koma.


Später wird sich Rosetta wieder bis auf 100 Kilometer vom Kometen entfernen, um so auch den Gesamtkörper und die Gesamtausdehnung der Kometenatmosphäre zu erfassen, wenn sich der Komet in den kommenden Tagen und Wochen immer mehr seinem sonnennächsten Punkt - dem sog. Perihelion - nähern wird. Dieser wird mit 186 Millionen Kilometern Entfernung am 13. August 2015 erreicht werden.


- Weitere Aufnahmen des Annäherung finden Sie HIER

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VIDEOS: UFO unterbricht TV-Aufzeichnungen in Peru


Standbild aus einem der Videos. | Copyright: Eduardo Chávez Guerra/YouTube

Miraflores (Peru) - Am Morgen des 10. Februar war ein Kamerateam des peruanischen Fernsehens eigentlich in Miraflores, einem Stadtteil Limas, mit Dreharbeiten zu einer neuen Folge der Serie "Alton al Crimen" (vglb.m. "Aktenzeichen XY") beschäftigt, als ein bislang unidentifiziertes Flugobjekt am Himmel die Arbeiten mehrere Minuten lang unterbrach. Neben den portablen TV-Kameras wurde die Erscheinung auch von einigen der zahlreich anwesenden Zeugen mit Mobiltelefonkameras dokumentiert.

UPDATE 23.02.2015: Bitte beachten Sie auch unser Update zu dieser Meldung, in der wir eine mögliche Erklärung für das hier diskutierte "UFO" diskutieren.

Wie die Tageszeitung "El Comercio" berichtet, handelte es sich bei den Dreharbeiten um einen Teil der Moderation der Sendung durch den peruanischen Kongressabgeordneten Renzo Reggiardo.


Detailvergrößerung des Objekts

Von der Erscheinung am Himmel abgelenkt und unterbrochen, filmt die TV-Kamera das merkwürdige Objekt im Hintergrund, zeigt zudem Panoramaansichten der Gesamtsituation sowie einige der zahlreich anwesenden Zeugen, mehrheitlich Mitglieder des TV-Teams, die das Objekt mit ihren Handykameras ebenfalls filmen. Einige der hierbei entstandenen Video wurden später von Eduardo Chávez Guerra, einem Mitglied des Produktionsteams der Sendung, auf Youtube veröffentlicht:

TV-Zusammenschnitt einiger Aufnahmen

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Weitere Videoaufnahmen des Objekts...


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Seit dieser Veröffentlichung und den Zeitungsberichten über den Vorfall wird (besonders online) heftig darüber diskutiert, was die Aufnahmen zeigen. Einige Beobachter vermuten, es könnte sich um einen Paraglider handeln. Andere glauben, das Objekt sei der Kamera sehr viel näher als es die Perspektive zunächst erscheinen lässt und dass es sich aus diesem Grund auch um ein vom Wind emporgetragene Plastikplane und Tüte handeln könnte. Wiederum andere halten die Aufnahmen schlichtweg für Fälschungen und inszeniert. Letzterer Punkt wird von vielen jedoch nicht zuletzt aufgrund der prominenten Beteiligung des Kongressabgeordneten in Frage gestellt, der durch die Teilnahme an einem solchen Schwindel schließlich an Glaubwürdigkeit und Ansehen verlieren könnte.



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Laut Angaben der Zeugen, könne es sich bei dem Objekt jedoch nicht um einen Drachen, Paraglider, um eine Drohen oder um eine Plastikplane handeln, da das Objekt nahezu zwei Stunden lang am Himmel zu sehen war.

Leider wird diese Aussage zumindest nicht durch entsprechende Filmaufnahmen bestätigt. Auch geht aus keinem der Videos hervor, auf welche Art und Weise das unidentifizierte Flugobjekt wieder verschwand. Es wäre genau diese Szene, anhand derer Experten viel über die Natur der Bilder und damit darüber sagen könnten, ob es sich um einen computergenerierten Schwindel handelt oder nicht.


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