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Montag, 23. Februar 2015

Erklärt Foto-Drachen die TV-UFO-Sichtung von Peru?


Standbild-Vergleich: Das "Peru-UFO" (l.) und das Drachen-UFO von Maassluis (r.)

Saarbrücken (Deutschland) - Seit zwei Wochen sorgt ein Video für Aufsehen und hitzige Diskussionen unter UFO-Forschern und -Skeptikern, das Mitschnitte einer Aufzeichnung für eine peruanischen TV-Sendung zeigt, während derer am Himmel im Hintergrund ein unbekanntes Flugobjekt zu sehen ist und vom Fernsehteam live gefilmt wurde (...wir berichteten). Angeblich soll das Objekt nahezu zwei Stunden am Himmel gestanden sein. Aufnahmen des Verschwindens des UFOs gibt es bislang jedoch leider nicht. Dabei wären es genau diese Ansichten, die möglicherweise bei einer Identifizierung des Objekts oder eine Bewertung des Videos behilflich sein könnten. "grenzwissenschaft-aktuell.de"(GreWi) liegen nun Informationen und Aufnahmen vor, die zumindest eine mögliche Erklärung für das mysteriöse Objekt am Himmel liefern könnten.

Es war ein Leserkommentar auf der GreWi-Facebook-Seite, der den ersten Hinweis auf einen niederländischen Fotografen gab, der mit Hilfe eines Lenkdrachens professionelle Luftaufnahmen anbietet.


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Und tatsächlich ist sich der "Fotovlieger" Hans Elbers aus Rotterdam auch sicher, dass er bzw. einer seiner Fotodrachen schon für eine auffallend ähnliche "UFO-Sichtung" verantwortlich war, die im Juli 2014 nahe Maassluis in den Niederlanden zumindest lokal für Aufsehen gesorgt hatte. Damals beobachtete und filmte der Anwohner Dick Smits ein Objekt am Himmel, das er sich nicht erklären konnte:

"UFO-Sichtung" nahe Maassluis im Juli 2014


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Zum Vergleich: Die Aufnahmen aus Peru


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Auf Anfrage von grenzwissenschaft-aktuell bestätigte Hans Elbers, dass es sich bei dem Objekt auf den Aufnahmen von Maassluis (2014) tatsächlich um einen seiner Fotodrachen gehandelt habe, den er zur fraglichen Zeit am fraglichen Ort im Einsatz hatte: "Dieses Foto war tatsächlich mein blauer 'Rokkaku'-Drachen. Seine Form ist hexagonal. Von der Seite sieht er aber genau so aus, wie in dem Video. Der Drachen ist 2,5 Meter groß und fliegt bis auf eine Höhe von 80 Metern. (...) Für gewöhnlich dauert ein Einsatz zwischen 10 und 90 Minuten."


Ein 'Rokkaku'-Drachen im Einsatz aus unterschiedlichen Perspektiven


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Elbers selbst war zwar nicht in Peru, doch kann er sich gut vorstellen, dass auch dort ein solcher Fotodrachen - etwa zur Dokumentation der Bauarbeiten o.ä. - zum Einsatz gekommen ist.


...GreWi-Kommentar
Eine abschließende, eindeutige Erklärung liefert die Drachen-Theorie zwar noch nicht - schließlich ist der Einsatz eines vergleichbaren Drachens vor Ort nicht bestätigt - doch die Ähnlichkeiten der Objekte und Filmsituationen sind groß genug, um einen Fotodrachen als mögliche rationale Erklärung auch für die Aufnahmen aus Peru nicht ausschließen zu können.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
VIDEOS: UFO unterbricht TV-Aufzeichnungen in Peru
17. Februar 2015


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"Wer ist der Mann auf dem Tuch?" - Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch


Das Turiner Grabtuch im Negativ mit Vergrößerung der Gesichtspartie (r.). | Copyright: Public Domain (Kollage: grewi.de, Quelle: shroud.com)


Berlin (Deutschland) - Vielen gläubigen Christen gilt das "Turiner Grabtuch" (das sog. Sacra Sindone) als ihre heiligste Reliquie - soll es doch nichts weniger als das fotografieartig auf ein Leinentuch übertragene Antlitz des Gekreuzigten Jesus Christus zeigen. Kritiker und Skeptiker hingegen sehen darin lediglich einen der größten Schwindel der Geschichte. Rund um die außerplanmäßige Ausstellung des für die Gläubigen "heiligen Leinens" zu Ostern 2015 in Turin (...wir berichteten), tourt derzeit eine Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch durch deutsche Städte. Aktuell ist die Ausstellung "Wer ist der Mann auf dem Tuch? - Eine Spurensuche" in Berlin zu sehen.

"Das Tuch ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum", erläutern die Ausstellungsmacher auf der Internetseite zur Ausstellung und führt weiter aus: "Es ist ein kostbares Tuch, in einem aufwändigen Fischgrät-Muster gewebt. Auf dem Tuch sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht. Bis heute gibt es nur Theorien darüber, wie es entstanden ist.


Der Grabtuch-Experte Giulio Fanti, Professor für mechanisch-thermische Forschung an der Universität Padua/Italien, hat in einer Pressekonferenz in Köln jüngste Forschungen vorgestellt, die das Tuch als Produkt des 1. Jahrhunderts n. Chr. einstufen. Er sieht damit frühere Untersuchungen als widerlegt an, die den Leinenstoff ins 13./14. Jahrhundert datieren. Fanti: 'Sehr wahrscheinlich wurde Jesus Christus in diesem Leinen beerdigt.'"



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Laut den deutschen Maltesern, die die Ausstellung konzipierten, die Ausstellung sowohl wissenschaftliche Forschung wie theologische Sichtweisen zu dem Leinentuch vor: "Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Tuches, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse um Wunden und Echtheit - versehen mit biblischen Bezügen und die einmalige Gelegenheit Religion und Wissenschaft erfahrbar zu machen."


Kernstücke der Ausstellung, sind eine originalgetreue Nachbildung des Tuchs sowie eines Korpus', der aus einer 3D-Betrachtung der Spuren am Tuch gefertigt wurde. Aber auch weitere Ausstellungsstücke wie die Dornenhaube und die Nägel, die zur damaligen Zeit bei einer Kreuzigung verwendet wurden, bieten Anregung zur Diskussion. Die Sammlung umfasst 22 Informationsstellen und sieben Vitrinen.

Entwickelt wurde die Ausstellung von den Maltesern und dem Erzbistum Köln mit Hilfe privater Unterstützer. Die Wanderausstellung wird deutschlandweit zu sehen sein.

Videoreportage zur Erstausstellung in Köln


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Derzeit ist die Ausstellung noch bis zum 11. März in der Malteser Diözesangeschäftsstelle Berlin, Alt Lietzow 33, 10587 Berlin, zu sehen. Weitere Ausstellungsorte sind Augsburg, Passau, Regensburg, Dresden, Freiburg, und in 2016 Salzburg, München, Hamburg, Leipzig, Stuttgart und Eichstätt. Zwischen einigen dieser Ausstellungen sind noch Termine frei, in der die Ausstellung angemietet werden kann.


- Ausführliche Informationen, eine gut 100-seitige Broschüre sowie die offizielle App zur Ausstellung finden Sie auf der Internetpräsenz zur Ausstellung.



GreWi-Dossier zum Turiner Grabtuch
Studie: Experimente bestätigen Y-Haltung des Gekreuzigten auf dem Turiner Grabtuch
9. April 2014

Wissenschaftler spekulieren: Verursachte ein Erdbeben anno 33 n.Chr. das Abbild auf dem Turiner Grabtuch und führte zu einer C-14-Falschdatierung 1988?
12. Februar 2014

Turiner Grabtuch wird 2015 erneut öffentlich gezeigt 8. Dezember 2013
Neue Analyse datiert das Turiner Grabtuch doch ins erste Jahrhundert 27. März 2013
Studie: "Körperbild auf dem Turiner Grabtuch ist nicht erklärbar" 19. Dezember 2011
Kunsthistoriker: "Turiner Grabtuch ist eine Kopie Giottos aus der frühen Renaissance" 9. Juni 2011 
Italienischer Historiker: Hitler wollte Turiner Grabtuch rauben 7. April 2010
3D-Experten rekonstruieren Gesicht des Turiner Grabtuchs 29. März 2010
Stammen das Bluttuch von Oviedo und Turiner Grabtuch von demselben Körper? 22. März 2010
Leinenfund in Jerusalem: Experten üben Kritik an Vergleich mit Turiner Grabtuch 29. Dezember 2009
Historikerin will Schriftzeichen auf Turiner Grabtuch entziffert haben - Handelt es sich um die Bestattungsurkunde Christi? 23. November 2009
Grabtuch-Reproduktion: Experte übt Fachkritik 12. Oktober 2009
Italienischer Wissenschaftler reproduziert Turiner Grabtuch 6. Oktober 2009
Aramäische Schriftzeichen auf Turiner Grabtuch entdeckt 23. Juli 2009
Historikerin: Tempelritter verehrten Turiner Grabtuch 7. April 2009
Oxford Universität will Turiner Grabtuch erneut untersuchen 21. August 2009
Neue Indizien für Turiner Grabtuchforschung durch Tuchfund in der judäischen Wüste? 1. Juni 2008
Neue Scans: Turiner Grabtuch in höchster Auflösung 23. März 2008
 
Oxford-Professor: Radiokarbondatierung des Turiner Grabtuches möglicherweise falsch, 26. Februar 2008
 

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Buch-Neuerscheinung: "UFOs - The Final Countdown"


Titelumschlag von "UFOs - The Final Countdown". | Copyright: Twilight-Line Verlag

Kleinblittersdorf (Deutschland) - Jacques F. Vallée, einer der bekanntesten UFO-Forscher in den USA, gilt als genialer Querdenker. Leider sind die Thesen des Astrophysikers im deutschsprachigen Raum vollkommen unterrepräsentiert. Über ihn und seine Thesen gibt es weit mehr zu sagen als in den wenigen seiner Bücher, die 
ins Deutsche übersetzt worden sind, zu entnehmen ist. Mit seinem neuen Buch "UFOs - The Final Countdown", bemüht sich der Sachbuchautor Roland M. Horn darum, die Ideen und Thesen Vallées zugänglicher zu machen.

Jacques Vallée stellt zahlreiche Argumente in den Raum, die nahelegen, dass die Annahme UFOs seien materielle außerirdische Raumschiffe, schlicht zu einfach und die These, dass es in Wirklichkeit gar keine UFOs gibt, schon gar nicht zu halten ist.


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Die Arbeiten Jacques Vallées und seine interessantesten aus eigenen Recherchen entstandenen Ansichten zum Wesen von UFO-Kulten und den Tierverstümmelungen, bilden den Kern des Buches. Darüber hinaus gibt aber noch andere Schwerpunkte:

Verlagstext:

"Die Enthüllungen zum Roswell-Fall sind erschütternd und dürfen nicht verschwiegen werden, auch wenn sich herausstellt, dass keine Aliens hinter dem Ereignis standen - die Enthüllungen sind weitaus spannender und brisanter: Allem Anschein nach basiert die Legende vom UFO-Absturz bei Roswell auf Experimenten inklusive Menschenversuchen, auch an behinderten Menschen, die in der Nachkriegszeit durchgeführt wurden.

Möglicherweise bedarf es nicht nur einer Erklärung für das UFO-Phänomen, und vielleicht sind insbesondere die bekannten UFO-Sichtungen aus den Jahren 1947 und 1948 - einschließlich Kenneth Arnolds berühmter Sichtung der 'Fliegenden Untertassen', die das 'moderne UFO-Zeitalter' einleitete - letztendlich auf geheime Experimente zurückzuführen.


Ebenso ist das Zeitreise-Thema weiter aktuell. Sicher: Aus Sicht der aktuellen Wissenschaft ist ein solches Vorhaben - wenn überhaupt - nur 'eventuell theoretisch' und unter der Voraussetzung von Faktoren, die bis heute noch nicht gegeben sind, möglich. Im Rahmen von Vallées 'Kontrollhypothese' und der Hypothese des Journalisten John A. Keel, die in diesem Buch ebenfalls Erwähnung findet, wären sie aber sicherlich ohne weiteres möglich.


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Die Rolle des Okkultismus innerhalb der UFO-Forschung ist eine weitaus größere Konstante im UFO-Phänomen, als wir uns dies vorstellen können.


Und letztlich ist die Erkenntnis verblüffend, dass die Themen 'UFOs' und 'Nahtod-Erfahrungen' unmittelbar miteinander verbunden zu sein scheinen und wir möglicherweise einer Antwort auf die Frage nach dem 'Leben nach dem Tod' näherkommen.


Letztlich bleibt aber das Wirken des Jacques Vallée der größte Schwerpunkt dieses Buches. Auch zu den anderen Themen werden selbstverständlich - soweit möglich -Vallées spezifische Ansichten berücksichtigt.


Aufgrund seiner Schwerpunkte ist dieses Buch nicht nur für am UFO-Thema 
Interessierte aufschlussreich."


Bücher von Jaques Vallée

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