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Freitag, 10. April 2015

"Alien-Maulkorb" für Hillary Clintons Wahlkampf-Team


Hillary Clinton. | Copyright: Public Domain

Washington (USA) - Dass nicht nur Hillary Clinton, die als Anwärterin auf das Amt der ersten Präsidentin der USA in den kommenden US-Wahlkampf zieht, sondern auch ihr Berater John Podesta (der zuvor schon die US-Präsidenten Clinton und Obama beraten hatte) in Sachen UFOs und außerirdisches Leben wahrhafte Insider sind, wissen GreWi-Leser schon lange. Jetzt aber wurde dem Wahlkampf-Team der einstigen First Lady ein Maulkorb verpasst, wenn es um Anfragen in Sachen UFOs und Aliens geht. Zugleich lässt ein Sprecher aber auch Raum für Spekulationen.

Wie der Sprecher von Clintons Wahlkampf-Team, Nick Merrill, auf die Anfrage des US-Magazins "Mother Jones" erklärte, verfolge man für die Kampagne die "strikte Richtlinie, Anfragen bezüglich außerirdischer Aktivitäten nicht zu kommentieren". "Dennoch", so fügt der Sprecher hinzu, "ist die Wahrheit irgendwo dort draußen."


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Schade eigentlich. Denn gerade Hillary Clinton könnte vermutlich einiges mehr als so manch anderer Präsidentschaftskandidat zu diesen Themen berichten. Unser GreWi-Dossier über das UFO-Wissen von Hillary Clinton und ihre Aktivitäten im Ringen um die Offenlegung der UFO-Geheimnisse der USA finden Sie HIER

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Samstag, 4. April 2015

Veröffentlichung der letzten einst geheimen britischen UFO-Akten verzögert sich


Symbolbild: Geheime Akten des Ministry of Defence (Illu.). | Copyright: grewi

London (Großbritannien) - Eigentlich, so erklärte das britische Verteidigungsministerium (Ministry of Defence, MoD) noch im Sommer 2013, sollten nach jahrelanger Arbeit sämtliche einst geheimen UFO-Akten des Königreichs veröffentlicht worden sein (...wir berichteten). Dann kam im Herbst 2014 die große Überraschung, als durch die gezielte Anfrage eines Forschers bekannt wurde, dass weitere 18 Ordner der UFO-Akten immer noch unter Verschluss gehalten werden. Eine Veröffentlichung wurde für spätestens 2015 angekündigt (...wir berichteten). Eine Anfrage durch einen britischen Parlamentarier hat nun gezeigt, dass sich diese Veröffentlichung möglicherweise noch weiter hinauszögert.

In seiner Anfrage im britischen Oberhaus, dem House of Lords, vom 16. März 2015 (HL5778) erkundigte sich Lord Black of Brentwood über den Grund Verzögerung der ursprünglich sogar schon für Ende 2014 anvisierten Veröffentlichung der Akten, die jetzt Ende 2015 oder sogar erst 2016 in Aussicht gestellt wird.


Auf diese Anfrage antwortete der für das MoD zuständige Lord Astor of Hever, dass "der Zeitplan für den Transfer der Akten des Ministry of Defence an die National Archives die Überstellung von 10.000 Akten pro Jahr" vorsieht. Dieser Zeitplan sei immer wieder aktualisiert worden, da es Veränderungen in der Frage zur Priorität und im Fortschritt dieser Arbeiten gegeben habe. Zusätzlicher Aufwand bezüglich der UFO-Akten und der Fokus auf die Aufzeichnungen anderer Abteilungen bezüglich der Jahrgänge 1982 bis 1986 habe zur Veränderungen im Transferdatum für diese Akten auf Ende 2015 oder sogar Anfang 2016 geführt. Das MoD bemühe sich jedoch gemeinsam mit dem Nationalarchiv darum, die noch ausstehenden 18 UFO-Akten früher zu veröffentlichen.


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Bei den noch zu veröffentlichenden Akten handelt es sich um Akten unter dem Titel "UFO-Policy" (UFO-Politik) aus den Jahren 1971-76 und 1996-2000. Drei weitere Dokumente decken demnach die Zeiträume Juni-Dezember 2000, Dezember-März 2004 und März 2004 ab. Zudem handelt es sich um Akten über "Air Traffic Controll Low Flying UFOs" (Flugsicherheitsaufsicht niedrig fliegende UFOs) und "ADGE UFO Reports". Hierbei dürfte es sich um UFO-Berichte der Radar-Einheiten "Air Defence Ground Environment" handeln (...wir berichteten). Man darf also gespannt sein...

- Alle bislang veröffentlichten britischen UFO-Akten finden Sie (zur kostenfreien Online-Ansicht und als mittlerweile kostenpflichtige PDF-Downloads) HIER

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Großbritannien gibt letzte Tranche einst geheimer UFO-Akten frei 21. Juni 2013
Britisches Verteidigungsministerium bestätigt Existenz noch geheimer UFO-Akten 24. September 2014

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Donnerstag, 2. April 2015

VIDEO: Körpersprache-Analyse zu Obamas Antworten und Reaktion auf Fragen zu UFOs und Aliens


Barack Obama bei "Jimmy Kimmel Live" | Copyright: ABC/ Jimmy Kimmel Live!/YouTube


Washington (USA) - Am 12. März 2015 war US-Präsident Barack Obama zu Gast bei Comedy-Talker Jimmy Kimmel, der auch ihn - wie schon zuvor den Ex-Präsidenten Bill Clinton - auch auf sein Wissen über UFOs, Area 51 und Außerirdische befragt (...wir berichteten). Während Obamas Antworten von den meisten alleinig als Scherze interpretiert wurden, sprachen Mimik, Gestik und Körperreaktionen des amtierenden US-Präsidenten - wie schon zuvor die von Clinton - für viele Beobachter eine andere Sprache. Wie schon das Interview mit seinem Vorgänger, so hat sich der US-Journalist Ben Hansen nun auch den Aussagen Obamas angenommen und diese auf die darin sichtbare Körpersprache- und Reaktionen ausführlich analysiert.

Ben Hansen selbst war einst Moderator der US-Dokuserie "Fact or Faked: Paranormal Files" im SyFy-Channel und zuvor als forensischer Kriminalbeamter tätig. In seiner 40 Minuten langen Detailanalyse kommt Hansen zu dem Schluss, dass Obama keine Scherze machte, als er sagte, dass er nicht offen legen könne, was er über UFOs und Außerirdische wisse.


Zunächst noch einmal der Original-Ausschnitt der Sendung vom 12. März 2015


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Hansens Analyse


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Bei einer Dauer von über 40 Minuten ist es GreWi aus Zeitgründen leider nicht möglich, die vollständige Analyse Ben Hansens in Deutsch zu übersetzen. Aus diesem Grund habe ich im Folgenden die Hauptaussagen Hansens zusammengefasst:
- Anhand der Analyse des gesamten Interviews will Hansen zunächst eine deutlich erhöhte Atemfrequenz bei Obama während der UFO-Fragen erkennen und belegt dies auch anschaulich anhand der HD-Qualität des TV-Mitschnitts. Dies legt laut Hansen nahe, dass dem US-Präsidenten die diesbezüglichen Fragen unangenehm sind.
- Jedes Mal, wenn Obama in Form eines Witzes antwortet, unterbricht, verzögert und/oder wiederholt er Kimmels ursprüngliche Frage. In dieser Vorgehensweise sieht Hansen Obamas "Versuch Jimmy (Kimmels) dahingehend zu beeinflussen, dass er von dem Thema (UFOs und Aliens) ablässt", da Witze den Interviewpartner herabsetzen und die Frage selbst dümmlich erscheinen lassen.

- Hansen wundert sich darüber, ob Obama das Mittel des Humors als Erwiderung auf die gestellten Fragen einsetzt, weil ihm die Fragen deswegen unangenehm sind, weil er in Wirklichkeit sehr viel mehr weiß oder weil er befürchtet, dass ihn ein seriöser Umgang mit den Fragen (zum Thema UFOs und Außerirdische) lächerlich erscheinen lassen könnte.
- Eine bedeutende Beobachtung glaubt Hansen an jenem Punkt machen zu können, an dem Kimmel trotz Obamas Witzen und Scherzen nicht von seiner Frageabsicht ablässt und erneut auf eine Antwort insistiert. "Obwohl Obama weiter Witze macht, lässt sich Kimmel von seiner Frage, ob Obama nach UFO-Geheimnissen gesucht habe, nicht abbringen. (...) In diesem Moment verändert Obama sein Verhalten, sein Auftreten grundlegend vom Comedian hin zu einem zurückhaltenden Gesprächspartner. (...) Sein Lächeln verändert sich von einem echten Lächeln hin zu einem Ausdruck, der eher verärgert wirkt." Von nun an unterbreche Obama auch den Augenkontakt mit Kimmel - ein Verhalten, das - so Hansen – nicht untypisch für den Präsidenten sei. "Auch in vorigen Interviews unterbricht Obama den Augenkontakt mit seinem Gegenüber, blickt nach rechts und links." Laut neuo-linguistischen Protokollen bedeutet dies oft, dass sich die entsprechende Person in einem inneren Dialog befinde. In dieser Situation suche Obama offenbar nach Exaktheit in seinen Antworten auf schwierige Fragen.
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- An gleicher Stelle schließt Obama zudem mehrfach die Augen - und das deutlich länger als bei einem natürlichen Blinzeln. Für Hansen deutet dies auf daraufhin, dass Obama so unbewusst versucht, unangenehme auditive und visuelle Hinweise zu blockieren. Zudem werde dieses Verhalten bei Obama von starkem Schlucken, Kiefernbewegungen, einer Kopfdrehung fort von Kimmel, Kopfschütteln (Nein) sowie einer stotternden Antwort begleitet – obwohl Obamas Antwort eigentlich nur lautete "Ich kann nichts offenbaren". (Tatsächlich sagt er: "Ich, Ich, Ich, Ich kann nichts offenbaren".)

- Während es kaum eine Möglichkeit gebe, mit Sicherheit sagen zu können, ob Obamas vorige Antworten (auf die UFO-Fragen) mehr als nur Witze waren, spreche seine plötzliche Verhaltensänderung dafür, dass er in diesem Moment (wenn er sagt, dass er nichts sagen könne) tatsächlich die Wahrheit sage. "Es wirkt wie das Verhalten eines Mannes, der von seinen Freunden gefragt wird, ob er mit zum Angeln gehen wolle, obwohl seine Frau ihn gerade gebeten hat, doch die Garage aufzuräumen: Er will gegenüber seinen Freunden nicht schlechtes über seine Frau sagen und sagt deshalb nur, 'Sorry Jungs, ich kann nicht'."


"Diese Sache ist für Obama eine ernste Angelegenheit", so Hansen, "und alles deutet darauf hin, dass er wirklich nicht darüber sprechen kann/darf. Das bedeutet jetzt nicht (automatisch), dass er persönlich etwas über Außerirdische weiß. Es bedeutet, dass Informationen über jene, mit denen er darüber gesprochen hat, das warum und wann, nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind."


Abschließend zeigt sich Hansen anhand seiner Analyse davon überzeugt, dass Obamas Kommentare mehr waren als nur Witz und Scherze: "Alle Indizien deuten darauf hin, dass es da etwa gibt, was offenbart werden könnte. Was das ist, wird sich hoffentlich vielleicht eines Tages herausstellen."
WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Video: Mimik- und Gestik-Analyse zu Clintons Aussagen zu UFOs und Aliens im US-Fernsehen
6. Mai 2014
Nach Clinton jetzt Obama: US-Comedy-Talker Kimmel befragt US-Präsidenten zu Area 51 und UFOs 16. März 2015

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Deutsche UFO-Forscher suchen ehrenamtliche Übersetzer für 2.500 Seiten einst geheimer UFO-Akten der Sowjetunion


Symbolbild: Das Signet des Sowjet-Geheimdienstes KGB. | Copyright: gemeinfrei

Leverkusen (Deutschland) - Das Archiv der Deutschsprachigen Gesellschaft für UFO-Forschung (DEGUFO e.V.) kann über interessante Neuzugänge im Bereich offizieller und einst geheimer UFO-Akten berichten: Rund 2.500 Seiten aus der ehemaligen Sowjetunion und der Ukraine. Die sowjetischen Akten umfassen den Zeitraum 1974-1990 und stammen offenbar aus dem Fundus des ehemaligen Auslandsgeheimdienstes KGB. Die Akten der Ukraine stammen aus den Jahren 1975-1993 und scheinen vom Militär angelegt worden zu sein. Jetzt suchen die UFO-Forscher ehrenamtliche Übersetzer.

"Bisher sind diese Akten - obwohl offiziell veröffentlicht und online einsehbar (www.ufology-news.com) - im Westen kaum bekannt, was höchstwahrscheinlich an der sprachlichen Barriere liegt", erläutert der 1. Vorsitzende der DEGUFO, Marius Kettmann. "Bis auf wenige punktuelle Einblicke durch den ehemaligen UFO-Forscher und investigativen Journalisten Michael Hesemann, der im Magazin 2000 und in seinem Buch: 'UFOs: Die Beweise', auf insgesamt 6-Seiten darüber berichtete, gab es bisher keine wirkliche Resonanz."


"Die DEGUFO würde diese Akten gern näher betrachten und sie mit wissenschaftlichen Methoden Sichten, Aus- und Bewerten, um einen Überblick über das UFO-Phänomen in Osteuropa während der Spätphase des Kalten Krieges zu erhalten und die sich daraus ergebenden Erkenntnisse in den internationalen Rahmen einzupassen."

Hierzu sucht die DEGUFO nun Hilfe in Form ehrenamtlicher Übersetzer in den Sprachen Russisch und Ukrainisch.


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Neben dem aktuellen Projekt suchen die Forscher auch für weitere Projekte, wie die derzeit neu konzipierte UFO-Datenbank und verschiedene Nationen-übergreifende Forschungsbereiche, Übersetzer nahezu aller europäischer Sprachen.

Konkret werden Dokumentenübersetzer für Akten aus folgenden Ländern gesucht:
Italien (56 Seiten), Spanien (1.908 Seiten), Englisch (~250.000 Seiten, inkl. Projekt Blue Book, Australien, Neuseeland und Großbritannien), für demnächst: Schwedisch. Hinzu
für das Extrahieren und Übersetzen von UFO-Sichtungen aus internationalen UFO-Zeitschriften (~500 Ausgaben) verschiedener Zeitschriften. Darüber hinaus sucht die DEGUFO für eine Übersetzung der Oberflächen der neuen UFO-Datenbank Übersetzer für Arabisch, Bengali, Chinesisch, Französisch, Hindi, Italienisch, Japanisch, Javansich, Koreanisch Malaiisch, Marathi, Panjabi, Persisch, Portugiesisch, Spanisch, Tamil, Telugu, Türkisch, Vietnamesisch sowie sonstige Sprachen, die nicht zu den 12 Weltsprachen gehören.

Sollten Sie sowohl über die notwendigen Sprachkenntnisse als auch über das entsprechende Interesse an dieser Arbeit haben melden Sie sich bitte an folgende E-Mailadresse: info@degufo.de


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Dienstag, 3. März 2015

Geister-Raketen: UFO-Forscher veröffentlichen hunderte bislang unbekannter UFO-Akten Schwedens


Zeugenskizze aus den schwedischen Akten zu den "Ghost Rockets". | Copyright/Quelle: www.ghostrockets.se

Sala (Schweden) - Seit Mitte der 1940er Jahre kommt es über schwedischen Seen immer wieder zu Sichtungen bislang unerklärter Phänomene am Himmel, die vom Volksmund, von den Medien und selbst von offiziellen Stellen aufgrund ihrer länglichen und technisch anmutenden Erscheinung als "Geister-Raketen" bezeichnet wurden und werden. Im Rahmen der jahrelangen Erforschung dieses Phänomens und einer am kommenden Freitag uraufgeführten TV-Dokumentation über die schwedischen "Ghost Rockets" haben UFO-Forscher um Clas Svahn von der Forschungsorganisation "UFO-Sverige" die Veröffentlichung von tausenden bislang unveröffentlichter Akten des schwedischen Militärs über die Geister-Raketen angekündigt. "Grenzwissenschaft-Aktuell" (GreWi) hat Clas Svahn exklusiv vorab zu den Akten befragt. Für die GreWi-Leser hat Svahn dabei noch ein besonderes Angebot...

GreWi: Sehr geehrter Herr Svahn, können Sie uns erzählen, wie genau Sie die Akten entdeckt haben?


Clas Svahn: Entdeckt habe ich erste Akten im schwedischen Militär-Archiv der Swedish Defence Research Agency (FOI) schon in den späten 1980er Jahren, als ich dort nach UFO-Fällen suchte. Damals habe ich die "Geister-Raketen" schon einige Jahre lang erforscht. Nachdem ich das gesamte Archiv kopiert hatte, bekam ich später auch eine digitalisierte Fassung dieser Akten auf Anfrage.


GreWi: Handelt es sich bei diesem Akten um einst geheime und bislang nicht veröffentlichte Akten?


Clas Svahn: Einige der FOI-Akten waren bis anhin klassifiziert und sie wurden auf meine Anfrage hin geöffnet. Die meisten Akten waren aber schon öffentlich zugänglich, nur hatte bislang niemand diese eingesehen. Einige der Akten waren nicht bekannt, bis ich sie dann an unterschiedlichen Orten in den Archivbeständen gefunden hatte. Gemeinsam mit Anders Liljegren von den "Archives For the Unexplained" (AFU) habe ich die Akten zu den Geister-Raketen erstmals 1986 in den Schwedischen Militärarchiven gefunden.


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GreWi: Wieviele Akten bzw. Fälle werden Sie im Rahmen des "Ghost-Rockets-Projekts" veröffentlichen?

Clas Svahn: Es sind hunderte beschriebener Fälle auf einigen tausend Seiten.


GreWi: Können Sie uns schon jetzt einen kleinen Einblick darüber geben, was diese Akten sind, was sie für unser Verständnis des UFO-Phänomens in Schweden und allgemein bedeuten und für wie wichtig Sie selbst diese Akten halten?


Clas Svahn: Ich denke, diese Akten sind sehr wichtig. Sie zeichnen ein sehr gutes Bild davon, wie das schwedische Militär - aber auch ausländische Mächte - versucht haben herauszufinden, was damals über Skandinavien vor sich ging. In den Akten finden sich viele wirklich sehr gut recherchierte und untersuchte Fälle, aber auch Zeitungsberichte und Fälle, in denen "nur" ungewöhnliche Lichter am Himmel beschrieben werden. Allerdings finden sich in diesen Akten keine Beschreibungen von klassischen "fliegenden Untertassen"! Dennoch geben sie uns einen interessanten Einblick in die Art und Weise, wie unbekannte Phänomene etwa in den 1940er Jahren gehandhabt wurden. Ich selbst habe eine Vielzahl von Zeitzeugen interviewt, sowohl die Sichtungszeugen selbst als auch die damaligen Untersucher.


In eigener Sache
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GreWi: Was können Sie uns zum heutigen Standpunkt des schwedischen Militärs zu diesen Akten und den damaligen Vorgängen sagen?

Clas Svahn: Heute hat unser Militär dazu keine aktuelle Meinung mehr. Für die ist das alles Geschichte. Aber jeder, dem ich dann die Akten zeige, ist dann doch mehr als erstaunt.


GreWi: Die Veröffentlichung der Akten auf der Internetseite des Projekts geht auch mit einer kurz vor der Uraufführung stehenden TV-Doku über Ihre Arbeit zu den "Geister-Raketen" einher. Können Sie uns dazu jetzt schon mehr berichten?


Clas Svahn: Die schwedische Doku wird auch zumindest ins Englische übersetzt werden. Im November starten wir dann eine neue Expedition zum Nammajaure-See, wo wir hoffen, eine dieser "Geister-Raketen" zu finden. (Anm. d. GreWi-Redaktion: Hier haben Sahn und Kollegen im vergangenen Jahr interessante Ergebnisse bei der Suche mit Bodenradarmessungen erzielt. …wir berichteten).



Bodenradarbild zeigt ein konisch zulaufendes Objekt im schlammigen Boden des nordschwedischen Nammajaure-Sees. | Copyright: ghostrockets.se


An dieser Stelle möchte ich die GreWi-Leser recht herzlich einladen, sich sozusagen als exklusive Tester in unserer Investigativ-Gruppe anzumelden, die noch vor der offiziellen Veröffentlichung Zugang zu unserer Seite haben wird,
um das System zu testen. Bitte melden Sie sich hierzu hier an:
http://www.ghostrockets.se/theinvestigation

GreWi: Besten Dank für dieses spannende Angebot, sicherlich auch im Namen der GreWi-Leser!


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Sonntag, 1. März 2015

GreWi-Dossier: UFO-Insiderin Hillary Clinton


Hillary Clinton im Januar 2013. | Copyright: State Department photo/ Public Domain

Washington (USA) - Während die Republikaner noch nach ihren Kandidaten für den Präsidentschaftswahlkampf 2016 suchen, gilt die Kandidatur der ehemaligen First Lady und US-Außenministerin Hillary Clinton schon als sicher und sie selbst als aussichtsreichste Kandidatin. Sollte Clinton ins Amt gewählt werden, würden die USA nicht nur erstmals von einer Präsidentin regiert - sondern auch von einer ausgewiesenen Insiderin zu Themen wie Außerirdische und UFOs und selbst Aktivistin der Bemühungen um die Offenlegung geheimer UFO-Akten der USA. Dieses sich immer mehr abzeichnende Szenario nimmt "Grenzwissenschaft-Aktuell" im Folgenden zum Anlass für ein kurzes GreWi-Dossier mit unseren bisherigen Meldungen rund um das ambitionierte Interesse von Hillary Clinton and Außerirdischen und UFOs.

Neue Außenministerin der USA ist UFO-Insider

5. Februar 2009

US-Außenministerin Clinton diskutierte außerirdisches Leben

20. Januar 2010

Lustige Mine zu ernster Absicht: Ehemaliger US-Präsident Clinton äußert sich in Talk-Show zu UFOs und Außerirdischen

4. April 2014

Ehem. Obama-Berater und White-House-Stabschef unter Clinton will geheime UFO-Akten der USA enthüllen

14. Februar 2015


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Samstag, 14. Februar 2015

Ehem. Obama-Berater und White-House-Stabschef unter Clinton will geheime UFO-Akten der USA enthüllen


Obama-Berater John Podesta. | Copyright: US Gov.

Washington (USA) - Mit einer Twitter-Nachricht der besonderes Art hat der ehemalige Berater von US-Präsident Obama und Stabschef des Weißen Hauses unter Bill Clinton, John Podesta, am gestrigen Freitag für Aufsehen gesorgt: In seinem Tweet gesteht Podesta erneut ein, dass er weiterhin um die Veröffentlichung der geheimen UFO-Akten der US-Regierung bemüht ist - Akten also, die laut offizieller Sprachregelung des Weißen Hauses und des Pentagons überhaupt nicht existieren sollten.

"Mein größter Misserfolg 2014: Habe es wieder einmal nicht geschafft, die UFO-Akten zu enthüllen", so Podestas Eingeständnis auf Twitter unter den Hahstags #disclosure (Enthüllung) und #thetruthisstilloutthere (die Wahrheit ist immer noch da draußen) vom 13. Februar 2015.


John Podestas Disclosure-Tweet

Für den nächsten Präsidentschaftswahlkampf will Podesta nun seine langjährige Vertraute Hillary Clinton unterstützen. Tatsächlich sind beide, Podesta und Hillary Clinton im wahrsten Sinne des Wortes ein UFO-Insider und mit einer Wahl der einstigen First Lady 2016 könnte Bewegung in die ebenso langjährigen wie zähen Bemühungen um die Veröfentlichung des UFO-Wissens der US-Regierung kommen:

Gemeinsam mit dem ehemaligen CIA-Direktor und noch bis März 2013 amtierenden US-Verteidigungsminister Leon Edward Panetta unterstützte Podesta am 17. April 1995 in Schlüsselpositionen Clintons "Exekutive Order 12958" und damit eine Anordnung, mit der die Freigabe von Informationen, welche die Nationale Sicherheit betrafen und unnötigerweise seit Jahrzehnten klassifiziert waren, vereinfacht werden sollte.

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Zu diesen Akten gehörten damals auch die sogenannten "X-Akten" des, "Federal Bureau of Investigations", der US-Ermittlungsbehörde FBI. Tatsächlich geht der durch die spätere TV-Kultserie unsterblich gewordene Begriff auf die historischen Anstrengungen des FBI zurück, das UFO-Phänomen zu ergründen. Diese Dokumente wurden oft unter "Fliegende Scheiben: Sicherheits-Angelegenheit X" eingeordnet. Heute sind einige der UFO-Akten des FBI im Online-Archiv der Behörde einzusehen.

Schon während seiner Tätigkeit in der Clinton-Administration machte Podesta kein Geheimnis aus seinem Interesse für diese TV-Serie. Dieses Interesse führte dann zu Podestas Unterstützung für die Freigabe vieler Akten die Nationale Sicherheit betreffend, speziell solcher über UFOs.

Am 22. Oktober 2002 bezog Podesta sogar auf einer Pressekonferenz im "National Press Club" in Bezug auf die bisher nicht für die Öffentlichkeit freigegebenen UFO-Informationen der USA Stellung: "Ich denke, es ist Zeit, die Akten für Fragen zu öffnen, die bisher in der Dunkelheit verblieben sind; für Fragen nach den UFO-Untersuchungen der Regierung. Es ist Zeit die Wahrheit über das herauszufinden, was da draußen vor sich geht. Wir sollten dies tun, weil es richtig ist. Wir sollten dies tun, weil das amerikanischen Volk offen mit dieser Wahrheit umgehen kann. Und wir müssen es tun, weil es das Gesetz ist."


John Podesta fordert die Offenlegung der geheimen UFO-Akten der USA


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Podestas Interesse an einem ernsthaften Umgang mit der UFO-Frage durch die US-Regierung und der "Disclosure", also der Offenlegung der noch geheimen Informationen über UFOs, ging sogar so weit, dass er 2010 das Vorwort des internationalen Sachbuchbestsellers "UFOs: Generals, Pilots and Government Officials Go on the Record" (UFOs - Piloten, Generäle und Regierungsvertreter brechen ihr Schweigen) verfasste, in dem - wie der Titel schon sagt - hochrangige Vertreter aus US-Militär und Regierung ihre eigenen UFO-Sichtungen schildern und zur Thematik Stellung beziehen.


Tatsächlich geht das UFO-Interesse des neuen Beraters der Obama-Administration zurück bis in die frühen 1990er Jahre. Damals war der US-Magnat Laurance Rockefeller darum bemüht, den US-Präsidenten Bill Clinton von einer Offenlegung der UFO-Geheimnisse der USA zu überzeugen - eine Initiative, in der neben Podesta auch Panetta und der spätere Justizminister unter Clinton, Webster Hubbell, engagiert waren, die jedoch von den Medien größtenteils nicht beachtet wurde - bis heute.


Vielsagend über das Interesse Clintons am UFO-Thema ist eine Passage aus Hubbells Biografie: "Clinton hatte gesagt: 'Wenn ich Sie in der Justiz einsetze, möchte ich, dass Sie zwei Fragen für mich klären. Erstens: Wer tötete John F. Kennedy? Zweitens: Gibt es UFOs?' Clinton war dabei todernst. Ich kümmerte mich um beide Fragen, war aber mit den Antworten, die ich erhielt, nicht zufrieden."


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Donnerstag, 5. Februar 2015

Neue Informationen zu den "Roswell-Alien-Fotos"


Dieses Bild der 3D-Arbeiten auf der Grundlage der "Roswell-Dias" dürfte wohl am meisten der Abbildung auf den Fotos entsprechen, die am 5. Mai gezeigt werden sollen - zeigt es doch hinter dem Konstruktionsgitter der 3D-Rekonstruktion eine Textur, wie sie dem Foto-Original entsprechen könnte. | Copyright: SlideboxMedia.com

Mexico City (Mexiko) - Seit der Bekanntgabe einer Konferenz, auf der am 5. Mai 2015 erstmals Fotos gezeigt werden sollen, auf denen einer der 1947 nahe Roswell abgestürzten Außerirdischen zu sehen sein soll (...wir berichteten), überschlagen sich die Ereignisse rund um die Aufnahmen und die Konferenz. Auf einer Pressekonferenz stellte gestern (04.02.2015) der mexikanische Journalist Jaime Maussan erste Detailinformationen zur bevorstehenden Präsentation der "Roswell Dias" vor.

Auf dieser (in Spanisch gehaltenen) Pressekonferenz (ein Videomitschnitt finden Sie HIER) berichtete Maussan, der in Mexiko und international für seine Berichterstattung rund um das UFO- und Alien-Phänomen bekannt ist, dass die Bilder auf einer Veranstaltung mit dem Titel "BeWitness" (Werden Sie Zeuge") im National Auditorium in Mexico City gezeigt werden sollen.


Zugleich wurde auf Youtube ein Trailer zu einem Dokumentarfilm mit dem Titel "Kodachrome - A Documentary" veröffentlicht, der die Hintergründe der Entdeckung der Dias und erste Einblicke in deren Untersuchung und Informationen über die daran beteiligten Experten gibt.


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Grundsätzlich fasst diese Vorschau die Ereignisse so zusammen, wie "grenzwissenschaft-aktuell.de" als einziges deutschsprachiges Nachrichtenmedium dies schon Mitte November 2013 berichtet hatte (...unsere damalige Meldung finden Sie HIER). Zudem gibt es nun aber auch erste Ansichten der Aufnahmen selbst. Auch wenn diese im Trailer noch unkenntlich maskiert gezeigt werden, erlauben die Bilder doch schon jetzt erste Eindrücke dessen, was am 5. Mai - wenn offenbar auch die gesamte Dokumentation zu sehen sein wird – gezeigt werden soll (s. Abb. o.).


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Der Trailer zeigt auch erste Ansichten von 3D-Rekonstruktionen des Wesens, das auf den Aufnahmen zu sehen sein wird. Tatsächlich entspricht dieses genau jenen Schilderungen von Zeitzeugen, die 1947 selbst die "Leichen von Roswell" gesehen haben wollen.




3-D-Computerrekonstruktionen des Wesens, das auf den Dias zu sehen ist. | Copyright: SlideboxMedia.com

In der Vorschau zur Dokumentation werden erstmals auch einige der an den Untersuchungen beteiligten Experten gezeigt und namentlich genannt. Tatsächlich handelt es sich hierbei um reale und auf ihrem Gebiet bekannte Persönlichkeiten. So war der im Trailer zitierte Professor Rod Slemmons tatsächlich von 2002-2011 Direktor des Museum of Contemporary Photography (mocp.org) in Chicago und gilt auf seinem Gebiet als Koryphäe. Er bestätigt, dass es wirklich sehr schwierig wäre, heute Aufnahmen mit den Eigenschaften von Kodachrome-Dias aus den 1940er Jahren zu fälschen oder diese zu manipulieren.


 


Neben den Trailer veröffentlichte Maussan selbst Interviews mit einigen der Untersucher und Zeugen von Roswell:

Tom Carey und Don Schmitt gehören zu den Hauptuntersuchern und bekanntesten Experten des Roswell-Absturzes. Im Kurzinterview mit Maussan erklärt Carey, dass er in den diskutierten Aufnahmen Fotobeweise für den Absturz eines außerirdischen Raumschiffs samt Insassen nahe Roswell sieht:



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"Was ich auf diesen Aufnahmen sehe, ist ein Alien (Außerirdischer). Der verwendete Film konnte historisch auf 1947-1949 datiert werden. (...) Auf den Bildern sehen wir ein 3,5 bis 4 ft (1-1,2 m) großes Alien mit einem sehr dünnen Körper und einem übergroßen Kopf - genau so, wie es bislang (von zahlreichen Roswell-Zeugen) beschrieben wurde. Es ging auf zwei Beinen, hat zwei Arme, es scheint so etwas wie einem Brustkorb zu haben, aber (die Aufnahmen zeigen auch), dass dieses Wesen teilweise zerteilt wurde. Einige Körperteile wurden entfernt. Auch der Kopf wurde vom Körper abgetrennt. Es liegt auf einer Armee-Decke. Es hat also den Eindruck, als sei das Wesen gerade erst geborgen worden. Wir wissen aber nicht, wo genau die Bilder gemacht wurden. Wir können sehen, dass sie in einem Raum gemacht wurden – aber nicht wo genau. Wir kennen auch nicht die Hintergründe, unter denen dem Fotografen diese Aufnahmen gelangen. Vielleicht wurden sie im Geheimen gemacht – das wissen wir nicht. Wir werden (am 5. Mai) Zeuge eines historischen Ereignisses werden: Eine der bedeutendsten Geschichten (der Menschheit) wird erzählt. Wir bekommen Antworten auf die Frage, ob wir allein im Universum sind. Und wir wissen jetzt, dass wir es nicht sind. Und hier werden die Beweise dafür gezeigt. Die Untersuchung (des Roswell-Ereignisses) wird immer mehr verlangsamt, da die Zeugen zusehends sterben. Es ist ein nunmehr 68 Jahre alter Vorfall. Die Räder drehen sich also immer langsamer. Es ist nicht so, dass wir das Interesse daran verlieren, aber die Möglichkeiten, mehr darüber zu erfahren, werden weniger."


Zum Thema


Careys Kollege Don Schmitt zeigt sich davon überzeugt, dass die Veranstaltung am 5. Mai zu einem umfassenderen Verständnis des Roswell-Ereignisses führen wird.


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"Sie werden ein besseres Bild von den Zeitzeugen bekommen. Dann werden Sie auch verstehen, warum der Vorfall vertuscht wurde und warum er trotz all der Jahre immer noch vertuscht wird. Es wird klar, warum es so wenig offizielle Unterstützung für unsere Untersuchungen durch die US-Regierung gab. (...) Nach dieser Präsentation in Mexico City im kommenden Mai werden Sie davon überzeugt werden, dass 'Roswell' tatsächlich so passiert ist (wie es die Zeugen beschrieben haben). (...) Es wird ganz sicherlich eines der wichtigsten Ereignisse zu unseren Lebzeiten sein. Nicht nur, dass wir fotografische Beweise vorlegen werden, wir werden auch zusammentragen, was alle Zeitzeugen über alle Jahre hinweg beschrieben haben. Und diese Zeugen werden alle auch namentlich genannt und sind alle – so sie noch leben – willens, zu bestätigen, dass die Sache sich genau so 1947 ereignet hat. (...)."


Für die Öffentlichkeit jedoch wahrscheinlich am beeindruckendsten dürften die Aussagen des einstigen Apollo-Mondastronauten Dr. Edgar Mitchell - dem sechsten Mann auf dem Mond - sein, der ebenfalls auf der "BeWitness"-Veranstaltung am 5. Mai sprechen wird. Mitchell selbst, wuchs in Roswell auf, erinnert sich noch sehr genau an die Ereignisse damals und kannte selbst einige der Hauptzeugen persönlich.



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"Nachdem die Air Force damals erklärt hatte, dass es lediglich ein abgestürzter Wetterballon war, hatte ich die Sache wieder vergessen und ging aufs College. Nachdem ich dann auf dem Mond war, wurde ich von mir bekannten Familien in Roswell immer wieder eingeladen, dort doch von meinem Mondflug zu berichten. Hier kamen dann einige Leute von damals auf mich zu. Darunter beispielsweise auch die Enkelin des örtlichen Bestatters. Sie berichtete mir, dass ihr Großvater Särge für die abgestürzten Leichen geliefert hatte. Die Geschichte der Air Force (Wetterballon) konnte also nicht stimmen. Eine andere Person bestätigte mir, dass ihr Vater Polizeibeamter war, der mit der Absperrung der Absturzstelle betraut war. Dann war da ein Freund unserer Familie, der selbst Major auf der damals neuen Walker Air Force Base nahe Roswell war. Dieser damals junge Offizier teilte sich sein Büro mit Jesse Marcel, der als Air Force Offizier an der Absturzstelle war als die Leichen geborgen wurden. Ich selbst kannte Jesse Marcel Jr., der erst kürzlich verstarb. Alle drei (der Bestatter, der Major und der Polizeibeamte) haben mir ihre Geschichte erzählt, als ich nach meiner Mondreise nach Roswell zurück kam. (...) 1997 bin ich mit diesen Geschichten ins Pentagon gegangen und kontaktierte dort einen Admiral, der zu dieser Zeit auch Chef eines Geheimdiensts war. Dieser (Admiral) erklärte, dass er nichts von der Sache wisse, dass er sich aber darüber erkundigen werden. Als er aber genau das versuchte, wurde ihm nur gesagt, dass er darüber nichts wissen müsse. Und diese Vertuschung hat sich seither und auch in vielen anderen Ländern fortgesetzt. Erst nach und nach kommt die Geschichte nun an die Öffentlichkeit. (...) Dass die Bilder nun gezeigt werden, ist großartig. Soweit ich weiß, zeigen diese Bilder die sog. 'kleinen Grauen'. Aber soweit ich auch weiß, gibt es da noch andere Arten von Außerirdischen, die unsere Erde bereits besucht haben. Die Grauen sind lediglich die bekannteste Art." Auf die Frage Maussans, wie er (Mitchell) sich die Auswirkung auf uns Menschen vorstellt, wenn wir all dies erfahren, zieht der Apollo-Astronaut eine Analogie zu einem Ureinwohnerstamm: "Stellen Sie sich vor, sie wuchsen vor einigen tausend Jahren in einem Bergdorf auf und wussten nicht, dass es dort draußen noch andere Dörfer und fremde Menschen gibt. Auf einer Wanderung entdecken Sie nun aber genau das und merken mit einem Male, dass es da noch andere gibt. In etwa so wird es sein. Nur dass wir jetzt von den Bewohnern anderer Planetensystem sprechen." Der Behauptung Maussans, dass Wissenschaftler diese Vorstellung ablehnen, widerspricht Mitchell deutlich: "Ich weiß nicht, ob Wissenschaftler das abstreiten. (...) Tatsächlich gibt es sogar viele Wissenschaftler, die das anerkennen."


...wir werden weiterhin berichten...


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Samstag, 31. Januar 2015

Rechtsstreit um UFO-Akten der U.S. Air Force: BlackVault muss vollständiges Blue-Book-Archiv vom Netz nehmen


Historische Aufnahme einer Pressekonferenz des UF-Militärs zu "Project Blue Book". | Copyright: Public Domain

Washington (USA) - Nachdem erst kürzlich der UFO-Forscher John Greenewald sämtliche Akten der umfangreichen UFO-Studie "Blue Book" der U.S. Air Force erstmals als komfortable PDFs im Internet veröffentlicht hatte (...wir berichteten), hat nun ein kommerzielles Konkurrenzprojekt eine Verfügung erwirkt und damit die Entfernung der mehr als 130.000 Seiten erzwungen.

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In einer Erklärung vom 29. Januar 2015 erläutert Greenewald von "The Black Vault" die Situation wie folgt:

Mit großer Frustration muss ich hier leider bekannt geben, dass Ancestry.com und ihre Tochterseite Fold3 einen Copyright-Anspruch auf das Material von Project Blue Book erhoben hat, obwohl dieses schon seit vielen Jahren von den National Archives & Records Administration (NARA) als "Public Domain" (Anm.d.GreWi-Red.: vergleichbar mit dem deutschen "gemeinfrei") ausgewiesen wird.
Ancestry.com beansprucht nun jedoch das Copyright auf die digitale Version dieses Materials, obwohl ich in meinen Akten Material veröffentlicht hatte, das Fold3 gar nicht in seinen Archiven anbietet und das ich durch Anfragen unter Berufung auf das US-Informationsfreiheitsgesetzt (FOIA) seit 1996 erhalten habe. Sie behaupten einfach, dass die (digitalen) Blue-Book-Materialien zu 100 Prozent ihnen gehören würden und haben mich nun dazu gezwungen, meine Materialien aus dem Netz zu nehmen.

Meine dankende Nennung auf der einstigen Internetseite zu den Blue-Book-Akten und den direkten Link zu Fold3 hat Fold3 nun dazu benutzt, um den eigenen Copyright-Anspruch unter Berufung auf den Digital Millennium Copyright Act (DMCA) zu untermauern.


Jeder, der etwas von der Gesetzgebung versteht weiß, dass man 'schuldig ist, solange nicht die eigenen Unschuld nachgewiesen wird'. Was ich damit meine: Das ist der Anfang von Ende. Ich habe Fold3 niemals als (eine) Quelle unterschlagen und habe auf sie sogar verlinkt und in zahlreichen Interviews genannt. Leider wurden diese Hinweise in allen diesen Interview später jedoch herausgeschnitten. Leider hat sich niemand für diesen Teil der Hintergründe interessiert. Es war das neue Archiv, an dem die Medien interessiert waren, weil es so einfach, direkt und kostenfrei zu nutzen war. Und die Leute haben es wirklich geliebt.


Jetzt wurde ich aber aus einem von keinerlei Beweisen untermauerten Anspruch heraus dazu gezwungen, die Blue-Book-Archivseite vollständig zu entfernen. Ja, sie lesen richtig: Es wurden meinem Provider KEINERLEI Beweise vorgelegt. Lediglich die Behauptung und Anschuldigung. Aber mehr braucht es dazu auch nicht. Im besten Glauben daran, dass sich ein Kompromiss finden lässt, habe ich die Seite dann aus dem Netzt entfernt.


Sie (Fold3) wurden bereits als Quelle einiger Materialien genannt und mein Link führte zu einem 12-prozentigen Anstieg der Zugriffszahlen auf ihre Seite seit dort die ersten Akten 2007 veröffentlicht wurden. Mein Link multiplizierte die dortigen Zugriffsstatistiken in nur fünf Tagen um das Zehnfache! Diese zahlen sind auf deren eigner Seite einsehbar.


Ich habe zugleich aber auch darauf verwiesen, dass es bei mir sehr viel mehr Material gibt als auf der Fold3-Seite. Das scheint sie aber nicht zu interessieren. Ich habe ihnen auch zusätzlich ein 100% 'share of voice"-Werbebanner auf meiner Seite angeboten. Das interessierte sie ebenso wenig, wie mein Angebot einer Zusammenarbeit, da durch all die Medienberichte und durch meine Leser (und nicht durch Fold3) das Interesse an den Akten nachweislich gestiegen war. Schlussendlich wurde mir angeboten, ein Mitglied ihres Affiliate-Programms zu werden. Dies hätte aber bedeutet, dass man zur Nutzung des Archivs zahlendes Mitglied (der Ancestry.com-Fold3-Plattform) werden müsste. Diesen Vorschlag habe ich umgehend abgelehnt.


Bei den Blue-Book-Akten handelt es sich um gemeinfreies Material - und so sollte es auch bleiben. Digitale Exklusivrechte darauf zu erheben, obwohl beide Seiten die Inhalte umsonst zur Verfügung stellen, ist Unsinn und eine Verschwendung von Zeit und Geld für alle Beteiligten.


Schlussendlich bin ich aber stolz darauf, diese Informationen wieder ins öffentliche Interesse gebracht zu haben. Auch wenn die Materialien nur kurz zur Verfügung standen. Ohne die Veröffentlichung hätte ein Großteil der Öffentlichkeit gar nicht (mehr) gewusst, dass sie überhaupt existieren. Google Trends zeigt mehr als deutlich, was ich damit meine. Hier ist eine Grafik der Sucheingaben für "Project Blue Book" seit 2005, die aufzeigt, wie viele Menschen zur jeweiligen Zeit nach diesen Suchbegriffen online gesucht haben.


Sehen Sie diesen Anstieg? Ja, dieser Anstieg wurde von der 'Black Vault'-Seite und der Veröffentlichung der Blue-Book-Akten hervorgerufen. Ja, es gab einige Falschmeldungen in den Medien, aber auf meiner Startseite gab es einen Hinweis, der diese Behauptungen zurechtrückte.


Nennen Sie es unternehmerische Gier, ein legales Schlupfloch oder eine Grauzone im Copyright-Gesetz. Alles ist nun dahin - und das nur, damit eine Firma, deren Geldbörse dicker ist als meine, an Ihre persönlichen Daten, ihre Kreditkartennummer kommen kann. Ich überlasse es Ihnen, diesem Durcheinander den richtigen Stemple aufzuerlegen.


In mehr als 18 Jahren (UFO-Forschung und Bemühung um die Veröffentlichung von einst geheimen UFO-Akten) habe ich noch nichts Vergleichbares erlebt. Es ist ein schwarzer Tag für die Welt der Public Domain, der öffentlichen Information, der öffentlichen Archive und für die Idee, die hinter dem Informationsfreiheit steht.


Ich habe mir vom ersten Tag meiner Arbeit an geschworen, nie dem Drang nachzugeben, auf die öffentliche Information einen Preis zu erheben. Es ist eine Schande, dass ich mit dieser Vorstellung offenbar ziemlich alleine bin."

- Einen Aufruf Greenewalds zu Protestschreiben an Fold3 bzw. Ancestry.com finden Sie HIER


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Mittwoch, 14. Januar 2015

130.000 Seiten "Blue Book": Alle Akten der Air-Force-UFO-Studie erstmals online - kostenfrei


Screenshot des Blue-Book-Archivs auf "The Black Vault" | Copyright: projectbluebook.theblackvault.com

Washington (USA) - 46 Jahre nachdem die US Air Force ihre letzte große und offizielle UFO-Studie abgeschlossen hat, stehen nun erstmals sämtliche Akten der "Blue Book"-Studie online einsehbar zur Verfügung - durchsuchbar und kostenfrei.

Nach "Project Sign" (1947) und "Grudge" (1949-1951) war "Blue Book" die dritte und bislang letzte von insgesamt drei Studien der US-amerikanischen Luftwaffe über "unidentifizierte Flugobjekte". Laut Angaben der US Air Force wurden von 1951 bis 1969 im Rahmen von "Porject Blue Book" 12.618 Sichtungsfälle dokumentiert. 701 dieser Fälle - und damit die seither vielfach zitierten rund 5,5 Prozent - blieben nach Abschluss der Untersuchungen offiziell "ungeklärt". UFO-Forscher konnten allerdings bei späteren Durchsichten der Blue-Book-Akten deutlich mehr ungelöste Fälle identifizieren.


Obwohl die vollständigen Blue-Book-Berichte schon mit Abschluss des Projekts deklassizifiert und freigegeben wurden, hinkten die National Archives der USA jahrzehntelang mit deren Veröffentlichung einer handlichen und durchsuchbaren Version hinterher. Stattdessen machten es sich einige private Initiativen zur Aufgabe, die Akten von "Blue Book" zumindest teilweise zu veröffentlichen. Tatsächlich gelang es der Internetseite "Fold3" schon vor einigen Jahren, alle Akten online zu veröffentlichen. Allerdings war und ist es hier nur möglich, einzelne Seiten jeweils separat herunterzuladen. Zudem handelt es sich um Scans im Bildformat JPEG, weshalb die Dokumente beispielsweise nicht als solche nach Stichwörtern durchsucht werden könnten.


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Dank des UFO-Forschers John Greenewald steht das "Blaubuch" nun jedoch vollständig als PDF-Downloads auf dessen Internetseite "TheBlackVault.com" kostenfrei zur Verfügung. Eine Vielzahl der Akten kann dabei sogar nach Stichworten durchsucht werden. Insgesamt, so erläutert der UFO-Forscher, sind es fast 130.000 Aktenseiten.

- Das Blue-Book-Archiv finden Sie HIER

- Ein Interview mit Greenewald gegenüber Alejandro Rojas von "OpenMinds.tv" über seine Beweg- und Hintergründe zur Veröffentlichung der Blue-Book-Akten finden Sie HIER

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Erneute Online-Petition fordert UFO-Alien-Zeugenanhörung vor dem US-Kongress


Stephen Bassetts Disclosure-Petition auf der "WeThePeople"-Petitions-Webseite des Weißen Hauses. | Copyright: petitions.whitehouse.gov

Washington (USA) - Mit dem Versuch einer erneuten Online-Petition hofft der UFO-Lobbyist Stephen Bassett von der "Paradigm Research Group" ein weiteres Mal, die Obama-Administration zum offiziellen Eingeständnis der angeblichen Anwesenheit außerirdischer Besucher auf der Erde und deren Einflussnahme auf Wissenschaft, Gesellschaft und Politik zu bewegen. Doch selbst aus den eigenen Reihen erntet der erneute Versuch Bassetts auch Kritik.

Nachdem die US-Regierung schon im April 2011 durch eine vergleichbare Online-Petition zu einer, wenn auch nichtssagenden offiziellen Stellungnahme zum angeblichen Wissen, bzw. Nicht-Wissen der USA über die Existenz und Anwesenheit außerirdischer Besucher auf der Erde gedrängt wurde (...wir berichteten), versucht sich Bassett nun erneut mit einer Online-Petition. Damals hatte die US-Regierung auf die Petitionsanfrage folgendes erklärt:


"Die US-Regierung hat keine Hinweise darauf, dass Leben außerhalb unseres Planeten existiert, oder dass Außerirdische ein Mitglied der menschlichen Rasse kontaktiert hätte. Zudem gibt es keine glaubhaften Informationen, die darauf hindeuten, dass irgendwelche Beweise vor der Öffentlichkeit versteckt werden."

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Stephen Bassett ist der einzige offiziell eingetragenen UFO-Lobbyist in Washington. | Copyright: S.Bassett, Paradigm Research Group

Mit seiner neuen Petition will Bassett nun eine Anhörung hochrangiger Zeugen aus Regierungs-, Geheimdienst- und Politikkreisen über mit Außerirdischen verbundene Ereignisse und deren Beweise vor dem US-Kongress bewirken.


Als entsprechende diesen Zeugen benennt Bassett u.a. die Aussagen des mittlerweile zwar verstorbenen Lt. Col. Philip Corso (US ARMY): "Ich kam in den Besitz der Roswell-Akte. Diese Akte enthielt Erfahrungsberichte, medizinische Autopsie-Befunde sowie technologische Trümmerteile aus dem Absturz eines außerirdischen Fluggeräts." Zudem den NASA-Mondastronauten Capt. Edgar Mitchell (USAF/NASA): "Roswell war ein reales Ereignis, bei dem ein außerirdisches Fluggerät abgestürzt und Materialien vom Absturzort gesichert wurden." Den US-Gouverneur Bill Richardson: "Das Geheimnis dieses Absturzes wurde nie vollständig geklärt - weder von unabhängigen Forschern, noch von der US-Regierung." Und Chase Brandon (CIA): "Es war ein Fluggerät, das definitiv nicht von der Erde stammte."


Seine "Strategie", mit der er die US-Regierung zu besagter Kongressanhörungen über Außerirdische "zwingen" möchte, erläuterte Bassett im Oktober 2014 bei einer Veranstaltung von "Exopolitik Deutschland" in Berlin. Seinen Plan versteht Bassett als eine Art "Schachspiel gegen Obama", dessen Ausgang ganz sicher zur Offenlegung führe, so der US-patriotische Disclosure-Lobbyist. Diese Offenlegung offiziellen Wissens würde die Welt für immer verändern und zugleich den "Führungsanspruch der USA als weltweit wichtigstes Land" zementieren.


"Bassett offenbart damit eine zutiefst amerikazentristische Weltsicht: Nur wenn der US-Präsident zuerst die Existenz Außerirdischer bekannt gibt, wäre Amerikas Alleinherrschaft auch in Zukunft gesichert", kommentiert denn auch der Koordinator von "Exopolitik Deutschland", Robert Fleischer die Strategie seines selbst innerhalb der Disclosure-Bewegung nicht unumstrittenen US-Kollegen. Auch andere Beobachter halten Bassetts Strategie zumindest für naiv, glaubt Bassett laut eigener Aussage doch fest daran, dass er mit dieser Strategie den US-Präsidenten "schachmatt" setzten kann (s. folgendes Video).



Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Immerhin: Schon einen Tag nach Freischaltung der neuen Petition auf der Petitions-Webseite des Weißen Hauses hat diese bereits knapp 3.000 Unterstützer. Bis heute sind es knapp 7.700. Dennoch: Um eine offizielle Antwort und Reaktion der Obama-Administration zu erhalten, fehlen bedarf es insgesamt 100.000 Unterschriften, die bis zum 6. Februar 2015 zusammenkommen müssen. Unterzeichnen können übrigens auch Nicht-US-Bürger.


- Bassetts Online-Petition finden Sie HIER


Ob die US-Regierung jedoch überhaupt über geheimes Wissen zu Außerirdischen und UFOs verfügt, das sie noch bekannt geben könnte, wird selbst unter UFO-Enthusiasten kontrovers diskutiert.

GreWi-Dossier
Der aktuelle Anlauf ist nicht der erste seiner Art. Schon mehrfach haben UFO-Forscher und Discloure-Aktivisten auf diesem Weg versucht, die US-Regierung zur Veröffentlichung ihres angeblich geheimen UFO-Wissens zu zwingen. Hier finden Sie eine Zusammenstellung unserer bisherigen Meldungen zu diesen Petitionen:

Erneuter Anlauf: "Disclosure Petition III" kann gezeichnet werden 28. März 2012
"Disclosure Petition II" klar gescheitert 25. März 2012
Disclosure Petition II: Kurz nach Freischaltung aus dem Netz genommen 24. Februar 2012
USA: UFO-Petitionen sollen wiederholt werden 26. Dezember 2011
"Need-to-Know": US-Historiker unternimmt weiteren Versuch einer UFO-Petition 5. Dezember 2011
2. UFO-Petition in den USA: Erneute "Disclosure Petition" kann gezeichnet werden 1. Dezember 2011
UFO-Petition: Disclosure-Lobbyist Basset reagiert auf Antwort der US-Regierung 18. November 2011
Disclosure-Petition: Reaktionen auf Antwort der US-Regierung 10. November 2011
US-Disclosure-Petition: Obama-Administration nimmt Stellung zu UFOs und Außerirdischen 7. November 2011
Neue Online-Petition fordert Freigabe US-amerikanischer UFO-Akten 8. September 2011

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Mittwoch, 24. September 2014

Britisches Verteidigungsministerium bestätigt Existenz noch geheimer UFO-Akten


Briefkopf des britischen Ministry of Defence (MoD) | Copyright: gov.uk


London (England) - Unmittelbar nachdem eine englische Boulevardzeitung berichtete, dass das britische Verteidigungsministerium MoD (Ministry of Defence) noch 18 weitere UFO-Akten unter Verschluss hält und diese im kommenden Herbst veröffentlichen will (...wir berichteten), wurde nun auch eine Bestätigung des Vorgangs durch das MoD selbst bekannt.

Zum Eingeständnis der Existenz dieser Akten - ursprünglich behauptete das MoD noch im Sommer 2013 alle einst geheimen UFO-Akten veröffentlicht zu haben (...wir berichteten), kam es offenbar durch eine gewöhnliche Anfrage unter Berufung auf das britische Informationsfreiheitsgesetz, den Freedom of Information Act (FOIA), bekannt.


In dieser Anfrage erkundigt sich ein für die Veröffentlichung anonymisierter Absender nach der Existenz von UFO-Akten mit der Bezeichnung "UFO policy" (UFO-Strategie/Richtlinie). Gemeinsam mit drei weiteren Dokumenten, so bestätigte das MoD, seien diese Akten immer noch unter Verschluss, würden aber nun im Rahmen des FOIA zur Veröffentlichung vorbereitet werden. Sobald die Dokumente den National Archives überstellt werden, werde es jedoch noch etwa 9 Monate dauern bis die Akten dann auch veröffentlicht werden können. Zu rechnen ist also mit dieser Veröffentlichung im Herbst 2015.


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Bei den "UFO-Policy"-Dokumenten handelt es sich laut dem Schreiben um Akten aus den Jahren 1971-76 und 1996-2000. Drei weitere Dokumente decken demnach die Zeiträume Juni-Dezember 2000, Dezember-März 2004 und März 2004 ab.




Die beiden Seiten des MoD-Schreibens. | Copyright/Quelle: goc.uk

Aus dem Schreiben des MoD geht zudem eine Liste von Dokumenten hervor, die 2015 veröffentlicht werden sollen. Darunter auch mehrere Berichte über, so der Titel, "Air Traffic Controll Low Flying UFOs" (Flugsicherheitsaufsicht niedrig fliegende UFOs) und "ADGE UFO Reports". Hierbei dürfte es sich um UFO-Berichte der Radar-Einheiten "Air Defence Ground Environment" handeln. Man darf also gespannt sein.


- Die Antwort des MoD auf das FOIA-Schreiben finden Sie HIER


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Quelle: gov.uk, openminds.tv

Britisches Verteidigungsministerium hält angeblich noch 18 weitere geheime UFO-Akten zurück


Plakette am Eingang des Hauptquartiers des britischen Verteidigungsministeriums. | Copyright: Harland Quarrington/MOD

London (England) - Eigentlich, so erklärte das britische Verteidigungsministerium MoD (Ministry of Defence), wurden im Juni letzten Jahres die letzten und damit sämtliche der einst geheimen britischen UFO-Akten veröffentlicht (...wir berichteten). Jetzt, so berichtet eine englische Boulevard-Tageszeitung, stellte sich heraus, dass immer noch 18 UFO-Akten verschlossen sind. Diese sollen erst im Herbst 2015 veröffentlicht werden.

- UPDATE: Einen Bericht zur Bestätigung der Existenz der noch nicht veröffentlichten UFO-Akten durch das MoD finden Sie HIER
Wie der "Daily Star" exklusiv berichtet, sollen die Akten im September kommenden Jahres veröffentlicht werden. Nick Pope, der selbst lange das UFO-Büro des MoD geleitet hatte, bezeichnet das Eingeständnis darüber, dass es noch immer geheime UFO-Akten gibt, als Blamage für das MoD: "Schon damals, als das MoD erklärte, nun alle UFO-Akten veröffentlicht zu haben, gab es Verschwörungstheoretiker, die das nicht glauben wollten. Jetzt zeigt sich, dass diese Zweifel tatsächlich berechtigt waren."


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Laut Pope, so zitiert die Zeitung den einstigen UFO-Untersucher des Verteidigungsministeriums, sollen zu diesen Akten unter anderem Dokumente von Radarspezialisten der Royal Air Force und von streng geheimen Geheimdienststellen des "Defence Intelligence Staff "gehören. "In diesen Akten könnten sich also einige ganz erstaunliche Offenbarungen finden lassen."

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung, lag unserer Redaktion noch keine vom Daily Star unabhängige Bestätigung dieser Meldung vor. Auf seiner Facebook-Seite bestätigte jedoch zumindest Nick Pope die Meldung und erläutert hier weiter, dass die noch ausstehenden Akten bereits Ende dieses Jahres vom MoD an die National Archive überstellt werden sollen. Erfahrungsgemäß dauere es dann jedoch nochmals einige Monate, bis die Akten dann auch für die Veröffentlichung bearbeitet und digitalisiert werden. Erneut nennt Pope hier September 2015 als wahrscheinliches Datum der Veröffentlichung.


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