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Donnerstag, 30. April 2015

GreWi-Exklusiv: Deutscher Trailer und Vorverkaufspreis zum Stream-Event zur Veröffentlichung der sog. Roswell-Dias


Dieses Bild der 3D-Arbeiten auf der Grundlage der "Roswell-Dias" dürfte wohl am meisten der Abbildung auf den Fotos entsprechen, die am 5. Mai gezeigt werden sollen - zeigt es doch hinter dem Konstruktionsgitter der 3D-Rekonstruktion eine Textur, wie sie dem Foto-Original entsprechen könnte. | Copyright: SlideboxMedia.com

Mexico City (Mexiko) - Seit 2013 spitzen sich die Diskussionen um zwei Dias zu, die möglicherweise den Körper eines toten Außerirdischen zeigen. Glaubt man einigen UFO-Forschern, so könnte es sich sogar um die Leiche eines beim sagenumwobenen Roswell-Absturz 1947 in New Mexiko abgestürzten Außerirdischen handeln. Für den 5. Mai 2015 (HINWEIS: entspricht dem 6. Mai mitteleuropäischer Zeit, s. unten) wurde die erstmalige Präsentation dieser Bilder im Rahmen einer Live-Präsentation in Mexiko City angekündigt. Dieses Event wird als kostenpflichtiger Live-Stream im Internet übertragen. Für Grenzwissenschaft-Aktuell hat der Veranstalter nun den US-Trailer mit deutschen Untertiteln versehen und bietet einen Vorverkaufspreis für die Online-Übertragung an.

Übertragen wird die 2-stündige Veranstaltung mit dem Titel "BeWitness" (Werde Zeuge) aus dem National Auditorium in Mexico City, organisiert und präsentiert von dem mexikanischen Journalisten und UFO-Forscher Jaime Maussan (...wir berichteten).


Trailer mit deutschen Untertiteln zur Dokumentation "Kodachrome" mit den Hintergründen zu den angekündigten Fotos


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Während der Live-Überragung der Veranstaltung via Pay-Per-View-Online-Stream am Tag der Veranstaltung selbst (sozusagen an der Abendkasse) 20 US-Dollar kosten wird, kann die Teilnahme bis zum 5. Mai 2015 selbst noch für 15 US-Dollar (sozusagen im Vorverkauf) gebucht werden. Bei dieser Buchung kann die Aufzeichnung auch noch nach Veranstaltung ca. zwei Wochen lang angesehen werden.

Die Veranstaltung "BeWitness" beginnt mit einem zweistündigen Vorprogramm um 17:30 Uhr Ortszeit in Mexiko - Nach mitteleuropäischer Zeit also um 00:30, des 6. Mai 2015. Danach, um 02:30 Uhr, beginnt dann das Hauptprogramm, das hauptsächlich in englischer Sprache gehalten wird. Eine Übersetzung oder Untertitelung ist leider nicht geplant.


Den Online-Stream zu "BeWitness" können Sie HIER buchen

(Anm. d. GreWi-Redaktion: GreWi übernimmt keine mit der Bestellung des Pay-Per-View-Angebots einhergehende Haftung und Garantien. Ihr Vertragspartner sind die "BeWitness"-Veranstalter und deren Partner. Bei eventuellen Problemen wenden Sie sich bitte an die auf der BeWitness ausgewiesenen Ansprechpartner und nicht an GreWi.)

Als Redner angekündigt sind:


Edgar Mitchell
Apollo-Mondastronaut und sechster Mensch auf dem Mond

Mitchell stammt selbst aus Roswell, kennt und kannte einige der Zeitzeugen des Absturzereignisses noch persönlich und ist nicht nur von dessen außerirdischer Natur, sondern auch davon überzeugt, dass intelligentes außerirdisches Leben existiert, sondern auch schon unseren Planeten besucht (...wir berichteten).


Tom Carey
Anthropologe und Roswell-Forscher

Donald Schmitt

UFO-Forscher und Sachbuchautor
Zusammen gehören Schmitt und  

Carey zu den langjährigsten und aufgrund ihrer Bücher und Artikel auch bekanntesten Roswell-Forschern weltweit. Schmitt und Carey sind nicht nur davon überzeugt, dass nahe Roswell 1947 ein außerirdisches Raumschiff abgestürzt ist, sondern halten es auch für sehr wahrscheinlich, dass die angekündigten Dias tatsächlich eine der Roswell-Leichen zeigen (...wir berichten).

 



Adam Dew
Sportjournalist und Produzent der Dokumentation "Kodachrome"

Dew war der erste Journalist, dem die "Roswell-Dias" übergeben wurden und der dann mit einer intensiven Recherche über die Bilder begann. Bevor er auf die kontroversen Dias stieß, arbeitete Dews mit seiner Produktionsfirma bereits u.a. für CNSsports, USAToday und Yahoo.


Jaime Mausaan
Journalist und UFO-Forscher

Seit 25 Jahren ist Maussan "der" UFO-Journalist Mexikos und unermüdlich weltweit unterwegs, um UFO-Fälle selbst vor Ort und im Austausch mit den Kronzeugen zu recherchieren. International hat sich Maussan damit ebenso einen Namen gemacht. Kritiker werfen ihm indes eine zu unkritische Vorgehensweise angesichts offenkundiger Fälschungen vor.

Richard Dolan
Historiker und UFO-Forscher

Bekannt wurde Dolan durch seine im Jahr 2000 veröffentlichte umfangreichste Studie über "UFOs und den Zustand der Nationalen Sicherheit (der USA)" von 1914 bis heute. In dieser belegt Nolan anhand von Originaldokumenten von mehr als 50 US-Militärbasen, dass unidentifiziert Flugobjekte sensiblen Luftraum des US-Militärs verletzte und von diesem mehr als ernst genommen wurde. Edgar Mitchell bezeichnet Dolans Werk als "monumental".


Dr. J. J. Hurtak
Anthropologe und Sozialwissenschaftler

Hurtak ist Präsident der "Akademie für die Wissenschaft der Zukunft" und der "Mars Society"und Autor zahlreicher Bücher und Studien in Vergleichender Religionswissenschaft.


 


GreWi-Dossier
Unsere bisherigen Meldungen zu den Hintergründen und Kontroversen
um die
 Roswell-Dias



grenzwissenschaft-aktuell

Dienstag, 24. Februar 2015

Veranstaltung: "Mystische Welten - Grenzwissenschaft im Dialog"


Infoflyer zur Veranstaltung | Copyright: Roth Verlag

Kassel (Deutschland) - Unter dem Motto "ein Seminar zum Zuhören, Informieren und Diskutieren" präsentiert der Roth-Verlag am 28. März 2015 die Veranstaltung "Mystische Welten - Grenzwissenschaft im Dialog" im Kasseler Tagungshotel Wyndham Garden.

Zu den Themen "Moderne Industrie in der Steinzeit?", "Megalithische Fakten und Sensationen", Persönlichkeiten der Paläo-SETI-Forschung" und "Exkursionen an rästelhafte Kaftorte und Plätze" haben als Vortragsredner zugesagt: die Autoren und Forscher Hans-Dieter Gau, Roland Roth, Thorsten Walch, Dr. Wolfgang Bockelmann, Manfred Greifzu und Frank Grondkowski, die während der gesamten Veranstaltung auch für Gespräche gern zur Verfügung stehen.


Bei begrenzter Teilnehmerzahl sind die Vorträge sind kostenfrei. Besucher zahlen lediglich eine Tagungspauschale für Kaffee, Kuchen und alkoholfreie Getränke in Höhe von € 13.-. Anmeldungen ab sofort bei: Roland Roth, Tel. 0561 575997 oder E-Mail: roth-verlag@web.de

Montag, 23. Februar 2015

"Wer ist der Mann auf dem Tuch?" - Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch


Das Turiner Grabtuch im Negativ mit Vergrößerung der Gesichtspartie (r.). | Copyright: Public Domain (Kollage: grewi.de, Quelle: shroud.com)


Berlin (Deutschland) - Vielen gläubigen Christen gilt das "Turiner Grabtuch" (das sog. Sacra Sindone) als ihre heiligste Reliquie - soll es doch nichts weniger als das fotografieartig auf ein Leinentuch übertragene Antlitz des Gekreuzigten Jesus Christus zeigen. Kritiker und Skeptiker hingegen sehen darin lediglich einen der größten Schwindel der Geschichte. Rund um die außerplanmäßige Ausstellung des für die Gläubigen "heiligen Leinens" zu Ostern 2015 in Turin (...wir berichteten), tourt derzeit eine Wanderausstellung zum Turiner Grabtuch durch deutsche Städte. Aktuell ist die Ausstellung "Wer ist der Mann auf dem Tuch? - Eine Spurensuche" in Berlin zu sehen.

"Das Tuch ist ein 4,40 Meter langes und 1,13 Meter breites Leinentuch mit einem angenähten Saum", erläutern die Ausstellungsmacher auf der Internetseite zur Ausstellung und führt weiter aus: "Es ist ein kostbares Tuch, in einem aufwändigen Fischgrät-Muster gewebt. Auf dem Tuch sieht man in voller Länge das Abbild eines Mannes in Vorder- und Rückansicht. Bis heute gibt es nur Theorien darüber, wie es entstanden ist.


Der Grabtuch-Experte Giulio Fanti, Professor für mechanisch-thermische Forschung an der Universität Padua/Italien, hat in einer Pressekonferenz in Köln jüngste Forschungen vorgestellt, die das Tuch als Produkt des 1. Jahrhunderts n. Chr. einstufen. Er sieht damit frühere Untersuchungen als widerlegt an, die den Leinenstoff ins 13./14. Jahrhundert datieren. Fanti: 'Sehr wahrscheinlich wurde Jesus Christus in diesem Leinen beerdigt.'"



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Laut den deutschen Maltesern, die die Ausstellung konzipierten, die Ausstellung sowohl wissenschaftliche Forschung wie theologische Sichtweisen zu dem Leinentuch vor: "Die Ausstellung dokumentiert die Geschichte des Tuches, die naturwissenschaftlichen Erkenntnisse um Wunden und Echtheit - versehen mit biblischen Bezügen und die einmalige Gelegenheit Religion und Wissenschaft erfahrbar zu machen."


Kernstücke der Ausstellung, sind eine originalgetreue Nachbildung des Tuchs sowie eines Korpus', der aus einer 3D-Betrachtung der Spuren am Tuch gefertigt wurde. Aber auch weitere Ausstellungsstücke wie die Dornenhaube und die Nägel, die zur damaligen Zeit bei einer Kreuzigung verwendet wurden, bieten Anregung zur Diskussion. Die Sammlung umfasst 22 Informationsstellen und sieben Vitrinen.

Entwickelt wurde die Ausstellung von den Maltesern und dem Erzbistum Köln mit Hilfe privater Unterstützer. Die Wanderausstellung wird deutschlandweit zu sehen sein.

Videoreportage zur Erstausstellung in Köln


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Derzeit ist die Ausstellung noch bis zum 11. März in der Malteser Diözesangeschäftsstelle Berlin, Alt Lietzow 33, 10587 Berlin, zu sehen. Weitere Ausstellungsorte sind Augsburg, Passau, Regensburg, Dresden, Freiburg, und in 2016 Salzburg, München, Hamburg, Leipzig, Stuttgart und Eichstätt. Zwischen einigen dieser Ausstellungen sind noch Termine frei, in der die Ausstellung angemietet werden kann.


- Ausführliche Informationen, eine gut 100-seitige Broschüre sowie die offizielle App zur Ausstellung finden Sie auf der Internetpräsenz zur Ausstellung.



GreWi-Dossier zum Turiner Grabtuch
Studie: Experimente bestätigen Y-Haltung des Gekreuzigten auf dem Turiner Grabtuch
9. April 2014

Wissenschaftler spekulieren: Verursachte ein Erdbeben anno 33 n.Chr. das Abbild auf dem Turiner Grabtuch und führte zu einer C-14-Falschdatierung 1988?
12. Februar 2014

Turiner Grabtuch wird 2015 erneut öffentlich gezeigt 8. Dezember 2013
Neue Analyse datiert das Turiner Grabtuch doch ins erste Jahrhundert 27. März 2013
Studie: "Körperbild auf dem Turiner Grabtuch ist nicht erklärbar" 19. Dezember 2011
Kunsthistoriker: "Turiner Grabtuch ist eine Kopie Giottos aus der frühen Renaissance" 9. Juni 2011 
Italienischer Historiker: Hitler wollte Turiner Grabtuch rauben 7. April 2010
3D-Experten rekonstruieren Gesicht des Turiner Grabtuchs 29. März 2010
Stammen das Bluttuch von Oviedo und Turiner Grabtuch von demselben Körper? 22. März 2010
Leinenfund in Jerusalem: Experten üben Kritik an Vergleich mit Turiner Grabtuch 29. Dezember 2009
Historikerin will Schriftzeichen auf Turiner Grabtuch entziffert haben - Handelt es sich um die Bestattungsurkunde Christi? 23. November 2009
Grabtuch-Reproduktion: Experte übt Fachkritik 12. Oktober 2009
Italienischer Wissenschaftler reproduziert Turiner Grabtuch 6. Oktober 2009
Aramäische Schriftzeichen auf Turiner Grabtuch entdeckt 23. Juli 2009
Historikerin: Tempelritter verehrten Turiner Grabtuch 7. April 2009
Oxford Universität will Turiner Grabtuch erneut untersuchen 21. August 2009
Neue Indizien für Turiner Grabtuchforschung durch Tuchfund in der judäischen Wüste? 1. Juni 2008
Neue Scans: Turiner Grabtuch in höchster Auflösung 23. März 2008
 
Oxford-Professor: Radiokarbondatierung des Turiner Grabtuches möglicherweise falsch, 26. Februar 2008
 

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Mittwoch, 4. Februar 2015

Tagung zu außerordentlichen Bewusstseinszuständen am Deutschen Hygiene-Museum in Dresden


Symbolbild: Detail aus "Der Flug zum Himmel" (Hieronymus Bosch, etwa 1500). | Copyright: gemeinfrei

Dresden (Deutschland) - Unter dem Motto "Geist und Gehirn. Was wir vom Bewusstsein (nicht) wissen" findet am 27. Februar 2015 eine Tagung über außerordentliche Bewusstseinzuständen wie Nahtoderfahrungen und terminale Geistesklarheit statt.

Organisiert wurde die Tagung in Kooperation zwischen dem Deutschen Hygiene-Museum Dresden, der Akademie für Palliativmedizin und Hospizarbeit Dresden, der Katholischen Akademie des Bistums Dresden-Meißen und der Evangelischen Akademie Meißen und dem Institut für katholische Theologie der Technischen Universität Dresden.


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Zum Inhalt der Tagung erläutert das Deutsche Hygiene-Museum folgendes: "Aktuelle Ergebnisse der Erforschung außerordentlicher Bewusstseinszustände insbesondere in Todesnähe, beispielsweise Nahtoderfahrungen und terminale Geistesklarheit, lassen Zweifel an der Grundannahme aufkommen, das menschliche Bewusstsein sei grundsätzlich an messbare Gehirnaktivitäten gebunden. Die Einordnung dieses Befundes schwankt zwischen esoterischer Stilisierung zum 'Jenseitsbeweis' und reduktionistischer Erklärung zur 'Illusion'. Dagegen gilt es, auf intellektuell redliche Weise zu erwägen, inwiefern die Zweifel am gängigen Paradigma begründet sind und welche alternativen Erklärungsansätze sich rational verantworten lassen. Die Tagung schließt an aktuelle Diskussionen an, bei denen die offenen Punkte unseres Wissens über das Sterben zutage kommen. Es soll nunmehr eine genauere Bestimmung und ein klareres Verständnis des Verhältnisses von Geist und Materie im Allgemeinen sowie von Bewusstsein und körperlichem Gehirn im Besonderen angebahnt werden."

Die Themen der Vorträge:

- Was wissen wir über Nahtoderfahrungen? Definition, Häufigkeit, Forschungsstand

- Wenn Sterbende uns überraschen: ungewöhnliche Phänomene in Todesnähe
- Vom Umgang mit rätselhaften Phänomenen
- Was wir vom Bewusstsein (nicht) wissen: Zwei Standpunkte

Abschließend findet eine Podiumsdiskussion der Redner zu den jeweiligen Positionen statt.


- Das vollständige Tagungsprogramm und Informationen zur Anmeldung finden Sie HIER


WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Nahtoderlebnis inklusive: Frau war 45 Minuten lang tot 18. November 2014
Studie zu Nahtoderlebnissen legt ein den klinischen Tod überdauerndes Bewusstsein nahe
8. Oktober 2014

Wiederentdeckt: Medizinischer Bericht beschreibt Nahtoderfahrung schon im 18. Jahrhundert 3. Juli 2014
Studie: Nahtoderlebnisse gleichen sich mehrheitlich 2. Juli 2014

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Dienstag, 3. Februar 2015

"Roswell-Alien-Fotos" sollen am 5. Mai gezeigt werden


Archiv: Künstlerische Rekonstruktion eines der angeblich nahe Roswell abgestürzten Außerirdischen, basierend auf den Beschreibungen des Augenzeugen Glenn Dennis. | Copyright: Walter Henn

Washington (USA) - Schon seit einigen Jahren sorgt ein Dachbodenfund in den USA unter UFO-Forschern für Aufsehen und schon lange vor Veröffentlichung des Materials für hitzige Diskussionen um dessen Authentizität und die Frage, was auf den Fotos zu sehen ist. Seit 2013 werden die alten Kodachrome-Negative aus dem einstigen Besitz eines bekannten Geologen von einem Team von UFO-Forschern und interdisziplinären Experten Untersucht: Die Schlussfolgerung: Die Bilder zeigen einen einst lebendigen humanoiden aber nicht menschlichen Körper. Die Forscher gehen sogar noch einen Schritt weiter und vermuten, dass es sich bei dem abgebildeten Körper um einen Außerirdischen handeln könnte, der 1947 nahe Roswell abgestürzt sein soll (...wir berichteten). Am 5. Mai sollen die Aufnahmen nun erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden.

An der Untersuchung der Aufnahmen und Hintergründe maßgeblich beteiligt war und ist auch der Roswell-Forscher Anthony Bragalia dessen Ankündigung zur Präsentation der "Roswell Alien Dias" wir im folgenden im ins Deutsche übersetzten Originalwortlaut unkommentiert wiedergeben.

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Die öffentliche Präsentation der 'Roswell Alien Dias'

von Anthony Bragalia

Das, was von einigen als erstaunliche Bildbeweise für ein humanoides Wesen betrachten, das 1947 nahe Roswell in New Mexico abgestürzt sein soll, wird schon bald auf einem internationalen Livestream-Event veröffentlicht. Die von einigen als "Roswell Dias" bezeichneten Kodachrome-Aufnahmen wurden mittlerweile von Experten und Wissenschaftlern für authentisch erklärt und ihre Herkunft bestätigt. Während dieses langen Prozesses haben viele darüber spekuliert, was genau diese Bilder zeigen. Am 5. Mai 2015 wird sich jeder ein eigenes Bild davon machen können, wenn die Fotos erstmals gezeigt werden.


Präsentiert werden die Aufnahmen auf einer Veranstaltung, auf der auch Redner wie der sechste Mann auf dem Mond, Dr. Edgar Mitchell, sowie die bekannten Roswell-Untersucher und Buchautoren Tom Carey und Don Schmitt sprechen werden. Die Präsentation der Bilder wird live aus dem National Auditorium in Mexico City übertragen werden. Dann wird auch der historische Hintergrund und die Ergebnisse der Untersuchung der Aufnahmen erläutert. Weitere Informationen zur Veröffentlichung werden in Kürze von Tom Carey bekannt gegeben, der erst vergangenen Monat auf einer Veranstaltung an der American University in Washington D.C. von der Entdeckung der Fotos berichtete.


(Anm.d.GreWi-Redaktion.: Ein Blick in den öffentlichen Terminkalender des Mondastronauten Edgar Mitchell bestätigt eine Veranstaltung am 5. Mai 2015 in Mexico City. Außer dem Titel "Peace Treaty Conference" gibt es dort noch keine weiteren Information zur Veranstaltung. Diese sollen in kürze nachgeliefert werden.)


Hintergrund:

Vor einigen Jahren, wurde beim Entrümpeln eines Speichers eine Truhe mit zahlreichen Kodachrome-Dias gefunden. Zwei dieser Dias, so stellte sich später heraus, waren in einem Umschlag unter dem Textilbezug der Innenseite des Truhendeckel versteckt. Die Truhe selbst konnte dem Besitz eines interessanten und kinderlosen und mittlerweile verstorbenen Ehepaares zugeordnet werden.

Wie ich selbst (A. Bragalia) herausgefunden habe, gehörte die Truhe einst dem Ehepaar Bernerd A. Ray. Bernerd arbeitete als Öl-Aufschließungsgeologe und war in den 1940er Jahren im Permian Basin, einer geologischen Ebene im Westen der USA - in der auch die Region um Roswell in New Mexico liegt - für eine Firma tätig, die später ein Teil von Texaco wurde. 1947 war Ray Präsident der texanischen Abteilung des American Institute of Petroleom Geologists, die damals auch für den US-Bundesstaat New Mexico zuständig war. Nach 1947 wurde Bernerd Ray zu einem "Geist" auf seinem Gebiet, veröffentlichte keine Fachartikel mehr und scheint seit damals auch nicht mehr für das Institut tätig gewesen zu sein.


Wie die derzeitigen Besitzer der Aufnahmen Tim Carey und Don Schmitt herausfanden, war seine Frau, Hilda Blair Ray, eine angesehene Rechtsanwältin mit hochrangigem Klientel und mit möglichen Verbindungen zum Geheimdienst. Als Privatpilotin hatte sie in den 1940er Jahren zudem Kontakte zu hochstehenden Persönlichkeiten im öffentlichen wie privaten Sektor.


Die anderen in der Truhe gefundenen Aufnahmen (über 100 an der Zahl) zeigen vielmals bekannte zeitgenössische Persönlichkeiten, darunter auch (der Weltkriegsgeneral und 34. US-Präsident) Dwight D. Eisenhower. Dieses Ehepaar verfügte also über die höchste gesellschaftliche Integrität. Beide verfügten über Kontakte und Aktivitäten, die es ihnen durchaus ermöglicht hätten, mehr oder weniger zufällig in den Besitz entsprechender Aufnahmen zu kommen. Und keiner der beiden war der Typ Mensch, der auf diese Art gefälschte Fotos in einer solchen Truhe verstecken würde, um damit einen solch kranken Schwindel zu begehen, der zudem erst Jahrzehnte später durch einen zufälligen Dachbodenfund an die Öffentlichkeit geraten müsste. Zudem handelte es sich bei den Rays um Philanthropen, die keinen Hang zum Schwindel hatten.


Warum sind diese Aufnahmen also authentisch?

Experten einer Vielzahl von Disziplinen haben diese Dias begutachtet und kommen darin überein, dass diese ein kleines, ein lebendiges, humanoides Wesen und keine Puppe oder genetisch erkrankten Menschen zeigen.

Wichtig ist zudem, dass die Fotos kein Wesen zeigen, das mit den Darstellungen von Außerirdischen in der zeitgenössischen Populärkultur (1940er) übereinstimmt - Abbildungen etwa, wie sie von Pulp-Zeitschriften wie "Amazing Stories" oder Science-Fiction-Filmen wie "Buck Rogers" bekannt waren.


Das, was die Bilder zeigen, entspricht auch nicht der zeitgenössischen öffentlichen Zeitgeist-Vorstellungen davon, wie Außerirdische aussehen könnten. Statt dessen zeigen diese Aufnahmen von 1947 aber genau das, was zahlreiche zeitgenössische Zeugen des Roswell-Absturzes später unabhängig voneinander beschrieben haben, als sie die bei diesem Ereignis geborgenen Wesen beschrieben (s. Abb.).





Nach intensiver Suche nach einem Experten zur fotografischen und fototechnischen Analyse der Bilder, ist es uns gelungen, einen Foto-Wissenschaftler für die Analyse zu gewinnen, der selbst jahrzehntelang bei Kodak als Wissenschaftler gearbeitet hatte und dessen Name ebenfalls am 5. Mai genannt werden wird. Dieser Experte gehörte zu den führenden Ingenieuren für die Kodak-Produktion im Hauptsitz der Firma in Rochester, New York. Heute arbeitet der als Berater und hat das Standardwerk zur Entwicklung von Kodak-Filmen veröffentlicht. Auf seinem Fachgebiet hochangesehen, hat dieser Experte die Dias eingehend untersucht und für authentisch befunden. Er bestätigt auch, dass die Bilder nicht retuschiert oder in einer bekannten Weise manipuliert wurden. Was diese Bilder zeigen, wurde so irgendwann 1947 tatsächlich fotografiert (...).

Die einzige Schlussfolgerung

Bei dem (auf den Bildern abgebildeten) Humanoiden handelt es sich weder um eine deformierte Person, eine Mumie, eine Puppe, einen toten Affen noch um einen Soldaten. Es ist kein Wesen, dessen Herkunft auf der Erde zu finden ist. Vor dem Hintergrund, dass a) die Bilder im selben Jahr entstanden, in dem sich auch der Roswell-Absturz ereignet hatte; b) das Aussehen des Wesens auf den Fotos dem entspricht, wie Zeitzeugen die "Roswell-Aliens" beschrieben haben und c) die Menschen, aus deren einstigem Besitz die Bilder stammen, in den 1940er Jahren in der Wüste von New Mexico gearbeitet hatten, erscheint es kein zu großer Gedankensprung bis hin zur Schlussfolgerung, dass die Dias durchaus die Leiche eines der Roswell-Wesen zeigen.

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WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA
Air Force Wissenschaftsoffizier: "Roswell-Trümmerteile noch 10 Jahre nach Absturz gefunden"
1. Juli 2014
Gestand US-Generalstabschef Nathan F. Twining auf dem Sterbebett den Absturz eines außerirdischen Raumschiffs in Roswell?
7. Dezember 2013

Angebliche Beweisfotos für Roswell-Alien-Leichen sollen nun doch in absehbarer Zeit veröffentlicht werden 12. November 2013
Kontroverse um entdeckte angeblich historische Fotoaufnahmen außerirdischen Leichen von Roswell
30. September 2013

Roswell-Militärfotografen kommen zu Wort 29. Juli 2013
Roswell-Zeitzeuge erinnert sich: "Als Wachsoldat der Roswell-Trümmer hatte ich Tötungsbefehl" 21. April 2013
Roswell-Fragmente auf dem Weg zur Uni-Analyse verschwunden 12. November 2011
Erste Labortests bestätigen: Roswell-Fragmente stammen wahrscheinlich nicht von der Erde 14. Juli 2011
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Roswell-Absturz: Quelle für "Air Force"-Bericht widerspricht offizieller Auslegung 13. April 2009
Inspizierte Eisenhower abgestürzte außerirdische UFOs und deren Insassen? Neue Kontroverse um angeblich historische Filmbeweise
5. März 2009
Roswell-Radioreporter Frank Joyce verstorben
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Milton Sprouse: Weiterer Zeuge von Roswell erzählt seine Geschichte 13. November 2007
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60 Jahre Roswell-Absturz: Walter G. Hauts Bekenntnis am Sterbebett 2. Juli 2007
Erinnerungen des letzten Roswell-Zeugen als Buch - Kommt die Wahrheit nun ans Licht?
19. Juni 2007


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Sonntag, 12. Oktober 2014

UFO-Podiumsdiskussion an der American University


Das Signet der American University. | Copyright: american.edu


Washington, D.C. (USA) - Mit der American University (AU) hat eine der angesehensten Universitäten der USA hat eine öffentliche Podiumsdiskussion über UFOs angekündigt, die vom einstigen CNN-Nachrichtenmoderator Miles O`Brien moderiert und renommierte UFO-Forscher und Wissenschaftler zu Wort kommen lassen wird.

Wie die Universität berichtet, steht das Podium am 12. November 2014 unter dem Titel "UFOs: Encounters by Generals, Pilots, and Government Officials" (UFOs: Erlebnisse von Generälen Piloten und Regierungsoffiziellen). Es findet im Rahmen eines Colloquiums des Filmemachers und AU-Professors John Weiskopf statt, das den Titel: "Alien Contact: Science and Science Fiction" trägt - sich also mit dem Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Science Fiction bezüglich des Szenarios eines Kontakt mit Außerirdischen beschäftigt.

"Unser Podium gibt Ihnen die Möglichkeit, Aussagen führender Untersucher und Augenzeugen wie dem einstigen Stellvertretendem Charles Halt der Air-Force-Basis nahe Rendlesham Forest zu hören, der selbst kaum 10 Meter von einem UFO entfernt stand und das Ereignis dokumentierte", so Weiskopf in seiner Video-Einladung (s.Video u.).


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Gemeinsam mit Halt sprechen auf der Veranstaltung die Investigativ-Journalistin und UFO-Forscherin Leslie Kean, einer der führenden Experte zum Roswell-Absturzereignis Thomas Carey sowie die Mitbegründer des National Aviation Reporting Center on Anomalous Phenomena (NICAP) und ehemalige NASA-Wissenschaftler Dr. Richard Haines. Auch der Moderator, der einstige CNN-Anchorman Miles O'Brien gehört zur langen Liste von Prominenten, die selbst eine UFO-Sichtung hatten.

"Obwohl alle Redner selbst UFO-Beobachtungen gemacht haben, setzen sie sich mit der Materie kritisch auseinander - sind aber keine Skeptiker", erklärt der Pressetext zur Veranstaltung. Darüber hinaus sei sie Diskussion weniger als Debatte sondern als Darstellung überzeugender Beweise für die ernsthafte Erforschung des Phänomens angelegt.


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Donnerstag, 9. Oktober 2014

"Weltkongress der Ganzheitsmedizin" 2015 an neuem Ort


Schamanisches Ritual während einer früheren Veranstaltung an der Ludwig-Maximilian-Universität München. | Copyright: institut-infomed.de

München (Deutschland) - Nachdem der diesjährigen "Weltkongress der Ganzheitsmedizin" am vergangenen Wochenende zu Ende ging (...wir berichteten), steht auch schon der Termin für die Veranstaltung 2015 fest. Diese wird dann nicht mehr an der Medizinischen Fakultät der Universität München sondern in der Alten Kongresshalle stattfinden.

Während Kritiker der Veranstaltung darüber spekulieren, ob die eigenen Protestschreiben an das Dekanat der Medizinischen Fakultät der Ludwig-Maximilian Universität (LMU) möglicherweise Wirkung gezeigt hätten und der Ortswechsel auf Initiative der Universität forciert worden sein könnte, erklärte das den Kongress organisierende "Institut für Ganzheitsmedizin" (INFOMED) gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de", dass "die Auswahl des Kongressortes nichts mit der Universität zu tun" habe: "Wir müssen uns danach richten, was zu den Terminen im Innenstadtbereich zu haben und geeignet ist. Der Fokus ist und bleibt universitär und wissenschaftlich. Mit der Universitätsleitung haben wir einen guten Kontakt."


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Zuvor hatten sich Kritiker und Gegner der Veranstaltung, vornehmlich organisiert von der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Paraphänomenen" (GWUP) ihre Bedenken gegen den Kongress an der LMU dem dortigen Dekan vorgetragen. Dieser habe sich "irritiert" gezeigt und erklärt, er wolle die Angelegenheit prüfen (...wir berichteten). Jetzt feiern die Skeptiker ihren angeblichen Erfolg: Offenbar habe die Bemühung das "einzig sinnvolle Resultat erbracht: nämlich die Jenseitskontaktler, Gesundbeter, Geisterseher und Plastikschamanen vor die Tür zu setzen. Sprich: Ihnen künftig die Schein-Legitimierung durch eine Raumvermietung in den akademischen Hallen der Exzellenz-Uni zu entziehen."

Auf die Vorwürfe Seiten der GWUP, bei dem Kongress handele es sich um ein einem "Stelldichein von Humbugern" reagierte INFOMED damals mit folgender Erklärung:

"Der Weltkongress der Ganzheitsmedizin an der LMU ist eine Kongress-Reihe, die seit fast 30 Jahren an dieser Fakultät stattfindet und hat nichts mit Esoterik zu tun. Seit Jahrzehnten in der Uni bekannt, seinerzeit entstanden aus den Aktivitäten von Prof. Schiefenhöfel und Eibl-Eibesfeldt des Max-Planck-Instituts für Humanethnologie, also Verhaltensforschung.
Diese Forschung ist als interkulturell, international und interdisziplinär fortgeführt worden. Es sprechen Ärzte, Psychologen und Wissenschaftler auf diesem Kongress und dazu sind Heiler und Schamanen eingeladen. Rituale werden demonstriert und exempelweise praktiziert. Der Großteil der Teilnehmer stammt aus Heilberufen, die hier sind, um sich auszutauschen und ihr Spektrum erweitern wollen. Alles andere ist hier von Ihnen herein-interpretiert. Organisiert wird der Kongress von INFOMED e.V., einem anerkannten wissenschaftlichen Verein."
Der nächste Weltkongress, zu dem INFOMED schon jetzt einlädt, findet demnach vom 15.-17. Mai 2015 statt. Weitere Informationen dazu finden Sie HIER

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Dienstag, 7. Oktober 2014

"Outer Space - Faszination Weltraum" - Ausstellung in der Bundeskunsthalle Bonn


Ausstellungsplakat. | Copyright: bundeskunsthalle.de

Bonn (Deutschland) - Noch bis zum 22. Februar 2015 zeigt die Bundeskunsthalle in Bonn die Ausstellung "Outer Space - Faszination Weltraum": Seit Menschengedenken ist der Weltraum Sehnsuchtsort, Projektionsfläche und Gegenstand der forschenden Neugierde gleichermaßen. Wie ist das Universum entstanden? Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Sind wir allein? Gibt es andere intelligente Zivilisationen im Universum? Wie könnte das Leben auf anderen Planeten aussehen? Können wir mit Außerirdischen, wenn es sie denn gibt, in Kontakt treten? Diese Fragen beschäftigen Philosophen und Naturwissenschaftler, Literaten, Filmemacher und Künstler, geistige Führer, Spinner und Visionäre gleichermaßen.

- Bei dieser Meldung handelt es sich um eine Pressinformation der Bundeskunsthalle, bundeskunsthalle.de


In zwölf assoziativ gestalteten Räumen (Höhlen) spürt die Ausstellung zentralen Themen von Outer Space nach und gestaltet sich dabei bewusst heterogen: von Gravitation und Extraterrestrik, Sonne, Mond und Sternen und Raketen bis zu schwarzen Löchern und UFOs. Die Exponate umfassen Artefakte aus Raumfahrt (Raumanzüge, geflogene Objekte von Astronauten, Instrumente etc.) und Astronomie (Teleskope, Sternenkarten etc.), dokumentarisches Material (Zeitschriften, Fotografien, Manuskripte etc.), Mondstaub und Meteorite, Filme, Comics, Spacedesign, frühe Mondfotografien, Meisterwerke der Kunstgeschichte (u.a. William Turner, Peter Paul Rubens), Werke der Klassischen Moderne (u.a. Max Ernst und Odilon Redon) zeitgenössische Kunst (u.a. Björn Dahlem und Lee Bontecou) und multimediale Installationen (u.a. Agnes Meyer-Brandis, Via Lewandowsky).


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Als Satellit zur Ausstellung in der Bundeskunsthalle wird es in Kooperation mit dem Kunstmuseum Bonn dort einen Raum mit Fotografien des Künstlers, Autors und Geografen Trevor Paglen geben.


Blick in die Ausstellung. | Copyright: bundeskunsthalle.de

Raumfahrt heute


Im 20. Jahrhundert fand das Verlassen unseres Planeten mit der Überwindung der Schwerkraft durch den beginnenden Flugverkehr, die bemannte Raumfahrt und die Landung auf dem Mond im Juli 1969 einen spektakulären Höhepunkt. Seit dem Jahr 2000 hat die Menschheit mit der Internationalen Raumstation ISS einen "Außenposten" im All. Seit Mai 2014 verbringt der deutsche Astronaut Alexander Gerst sechs Monate dort. Die Raumsonde "Rosetta" wird ebenfalls 2014 den 7,1 Milliarden Kilometer entfernten Kometen Tschurjumow-Gerasimenko erreichen und untersuchen, wie ein Kometenschweif entsteht. Beide Ereignisse werden mit besonderen Events im Begleitprogramm der Ausstellung gewürdigt.


An der Schnittstelle zwischen Kunst und Naturwissenschaft



Die Ausstellung zeigt auch eine Masterkopie der "Himmelsscheibe von Nebra". | Copyright/Quelle: bundeskunsthalle.de

Parallel zu dem natur- und geisteswissenschaftlichen Stand der Erkenntnis haben sich Künstler, Designer, Literaten, Filmemacher und Architekten mit dem Thema Weltraum beschäftigt. Von Beginn an haben sie an der Schnittstelle von Kunst und Naturwissenschaft, Fiktion und Fakten gearbeitet, wobei ein Gebiet das andere beeinflusst hat. Gerade im Laufe des 20. Jahrhunderts erwies sich das kreative Potential der Science Fiction Literatur, von Kunstwerken und Filmen als so fruchtbar, dass die ESA (European Space Agency) eine Studie in Auftrag gegeben hat, das fiktionale Material auf Umsetzbarkeit für innovative Technologien hin zu überprüfen. Der erste Countdown der Weltraumgeschichte fand auf der Leinwand in Fritz Langs: "Frau im Mond" (1929) statt, die NASA hat sich später für ihre Raketenstarts davon inspirieren lassen. Anhand von ausgewählten Kunstwerken wird diese Schnittstelle immer wieder in der Ausstellung thematisiert.


Visionäres, Traumhaftes und Absurdes


Neben plausiblen Erklärungen komplizierter wissenschaftlicher Zusammenhänge und der künstlerischen Umsetzung naturwissenschaftlicher Themen wird die Ausstellung sich ebenso dem Visionären, Humoresken, Traumhaften und Absurden widmen. Die detailgenauen Entwürfe von Raumschiffen und Plänen zur Besiedlung von Sternen, die der Psychiatriepatient Karl Hans Janke hinter Anstaltsmauern der DDR entwarf sind ebenso Gegenstand wie Zeugnisse von UFO –Beobachtern, die von der Schweizerin Lou Zinsstag aufgezeichnet wurden.


Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und steht unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel.


- Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie HIER und HIER


bundeskunsthalle.de

Mittwoch, 9. Juli 2014

Weltkongress der Ganzheitsmedizin in der Medizinischen Fakultät der Universität München


Schamanisches Ritual im Hörsaal. | Copyright: institut-infomed.de

München (Deutschland) - Vom 31.Oktober bis 2. November 2014 findet in der Medizinischen Fakultät der Universität München der Weltkongress zu Ethnotherapien und Ganzheitsmedizin mit Vorträgen, Workshops, Praxis-Seminare, Demonstrationen, Ausstellung und Open Healer Forum statt.

Zu Wort und Austausch kommen Heiler, Schamanen, Mediziner, Ärzte, Psychologen, Ethnobotaniker und Kulturanthorpologen. Während das breite Themenspektrum zunächst die Schulmedizin in Frage zu stellen scheint, geht es in vielen Beiträgen jedoch genau darum, eine Verbindung zwischen den traditionellen Heilmethoden und der modernen Medizin herzustellen. Der Veranstaltungsort (der jedoch nicht gleichzusetzen ist, mit dem Veranstalter) - die Medizinische Fakultät der Universität München - scheint dazu ein passender Ort zu sein.


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"Der Weltkongress der Ganzheitsmedizin findet in der Medizinischen Fakultät der Universität statt. Die Wiege der Schulmedizin, wo alle unsere Mediziner ihre Ausbildung erfahren haben, ist der richtige Ort das Wissen aller Heilsysteme unserer Welt zu verbinden und gemeinsam mit den Vertretern ursprünglicher Kulturen neue ganzheitliche Wege für Gesundheit und Heilung für die Welt zu erforschen und zu entwickeln", erläutert das INFOMED-Institut als Veranstalter des Kongresses. "Wichtig ist der offene Austausch unter Heilern, Experten und Teilnehmern in Frage und Antwort und der praktische Ansatz zum Selbst-Erfahren, die Erfahrung archaischer Rituale und traditioneller Heilungsansätze in Workshops und Praxis-Seminaren. Der Kongress steht Vertretern der Gesundheitsberufen und gleichermaßen allen Interessenten offen. Im interkulturellen Austausch und mit den Praxis-Ansätzen ist dieser Kongress wiederum eine Forschungsreise, ein Aufbruch in Unbekanntes, Neues - eben das ursprüngliche Verständnis von 'Wissen-schafft'."


- Ausführliche Informationen zum Weltkongress, dem dortigen Workshop- und Vortragsprogramm und Hintergrundinformationen zur Ethnomedizin finden Sie HIER


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Quelle: institut-infomed.de

Mittwoch, 2. Juli 2014

Forscher präsentieren Kornkreise erstmals in kulturhistorischem Museum


Das Plakat zur Ausstellung "Exploring the Mystery and Beauty of Crop Circles" im Wiltshire Museum in Devizes. | Quelle: Wiltshire Museum

Devizes (England) - Vom 21. Juni bis zum 31. August 2014 zeigt das renommierte archäologisch-kulturhistorische Wiltshire Museum in Devizes im Rahmen seiner jährlichen Ausstellungsreihe "Summer Exhibitions" die Ausstellung "Exploring the Mystery and Beauty of Crop Circles". Kuratiert und organisiert von der niederländischen Kornkreisforscherin Monique Klinkenbergh und dem deutschen Kornkreisforscher Andreas Müller, ist es das erste Mal, dass das Phänomen der Kornkreise und seine Erforschung im Rahmen einer eigenen Ausstellung in einem kulturhistorischen Museum gewürdigt und der Öffentlichkeit nahegebracht werden. Neben der Ausstellung, die am vergangenen Freitag durch die Parlamentsabgeordnete Claire Perry offiziell eröffnet wurde, beheimatet das Museum mit dem "Crop Circle Access Centre" auch eine Anlaufstelle für Kornkreis-Interessierte auf der Suche nach Informationen darüber, wie und welche aktuellen Kornkreise besucht werden können.






Blick in die Ausstellung. | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

"Neben spektakulären großformatigen Arbeiten der besten internationalen Kornkreis-Fotografen - darunter Steve Alexander, Lucy Pringle und Frank Laumen - gibt die Ausstellung Einblicke und ausführliche Hintergrundinformationen zum Stand der Erforschung dieses faszinierenden Phänomens", erklärt der deutsche Kornkreisforscher und Sachbuchautor Andreas Müller (kornkreise-forschung.de). "Erläutert werden unter anderem Aussagen von Augenzeugen, die die Entstehung 'echter' - also nicht von Menschen mechanisch angelegter - Kornkreise binnen weniger Sekunden beobachten konnten. Wir erläutern die Ergebnisse der Laboranalysen von Pflanzen und Böden aus Kornkreisen, anhand derer bis heute unerklärte Veränderungen beobachtet werden können, die sich so nicht in von Menschen gemachten Kornkreisen finden; die geometrischen Hintergründe und natürlich die Historie des Phänomens, die viel weiter zurückreicht, als dies allgemein bekannt ist. Zudem werden die unterschiedlichen Erklärungshypothesen aufgezeigt und zahlreiche Theorien dazu erläutert. Aber auch der Aspekt menschlicher Fälschungen oder Kornkreis-Kunst und deren Einfluss auf die Forschung und natürlich auf das Bild der Kornkreise in den Medien wird dargestellt und diskutiert."


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Offizielle Straßenschilder weisen in ganz Devizes den Weg zur aktuellen Kornkreis-Ausstellung. | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

"Das Konzept der Ausstellung geht von davon aus, dass es auch ein echtes - also nicht von Menschen mit mechanischen Mitteln erzeugtes - Phänomen gibt", erläutern Klinkenbergh und Müller. "Dafür zeigen wir die Indizien, Beweise und Hintergründe. In den vergangen Jahrzehnten wurde das Phänomen in den Medien meist nur als das Werk zweier Rentner, von Studenten und Scherzbolden dargestellt. Mit dieser Ausstellung in einem kulturhistorischen Museum wollen wir dazu beitragen, dass dieses einseitige Zerrbild wieder etwas zurechtgerückt wird."



Die Ausstellungsmacher Andreas Müller und Monique Klinkenbergh gemeinsam mit der Parlamentsabgeordneten Claire Perry und dem Vorsitzenden der Wiltshire Archaeological and Natural History Society Doug Roseaman (v.l.n.r.) bei der Eröffnung der Kornkreisausstellung im Wiltshire Museum in Devizes. | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Zeitgleich mit der Ausstellung hat auch das "Crop Circle Access Centre" seine diesjährige Heimat im Wiltshire Museum gefunden. In diesem Kornkreis-Informationszentrum können sich Interessierte über die neusten Kornkreise und darüber informieren, welche Kornkreise mit Zustimmung des Bauern auch problemlos besucht werden können. Nach dem Vorbild einer Kurtaxe - jedoch auf freiwilliger Basis - können Besucher für 10 Pfund (rund 13 Euro) einen "Access Pass" erwerben und mit diesem guten Gewissens jene Kornkreise besuchen, deren Bauern im Rahmen dieses Projekts Eintritt in ihre Felder gewähren. Der Erlös dieses Systems geht dann Ende der Saison wieder zurück an die betroffenen Bauern, um so deren Ernteausfall und die Schäden durch die vielen Besucher zumindest teilweise wieder auszugleichen. Einige der Bauern geben diese Einnahmen dann an karitative Einrichtungen weiter.


Doch das Access-Pass-System ist weit mehr als eine Kornkreis-Kurtaxe, erläutert Klinkenbergh: "Jahrzehntelang gab es weder für die an den Kornkreisen interessierten Besucher noch für die betroffenen Bauern, deren Felder plötzlich von Forschern und Touristen durchwandert wurden, ein koordinierendes System, das die Interessen beider Seiten berücksichtigte und ein gutes Miteinander ermöglichte. Nach vielen Jahren, in denen gerade die Farmer mehr Ärger als Freunde an ihren Kornkreisen und vor allem mit den oft ungebetenen und unerlaubten Besuchern hatten, haben sie sich viele Bauern seit zwei Jahren dazu entschlossen, neue Kornkreise direkt aus den Feldern zu mähen. Was aus Sicht der Farmer mehr als verständlich erscheint, war und ist aber nicht nur ein großer Verlust für die Erforschung und Dokumentation dieses eigentlich so wunderschönen und friedlichen Phänomens, sondern auch für den lokalen Tourismus."



Kornkreis im Juli 2002 unweit von Stonehenge. | Copyright: Andreas Müller, kornkreise-forschung.de

Zwar kommen die meisten Touristen nicht nur aber viele eben auch wegen der Kornkreise in die mystische Gegend rund um die Steinkreise von Stonehenge und Avebury, die prähistorische Kegelpyramide Silbury Hill und das Land zahlreicher alten heiligen Plätze. "Mit dem 'Access Pass' hoffen wir, wieder etwas Entspannung in die Beziehung zwischen Bauern, Forschern und Kornkreis-Touristen bringen zu können", erläutert Monique Klinkenbergh abschließend. "Dazu soll natürlich auch die Kornkreis-Ausstellung im Wiltshire Museum beitragen. Viele Bauern und Anwohner von Kornkreisfeldern wissen erstaunlich wenig über das Phänomen. Neben den Kornkreis-Freunden soll unsere Ausstellung also vor allem auch den Menschen vor Ort die Hintergründe und Faszination dieses Phänomens aus Sicht der Forschung nahebringen."


Das Phänomen der Kornkreise sorgt seit spätesten Anfang der 1980er Jahre weltweit für immer wieder für Aufsehen, Spekulationen und kontroverse Diskussionen bis in naturwissenschaftliche Kreise hinein. Während Kornkreis-Skeptiker dahinter nicht mehr als einen der größten Schwindel der Neuzeit sehen, verweisen Kornkreis-Forscher auf eine ganze Reihe von Fakten, die - zumindest in einigen Fällen - ein anderes Bild zeichnen.


Das GreWi-Leserinterview mit
Kornkreisforscher Andreas Müller finden Sie HIER

So geht die tatsächliche Historie des Phänomens weit über die 1980er hinaus. "Erste Beschreibungen dessen, was wir heute als 'Kornkreise' bezeichnen, finden sich schon in Märchen und Legenden rund um den Globus", erläutert Müller. "Erste Dokumente beschreiben und zeigen Kornkreise schon im 16. und 17. Jahrhundert und 1880 berichtete sogar die angesehene naturwissenschaftliche Zeitschrift 'Nature' über Kornkreise in der südenglischen Grafschaft Surrey."

Illustration einer Flugschrift von 1678 mit dem Titel "The Mowing Devil" (Der mähende Teufel).

Jedes Jahr werden weltweit zwischen 100 und 300 neue Kornkreise entdeckt. Bislang konnten fasst 10.000 Kornkreise im mehr als 60 Ländern rund um den Globus dokumentiert werden.


"Neben Schilderungen von Augenzeugen, die die Entstehung "echter" Kornkreise binnen weniger Sekunden beobachtet haben wollen, finden sich an Pflanzen und Böden (1, 2) einiger Kornkreise biophysiologische und mineralogische Veränderungen, wie sie so nicht durch menschliches Zutun erklärt, im Labor jedoch beschrieben und mittels Mikrowellenbestrahlung reproduziert werden können. Die Ergebnisse dieser Analysen wurden bereits mehrfach in naturwissenschaftlichen Fachzeitschriften publiziert (1, 2, 3)."



Kornkreisformation nahe Crooked Soley in Berkshire im August 2002. | Copyright: Steve Alexander, temporarytemples.co.uk

Die Summer-Exhibition "Exploring the Mystery and Beauty of Crop Circles" ist noch bis zum 31. August 2014 im Wiltshire Museum in Devizes zu sehen. Der einmalige kostenpflichtige Museumseintritt zu je 5 (ermäßigt 4, Kinder haben freien Eintritt) Pfund berechtigt zugleich zu kostenfreien weiteren Besuchen des Kornkreis-Informationszentrums. Gruppen werden gebeten, sich vorher anzumelden.

Wiltshire Museum

41 Long Street, Devizes, Wiltshire, SN10 1NS
Telephone: 01380 727369
Email: hello@wiltshiremuseum.org.uk
www.wiltshiremuseum.org.uk

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Donnerstag, 1. Mai 2014

Kunstprojekt: Infotainment-Park zeigt inszenierte Ausstellung über angelichen "DDR-Alien"


Plakatentwurf zur Ausstellung. | Copyright: ddr-alien.blogspot.de

Lennestadt (Deutschland) - Vom 17. Mai 2014 bis zum 22. Februar 2015 zeigt der Galileo-Park im Sauerland die Ausstellung "Geheimsache Red Alien", die zunächst erläutert, "auf Hinweisen über einen angeblichen Alien-Fund in den 50er Jahren der damaligen DDR" zu beruhen. Merkwürdig nur, dass dieser vermeintlich spektakuläre Fall oder auch nur Gerüchte darum jedoch keinem UFO-Forscher bekannt sind. Eine Rückfrage unserer Redaktion beim Veranstalter brachte nun mehr Klarheit.

"Seltsame Ereignisse in der Nähe eines mecklenburgischen Truppenübungsplatzes nähren den Verdacht, dass dort der Körper eines Außerirdischen entdeckt, in der Berliner Charité untersucht und später von sowjetischen Sicherheitsorganen konfisziert wurde", so die Ankündigung des Galileo-Parks. Fast alle Unterlagen zu dem Fund seien zwar vernichtet worden, doch nach der Wende sollen einige Hinweise dazu wieder aufgetaucht sein.


Während zwar darauf hingewiesen wird, dass es sich dabei um eine Ausstellung handelt, die von dem Künstler Ommo Wille "auf Basis von Hinweisen und Gerüchten den Aufbewahrungsort des Aliens und andere Funde in einer ehemaligen sowjetischen Bunkeranlage rekonstruiert" wurde, heißt es weiterhin: "Dem Besucher offenbaren sich in der Ausstellung die Reste des Extraterrestrischen, sowie einzigartige Fundstücke aus unterschiedlichsten Kulturen, die darauf hinweisen, dass auch von außerirdischer Seite nach dem Verunglückten gesucht wurde."


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Zudem seien "die Parallelen zu den Schilderungen über Alienfunde nach einem angeblichen UFO-Absturz in Roswell, New Mexiko (USA) in 1947, (...) erstaunlich. Auch hier sei vertuscht und erst Jahrzehnte später aufgeklärt worden. "Doch die Legenden um den Besuch von Außerirdischen blieben bestehen."


Den Besuchern der Ausstellung stelle sich also die "Frage nach dem Ursprung und der Entstehung moderner Mythen, sowie nach der Macht der Geheimdienste, der Presse, des Internets und anderer Medien, die unsere Wahrnehmung beeinflussen. Was ist real und was ist Inszenierung? Was und wem wollen wir heute noch glauben?"


Trailer zur Ausstellung


Klicken Sie auf die Bildmitte, um das Video zu starten

Auf Vermutung und Anfrage unserer Redaktion, dass es sich bei der Ausstellung einzig und allein um eine Inszenierung im Stile einer sogenannten "Mockumentary" (also einer gänzlich inszenierten Pseudo-Dokumentationen, die nur so tun als ob sie dokumentarisch) handelt, und ob dieser Umstand dem Besucher auch unmissverständlich kommuniziert werde, stellte ein Sprecher des Parks in einer Mail klar:

"Geheimsache Red Alien" ist eine Ausstellung, die im Moment mit viel Aufwand (Kulissenbau, etc.) und Liebe zum Detail (Exponatfertigung) produziert wird. (...) Wir hatten eigentlich gehofft, mit der Pressemitteilung sowie den Hintergrundinformationen, den Sachverhalt klar vermittelt zu haben. Dem ist offensichtlich nicht so, da wir doch schon einige (ähnliche) Nachfragen bekommen haben.
Deshalb stellen wir in den nächsten Tagen auf unserer Internetseite ein Interview mit dem Künstler Ommo Wille ein, das genau auf diese immer wieder gestellten Fragen eingeht.

Vorab möchte ich Ihnen aber schon mal ein kurzes Feedback geben:


Alle Details der Ausstellung beruhen komplett auf künstlerischer Freiheit, weil keine tatsächlichen Dokumente oder Bilder vorliegen und alles nur auf unprüfbarem Hörensagen beruht. Es gibt in der Ausstellung keinerlei Originale oder Behauptungen, dass es sich um tatsächliche Ereignisse handelt. Die Ausstellung gibt sich als künstlerische Inszenierung zu erkennen.


Ausgehend vom "Hörensagen" ist die Idee, einer inneren Logik folgend, immer weiter ausgeschmückt worden. Das ganze ist ein künstlerisches Experiment.


Die Besucher sollen in ihrer Phantasie angeregt und spannend unterhalten werden. Die Ausstellung gibt einen Einblick in eine in sich geschlossene Gedankenwelt. Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen schon mal geholfen zu haben."
Der Künstler Ommo Wille hat bereits intensive Erfahrung mit der Inszenierung falscher Funde gemacht - gehört er doch zur Künstlergruppe "InterDuck", die mit der Wanderausstellung "Duckomenta" Bilder und Plastiken ausstellt, die berühmten Werken und archäologischen Funden nachempfunden sind, nur dass die dargestellten Figuren Enten im Stil von Donald Duck sind.

Neben "Geheimsache Red Alien" bietet der Galileo Park in den Pyramiden weitere Wissens- und Mystery-Ausstellungen. "Geheimsache Red Alien" selbst ist erstmalig im Galileo-Park in und rund um die Sauerland-Pyramiden in 57368 Lennestadt vom 17. Mai 2014 bis zum 22. Februar 2015 zu sehen. Weitere Informationen finden Sie auf www.galileo-park.de und ddr-alien.blogspot.de


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Quelle: galileo-park.de
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