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Freitag, 29. Februar 2008

Vogel-Junge in Russland entdeckt

Archiv: Mensch und Vogel (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Wolgograd/ Russland - Vergangene Woche machten russische Behörden in einer Zweizimmerwohnung in Wolgograd eine bizarre Entdeckung. Ähnlich wie die berühmten Wolfskinder, wuchs hier ein siebenjähriger Junge primär unter Vögeln auf und wurde so auch von seiner geistig verwirrten Mutter wahrgenommen und großgezogen.

Wie die Online-Ausgabe der Pravda meldet, soll der Junge nie die menschliche Sprache erlernt haben und sich lediglich durch imitiertes Vogelgezwitscher mitteilen. "Wenn man ihn ansprach, reagierte er nur mit Vogellauten", weiß die Sozialarbeiterin Galina Volskaya zu berichten. "Wenn er sich falsch verstanden fühlte, flatterte er mit seinen Armen wie ein Vogel mit Flügeln."

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Mittlerweile wurde der Junge in ein Heim gebracht, von wo aus er schon bald in psychologische Pflege übergeben werden soll. Sein Zustand ist unter Psychologen als "Mogli Syndrom" bekannt, wenn Kinder, wie der Held des Dschungelbuchs, unter Tieren aufwachsen und deren Verhalten annehmen bzw. imitieren.

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Die bekannteste Variante dieses Phänomens zeigt sich anhand so genannter Wolfskinder, die isoliert von Menschen unter Wölfen oder wilden Hunden aufwuchsen. Seit der Mitte des 14. Jahrhunderts sind mindestens 53 wilde Kinder beschrieben worden. In den vergangenen Jahren häufen sich jedoch Berichte und Entdeckungen gerade aus entlegenen Gegenden der ehemaligen Ostblockstaaten, wo verwahrloste Kinder mehr in Gemeinsachft mit Haustieren aufwuchsen, als mit Menschen.

Quellen: english.pravda.ru / grenzwissenschaft-aktuell.de
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