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Mittwoch, 25. Februar 2015

UFO-Drohnen überfliegen Paris: Behörden immer noch ratlos


Der Eifeltum. | Copyright: grewi.de

Paris (Frankreich) - Seit vergangenem Oktober sorgen in Frankreich Überflüge unbekannter Flugobjekte über Kernkraftwerken, nuklearen Forschungseinrichtungen und Militärstützpunkten für Rätselraten bei Behörden, Politik und Landesverteidigung (...wir berichteten bereits ausführlich). Der Grund: Obwohl sich Behörden, Politik und Militärs und die Massenmedien darum bemühen, die Überflüge als die von ferngesteuerten Drohnen bzw. Multikoptern aus dem Modellflugbereich abzutun, konnte bislang noch keine dieser "Drohnen" eindeutig als solche identifiziert, sichergestellt oder deren Piloten dingfest gemacht werden. Da Zeugen die Fluggeräte unterschiedlich beschreiben bzw. es oft nur bei der Beobachtung fliegender Lichter geblieben ist, steht die Frage weiterhin im Raum, ob es sich überhaupt um Multikopter handelt? Vielmehr scheint die Bezeichnung der Objekte als unidentfizierte Flugobjekte (UFOs = franz.: OVNIs) wesentlich angebrachter (...wir berichteten). In der Nacht auf den vergangenen Montag haben nun mehrere dieser unidentifizierten Flugobjekte fast zeitgleich sensible Objekte in der französischen Hauptstadt überflogen und für einen Großeinsatz der Gendarmerie gesorgt. Auch dieser blieb erneut erfolglos und die gesichteten Flugobjekte weiterhin unidentifiziert.

Laut Polizeiangaben gegenüber der Nachrichtenagentur AFP kam es zur ersten Beobachtung in der Nacht vom 23. Auf den 24. Februar 2015 gegen Mitternacht über der US-Botschaft im 8. Pariser Bezirk. Diese wurde von weiteren fünf Überflügen zwischen 01:00 und 6 Uhr in der Früh. Hierbei waren neben dem Eifelturm auch der Invalidendom, das Montparnasse-Hochhaus, der Place de la Concorde und die Bastille Ziel des Interesses der unbekannten Flugobjekte.


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Laut dem Pressesprecher der Polizei sei es jedoch auch angesichts dieser Überflugserie und trotz eines sechsstündigen Polizeialarms nicht gelungen festzustellen, welche Art von Drohnen über Paris unterwegs waren. Der Sprecher gestand zudem ein, dass man noch nicht einmal wisse, ob es sich um eine oder mehrere koordinierte Drohnen gehandelt habe.


Blick auf das Pariser Stadtgebiet (...keine Drohnenaufnahme ;). | Copyright: grewi.de

Während Beobachter vermuten, dass es sich lediglich um einen Scherz von Modellfliegern handeln könnte, gilt gerade über dem Pariser Luftraum seit 1948 ein grundsätzliches Überflugsverbot der Stadtgrenzen. Erst seit 2012 ist der Betrieb von Modellflugzeugen (und damit auch Drohnen/Multikoptern) außerhalb dieses Bereichs erlaubt, wenn ein Mindestabstand von Häusern und Einrichtungen eingehalten wird. Wer gegen das Überflugsverbot verstößt muss mit einer Gefängnisstrafe von bis zu einem Jahr und 75.000 Euro rechnen.

Erst im Januar hatte erstmals eine "UFO-Drohne" mit dem Elysée-Palast ein sensibles Bauwerk im Pariser Stadtbereich überflogen (...wir berichteten).


- Das GreWi-Dosier zur "UFO-Dohnen-Affäre in Frankreich" mit Links zu allen bisherigen Meldungen in dieser Sache finden Sie HIER

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Kanadischer UFO-Forscher bestätigt: Kein UFO-Absturz auf Lake Winnipeg


Offizielle Aufnahme der Militärübung "Arctic Bison 2015" | Copyright: army-armee.forces.gc.ca

Jackhead (Kanada) - Gestern berichteten wir über den angeblichen UFO-Absturz auf dem zugefrorenen Lake Winnipeg in der kanadischen Provinz Manitoba und das darauf folgende Dementi des kanadischen Militärs. Jetzt bestätigt auch der kanadische UFO-Forscher Chris Rutkowski, dass es für einen solchen Vorgang kein überprüfbaren Quellen und Informationen - statt dessen aber eindeutige Beweise für einen vornehmlich über die sozialen Netzwerke und Video-Kanäle verbreiteten Schwindel gibt.

In seinem Blog "Ufology Research" berichtet Rutkowski über seine eigenen Recherchen in dieser Angelegenheit, über seine Gespräche mit namentlich genannten Anwohnern und von der militärischen Übung "Betroffenen" und die Recherche-Ergebnisse seiner Kollegen.


Zusammengefasst kann gesagt werden, das wirklich keinerlei überprüfbare Fakten, Informationen und Hinweise auf den Absturz eines unbekannten Flugobjekts im Eis des Lake Winnipeg hindeutet, während alle Angaben zur gänzlich transparenten Militärübung bestätigt werden konnten.


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Zudem stießen die Untersucher schon bei einer einfachen Online-Bildrecherche auf die offenkundige Fotovorlage für eines der über zahlreiche fragwürdige Youtube-Kanäle verbreiteten angeblichen Beweisfotos für den Absturz eines pyramidenförmigen UFOs nahe Jackhead.

Dieses Foto ist unter dem Suchbegriff "frozen lake winnipeg" meist schon als eines der ersten Bilder zu finden. Ein Ausschnitt (obige Mitte) aus diesem Bild diente offenbar einem Photoshop-Fälscher als Vorlage, in die das pyramidenförmige UFO eingefügt wurde. Das Originalfoto finden Sie auf dieser Webseite.



Ausschnitt des Originalfotos (o.) und die bearbeitete UFO-Version (u.).

- Die zweiteilige ausführlichen Ausarbeitungen Rutkowskis finden Sie HIER und HIER


WEITERE MELDUNG ZUM THEMA
Kanadisches Militär widerspricht Gerüchten um UFO-Absturz in Manitoba 24. Februar 2015

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