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Freitag, 4. April 2008

Messerangriff auf Rupert Sheldrake

Rupert Sheldrake | Copyright: Public Domain

Santa Fe/ USA - Während eines Vortrages auf einer Konferenz in Santa Fe, wurde der bekannte britische Autor und Biologe Rupert Sheldrake am Mittwoch von einem Zuhörer mit einem Messer angegriffen und dabei am Bein verletzt.

Bekannt wurde Sheldrake besonders durch seine Thesen zu so genannten "morphogenetischen Feldern", hypothetischen Strukturen, die die Formbildung von Organismen sowie viele andere physische, geistige und psychologische Prozesse beeinflussen sollen. Seit 2005 leitet er ein parapsychologisch orientiertes Forschungsprojekt, das aus einer von der Universität Cambridge verwalteten Stiftung finanziert wird.

Wie die Lokalausgabe der Zeitung "The New Mexican" berichtet, referierte Sheldrake auf der "10. International Conference on Science and Consciousness" in La Fonde/Santa Fee u.a. zum Thema Gedankenübertragung, als sich ein japanischer Zuhörer aus Yokohama offenbar durch Sheldrake Aussagen verärgert zeigte.

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Nachdem der Forscher in einem Krankenhaus medizinisch versorgt wurde, gehe es ihm nun wieder - den Umständen entsprechend - gut. Der Angreifer, Hirano Kazuki (32) ließ sich unmittelbar nach der Tat ohne Widerstand festnehmen und soll umgehend einem Richter vorgeführt werden.

Bereits zuvor, so berichteten andere Teilnehmer der Konferenz, habe Kazuki sich auffallend merkwürdig benommen und Sheldrake erzählt, dass er Stimmen höre und Dämonen sehe. Des Öfteren sei er von Konferenzbesuchern dazu aufgefordert worden, sich zu beruhigen.

Während des Vortrages, hatte Kazuki plötzlich zuerst den Raum verlassen, um dann zurückzukommen und sich mit geschlossenen Augen in die Nähe des Rednerpults zu stellen. Sheldrake sprach derweil gerade über eine Methode der Gedankenübertragung, bei der man seinem Gegenüber tief in die Augen schauen soll. Kazuki hingegen habe gewirkt, als ob er - mit geschlossenen Augen - meditiere.

Bücher von Rupert Sheldrake

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Gegen 15 Uhr hatte Sheldrake dann eine Pause ausgerufen und wollte gerade den Raum zu verlassen, als Kazuki ihn mit einem Klappmesser angriff und direkt von Anwesenden überwältigt und zu Boden gedrückt wurde.

Bei der Attacke wurde Sheldrake unmittelbar über dem Knie durch eine etwa sechs Zentimeter lange stark blutende Schnittwunde verletzt. Möglicherweise, so Beobachter, habe das Rednerpult hinter dem Sheldrake stand schwerere Verletzungen verhindert.

Auf die Frage, warum er Sheldrake angegriffen habe, habe der Japaner nur mit kaum verständlichem Murmeln geantwortet: "Er wirkte sehr verärgert und war wie in einer Art schizophrenischer Trance."

Weitere Bücher von Rupert Sheldrake

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Quellen: santafenewmexican.com / grenzwissenschaft-aktuell.de
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