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Mittwoch, 19. September 2007

Wunder-Heizung - Britische Firma präsentiert Wärmezelle, die mehr Energie erzeugt als sie verbraucht

Der Prototyp der Ecowatts Heizanlange | Copyright: ecowatts.co.uk

London/ England – Wissenschaftler der Firma Ecowatts behaupten, ein Gerät entwickelt zu haben, das mehr Energie erzeugt als es verbraucht. Unabhängige Wissenschaftler haben die Wirksamkeit bereits bestätigt, die die Gesetzte der Physik außer Kraft zu setzten scheint. Die „Thermal Energy Cell“ soll schon bald etwa Heizkosten und so auch Kohlendioxidemissionen drastisch reduzieren.

Selbst die Hersteller der Wunderzelle können nicht ganz genau erklären, wo die durch das rund 30 Zentimeter lange und röhrenförmige Gerät erzeugte Energie herkommt. Die Physik lehrt zwar, dass Energie nicht aus dem nichts erzeugt werden kann, doch die Forscher glauben, dass sie eine bislang unbekannte Energiequelle entdeckt haben, die auf subatomarer Ebene in den Wasserstoff-Atomen im Wasser basiert.

Laut Ecowatts durchläuft bei dem elektrolytischen Verfahren ein elektrischer Strom im Innern der Röhre eine Mixtur aus Wasser, Kaliumkarbonat (Pottasche) und einer Flüssigkeit deren Zusammensetzung ein gut behütetes Betriebsgeheimnis ist, die als Katalysator wirke. Die dabei entstehende Reaktion erzeuge, so Ecowatts, im Verhältnis zum benötigten Aufwand eine vielfache Menge an Energie. Wird das Gerät nun etwa in einem Wassertank betrieben, erhitzt sich das Wasser und kann so Heizungssysteme zum Beispiel in Wohnhäusern betreiben.

Jim Lyons von der „University of York“ hat das Gerät unabhängig von Ecowatts getestet. Gegenüber der „Daily Mail“ erklärte er, dass auch er zu Beginn sehr skeptisch gegenüber die Behauptungen der Firma war. „Als wir das Gerät jedoch getestet haben, produzierte es ohne Probleme 150 bis 200 Prozent mehr Energie, als wir für den betrieb aufgewendet hatten. (...) Wir kennen die physikalischen Prinzipien zwar noch nicht, aber es funktioniert. Jetzt wollen wir nur noch herausfinden wie.“ Auch ein Team unter Professor Saffa Riffat von der „Notttingham University“ hat die Wärmezelle untersucht und kommt zu dem gleichen Ergebnis: „Das Konzept ist sehr interessant und könnte eine absolute Revolution darstellen. Jetzt benötigen wir weitere Untersuchungen und Tests.“

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Nach 10-jähriger Entwicklungsphase will Ecowatts das Gerät nun binnen 18 Monaten zur Marktreife bringen. Dabei wird das bislang 1,4 Millionen Pfund teure Projekt vom englischen „Department of Trade and Industry“ unterstützt, das damit vor allem die Heizkosten ärmer Familien senken will. Ecowatts schätzt, dass das Gerät schlussendlich 1500-2000 Pfund kosten und so mit traditionellen Heizsysteme vergleichbar sein wird

Quelle: grenzwissenschaft-aktuell.de / ecowatts.co.uk / dailymail.co.uk
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