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Dienstag, 6. Dezember 2016

GreWi ist umgezogen

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Dienstag, 8. Dezember 2015

Mittwoch, 13. Mai 2015

Dunkles Material auf der Oberfläche des Jupitermondes Europa könnte Meersalz sein


Der Jupitermond Europa. | Copyright: NASA/JPL/DLR

Washington (USA) - Dunkles Material, dass entlang linear verlaufenden Aufbrüche die Oberfläche des eisigen Jupitermondes Europa kennzeichnet, ist wahrscheinlich Meersalz. Zu dieser Folgerung kommen NASA-Wissenschaftler anhand von Laborexperimenten und vermuten, dass dieses Meersalz dem unter dem kilometerdicken Eispanzer vermuteten Ozean entstammt. In diesem Fall würde das bedeuten, dass das Wasser dieses Ozeans mit dem felsigen Ozeanboden reagiert. Die Anwesenheit solchen Meerwassers auf der Oberfläche von Europa wäre ein wichtiger Hinweis auf Prozesse, die Leben im Ozean des Eismondes ermöglichen könnten.

Wie die Forscher um Kevin Hand vom Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA aktuell im Fachjournal "Geophysical Research Letters" (DOI: 10.1002/2015GL063559) berichten, haben sie im Labor die Umweltbedingungen - darunter Temperatur (minus 173 Celsius), annäherndes Vakuum und starke Strahlungseinwirkung durch das gewaltige Magnetfeld des Jupiter - auf der Oberfläche von Europa simuliert.


Von dem dunklen Material war bislang nur bekannt, dass es lineare Risse und Aufbrüche und andere relativ junge geologische Merkmale auf der Europaoberfläche bedeckt. Dieser Umstand legt nahe, dass es sich um Material aus dem Innern des Mondes handelt. Die chemische Zusammensetzung dieses Materials war bislang jedoch rätselhaft.


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Schon dutzende Stunden, nachdem die Forscher neben zahlreichen anderen Materialien Proben von Natriumchlorid (Kochsalz) den Europa-Bedingungen ausgesetzt hatten – und was etwa 100 Jahren auf dem Jupitermond entspricht, begann dieses sich gelblich-braun zu verfärben. Spektral betrachtet entspricht diese Verfärbung jener der dunklen Oberflächenmerkmale auf Europa.


Unter Europa-Bedingungen verfärbt sich Kochsalz in gleicher Weise wie das dunkle Material auf der Oberfläche Europas. | Copyright: NASA/JPL-Caltech

"Sollte das wirklich Salz aus dem verborgenen Untergrundozean sein, so wäre das die einfachste und eleganteste Lösung des Rätsels um das mysteriöse dunkle Material", so Hand. Anhand des Verfärbungsgrades hoffen die Forscher nun darauf, die geologische Strukturen genau datieren zu können.


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Cassini fand 2001 keine Anzeichen für Wassergeysire auf Jupitermond Europa
22. Dezember 2014

Jupitermond Europa: NASA präsentiert bislang schärfste Aufnahme von potentiell lebensfreundlichem Mond 24. November 2014
Hinweise auf Plattentektonik auf Jupitermond Europa 10. September 2014
Ausblick auf Lebensformen auf Jupitermond Europa?
 Tauchroboter entdeckt unbekannte Fauna- und Flora unter der Eisdecke des Rossmeeres 24. Januar 2014
Tonminerale auf Jupitermond Europa entdeckt 13. Dezember 2013

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Dienstag, 12. Mai 2015

NASA dämpft Hoffnungen auf den EmDrive und Warp-Antrieb


Symbolbild: Das "Raumschiff Enterprise" im Warp-Flug (Illu.). | Copyright: Paramount Pictures

Washington (USA) - Seit kürzlich Meldungen über neuste und angeblich erfolgreiche Experimente mit einem unkonventionellen Antriebssystem durch NASA-Wissenschaftler weltweit nicht nur für Aufsehen und auch für Spekulationen gesorgt haben, dass bei diesen Versuchen sogar ein Warp-Feld erzeugt wurde, (...wir berichteten), streiten sich Laien wie Experten über die Fakten und Hintergründe dieser Berichte (...wir berichteten). Jetzt hat die NASA in einem kurzen Statement die Hoffnungen auf das vermeintlich exotische Antriebssystem "EmDrive, das ohne Treibstoff auskommen soll und einen Warp-Antrieb-in-Reichweite gedämpft.

"Während die Experimente von Forschern am Johnson Space Center der NASA in Houston weltweit für Schlagzeilen gesorgt haben, handelt es sich in Wirklichkeit nur um kleine Anstrengungen, die bislang keine greifbaren Ergebnisse erbracht haben", so die US-Raumfahrtbehörde auf Anfrage von "Space.com". Auch arbeite die NASA nicht an der Entwicklung eines Warp-Antriebs, so das Statement.


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Allerdings ist zumindest letztere Aussage nicht ganz richtig, denn Harold "Sonny" White von eben jenem bereits genannten Johnson Space Center der NASA erforscht tatsächlich und ganz offiziell schon seit einigen Jahren eben jene Technologie, wie wir aus "Star Trek" als sogenannten Warp-Antrieb kennen (...wir berichteten).

Beim "EmDrive" (electromagnetic drive) wiederum handelt es sich um ein Konzept des britischen Wissenschaftlers und ehemaligen EADS-Atrium-Ingenierus Dr. Roger Shawyer, das elektrische Energie mittels Mikrowellen in Schubkraft umwandeln soll - ohne dabei ein Treibmittel zu benötigen. Trotz der Behauptungen chinesischer Forscher, das Konzept bereits erfolgreich getestet zu haben, verbannten die meisten westlichen Wissenschaftler den "EmDrive" ins Reich der Phantasie und Pseudowissenschaft. Schließlich widerspreche es physikalischen Impulserhaltungsgesetz. 2014 hat jedoch selbst die NASA das Konzept überprüft und in einem Fachartikel ebenfalls bestätigt, dass der Antrieb prinzipiell tatsächlich funktioniert (...wir berichteten). Da der "EmDrive" ohne Treibstoff auskommt und die notwendigen Mikrowellen mittels Solarenenergie erzeugt werden können, könnte der Antrieb völlig neue Wege und Möglichkeiten der Raumfahrt aufzeigen.


Nachdem er selbst umfangreiche Hintergrundinformationen zu den neusten Tests mit dem EmDrive über das "NASASpaceflight.com"-Forums veröffentlicht hatte (...wir berichteten) verwies Paul March vom Eagleworks-Labor fortgeschrittene Antriebstechnologien für der NASA eine Anfrage durch "Space.com" an seinen Chef Harold White vom Johnson Space Center der NASA, der auf diese Anfrage bislang jedoch nicht reagiert hat.


Schlussendlich bleibt festzustellen, dass solange White, March und Kollegen ihre Ergebnisse nicht mittels einer Fachpublikation mit der Wissenschaftsgemeinde geteilt haben, viele Fragen und deren mögliche Antwort größtenteils spekulativer Natur bleiben.


Kritiker bemerken, dass die bislang durch die Forenbeiträge gelieferten Informationen und Daten auf Ergebnisse hindeuten, die kaum über zu erwartenden Zufallsergebnissen oder gar Messfehlern liegen und bei Weitem noch keine Hoffnungen auf irgendeine Form von aus heutiger Sicht exotische Antriebssystemen rechtfertigen würden. Doch auch diese Einschätzung bleibt bis zu einer ordentlichen Publikation der Daten und Ergebnisse, mehr Spekulation als faktenbasiert.


Abschließend erklärt die NASA in ihrem Statement gegenüber Space.com: "Die NASA finanziert die Grundlagenforschung auch innovativer Konzepte als Teil unserer Investitionen und Anstrengungen, die Grenzen der Wissenschaft und Technik voranzutreiben. Dies ist Teil dessen, was die NASA als Erforschung des Unbekannten versteht. Die NASA fühlt sich dazu verpflichtet, sich auf ihre, durch den 'Strategic Space Technology Investment Plan', vorgegebenen Prioritäten und Investitionen zu konzentrieren. Durch diese Investitionen wird die NASA die notwendigen Fähigkeiten entwickeln, Menschen so weit hinaus ins All zu schicken, wie nie zuvor."


Was das genau beinhaltet, und ob dieses Anliegen der Entwicklung oder zumindest der Erforschung des EmDrive und eines Warp-Antriebs beinhaltet oder dieses widerspricht, erläutert die NASA damit jedoch nicht...


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Neue Aufnahmen zeigen Ceres-Rätsel in bislang bester Auflösung

http://photojournal.jpl.nasa.gov/archive/PIA19547.gif
Animation der Ceres-Rotaion | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Pasadena (USA) - Eine aus Einzelbilder zusammengestellte neue Animation zeigt die Oberfläche des Zwergplaneten Ceres in bislang nicht gekannter Auflösung und offenbart zugleich auch neue An- und Einblicke auf die Rätsel des größten Körpers im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Ihre Geheimnisse geben die hellen Flecken und sonderbar geformten Krater aber immer noch nicht preis.

Die neuen Aufnahmen stammen vom 3. und 4. Mai 2015 und zeigen Ceres aus einer Entfernung von noch immer 13.600 Kilometern. Die Bilder erreichen damit eine Auflösung von 1,3 Kilometern pro Bildpunkt (Pixel) - für eine präzise wissenschaftliche Auswertung ist das aber immer noch nicht ausreichend.



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Schon jetzt aber zeigen hohe Aufwölbungen, ungewöhnliche Kraterformen, helle Flecken und erstaunlich flache Ebenen auf der Oberfläche von Ceres, dass der Zwergplanet für Diskussionen unter den Wissenschaftlern sorgen wird.: "Die Aufnahmen sind zwar sehr gut, aber zurzeit können wir über vieles nur spekulieren. Ceres lässt sich nicht so einfach verstehen", kommentiert Prof. Ralf Jaumann, Planetenforscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) und Wissenschaftler im Dawn-Missionsteam.

Von besonderem Interesse ist weiterhin der große helle Fleck im Zentrum eines großen Kraters. Schon zuvor hatten Aufnahmen gezeigt, dass es sich bei diesem Merkmal nicht nur um einen, sondern in Wirklichkeit um zwei dicht aneinander liegende helle Flecken handelt. Die neusten Aufnahmen zeigen nun sogar, dass sich die Struktur in noch mehr kleinre Elemente aufteilt (s.Abb.).



Detailansicht des großen hellen Flecks, der – wie sich nun zeigt - in Wirklichkeit aus mehren kleinen Flecken besteht. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

Was diese hellen Flecken jedoch sind, könne auch angesichts der neusten Aufnahmen noch nicht gesagt werden: "Es ist wahrscheinlich, dass dort relativ frisches Eis vorhanden ist, aber auch Salz wäre eine plausible Erklärung", so Jaumann. "Man kann viel vermuten, aber zurzeit noch schwer einschätzen um was es sich wirklich handelt."


Bis zum 6. Juni 2015 wird die Sonde sich nun nach und nach auf einen Abstand von nur noch 4.400 Kilometern über der Oberfläche herabsenken und alle drei Tage den Zwergplaneten, dessen Durchmesser fast 1000 Kilometer beträgt, einmal umrunden.



Erstaunlich geometrisch geformter, sechseckiger Krater auf Ceres. | Copyright: NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA

"Wir wissen jetzt schon, dass Ceres sehr spannend für uns Planetenforscher sein wird." Vor allem die Frage, wie es im Inneren der eisigen Ceres aussieht, beschäftigt Planetenforscher Ralf Jaumann. Der Zwergplanet in 434 Millionen Kilometern Entfernung von der Sonne liegt hinter der Frostgrenze im Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter. Während das erste Ziel der Mission, Asteroid Vesta, ein so genannter trockener Asteroid ohne Wasser war, wird mit Ceres als zweitem Ziel der Mission das genaue Gegenteil untersucht: Der Zwergplanet könnte nach Schätzungen der Wissenschaftler einen Wasseranteil von 15 bis 25 Prozent aufweisen. "Die große Frage ist: Gibt es tatsächlich einen Ozean im Inneren? Und wie sieht die Kruste aus? Um die Antworten zu finden, müssen wir uns die Daten ganz genau anschauen." Einige Forscher vermuten sogar, dass es im Innern des potentiell vorhandenen Ozeans sogar Leben geben könnte (...wir berichteten).


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Dawn liefert neue Aufnahmen den hellen Flecken auf der Ceres-Oberfläche 21, April 2015
Neues Rätsel um mysteriöse helle Flecken auf Zwergplanet Ceres 15. April 2015
Mysteriöse "weiße Flecken" auf Zwergplaneten Ceres ragen über Kraterwand hinaus 20. März 2015

Zwergplanet Ceres könnte Leben beherbergen 5. Januar 2015


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Montag, 11. Mai 2015

Bislang fehlendes Bindeglied zwischen einfachem und komplexem Leben entdeckt


Am Meeresboden des Mittelatlantischen Rückens in der Nähe von den Hydrothermalquellen Loki's Castle haben Wissenschaftler die sogenannten Lokiarchaeota entdeckt. | Copyright: Centre for Geobiology, Bergen, Norway, by R.B. Pedersen

Uppsala (Schweden) - Schwedische, norwegische und österreichische Wissenschaftler haben eine Mikrobe entdeckt, die das bislang fehlende Bindeglied in der Evolution komplexen Lebens darstellt. Die Entdeckung wirft damit ein neues Licht darauf, wie vor Jahrmilliarden komplexe Zelltypen und damit die Grundlage komplexen Lebens wie Pflanzen, Pilze, Tiere und Menschen, aus einfachen Mikroben entstehen konnten.

Zellen stellen die Bausteine allen Leben auf der Erde dar. Während die Zellen von Bakterien und anderen Mikroben klein und einfach sind, besteht das sichtbare Leben aus komplexen Zelltypen. Der Ursprung dieser komplexen Zelltypen galt unter Wissenschaftlern lange Zeit als Rätsel. Die jetzt entdeckte Gruppe von Mikroorganismen stelle, so erläutern die Forscher, nun aber das bislang fehlende Bindeglied in der Evolution von einfachen hin zu komplexen Zellen dar.


Erst in den 1970er Jahren entdeckte der Biologe Carl Woese eine völlig neue Gruppe von Mikroorganismen, die Archaen. Woese konnte zeigen, dass diese einen gänzlich eigenen Stamm im Baum des Lebens darstellen. Während die Zellen der Archaen einfach und klein, wie die von Bakterien waren, entdeckten Wissenschaftler dann jedoch, dass Archaen enger verwandt mit Organismen mit komplexen Zelltypen waren, wie sie zusammenfassend als Eukaryoten bezeichnet werden. Nun stellte sich aber die Frage, wie sich die komplexen Zelltypen der Eukaryoten, zu denen auch wir Menschen gehören, aus den einfachen Zellen der Archaen entwickelt haben konnten. Eine von vielen Wissenschaftler angenommene Theorie geht davon aus, dass ein Ur-Archaeon einst ein Bakterium verschluckt hatte und sich daraus die Mutterzelle aller Eukaryoten entwickelte.


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Wie die Forscher um Anja Spang von der Uppsala Universitet, der Universitetet i Bergen und der Universität Wien aktuell im Fachjournal "Nature" (DOI: 10.1038/nature14447) berichten, haben sie bei der Analyse von Meeressedimenten eine Gruppe von Archaean entdeckt, deren Gene überraschende Ähnlichkeiten mit den Vorfahren der heutigen Eukaryoten aufweisen. Das nun von den Forschern entschlüsselte Genom kläre die bisherigen Fragen.

In phylogenetischen Stammbäumen sind die nun als "Lokiarchaea" (nach dem Fundort und dem nordischen Gott Loki) benannten Mikroorganismen eine direkte Schwestergruppe der Eukaryoten innerhalb der Domäne der Archaea, erläutert die Pressemitteilung der Universität Wien. "Die ersten Vorläufer der Eukaryoten sind also tatsächlich direkt aus Archaean hervorgegangen und bilden nicht, wie früher angenommen, neben Bakterien und Archaean eine eigenständige primäre Domäne des Lebens."



Die Lokiarchaea bilden eine Gruppe von Archaea, die überraschenderweise Ähnlichkeiten mit den Vorfahren der heutigen Eukaryoten aufweisen. | Copyright/Quelle: Christa Schleper, univie.ac.at

Das Genom der Lokiarchaea weise zudem eine erstaunliche Komplexität auf und enthalte Informationen für Proteine, die zuvor nur bei Eukaryoten bekannt waren - etwa für viele Proteine, die den Membranumbau in Eukaryoten ermöglichen oder regulieren und auch für die Aufnahme von Organismen (Phagocytose) oder die Zellteilung verantwortlich sind. Ebenso wurden Gene für eukaryotische Zytoskelettproteine (Aktin und Gelsolin) gefunden, die die Form der Zellen beeinflussen und immer wieder verändern können. "Genau diese Eigenschaften brauchte auch die frühe eukaryotische Urzelle oder das Ur-Archaeon, um ein Bakterium aufnehmen zu können. Somit stellen Lokiarchaeota eine Übergangsform dar, die bereits ein 'starter kit' für die Entwicklung der komplexeren Zellen hat."


"Es ist fast so, als hätten wir soeben die Menschenaffen, also die nächsten lebenden Verwandten der Menschen entdeckt, die uns ja auch interessante Einblicke in unseren letzten gemeinsamen Vorfahren geben. Nur lebte der gemeinsame Vorfahre der Eukaryoten und Lokiarchaea nicht vor fünf Millionen Jahren, sondern bereits vor rund zwei Milliarden Jahren", so Christa Schleper von der Universität Wien abschließend: "Viele Fragen zur Lebensweise, Struktur und Vorkommen der Lokiarchaea bleiben aber derzeit leider noch unbeantwortet."


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Sonntag, 10. Mai 2015

Wende in der Kontroverse um die Roswell-Dias: Erster Hauptuntersucher entschuldigt sich


Die von der "The 'Roswell Slides' Research Group" entzifferte Version des Hinweisschildes. | Copyright/Quelle: roswellslides.com

Washington (USA) - Seit der Veröffentlichung der sogenannten "Roswell-Dias", die angeblich den toten Körper eines Außerirdischen zeigen sollen, überschlagen sich die Ereignisse, Spekulationen und Kontroversen rund um die Frage, was die beiden Dias tatsächlich zeigen. Angesichts neuer Fakten und Informationen hat sich nun einer der Hauptuntersucher, der Roswell-Forscher Anthony Bragalia, der selbst jedoch nicht an der "BeWitness"-Veranstaltung beteiligt war, in einem schwergewichtigen Statement zu den aktuellen Entwicklungen erklärt und eine falsche Identifizierung einer Indianermumie eingeräumt. Bragalias Artikel geben wir im Folgenden in einer deutschsprachigen Übersetzung unkommentiert wieder.

UPDATE 15. Mai 2015, 20:30h
Mittlerweile hat sich auch Donald R. Schmitt von der Einschätzung, dass die Bilder einen Außerirdischen zeigen, distanziert, reumütig seinen Fehler eingestanden und erklärt, er habe sich durch "fehlgeleitete Hoffnungen von seiner eigentlich kritischen Herangehensweise abbringen lassen". Hinzu bittet er alle, die er in die Irre geführt und bei denen er falsche Hoffnung geweckt habe, um Entschuldigung. Schmitts Erklärung im englsichen Original finden Sie HIER

+ + +


DIE "ROSWELL-DIAS" UND MEINE ENTSCHULDIGUNG AN EIN TOTES KIND DER MESA VERDE
von Anthony Bragalia

- Den Originalartikel finden sie HIER


Vor wenigen Tagen präsentierte eine Gruppe skeptischer (UFO-)Forscher ihre mit Hilfe des Computerprogramms "SmartDeblur" erzielten Ergebnisse der Entzifferung des Textes auf einem Hinweisschild, das auf zwei Dias aus dem Jahr 1947 zu sehen ist, und von dem zuvor vermutet wurde, dass es ein außerirdisches Wesen zeigen könnte, das (im selben Jahr) beim Absturz nahe Roswell gefunden wurde. Ich selbst (A.Bragalia) war einer der Verfechter dieser Deutung des Körpers als Alien - aber ich lag falsch.

Die Skeptiker-Gruppe interpretierte den Text auf dem Hinweisschild wie folgt: 


MUMMIFIED BODY OF TWO YEAR OLD BOY
At the time of burial the body was clothed in a xxx-xxx cotton
shirt. Burial wrappings consisted of these small cotton blankets.
Loaned by the MR. Xxxxxx, San Francisco, California


(Mumifizierter Körper eines zweijährigen Junge
Bei seiner Beerdigung war der Körper in eine x(unlesbar)x aus Baumwollehemd gewickelt/gehüllt. Bestattungstücher bestanden aus diesen kleinen Baumwolltüchern.
Leihgabe von Mr. X(unlesbar)X, San Francisco, Kalifornien)


Durch meine Zusammenarbeit mit einem Kollegen in Europa und anhand dieser Interpretation des Textes habe ich vergangene Nacht herausgefunden, dass diese Interpretation korrekt ist.

In der Ausgabe vom September 1938, Volume VIII, Number 1 der "Mesa Verde Notes", die auf der Internetseite des National Park Service wiedergegeben wird, findet sich ein Artikel der in diesem Zusammenhang das Rätsel um die Roswell-Dias eindeutig aufklärt. Absatz vier des Artikels "Around the Mesa" berichtet folgendes:

"Das Park Museum erhielt kürzlich eine wirklich großartige Mumie, als Mr. S.L. Palmer aus San Francisco diese einst von seinem Vater in den (hiesigen) Ruinen im Jahre 1894 gefundene (Mumie) an (unser Museum) übergab. Die Mumie ist die eines zwei Jahre alten Jungen und ist in einem exzellenten Erhaltungszustand. Zum Zeitpunkt seiner Bestattung war der Körper in ein Baumwollhemd und drei kleine Baumwolltücher gehüllt. Fragmente dieser (Tücher) befinden sich immer noch an der Mumie." Sie finden den vollständigen Text via folgendem Link: http://npshistory.com/nature_notes/meve/vol8-1f.htm

Dieser Abschnitt stimmt gänzlich mit dem Text auf dem Hinweisschild überein.

EINE VERWECHSELUNG

Das Wort "Hoax" (Schwindel) wurde schon lange verwendet, um die Saga rund um die "Roswell-Dias" zu beschreiben. Aber es war kein Schwindel. Zumindest nicht von Seiten der Hauptuntersucher Tom Carey, Don Schmitt und mir (A.Bragalia) und ich habe auch niemals absichtlich irgendetwas verfälscht oder andere Personen getäuscht. Dennoch handelt es sich hier um einen wirklich schwerwiegenden Fall einer Personenverwechselung (mistaken Identity) und ich stelle mich all seinen Konsequenzen.

Mir selbst wurde stets versichert, dass der Mitbesitzer der Dias, Mr. Adam Dew, nur die bestmöglichen und hochauflösendsten Versionen der Scans der Dias und des Hinweisschildes den Untersuchern zur Verfügung gestellt hatte. Zu diesen Untersuchern gehören Experten von Weltruf, darunter auch Ray Downing vom Studio Macbeth in NY (der auch schon Analysen an den Scans des Turiner Grabtuchs durchgeführt hatte) und Colonel Jeffrey Thau (der die Scans sogar an die Foto-Auswertungsabteilung des Pentagons geschickt hatte). Obwohl für die Deutung dieser Scans also die beste Entzifferungs- und Rekonstruktionssoftware angewendet wurde, waren diese Experten bislang nicht in der Lage, die Wörter auf der Plakette eindeutig zu entziffern.

Ich kann nur vermuten, dass Mr. Adam Dew diesen Experten eben nicht die besten Scans vorgelegt hatte. Warum er dies nicht getan haben sollte, darüber bin ich mir nicht im Klaren. Ich kann nur sagen, dass Adam bis zum heutigen Tage nicht jene besten und kristallklaren Versionen der Dias veröffentlicht hat, von denen ich weiß, dass sie existieren.

In einer E-Mail an einen deutschen Untersucher (und mittlerweile auch auf der offiziellen Internetseite zu Dews Dokumentation über die Dias "Kodachrome") hat Dew die skeptischen Forscher selbst eines Schwindels bezichtigt (...wir berichteten).

Angesichts der Entdeckung in den "Mesa Verde Notes", die eindeutig die Interpretation des Textes durch die skeptischen Forscher stützt, scheint es so, als seien es nicht diese Skeptiker gewesen, die irgendetwas gefälscht haben. Mr. Dew hat nun einiges zu erklären.

Er hat mehrmals Untersuchern unterschiedliche Teile der Dias, Auszüge, Vergrößerungen in unterschiedlichen Auflösungen zur Verfügung gestellt. Jetzt müssen wir uns (und ihn) fragen, warum. Aber ich glaube, wir kennen die Antwort schon vor der Frage. Dews Motivation unterschied sich von Anfang stark an von meinen, denen von Tom Carey und Don Schmitt. Dew ist neu in der UFO-Thematik und hat im Vergleich zu denen, die schon seit Jahren vielen Jahren auf diesem Gebiet arbeiten und forschen, nicht viel zu verlieren. Im Gegensatz zu dem Text auf dem Hinweisschild, ist es nicht schwer, hier zwischen den Zeilen zu lesen.

UNGLAUBLICHE ABER WAHRE ZUFÄLLE

Alle Informationen rund um die Dias selbst sind wahr: Sie stammen von 1947 und damit dem Jahr des Absturzereignisses (nahe Roswell). Augenzeugen haben die Leichen von Roswell in einer Art und Weise beschrieben, wie sie dem Körper auf den Dias gleichen. Ein direkter Augenzeuge hat große Ähnlichkeiten zu den Roswell-Körpern attestiert. Bernerd und Hilda Ray, die ursprünglichen Besitzer der Dias waren wirklich gesellschaftlich sehr gut und hochrangig verknüpfte Persönlichkeiten. Bernerd war wirklich ein Geologe, der für die Ölindustrie im Permian Basin in New Mexico (nahe Roswell) tätig war und er war wirklich in den 1940er Jahren der Präsident einer geologischen Gesellschaft in dieser Region, beendete seine Tätigkeit aber 1947. Seine Frau Hilda war in den 1940er Jahren wirklich eine bekannte Anwältin der Ölindustrie und wahr sehr wahrscheinlich mit Mamie Eisenhower, der Frau des einstigen US-Präsidenten, befreundet. Die Rays haben diese Dias tatsächlich in einer Truhe verwahrt, die dann erst Jahrzehnte nach ihrem Tod gefunden wurde. Der Körper auf den beiden Dias ist wirklich von extrem ungewöhnlicher Erscheinung, ungewöhnlich gut erhalten und weist tatsächlich einige ungewöhnliche Merkmale auf.

Aber dies alles muss als Folge ungewöhnlicher Zufälle gewertet werden. Ich selbst vermute, dass Hilda die Bilder der Mumie deshalb von den anderen Dias in der Kiste versteckt aufbewahrt hatte, da sie sich in irgend einer Weise schuldig fühlte, dass diese Bilder ausbeuterisch oder despektierlich sein könnten. Hilda selbst hatte keine Kinder. Vielleicht hatte sie gelesen, dass S.L. Palmers Vater die Kindermumie einst gestohlen hatte und dass sein Sohn die Mumie, vielleicht aufgrund einer Art von Schuldbewusstsein, wieder an einen rechtmäßigen und angemessenen Ort zurückgegeben hatte.

LEKTION GELERNT UND EINE ENTSCHULDIGUNG AN EIN TOTES KIND

Ich selbst habe sehr viel über mich und über jene Dinge gelernt, die ich jetzt ändern muss, um ein besserer Forscher und Untersucher zu werden. Ich muss weniger treuherzig, viel kritischer und weniger anklägerisch gegenüber jenen werden, mit denen ich nicht einer Meinung bin.

Doch noch mehr als das, muss ich meine aufrichtigste und tiefste Entschuldigung gegenüber den Ureinwohnern des amerikanischen Südwestens anbieten. Eines ihrer Kinder, ein Kind, das vor mehr als einem Jahrhundert gestorben ist, wurde zu einem Spektakel gemacht. Wer immer Du warst, Du verdienst Würde und Respekt. Dein Volk, die Pueblo, haben dich durch die Mumifizierung geehrt. Ich aber, habe meinen Teil daran getan, deinen ewigen Frieden zu stören. Und dafür möchte ich mich entschuldigen. Auch wenn ich im Laufe dieser Saga weder Geld erhalten noch auf dieses gehofft habe und obwohl meine Absichten ehrlich und meine Beleidigung unbeabsichtigt war, werde ich einen umfangreichen Betrag für die Wohlfahrt der Kinder der amerikanischen Ureinwohner spenden und ermutige auch alle anderen, die hieran beteiligt waren, das Gleiche zu tun.

Anthony J. Bragalia

+ + +

Derweil steht Adam Dew auf seiner Internetseite weiterhin zu seiner Behauptung, bei der Entzifferung des Textes durch die skeptische "The 'Roswell Slides' Research Group" handele es sich um eine Fälschung. Hier erklärt er, dass die Entzifferung anhand seiner Scan-Versionen in dieser Form unmöglich sei und fordert die Gruppe dazu auf, Schritt für Schritt zu zeigen, wie sie anhand der Originale zu besagter Entzifferung gelangt sein will. Auch habe er schon mit dem Hersteller des Programms Kontakt aufgenommen und diesen um eine unabhängige Analyse gebeten.

UPDATE 10. Mai 2015, 16:00h
Mittlerweile hat auch die
"The 'Roswell Slides' Research Group" nachgelegt und zeigt in auf ihrer Internetseite zwei Videos Schritt für Schritt, wie sie mit "SmartDeblur" und "SmartDeblur Pro" die Schrift auf dem Hinwesischild lesbar machen konnte:


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

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Indes hat Grenwzissenschaft-Aktuell einen weiteren Hinweis auf das Parks Museum als Ort der Aufnahmen des Körpers auf den Dias erhalten. Es handelt sich um ein historisches Foto einer anderen Mumie aus dem Museum des US-Nationalparks Mesa Verde. Auch diese Mumie einer erwachsenen Frau wird hier mit Hinweisschildern der auffallend ähnlichen Art erläutert, wie sie auch auf dem sog. "Roswell-Dias" zu sehen ist. Selbst der typografische Stil - mit Großbuchstaben in der Überschrift und Kleinbuchstaben im weiteren Text - stimmt überein.


Hist. Postkarte der Mumie "Esther" (hier von GreWi unscharf maskiert, unmaskierte Fotos der Mumie finden Sie HIER) im National Park Museum Mesa Verde.

Zur einst ausgestellten Frauenmumie "Esther" wird auch erläutert, dass diese später von ihren Leuten respektvoll beigesetzt wurde. Es ist also möglich, ja vielleicht sogar wahrscheinlich, dass auch die Mumie des zweijährigen Jungen mittlerweile bestattet wurde. Forscher sind derzeit darum bemüht, eine offizielle historische Aufnahme dieser Mumie im Museum ausfindig zu machen.

UPDATE 10.05.2015, 23:30h
Auch weitere Fotos aus dem besagten Museum zeigen uffallende Übereinstimmungen mit den auf den sog. "Roswell-Dias" zu sehenden Objekten. So sind auch hier besagte Hinweisschilder und auch das Aufhänge-Regalsystem zu sehen.

GreWi-Dossier
Unsere bisherigen Meldungen zu den Hintergründen und Kontroversen
um die Roswell-Dias

Kontroverse um angeblich entziffertes Hinweisschild auf dem sog. "Roswell-Dias" 9. Mai 2015

GreWi-Exklusiv: Das sind die sogenannten Roswell-Dias - Teil 1 6. Mai 2015



grenzwissenschaft-aktuell

Samstag, 9. Mai 2015

Kontroverse um angeblich entziffertes Hinweisschild auf dem sog. "Roswell-Dias"

Washington (USA) - Nicht erst seit am Morgen des 6. Mai 2015 zwei Dias der Öffentlichkeit präsentiert wurden, die angeblich die Leiche eines Insassen des 1947 nahe Roswell in New Mexico abgestürzten außerirdischen Raumschiffs zeigen sollen, wird weltweit kontrovers darüber diskutiert, was auf den Bildern tatsächlich zu sehen ist. Bisheriger Höhepunkt ist die angebliche Entzifferung der Aufschrift auf einem neben dem Körper platzierten Hinweisschild, die bislang als nicht entzifferbar galt. Diese Aufschrift soll den Körper nun als den eines mumifizierten, zweijährigen Jungen ausweisen. Was Viele nun als eindeutiger Beweis für die irdische Herkunft und Natur des Körpers werten, wird von den Untersuchern und Besitzern der Dias mittlerweile jedoch selbst als Schwindel bezeichnet. Die Kontroverse ist also in vollem Gang.

Bitte beachten Sie unser UPDATE 10. Mai 2015
Wende in der Kontroverse um die Roswell-Dias: Erster Hauptuntersucher entschuldigt sich

+ + + Anmerkung vorab: Während auf der "BeWitness"-Veranstaltung am vergangenen Mittwochmorgen (MEZ) - im Gegensatz zu einigen Falschbehauptungen im Internet – tatsächlich beide (also 2) Dias gezeigt wurden, liegt GreWi das zweite Dia leider noch immer nicht in hoher Auflösung vor. Sobald sich dies ändert, wird GreWi natürlich erneut berichten und auch dieses Bild zeigen. Bis dahin hier zwei Screenshots des zweiten Dias, auch im Vergleich zum ersten, bereits weitläufig in hochauflösender Qualität verbreiteten Dia.



Dia Nr. 2. | Copyright: slideboxmedia.com / bewitness.org


Dia Nr. 2. (r.) im Vergleich mit Dia Nr. 1 (Kodchrome slide 11). | Copyright: slideboxmedia.com / bewitness.org

+ + +


Die von einem Team kritischer UFO-Forscher mit der Bezeichnung "The 'Roswell Slides' Research Group" veröffentlichte Behauptung erfolgreichen Entzifferung des Textes auf dem Hinweisschild könnte jedoch - sollte sie sich bestätigen - sämtlichen Vermutungen und Behauptungen darüber, dass die Fotos einen außerirdischen Leichnam zeigen könnten, jeglichen Wind aus den Segeln nehmen.


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Schließlich behauptet die Forschergruppe, sie habe schon vor der offiziellen Veröffentlichung "von einem Insider" eine hochauflösende Version des zweiten Dias bekommen und anhand dieser "innerhalb von nur wenigen Stunden" den Text größtenteils mit Hilfe eines Computerprogramms lesbar machen können. Dieser laute:


Die von der "The 'Roswell Slides' Research Group" entzifferte Version des Hinweisschildes. | Copyright/Quelle: roswellslides.com


MUMMIFIED BODY OF TWO YEAR OLD BOY
At the time of burial the body was clothed in a xxx-xxx cotton
shirt. Burial wrappings consisted of these small cotton blankets.
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Mumifizierter Körper eines zweijährigen Junge
Bei seiner Beerdigung war der Körper in eine x(unlesbar)x aus Baumwollehemd gewickelt. Bestattungstücher bestanden aus diesen kleinen Baumwolltüchern.
Leihgabe von Mr. X(unlesbar)X, San Francisco, Kalifornien
Während mit dieser Entzifferung die ganze Sache eigentlich klar und abgeschlossen wäre, stellen die ursprünglichen Untersucher diese Behauptung nun jedoch in Frage und unterstellen der "The 'Roswell Slides' Research Group" sogar einen direkt Schwindel oder zumindest, einem solchen Schwindel (in Form der an sie schon vorab gelieferten Vorlage) unterlegen zu sein.

Um diesen Vorwurf eines Schwindels zu verstehen, muss man zunächst folgende zeitlichen Abläufe und Hintergründe kennen:

- Ursprünglich waren die Dias nur einem sehr kleinen Personenkreis direkt bekannt und zugänglich. Hierbei handelt es sich um die (zufällige) Entdeckerin, den Sportjournalisten Adam Dew, UFO/Roswell-Forscher wie Don Schmitt und Tom Carey, sowie die zu Rate gezogenen Fachexperten von Kodak, Mediziner, Anatomen usw.
- Mit dem Trailer zu Adam Dews Doku "Kodachrome" wurden dann erstmals auch die Dias selbst gezeigt – allerdings noch unscharf maskiert, da sie auf der BeWitness-Veranstaltung am 5./6. Mai erstmals und exklusiv gezeigt werden sollten.

- Auf dieser Veranstaltung wurden beide Dias dann erstmals gezeigt (s.o.) - auch wenn die Präsentation des zweiten Dias wohl aufgrund der Tatsache, dass es von Jaime Maussan nur auf spanisch erläutert wurde und dieses zweite Dia dem ersten ausführlich diskutierten Dia wirklich sehr ähnlich sieht, den meisten Beobachtern entgangen war.


- Zeitgleich mit der Veranstaltung veröffentlichte der UFO-Historiker Richard Dolan via "CoastToCoastAm.com" eine hochauflösende Ansicht des ersten Dias (das später als "Kodachrome slide 11 bezeichnet werden wird). Auf diesem Dia ist die Schrift auf dem Hinweisschild jedoch gänzlich unleserlich, wird vom Weiss des Schildes völlig unleserlich überblendet.


- Nach der Veranstaltung postete Jaime Maussan eine kleine und damit nur schlecht aufgelöste Version des zweiten Dias via Twitter. Anhand dieser Ansicht wird jedoch klar, dass auf diesem (zweiten) Dia, der Text wesentlich deutlicher, wenn auch immer noch unleserlich, zu sehen ist. Allerdings ist dieses Bild teilweise zum rechten Rand hin beschnitten. Es fehlt also ein Teil des Textes, der jedoch auf der zuvor auf der Veranstaltung gezeigten Version zu sehen war.


- Am 8. Mai veröffentlichte Adam Dew dann auf seiner Webseite "slideboxmedia.com" eine hochauflösende Version des Trommelscans des vollständigen ersten Dias ("Kodrachome slide 11"), sowie eine Detailvergrößerung des Trommelscans des Hinweisschildes ("Placard") und einer Detailansicht des Kopfes der Leiche ("Face").


- Noch "vor" dieser Veröffentlichung will die "The 'Roswell Slides' Research Group" jedoch bereits eine Kopie dieser Scans von einem "Insider" erhalten, anhand dieser binnen weniger Stunden die Schrift mit Hilfe des kommerziellen Computerprogramms "SmartDeblur" entziffert haben und somit auch die Leiche als mehr oder weniger gewöhnliche Kindermumie identifiziert haben (s.o.).
Mit dieser Aussage und Präsentation auf der Webseite der "The 'Roswell Slides' Research Group" konfrontiert, erklärte der Produzent der Dokumentation "Kodachrome" und derzeitige Besitzer der Dias, Adam Dew gegenüber Grenzwissenschaft-Aktuell, dass "das Bild auf dieser Webseite eine Fälschung ist. Würde es sich um das Original handeln, so sollte man dies auch reproduzieren können. Das ist aber nicht der Fall. Jeder, der sich die beiden Bilder genau ansieht, wird schnell erkennen, dass es sich nicht um unser Original handelt. Bitte vergleichen Sie die beiden Bilder: unseren originalen Trommelscan und die angeblich entzifferte Version."

Tatsächlich sind einige Unterschiede zu sehen, die es für die "The 'Roswell Slides' Research Group" nun zu erklären gilt: So zeigt das Original (s.f.Abb. o.) etwa einen dunklen Fleck in der oberen rechten Ecke des Hinweisschildes, wie er auf der entzifferten Version (s.f.Abb.u.) nicht zu sehen ist, obwohl auch er trotz "SmartDeblur" eigentlich weiterhin zu sehen sein sollte. Zudem erscheint auch der erste Buchstabe "M" in den beiden Versionen deutlich unterschiedlich.




...damit liegt der Ball derzeit wieder bei der "The 'Roswell Slides' Research Group".
 (Anmerkung: Ohne einzelne Mitglieder oder die Integrität dieser Gruppe grundsätzlich untergraben zu wollen, ist es für den Leser aber auch wichtig zu wissen, dass diese Gruppe teilweise aus Personen besteht, die von Anfang an zunächst darum bemüht waren, Teil der direkten Untersuchergruppe zu werden, denen dies jedoch aus unterschiedlichen Gründen verwehrt wurde und die sich seither - ohne die Dias überhaupt selbst gesehen zu haben - ausschließlich abschätzig zu den Dias und ihren Untersuchern geäußert haben...)

GreWi wird natürlich weiterhin berichten...



+ + + GreWi-Kommentar
Bislang bleibt von und nach der Präsentation der angeblichen und sogenannten "Roswell Dias" hauptsächlich eines übrig: Ein nahezu vollständiges Versagen der Kommunikation und sinnvollen PR von Seiten der BeWitness-Veranstalter und Vertreter der Behauptung, die Dias würden eine ungewöhnliche oder sogar außerirdische Leiche zeigen:

a) Es gab weder ausführliche Vorab- und Danach-Informationen für die Medien.
b) Große und wichtige Teile der Veranstaltung (etwa die Aussagen von Medizinern und Anatomen oder die Moderation von Jaime Maussan) wurden ausschließlich auf Spanisch gehalten, nicht übersetzt und wurden...
c) ...bislang auch nicht in einem Artikel zusammengefasst und zumindest auf Englisch veröffentlicht.
e) Bis heute warten wir immer noch auf die Veröffentlichung eines hochauflösenden Scans des zweiten Dias.

Das nun ausgebrochene Chaos und absolute Medienfiasko haben sich also hauptsächlich die BeWitness-Veranstalter zuzuschreiben. Schade – ganz gleich, was der Körper schlussendlich sein wird.

Eine derartiges Vorgehen wird weder von den Medien noch von der breiten Öffentlichkeit verziehen und es wird schwer werden, die "Roswell-Dias" zukünftig objektiv und sachlich zu diskutieren. Das wäre umso dramatischer, sollten die Dias wirklich das zeigen, was ihre Befürworter und Promoter behaupten...


grenzwissenschaft-aktuell

Freitag, 8. Mai 2015

pH-Wert von Geysiren blelegt lebensfördernden geochemischen Prozess auf Saturnmond Enceladus


Schaubild zum inneren Aufbau des Saturnmondes Enceladus, unter dessen kilometerdicken Eiskruste sich wahrscheinlich ein flüssiger Wasserozean verbirgt, der auch die Fontänen am Südpol des Mondes speist. | Copyright: NASA/JPL-Caltech

Washington (USA) - Anhand neuer Analysen der Daten der Saturnsonde "Cassini" haben US-Wissenschaftler den pH-Wert des Wassers in den geysirartigen Fontänen bestimmt, die aus der Südpolregion des Saturnmondes Enceladus austreten. Dieser deutet auf einen geochemischen Prozess in dem diese Eis-Fontänen wahrscheinlich speisenden, jedoch unter einer kilometerdicken Eiskruste verborgenen Wasserozean hin, der die Entstehung von Leben unterstützt haben könnten.

Wie Christopher Glein von der Carnegie Institution, John Baross von der University of Washington und J. Hunter Waite Jr. vom Southwest Research Institute aktuell im Fachjournal "Geochimica et Cosmochimica Acta" berichten, stelle die Bestimmung des pH-Wertes einen wichtigen Schritt für die Einschätzung dar, ob es auf dem sechstgrößten Mond des Saturn einst Leben gegeben haben könnte und vielleicht sogar heute noch gibt.


Die Messungen basieren auf den Analysedaten des Massenspektrometers an Bord der Sonde als diese Eispartikel und Gase aus den Fontänen untersuchen konnte. Demnach liegt der pH-Wert, mit dem der saure oder basische Charakter wässriger Lösungen bestimmt wird, zwischen 11 und 12 liegt und ist damit vergleichbar mit dem pH-Wert von Amoniak-Glasreinigern ist.


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"Die Fontänen beinhalten genau so viel Natriumchlorid (Kochsalz) wie die irdischen Ozeane", berichten die Forscher weiter. "Das zusätzlich vorhandene Natriumkarbonat macht den Quellozean auf Enceladus jedoch den irdischen Natronseen Mono Lake in Kalifornien oder dem Magadisee in Kenia ähnlich." Aus diesem Grund Bezeichnen die Forscher den Enceladus-Ozean auch als "Natron(Soda)-Ozean".

Während die hohe Salinität in Verbindung mit der Alkalität eines pH-Wertes von knapp 10 das dortige Ökosystem stark einschränkt, gibt es im Mono Lake Leben in Form von Phyto- und Zooplankton, Salzwasserkrebsen, Salzfliegen und den sich von diesen ernährenden Wasservögeln. Die Arten im Mono Lake selbst zeichnen sich durch einen Stoffwechsel aus, der im besonderen Maße an den osmotischen Druck und dem daraus folgenden geringen Gehalt an freiem Wasser im Organismus angepasst ist.


"Die Kenntnis des pH-Werts verbessert nun unser Wissen über die geochemischen Prozesse im Natronozean auf Enceladus", erläutert Glein. "Unser Modell legt nahe, dass der pH-Wert deshalb so hoch ist, weil sich im Ozean ein metamorphischer geochemischer Prozess, die sog. Serpentinisierung, abspielt." Auf der Erde kommt es zur Serpentinisierung, wenn durch Umwandlung von Olivin, Pyroxenen und Amphibolen in den peridotitischen Ausgangsgesteinen unter bestimmten Druck- und Temperaturbedingungen sog. Serpentinminerale entstehen. Auf Enceladus könnte es zur Serpentinisierung kommen, wenn das Ozeanwasser durch einen felsigen Kern am Boden des Ozeans zirkuliert.


"Der Prozess der Serpentinisierung könnte deshalb von so großem Interesse sein, weil dabei auch molekularer Wasserstoff (H2) entsteht, der wiederum eine Quelle chemischer Energie darstellt, wie sie in Abwesenheit des Sonnenlichts für Tiefsee-Ökosysteme von großer Bedeutung ist und somit auch am immerdunklen Grund des Enceladusozeans eine wichtige Energiequelle für dortiges potentielles Leben sein könnte", so Glein. "Molekularer Wasserstoff könnte sowohl die Bildung organischer Verbindungen wie Aminosäuren antreiben, die dann die Grundlage von Leben sein können, als auch als Nahrungsgrundlage für mikrobiologisches Leben, wie etwa methanproduzierende Organismen, sein."


Der Nachweis von Serpentinisierung mache Enceladus zu einem noch aussichtsreicheren Kandidaten bei der Suche nach außerirdischem Leben im Sonnensystem.


grenzwissenschaft-aktuell

Donnerstag, 7. Mai 2015

Schatztaucher veröffentlichen erstmals genaue Position der "Ostsee-Anomalie" sowie neue unabhängige Sonar-Scans


Erste Sonaraufnahme (2011) der mysteriösen Struktur am Grunde der Ostsee. | Copyright: oceanexplorer.se

Stockholm (Schweden) - 2011 entdeckten Schatztaucher auf Sonaraufnahmen aus der Ostsee in rund 80 Metren Tiefe eine 60 Meter durchmessende annähernd kreisrunde Struktur. Trotz mehrerer Tauchgänge, Erkundungsfahrten und Untersuchungen mit Sonar ist bis heute unbekannt, um was genau es sich bei der sogenannten "Ostsee-Anomalie" tatsächlich handelt. Ihr kurioses Aussehen sorgt indes weiterhin für zahlreiche Spekulationen. Nach Jahren des Stillschweigens haben die Schatztaucher nun erstmals die genaue Position ihres Fundes bekannt gegeben. Zudem stehen nun auch von den Entdeckern unabhängige neue Sonaraufnahmen der Struktur zur Verfügung.

Wie Peter Lindberg und Denis Asberg vom "Ocean X Team" auf ihrer Webseite berichten, befindet sich die "Ostsee-Anomalie" bei den Koordinaten 19°47'37.8'' O - 60°49'31.4" N (s. Karte) und damit nördlich des sogenannten Aländer Landes im Bottnischen Meerbusen.



Karte mit der genauen Positionsangabe der "Ostsee-Anomalie". | Copyright/Quelle: oceanexplorer.se

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Auf die Frage, ob die Schatztaucher nun nicht Angst hätten, dass andere die Struktur erkunden werden, erläutert Peter Lindberg auf der Facebook-Gruppenseite des Ocean-X-Teams, dass "jeder, der da runter will, mit den gleichen Problemen konfrontiert sein wird, wie wir sie schon hatten. Wie man sieht, liegt (die Struktur) mitten im Nirgendwo. Um hier herunter zu gelangen und etwas zu vermessen benötigt man eine ganze Menge an teurer Ausrüstung. Ich glaube nicht, dass konkurrierenden Schatztaucher da etwas anderes ausrichten können, als wir das schon mit den bisherigen Seiten-Scans gemacht haben. Nach den wunderbaren (neuen) Mehrstrahl-Aufnahmen von Peter Löf, brauchen wir aber auch keine weiteren und zudem schlechten Seiten-Scan-Aufnahmen mehr."


Mehrstrahl-Sonar-Aufnahme der sog. Ostsee-Anomalie vom 7. März 2015. | Copyright/Quelle: Finish Transport Agency, LIVI/1588/07.03.2015 / BIRD Release date 11/0415

Bei diesen neuen Mehrstrahl-Sonar-Aufnhamen handelt es sich um Aufnahmen, die unabhängig vom Ocean-X-Team von der Organisation B.I.R.D. des mit Asberg und Lindberg befreundeten Tauchers Peter Löf veröffentlicht wurden und die auf Daten der Finnish Transport Agency (FTA) vom vergangenen März 2015 basieren. Auf der BIRD-Facebook-Seite sind unterschiedliche Dokumente mit den neuen Aufnahmen, bislang aber keine konkrete Auswertung und Interpretation dieser Daten und Bilder zu finden.


Zeitgleich mit der Bekanntgabe der genauen Position hat das Ocean-X-Team auch neue direkte Tauchgänge zur Ostsee-Anomalie noch in diesem Jahr in Aussicht gestellt. Ermöglich werden sollen diese durch ein weiteres TV-Team, das die Schatztaucher dabei filmen und daraus eine weitere TV-Doku produzieren will.


GreWi-Dossier
Die bisherigen GreWi-Meldungen zur Ostsee-Anomalie

Neues Fotos zeigt rechtwinklige Korridore als Teil der Ostsee-Anomalie 16. Oktober 2014
VIDEO: Militärmanöver über Ostsee-Anomalie 9. September 2014
Video: Schatztaucher präsentieren neue Aufnahmen der Ostsee-Anomalie 25. März 2014
Bestätigt: Schwedische Marine beteiligt sich an der Erkundung der Ostsee-Anomalie 29. August 2013
Schatztaucher Dennis Asberg: "Ostsee-Anomalie ist eine künstlich bearbeitete, vom Untergrund getrennte Scheibe" 25. Juli 2013

Mehrstrahl-Sonar zeigt Ostsee-Anomalie erstmals in 3D - Weitere Videos mit Anomalien angekündigt 27. Mai 2013
Analyse belegt: Verbranntes organisches Material bedeckt Teil der "Ostsee-Anomalie" 11. April 2013
Kurz-Update: Neue Informationen zur "Ostsee-Anomalie" 29. Dezember 2012
Kontroverse um Ostee-Anomalie: Schatztaucher widersprechen Kritik von Geologen 5. September 2012
Mysteriöses Ostsee-Objekt: Schatztaucher veröffentlichen bislang unbekannte Sonar-Aufnahmen 31. August 2012
Kurzmeldung: Mysteriöses Ostseeobjekt wird erneut erkundet 17. August 2012

Mysteriöses Objekt in der Ostsee: Neues aus der Tiefe 28. Juli 2012
Weitere Information zum letzten Stand der Dinge i. S. Ostsee-Objekt 26. Juli 2012
Technische Fehler: Zweite Expedition zum Objekt in der Ostsee gescheitert - trotz kuriosem Fund... 23. Juli 2012
U-Boot-Netzsperre der Nazis? Schwedischer Militär kommentiert mysteriöses Objekt in der Ostsee 11. Juli 2012
Neue Expedition: Schatztaucher suchen nach Signalen aus der Tiefe 9. Juli 2012
Erste Doku-Vorschau zum Ostsee-Objekts aufgetaucht 4. Juli 2012
Mysteriöses Objekt am Ostseegrund: Neuigkeiten aus der Tiefe 29. Juni 2012

Neue Bilder vom mysteriösen Objekt in der Ostsee 27. Juni 2012
Neue Informationen über das mysteriöse Objekt in der Ostsee
22. Juni 2012
Erste Aufnahmen der mysteriösen Kreisstruktur am Grunde der Ostsee veröffentlicht
15. Juni 2012
Taucher dringen erstmals zur mysteriösen Kreisstruktur in der Ostsee vor
8. Juni 2012
Schatztaucher fanden zweite mysteriöse Kreisstruktur in der Ostsee 14. Februar 2012
Schatzsucher finden mysteriöse Kreisstruktur am Grunde der Ostsee
5. Juli 2011

grenzwissenschaft-aktuell

Mittwoch, 6. Mai 2015

GreWi-Exklusiv: Das sind die sogenannten Roswell-Dias - Teil 1

Mexico City (Mexiko) - Seit 2013 spitzen sich die Diskussionen um zwei Dias zu, die möglicherweise den Körper eines toten Außerirdischen zeigen. Glaubt man einigen UFO-Forschern, so könnte es sich sogar um die Leiche eines beim sagenumwobenen Roswell-Absturz 1947 in New Mexiko abgestürzten Außerirdischen handeln. Vergangene Nacht wurden die beiden Bilder im Rahmen einer Live-Präsentation in Mexiko City gezeigt. In Rücksprache mit den Veranstaltern und Inhabern der Copyrights zeigt Grenzwissenschaft-Aktuell hier nun die beiden Aufnahmen und die auf diesen Aufnahmen basierende Rekonstruktionen des darauf zu sehenden Körpers.

+ + + Anmerkung:
Bislang liegt und nur eines der beiden "Roswell-Dias" vor. Stehe aber mit dem Inhaber des Copyrights und den Veranstaltern der Präsentation in direktem Kontakt und hoffe, auch das zweite Dias möglichst bald zeigen zu können.
+ + +

Die Bilder selbst wurden in einer Kiste mit weiteren Kodachrome-Dias entdeckt, die mittlerweile der ehemaligen Rechtsanwältin Hilda Blair Ray zugeordnet werden konnten (...wir berichteten ausführlich, siehe GreWi-Dossier unten). Die beiden Dias zeigen einen toten Körper in einer Art Glaskasten. Hilda Ray hatte Kontakte in höchste Regierungskreise der US-Regierung unter Eisenhower und die Dias selbst konnten zeitlich von Experten in die späten 1940er Jahre eingeordnet werden.

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Während direkte Zeit- und Augenzeugen der Vorgänge des Roswell-Absturzes den Körper auf diesen Bildern mit Leichen vergleichen, die angeblich in den Trümmern entdeckt und vom US-Militär geborgen wurden, dürfte die Diskussion darüber, was diese Bilder tatsächlich zeigen und ob es eine Verbindung zum Roswell-Vorfall gibt, mit der nun erstmaligen Veröffentlichung erst beginnen.

Schon auf der mehr als fünfstündigen Veranstaltung haben sich jedoch gleich mehrere Experten aus Anatomie und Medizin gegen die Annahme ausgesprochen, die Bilder könnten einen menschlichen Körper, etwa eine Mumie oder ein Mensch mit bekannten Deformationen und/oder Krankheiten zeigen. Weitere Informationen und Diskussionen dazu werden zweifelsohne folgen und GreWi wird natürlich ausführlich berichten!


Somit beschränkt sich diese GreWi-Meldung zunächst auf die unkommentierte Wiedergabe des bislang gezeigten Dias und einiger Standbilder der am heutigen frühen Morgen gezeigten Rekonstruktionen:

Foto Nr. 1 (Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Foto zu vergrößern). | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org


Detailvergrößerung der Kopfpartie von Foto Nr. 1 | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org


Rekonstruktionen des Kopfes auf der Grundlage von Foto 1. | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org

Ganzkörper-Rekonstruktionen auf der Grundlage von Foto 1. | Copyright/Quelle: SlideboxMedia.com / bewitness.org

Ein (kostenpflichtiger = 20 US-Dollar) Online-Stream der Veranstaltung, auf der die Bilder mit zahlreichen weiteren Hintergrundinformationen präsentiert wurden, finden Sie HIER

Weitere Hintergrundinformationen zu den Aufnahmen werden in Kürze im Rahmen einer Dokumentation mit dem Titel "Kodachrome" veröffentlicht werden (s. Trailer).

Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

GreWi-Dossier
Unsere bisherigen Meldungen zu den Hintergründen und Kontroversen
um die Roswell-Dias


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