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Mittwoch, 6. Februar 2008

Texas-UFO-Zeuge fühlt sich von Militär belästigt

Computersimulation der Unterseite des von Sorrell beobachteten Objekts am Himmel über Dublin | Copyright: Gregory Watters/Earthfiles.com

Dublin/ USA - Seit Anfang Januar reißen die Berichte über UFO-Sichtungen über der Umgebung von Stephenville im texanischen Earth County nicht ab. Auch Ricky Sorrell gehört zu den Zeugen. Doch seit er in den Medien über seine UFO-Beobachtung berichtet hat, fühlt er sich vom Militär bedrängt.

An Neujahr will Sorrell bei Sonnenuntergang auf der Jagd ein gigantisches rechteckiges Objekt mit merkwürdigen konisch geformten Löchern in der Unterseite, nahe Dublin (8 Meilen von Stephenville entfernt) gesehen haben. Die Gesamtlänge schätzt er auf rund 300 Meter. Besonders seine Darlegungen gegenüber der Nachrichtenagentur Associated Press (AP) und ein Interview mit Linda Moulton Howe führten dazu, dass seine Sichtung durch die weltweiten Medien ging. Danach will er das gleiche Objekt noch drei weitere Male gesehen haben.

Seither, so berichtet jetzt die Lokalzeitung Stephenville Empire Tribune, glaubt Sorrell, dass das Militär ihn und seine Familie belästige. Zu allen Tages- und Nachtzeiten flögen Militärhelikopter und F-16 im Tiefflug über sein Anwesen und verstöre damit nicht nur seine Familie, sondern auch sein Vieh. Die plötzlichen Tiefflüge über seiner Ranch seien derart intensiv, dass es schwer gefallen sei, Nachts schlafen zu können.

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Sorrell erklärte weiter, dass er am 15. Januar 2008 nach seinem AP-Interview einen Anruf von einem angeblichen Lieutenant Colonel der Air Force bekommen habe. Das Gespräch habe normal und in einem freundlichen Ton begonnen. Als Sorrell sich darüber Bedenkzeit ausbat, ob er auch mit dem Militär über seine Sichtungen sprechen wolle, sei der Mann am Telefon erkennbar arrogant geworden und habe ihm erklärt, dass er ein Nein nicht akzeptieren werde. Zudem habe er begonnen Sorrell mit "mein Sohn" anzusprechen (eine gängige überhebliche englische Anrede). Nachdem das Gespräch zwischen den beiden Männern immer gereizter geworden sei, habe Sorrell dem Anrufer deutlich gemacht, dass er keinen Besuch auf seinem Grundstück möchte. Hierauf habe ihm der Mann erklärt, dass man die gleichen Kaliber besitze wie er - allerdings deutlich mehr davon.

Auch habe er den Anrufer auf die Tiefflüge über seinem Anwesen angesprochen und ihn - so er derjenige sei, für den er sich ausgebe - dazu aufgefordert, diese einzustellen. Als Antwort bekam er die Aussage, dass es sich nicht um Sorrells Luftraum, sondern um den Luftraum des Militärs handele. Die Überflüge würden aufhören, sobald er nicht mehr in der Öffentlichkeit über seine Sichtungen spreche.

Zudem habe ihm ein Bekannter und ehemaliger Militärangehöriger geraten, nicht mehr über seine Sichtungen zu reden. Mittlerweile hätten die Überflüge aufgehört. Sorrell glaubt, dies seinem Bekannten und dessen Beziehungen zum Militär zu verdanken. Schweigen will er deswegen jedoch noch lange nicht.

Aufgrund der beschriebenen Ereignisse glaubt Sorrell, dass es sich bei den von ihm beobachteten UFOs (Unidentifizierte FlugObjekte) um geheime Militärprojekte handele: "Das amerikanische Volk hat das Recht darüber informiert zu werden. Viele andere Menschen haben merkwürdige Dinge hier gesehen und auch ich weiß, was ich gesehen habe." Sorrell plant jetzt eine Internetplattform einzurichten, auf der alle Zeugen der UFO-Erscheinungen über Stepehnville und Umgebung ihre Berichte, Fotos, Video und Dokumente veröffentlicht sollen.

Quellen: empiretribune.com / earthfiles.com / grenzwissenschaft-aktuell.de

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA (in chronol. Reihenfolge):

Dutzende UFO-Sichtungen in Texas, 16. Januar 2008
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, 23. Januar 2008
Militär kommentiert UFO-Sichtungen über Texas
, 24. Januar 2008
UFOs über Texas: Piloten widersprechen Militär, 4. Februar 2008
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