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Montag, 20. April 2015

Neu veröffentliche Akten belegen geheime Verbindungen zwischen US-Verteidigungsministerium, Geheimdiensten und der US-Raumfahrtbehörde NASA


Symboldbild: Verbindungen zwischen NASA, dem US-Militär und Geheimdiensten (Illu.). | Copyright: grewi.de

Washington (USA) - Obwohl es aufgrund zahlreicher sicherheitssensibler und militärischer Facetten auf der Hand lag und liegt, galten Personen, die an geheime Verknüpfungen zwischen der eigentlich als zivil eingestuften US-Raumfahrtbehörde NASA und dem US-Verteidigungsministerium und -Geheimdiensten glaubten, bislang schnell als Verschwörungstheoretiker. Jetzt legt ein offizielles Buch des National Security Archives der USA genau diese Verbindungen auf der Grundlage noch bis vor kurzem geheimer offizieller Akten erstmals offen.

Unter dem Titel "Spies and Shuttles" (Spione und Shuttles) belegt der Raumfahrthistoriker James E. David vom Smithsonian National Air and Space Museum "Die Geheimen Verbindungen der NASA mit der US-Verteidigung und den Geheimdiensten" (NASA's Secret Relationships with U.S. Defense and Intelligence Agencies)


Wie aus den in dem Buch erstmals präsentierten und erst kürzlich über das National Security Archive an der George Washington University veröffentlichten, einst geheimen Dokumenten hervorgeht, war die Erstellung von Vertuschungsgeschichten rund um Geheimoperationen, die Überwachung sowjetischer Raketentests und durch das zur Verfügungsstellen von Wetterdaten für das US-Militär schon seit ihrer Gründung 1958 ein geheimer Teil der NASA.


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Obwohl die NASA vom Kongress eigentlich als rein zivile Raumfahrtbehörde eingesetzt worden war, habe eine Reihe von Umständen schon sehr schnell dazu geführt, dass sie in Aktivitäten sogenannter "Schwarzer (also geheimer) Programme" der US-Militärs und der Geheimdienste verwickelt wurde, so das Ergebnis von Davids Aufarbeitung der Akten. "Jahrzehnte lang waren ein Großteil der Akten zu diesen geheimen Aktivitäten der NASA klassifiziert und damit für die Öffentlichkeit nicht zugänglich", erläutert die Pressemitteilung des National Security Archive.

In einem Essay, dass auf der Seite des National Security Archive frei einsehbar ist, hat James E. David einige der bedeutendsten Fälle und deren Quellmaterial zusammengefasst.



"Spies and Shuttles"
(eng. Originalausgabe) hier bestellen

Wer sich von diesen Akten nun jedoch neue und brisante Informationen über UFO-Begegnungen, -Abstürze und Kontakte der NASA bzw. der US-Regierung und ihrer Militärs zu Außerirdischen erhofft, wird enttäuscht. Allerdings geben die präsentierten Informationen erstmals einen ebenso faszinierenden wie detaillierten Einblick in die angewandten Strategien der Geheimhaltung und Vertuschung geheimer Projekte und Operationen, wie sie von einigen Forschern schließlich auch hinter dem angeblich immer noch geheimgehaltenen UFO-Wissen der US-Regierung und ihrer Behörden vermuten.


Zu den Vertuschungsaktionen, an denen die sich die NASA (damals noch NACA) aktiv beteiligte, gehörte die Tarnung der Entwicklung des Spionageflugzeugs "U-2" als Flugzeug zur Wetteraufklärung in den 1950er Jahren und anderen Geheimprojekten, in denen Kritiker des UFO-Phänomens heute noch Erklärungen für zahlreiche UFO-Sichtungen sehen.


- Das vollständige Essay finden Sie HIER


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Forscher untersuchen Zusammenhang zwischen Raumluftqualität und Spukerlebnissen


Archivbild: Schimmelbefall an einer Wohnungswand. | Copyright: Riki1979, CC-BY-SA 4.0

Potsdam (USA) - In einigen angeblichen Spukhäusern im US-Bundesstaat New York untersucht ein Wissenschaftlerteam derzeit, ob es einen Zusammenhang zwischen einigen Facetten von Spukerlebnissen und etwa durch Schimmelpilze verunreinigte Raumluft geben könnte. Die beschriebenen Erlebnisse und Zustände in angeblich von Spuk heimgesuchten Räumen und Häusern, so die Forscher, gleichen mentalen und neurologischen Symptomen, wie sie von Patienten beschrieben werden, die giftigem Schimmel ausgesetzt sind.

"Obwohl bekannt ist, dass einige dieser Pilze, wie etwa Pilze aus der Mutterkorn-Familie, sogar schwere Psychosen auslösen können, wurden mögliche Verbindungen zwischen dem Ausgesetztsein schädlicher Innenraumschimmelpilze und psychologischen Effekten wurden bislang nur ungenügend untersucht", kommentiert Professor Shane Rogers von der Clarkson University. "Zudem fällt auf, dass gerade angebliche Spukhäuser oft die geradezu besten Voraussetzungen für alle möglichen Arten von Schimmelpilzen aufweisen. Oft handelt es sich um ältere Gebäude oder auch Räume mit einer nur schlechten Belüftung. Zugleich liegen Berichte von Menschen vor, die in Schimmelverseuchten Häusern und Wohnungen Depressionen, Angstzustände und andere Symptome entwickelt, diese jedoch nicht mit Spuk assoziiert haben. In unserer Arbeit untersuchen wir derzeit, ob es eine Verbindung zwischen diesen Faktoren geben könnte."


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Unter anderem stellen die Forscher um Rogers Messungen der Raumluftqualität in einigen angeblich von Spuk heimgesuchten Gebäuden im Norden des US-Bundesstaates New York an, etwa im Frederic Remington Art Museum in Ogdensburg. Durch einen Vergleich der gesammelten Raumluft-Daten mit Wohnungen und Häusern ohne Spuk-Geschichte erhoffen sich die Forscher, Faktoren identifizieren zu können, die sich so nur und übereinstimmend in den Spukhäusern finden. Sollten diese gefunden werden, wollen die Forscher entsprechenden Substanzen auf ihre toxikologischen und psychoaktiven Wirkstoffe hin untersuchen.

Selbst ein bekennender Fan von Geistergeschichten, will Rogers mit seiner Forschung entsprechende Legenden nicht zerstören, sondern vielmehr Hinweise und Erkenntnisse dazu liefern, warum bestimmte Orte als Spukorte wahrgenommen werden: "Ich hoffe, dass unsere Arbeit dazu beitragen kann zu verstehen, was zu einigen dieser Phänomene führen könnte, um damit vielleicht auch Menschen im Umgang mit diesen Phänomenen helfen zu können."


Die Ergebnisse dieser Studie sollen dann wohl noch im Spätsommer publiziert werden...


Spukort-Untersuchung der anderen Art


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