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Montag, 17. März 2014

US-Astrophysiker kündigen für heute, 17 Uhr, eine "bedeutende Entdeckung" an


Archiv: Das "South Pole Telescope" des CfA im nächtlichen Einsatz. | Copyright: Public Domain

Cambridge (USA) - Für heute 17 Uhr (MEZ) hat das "Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics" die Bekanntgabe einer "bedeutenden Entdeckung" ("major discovery") angekündigt. Um was es sich dabei genau handelt, ist immer noch ungewiss. Die Spekulationen und Gerüchte darüber reißen derweil nicht ab.

Während die einen vermuten, dass es sich um den Nachweis von Gravitationswellen handeln könnte, glauben andere, dass es sich um eine Entdeckung extrasolarer und vielleicht sogar lebensfreundlicher Planeten handelt. Auch die Möglichkeit, dass erstmals ein Mond um einen solchen fernen Planeten, außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt wurde, wird von einigen Beobachtern für möglich gehalten.


Ab 17 Uhr werden wir mehr wissen und dann natürlich umgehend auch hier auf GreWi darüber berichten...


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Quelle: spaceref.com

Sonntag, 5. Januar 2014

Bigfoot-Fälscher versucht sich erneut - Pressekonferenz am 7. Januar angekündigt


Aufnahme des angeblich ausgestopften Bigfoot. | Copyright: Rick Dyer, bigfoottoday.com 

San Antonio (USA) - Nachdem er schon 2008 ein mit Tierresten ausgestopftes Karnevalskostüm in einer Kühltruhe als angeblich toten Bigfoot verkaufen wollte und damit im Vorfeld für internationales Medieninteresse gesorgt hatte (...wir berichteten, s Links), versucht sich der geständige Bigfoot-Fälscher Rick Dyer nun erneut und schwört, vom Fälscher zum überzeugten Gläubigen und Forscher geläutert worden zu sein und im vergangenen Jahr nun wirklich einen Bigfoot sogar erschossen zu haben, dessen (mittlerweile ausgestopfte) Leiche er nun ebenfalls in einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit präsentieren will. Vorab hat Dyer nun erste Aufnahmen des angeblichen Körpers veröffentlicht. Die Bigfoot-Community zeigt sich indes mehrheitlich unbeeindruckt.

Die Reaktionen sind größtenteils kritisch bis amüsiert-hämisch und Dyers Behauptung, jetzt wirklich einen Bigfoot-Körper präsentieren zu können stößt nur bei wenigen auch nur auf gesteigertes Interesse. Alledem zum Trotz hat der selbsternannte "Beste Bigfootjäger der Welt" nun für den 7. Januar 2014 eine Pressekonferenz angekündigt. Auf dieser will er nicht nur "Hanks" (so der mittlerweile kursierende Spitzname des angeblich toten Bigfoot) Körper zeigen, sondern auch bereits durchgeführte Untersuchungsergebnisse, MRT-Aufnahmen, CT-Scans und Expertenaussagen von beteiligten Medizinern und Wissenschaftlern vorlegen.


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Gesichtsdetail von Hank. | Copyright: Rick Dyer, bigfoottoday.com

Tatsächlich hatte Dyer jedoch schon vor Jahren immer wieder angekündigt zeigen zu wollen, dass er die Bigfoot-Community trotz des "Bigfoot-in-a-Freezer"-Fiaskos auch weitere Male "für dumm verkaufen könne". Zumindest was die Bigfoot-Enthusiasten anbetrifft, scheint ihm dies bislang jedoch nicht gelungen zu sein - äußern sich doch nur wenige positiv zur Wahrscheinlichkeit, dass Dyer nun tatsächlich einen toten Bigfoot präsentieren kann.


Es gibt jedoch einige Beobachter, die genau diese Möglichkeit jedoch nicht ganz ausschließen wollen, sich weiterhin zumindest offen dafür zeigen und sich auf Dyers Behauptung berufen, dass ein britisches Kamerateam (Minnow Films) den Vorfall selbst gefilmt haben soll (...wir berichteten, s. Links). Ein entsprechender Dokumentarfilm endet jedoch unmittelbar vor dieser eigentlichen Sequenz und erzeugte damit mehr Fragen als er Antworten lieferte. Zu diesen Beobachtern gehört Robert Lindsay, der sich diese Option nach dem "was-wäre-wenn"-Prinzip offen hält, jedoch an die angekündigte Präsentation Dyers hohe Anforderungen stellt:


Ich denke, Dyer sollte das folgende Minimum an Beweisen vorlegen:

1. MRT-Scans von Hank
2. CT-Scans

3. 3D-Illustrationen von Hank

4. Eine vollständige Gensequenz, sowohl der mitchondrialen als auch Kern-DNA

5. Unterzeichnete Erklärungen von Wissenschaftlern, die den Körper untersucht haben und erklären, dass es sich um einen echten Körper eines nicht-menschlichen Wesens handelt.

6. Einen von Pathologen unterzeichneten vollständigen Autopsiebericht.

7. Eine Erklärung des Filmproduzenten Morgan Matthews (Minnow Films), der dem Umstand, dass die Erschießung des Bigfoot durch Dyer - wie von Dyer behauptet – während der Filmarbeiten passierte (und somit, wenn auch nur teilweise) dokumentiert werden konnte.

8. Fotos des "Tatorts" in San Antonio, sowie Fotos des erlegten Bigfoots, sowie Fotos oder/und Filmaufnahmen die zeigen, wie der Körper später abtransportiert wurde.

9. Eine vollständige Chronologie der von Dyer ebenfalls behaupteten Untersuchungen und Aufbewahrungsorte des Körpers, mitsamt der vollständigen Nennung der angeblich beteiligten Institute, Universitäten, Einrichtungen und beteiligten Wissenschaftler und Experten. Sowie eine Auflistung und Beschreibung der durchgeführten Untersuchungen.
10. Eine offizielle Bestätigung von Regierungsbehörden/Institutionen, dass es sich um einen echten Körper eines Hominiden handelt.

Dieser Forderung können wir (grenzwissenschaft-aktuell.de) uns nur anschließen und warten mit weiteren Berichten in dieser Sache die angekündigte Pressekonferenz ab...


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

Kontroverse: Forschergemeinde distanziert sich mehrheitlich von Behauptungen um angeblichen toten Bigfoot 8. Februar 2013
Erneute Behauptung um angeblich toten Bigfoot 7. Februar 2013

Meldungen zum "Bigfoot-in-a-Freezer"-Fiasko 2008
(in chronol. Reihenfolge)
Jäger wollen Bigfoot erlegt haben, 12. Juni 2008
Bigfoot-Leiche: Bizarres Szenario geht weiter, 24. Juli 2008
Erstes Foto von angeblich totem Bigfoot , 12. August 2008
Update: Neues Foto von angeblich totem Bigfoot, 13. August 2008
Zweifel an Bigfoot-Foto - Warten auf die Pressekonferenz, 15. August 2008
Enttäuschend: Wenig Neues auf Bigfoot-Konferenz, 16. August 2008
Aufgeflogen: Toter Bigfoot war schlechter Schwindel, 20. August 2008
Erste Nachwehen des Bigfoot-Schwindels, 28. August 2008

Ebay: Bigfoot-Schwindel-Kostüm bringt 250.000 Dollar 22. Oktober 2008

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Quellen: robertlindsay.wordpress.com, bigfoottoday.com

Dienstag, 17. Dezember 2013

Brasilianische Erfinder präsentieren angeblich marktreifen Freie-Energie-Generator


Ansicht des "Gerador Captor de Eletrons da Terra". | Copyright: energiauniversal.eco.br

Imperatriz (Brasilien) - Zwei brasilianischer Erfinder, Cleriston Leal und Nilson Barbosa behaupten, ein Gerät entwickelt und zur Marktreife gebracht zu haben, das deutlich mehr Energie erzeugt als zum Initialbetrieb aufgewendet werden muss. Mittlerweile bieten die Forscher ihre Erfindung sogar zum Verkauf an. Mit einer vergleichsweise kleinen Einheit soll demnach schon ein Einfamilienhaus mit sog. "Freier Energie" versorgt werden können.

Unter der Bezeichnung "Gerador Captor de Eletrons da Terra" (dt.: Fängergenerator von Erdelektronen) soll das Gerät zum Start gerade einmal 2% der danach erzeugten Energiemenge benötigen. Der kleinste Prototyp (20x30x15 cm / 1,5 kg) soll 12,1 kW, mit einer Ladung von 6.000 Watt zu erzeugen können und dafür gerade einmal 21 Watt Eingabe benötigen. Der Bedarf eines durchschnittliches Einfamilienwohnhaus von etwa 15 kW pro Tag, soll das nun vorgestellte marktreife Endprodukt abdecken und aus einer Initialeingabe von 440 Watt, rund 40 kW bei 220 Volt generieren.


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Derzeit, so erklären die Erfinder auf ihrer Internetseite, reichen ihre eigenen Kapazitäten nicht aus, um die Geräte - die es in unterschiedlichen Größen gibt - auch außerhalb ihrer Heimatstadt Imperatriz zu vertreiben. Aus diesem Grund sollen Lizenznehmer den Generator schon bald auch in größeren Stückzahlen und auch für den Online-Vertrieb herstellen. Schon im Januar 2014, so berichtet der "Libertarian News"-Nachrichtendienst unter Berufung auf Gerüchte, soll der internationale Verkauf beginnen. Der derzeitige Preis für die Standardgröße liegt offenbar bei 5.000 US-Dollar. Eine Bestätigung hierfür ist auf der Internetseite selbst nicht zu finden.

Laut den Angaben der Erfinder handelt es sich um ein "elektromagnetisches Gerät, das Energiepartikel in Bewegung bringe, um so unmittelbar Leistung durch Elektromagnetismus zu liefern. Der Elektronenfänger benötigt hierfür nur ein kleine Initialkraft durch das lokale Stromnetz. Diese geringe Mengen an Elektrizität wird in eine große Menge elektromotorische Energie umgewandelt."


- Die Internetseite der Erfinder (portugiesisch) finden Sie HIER


- Eine englische Übersetzung der Seite finden Sie HIER


Anmerkung der GreWi-Redaktion:

Bis zum Redaktionsschluss dieser Meldung lag uns noch keine unabhängige Bestätigung der Wirksamkeitsbehauptungen der Erfinder vor, wie sie eigentlich den physikalischen Gesetzen (Energieerhaltungssatz) zu widersprechen scheint.

Online-Videos zum "Gerador Captor de Eletrons da Terra"



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WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Rossis E-Cat Reaktor: Unabhängige Expertenbegutachtung von Kalter-Kernfusion veröffentlicht 23. Mai 2013
Bundeskanzleramt antwortet auf Anfrage zur Nutzung freier Raumenergie 25. März 2012 

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Quelle: energiauniversal.eco.br, libertariannews.org

Samstag, 16. November 2013

Weitere humanoide Mini-Mumie im Iran gefunden?


Mensch oder Tier? Erste Aufnahme der angeblich im Iran gefunden Trockenmumie auf eine raktuellen iranischen Tageszeitung. | Copyright/Quelle: Hamid G. / paufosearch.com

Therean (Iran) - Während es seit der Untersuchung einer gerade einmal 15 Zentimeter großen, in der Atacama-Wüste gefundenen Mumie und den damit einhergehenden Spekulationen über deren möglichen Außerirdischen Herkunft, still um den Winzling geworden ist (...wir berichteten), verbreitet sich die Meldung über den Fund einer ähnlichen Trockenmumie im Iran derzeit besonders im Internet und sorgt erneut für Kontroversen. Bislang liegen jedoch noch kaum Informationen geschweige denn Begutachtungen des angeblichen Fundes vor.

Wie der Direktor des UFO Research Center of Pennsylvania (www.paufosearch.com), Butch Withkowski, auf Anfrage gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de" bestätigte, wurden ihm am 8. November 2013 Information und Fotoaufnahmen der kleinen Kreatur per E-Mail von einem Absender Namens "Hamid G." aus dem Iran zugeschickt, der sich als Finder der Mumie ausgibt.


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Die "menschenähnlich aussehende Kreatur" sei gerade einmal 7 Zentimeter hoch, habe sehr große Augen, gelbe Haut und einen Kopf der selbst größer als der restliche Körper sei.




Weitere Aufnahmen des Körpers. | Copyright/Quelle: Hamid G. / paufosearch.com

Merkwürdig an dem Körper sei, dass er selbst bei Tiefsttemperaturen nicht einfriere (wie auch immer man das zu verstehen hat?) und dass er unter warmen Bedingungen nicht zu riechen beginne. Auch gebe es keine Anzeichen für Verwesung oder Schimmel. "Seine Muskeln wirken (vergleichsweise) stark. Die kurzen Haare und Zähne sehen aus, wie die eines wilden Tieres", so der Mailabsender weiter.


Neben den Aufnahmen besitze er auch noch weitere Röntgen- und MRT-Aufnahmen, die er den Forscher in weiteren Mail zur Verfügung stellen könne.


Bislang liegen noch keine Stellungsnahmen von Experten, human- oder/und Tiermedizinern zu den angeblich aus dem Iran stammenden Aufnahmen vor. Da auch tierische Skelette, gerade als Föten sehr menschlich aussehen können, kann zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht bestimmt werden, ob es sich hier überhaupt um die Trockenmumie eines menschlichen Wesen handelt. Die noch deutlich weit geöffneten Fontanellen, also die noch nicht durch knöcherne oder knorpelige Strukturen umfassten Bereich des Schädels neugeborener Wirbeltiere, zeigen jedoch auch schon dem Laien an, dass dieses Wesen zum Zeitpunkt des Todes noch sehr jung gewesen sein muss, es sich sogar noch durchaus um eine Fehl- und/oder Frühgeburt handelt.



Röntgenaufnahme des Wesens. | Copyright/Quelle: Hamit G. / paufosearch.com

Kritische Beobachter zweifeln schon jetzt an der Geschichte und fragen, warum sich "Hamit G." ausgerechnet an das international kaum bekannte "UFO Research Center of Pennsylvania" und nicht an eine der großen UFO-Forschungsorganisationen, prominente Forscher oder gar ausgewiesenen Humanmedizinern selbst gewandt hatte. Vor dem Hintergrund der Ähnlichkeiten zur Atacama-Mumie, wäre beispielsweise der die kürzlichen Untersuchungen initiierende Steven Greer der viel nahe liegender Ansprechpartner gewesen. Auch Withkowskis selbst zeigt sich gegenüber unserer Redaktion darüber verblüfft: "Wir haben selbst keine Ahnung, warum er gerade uns kontaktiert hat. Vielleicht hat er uns mit einer anderen Gruppe verwechselt. Und warum hat er sich nicht gleich Mediziner und Wissenschaftler gewandt???"


Solange keine weiteren Informationen vorliegen, bleibt der Fall fragwürdig und die Behauptung, es handele sich um eine menschliche Mumie rein spekulativ...


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA

GreWi-Interview Exklusiv: Stanford-Genetiker Garry Nolan zum Stand der Untersuchungen der Atacama-Mumie 12. Juni 2013

grenzwissenschaft-aktuell.de

Quelle: paufosearch.com, beforeitsnews.com

Montag, 14. Oktober 2013

Gerücht: Fand Oxford-Lausanne-DNA-Studie "nur" Beweise für die Existenz des Yeti - nicht aber für Bigfoot und Sasquatch?


Symbolbild: Bigfoot-DNA (Illu.). | Copyright: grewi.de

Washington (USA) - Nur wenige Tage bleiben noch, bis am kommenden Sonntag im englischen Fernsehen die ersten Ergebnisse einer umfangreichen DNA-Analyse angeblich Bigfoot- und Yeti-Gewebeproben durch den Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes vorgestellt werden sollen (...wir berichteten). Noch zuvor könnten die Ergebnisse in einem Artikel in einem naturwissenschaftlichen Fachjournal veröffentlicht werden. Erste Informationen deuten daraufhin, dass zumindest zwei der dabei untersuchten Proben tatsächlich einem bislang wissenschaftlich nicht beschriebenen Wesen zugeschrieben werden können (...wir berichteten). Neue Gerüchte werden nun sogar noch konkreter.

UPDATE 16.10.2013

US-Bigfoot-Forscher widerspricht Gerüchten um Ergebnisse der Oxford-Lausanne-DNA-Studie - plus erste Trailer der TV-Doku

In seinem Blog veröffentlicht der Bigfoot-Forscher Robert Lindsay (robertlindsay.wordpress.com) immer wieder auch neuste Gerüchte bzw. "Insider-Informationen" aus dem Bereich der Kryptozoologie. Und obwohl er sich zunächst immer nur auf anonyme Quellen beruft, hat die Vergangenheit doch gezeigt, dass Lindsay offenbar über ein erstaunlich gutes Netzwerk an informationswilligen Insidern verfügt.


Jetzt will er erfahren haben, dass das Ergebnis des "Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project" (OLCHP), innerhalb dessen sich der bekannte Oxford-Humangenetiker Dr. Bryan Sykes gemeinsam mit dem Direktor des Naturkundemuseums Lausanne, Dr. Michel Sartori der genetischen Analyse von angeblich Gewebeproben von Wesen wie Bigfoot, Sasquatch und dem Yeti gewidmet hat, zwar genetisch die Existenz des asiatischen sogenannten Schneemenschen - also des Yetis - beweise, dass dies jedoch nicht all jene Proben zutreffe, die den Wissenschaftlern von den nordamerikanischen Verwandten des Yeti, die u.a. als Bigfoot und/oder Sasquatch bekannt sind.


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Sollte sich das Gerücht bewahrheiten, so könnte die OLCHP-Studie also zwar die Existenz des Yeti bestätigen - die von Bigfoot und Sasqutach im nordamerikanischen Raum jedoch nicht. In diesem Fall, so unterstreicht Lindsay - der von der Existenz der nordamerikanischen "Waldmenschen" fest überzeugt ist - würde ein solches Ergebnis aber nur aussagen, dass die an Sykes und Sartori eingesandten Proben keinem unbekannten Wesen zugeschrieben werden könnten. Grundsätzlich wäre damit also die Existenz von Bigfoot & Co aber nicht widerlegt.


Des Weiteren sollen die Forscher um Sykes anhand der Analyse der mitichondrialen DANN (MtDNA) genetisch herausgefunden haben, dass Yetis zumindest von mütterlicher Seite nicht menschlich sind. Unter Verweis auf die Ergebnisse der umstrittenen DNA-Analyse angeblicher Bigfoot- und Sasquatch-Proben durch das Team um Melba Ketchum (...wir berichteten), die zu dem Ergebnis kam, dass die nordamerikanischen Waldmenschen das Ergebnis einer Hybridisierung aus der Verbindung zwischen weiblichen Menschen und einem unbekannten (wahrscheinlich mittlerweile ausgestorbenen) männlichen Hominiden sind, spekuliert Lindsay weiter, dass Bigfoot und Sasquatchs das Ergebnis einer Vermischung von etwa über die einst passierbare Beringstraße aus Asien nach Nordamerika eingewanderter primitiver Yetis mit menschlichen Frühmenschen und damit weiter entwickelt als diese sind. Tatsächlich berichten Zeugen der nordamerikanischen Waldmenschen übereinstimmend immer wieder über deren angeblich erstaunliche Intelligenz. Ein Merkmal, das in den Augenzeugenberichten zum Yeti im Vergleich nur selten hervorgehoben wird.


Bislang konnte aber auch dieses Gerücht noch nicht bestätigt oder widerlegt werden. Immer noch ist nicht bekannt, ob, wann und wo die Ergebnisse der Analysen von Sykes und Sartori veröffentlicht werden. Auch Sykes hat sich in den vergangen Wochen und Tagen nicht mehr dazu geäußert. Auch eine erst kürzlich versandte Anfrage unserer Redaktion blieb bislang unbeantwortet. Vor dem Hintergrund einer ordentlichen Publikation der Studie in einem anerkannten naturwissenschaftlichen Fachjournal, wäre aber auch dies nicht anders zu erwarten...


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
TV-Sender gibt weitere Einblicke in Ergebnisse der Oxford-Lausanne-DNA-Studie zu Bigfoot, Yeti & Co 11. Oktober 2013
Wissenschaftliche Fachpublikation von Oxford-Lausanne-Studie zu Bigfoot- und Yeti-DNA und begleitende BBC-Dokumentation erscheint voraussichtlich noch in diesem Jahr 13. Mai 2013
Forscher verspricht erstaunliche Ergebnisse der Oxford/Lausanne-Bigfoot-Studie 7. August 2012
Oxford-Lausanne Collateral Hominid Project: Wissenschaftler wollen angebliche Gewebeproben von Yetis und Bigfoot untersuchen 23. Mai 2013 


Bücher zum Thema

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Quelle: robertlindsay.wordpress.com

Neue Rubrik: GreWi-Flurfunk



Wie in eigentlich allen Interessen- und Wissensgebieten, so wird auch die Grenzwissenschaft und die Erforschung des Paranormalen immer wieder von Gerüchten und unbestätigten Vorabmeldungen ebenso inspiriert, wie leider oft auch fehlgeleitet oder gar enttäuscht. In welche Richtung sich ein Gerücht nach seiner Veröffentlichung und zunehmenden Verbreitung entwickelt, kann zunächst also nicht vorhergesagt werden.

Aus journalistischer Sicht ist die Entscheidung über den Umgang mit Gerüchten somit immer eine Gratwanderung zwischen Nichtberichten, Abwarten oder einer "Breaking News". In der heutigen Zeit verbreiten sich solche Gerüchte meist völlig unkontrolliert und geradezu "viral" - nicht zuletzt aufgrund der Möglichkeiten der neuen Medien und den sogenannten "sozialen Netzwerken" im Web 2.0. Mit dieser Verbreitung geht aber auch die Gefahr der Falschinformation oder des Verschlafens und Verschweigens möglicherweise wichtiger Entwicklungen und Ereignisse einher.


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"grenzwissenschaft-aktuell.de" hat sich deshalb entschieden, dieser Entwicklung ab heute durch die neue Rubrik "GreWi-Flurfunk" zu begegnen. In dieser berichten wir - stets deutlich als solche gekennzeichnet - immer dann über entsprechende Gerüchte zu grenzwissenschaftlichen Themen, wenn diese (zumindest aus unserer Sicht) eine gewisse Grenze zur möglichen Glaubhaftigkeit überschritten haben - und verfolgen die Entwicklung dieser Gerüchte weiterhin: Klärt sich ein Gerücht als falsch auf, wird also natürlich ebenso darüber berichtet wie immer dann, wenn das Gerücht bestätigt wurde.


Neben unserem eigenen Bemühen, diese Rubrik trotz des noch unbestätigten Charakters ihrer Inhalte nicht zur Boulevard- und Klatsch-und-Trasch-Rubrik verkommen zu lassen, wünschen wir uns aber auch von unseren Lesern, im Umgang mit diesen Meldungen Achtsamkeit und Rücksicht, da es sich schließlich zunächst eben nur um "Gerüchte" handelt...


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