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Donnerstag, 18. Oktober 2007

100 Jahre Tunguska-Katastrophe – Krasnoyarsk-Region plant Party für 2008

Foto umgeknickter Bäume in der Tunguska-Region von 1927 | Copyright: Public Domain

Tunguska/ Russland – Im Juli kommenden Jahres jährt sich der Jahrestag des als Tunguska-Katastrophe bekannt gewordenen Einschlags-Ereignisses zum hundertsten Mal. Seither rätseln Forscher, Wissenschaftler wie Laien darüber, was hier im Jahre 1908 eingeschlagen war und über 2000 Quadratkilometer Waldfläche verwüstet hatte.

Wie das „Russia Info Centre“ berichtet, wollen die Offiziellen der sibirischen Region den Mythos Tgunguska im kommenden Jahr nutzen, um das internationale Interesse auf die Region als Tourismusattraktion zu lenken. Hierzu wurde bereits ein Kreativ-Komitee zusammengestellt, welches für die touristische Infrastruktur verantwortlich sein soll, die es noch zu erschließen gilt.

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Neben einer „Geburtstagsparty“ und kulturellen Angeboten sind auch ein Open-Air-Museum, und eine rund 80 Kilometer lange Themen-Strasse durch die Taiga geplant, die bis zum Epizentrum des Einschlages führen soll. Zudem sollen mehrer Helikopter-Stationen Überflüge für zahlungswillige Touristen anbieten.

Hintergrund: Die Tunguska-Katastrophe
Am Morgen des 30. Juni 1908 kam es nahe dem Fluss Tunguska in Sibirien zu einer gewaltigen Explosion, die seither für zahlreiche Spekulationen und Theorien gesorgt hat. Von der Annahme über der Region sei damals ein außerirdisches Raumschiff, eine Kernwaffen ähnlicher Herkunft, über Mini-Schwarze Löcher bis hin zur wissenschaftlichen Annahme, dass es hier zur bislang gewaltigsten Einschlag eines Kometen oder Asteroiden in der jüngeren Geschichte der Erde gekommen sei, wird seither gerätselt, was damals über 2000 Quadratkilometer Waldfläche mit etwa 80 Millionen Bäumen umknicken ließ.

Quelle: russia-ic.com / newizv.ru

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, 26. Juni 2007
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