Montag, 4. Februar 2008

UFOs über Texas: Piloten widersprechen Militär

Archiv: Kampfjet F-16 | Copyright: USAF / Public Domain

Stephenville/ USA - Seit einigen Wochen reißen die Berichte und Diskussionen über UFO-Sichtungen über Zentraltexas nicht ab, deren Höhepunkt am Abend des 8. Januar mit der Sichtung eines angeblich 1,6 Kilometer großen Objekts erreicht wurde. Das Militär nannte umgehend eine Luftübung von F-16 Kampfjets als Erklärung der Sichtungen (wir berichteten 1, 2, 3). Drei lokale Piloten haben nun dieser Auslegung widersprochen.

Wie die Lokalzeitung Empire Tribune berichtet, erklärten Steve Allen, Don "Doc" Steward und Todd Downs, dass die Aussage des Militärsprechers, laut der Stepehnville und Selden im Earth County zur Brownwood Military Operating Area (MOA), also dem militärischen Testgelände der Fliegerstaffel gehören, zumindest für sie als aktive Zivilpiloten gänzlich neu seien.

Doch genau mit einer solchen Übung in der zitierten "Area", die auch das betroffenen Erath County nutze, hatte Major Karl Lewisvon der 301st Fighter Wing Public Affairs der NAS Fort Worth Joint Reserve Base die Sichtungen vom 8. Januar wegerklärt.

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Die drei genannten Piloten erklärten gegenüber der Zeitung, dass lediglich ein kleiner Teil des Countys, der Luftraum über Dublin, zu Testraum der Kampfstaffel zähle, nicht jedoch Stephenville und Selden, die in etwa 11 Meilen von der MOA entfernt liegen. Belegen können die Piloten ihre Aussagen mit Verweisen auf die aeronatutischen Karten der Gegend. Zwar würden die Militärjetzt die Gegend auf dem weg zum Testgebiet überfliegen - die Route selbst zähle jedoch nicht dazu.

Was sich nun zunächst nach einem pedantischen Versuch anhören mag, Lücken in den Aussagen des Militärs bezüglich der UFO-Sichtungen über Stephenville zu finden, hat für die zitierten Piloten durchaus weitgreifende Implikationen, wenn es darum geht, die Aussagen des Militärs in dieser Angelegenheit zu bewerten. Todd Downs erklärt, dass er nicht verstehen könne, weshalb das Militär eine derart unsachgemäße Behauptung in Form einer offiziellen Presseerklärung veröffentliche. Besonders nachdem diese Erklärung selbst zum Ziel hatte, eine eigene Aussagen von zwei Wochen zuvor (als man noch offiziell erklärte hatte, am 8. Januar keinerlei Maschinen über der Gegend im Einsatz gehabt zu haben, s. 1, 2) zu korrigieren. "Es macht alles einfach keinen Sinn (...) Ich habe die Flieger schon oft selbst aus direkter Nähe gesehen. Sie sind laut und es ist nicht schwer sie als normale Kampfjets zu erkennen."

Auch die direkten Zeugen der zahlreichen UFO-Sichtungen beschwören, dass die Objekte die sie beobachtet hatten, keine normalen Flugzeuge oder F-16 Kampfjets gewesen seien.

Quellen: empiretribune.com / grenzwissenschaft-aktuell.de

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