https://www.grenzwissenschaft-aktuell.de


Donnerstag, 3. April 2008

Studie zur Quantenphysik von Poltergeistphänomenen

Spukhafte Erscheinung (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Cagliari/ Italien - Eine Theorie, die demnächst im Fachmagazin "Neurouqntology" erscheinen soll, sorgt unter Experten für Aufsehen und kontroverse Diskussionen. Darin wollen die Autoren die Quantenphysik von authentischen Poltergeistphänomenen erklären.

Pierro Brovetto und Vera Maxia glauben, dass hinter Poltergeistphänomenen wie etwa umherfliegenden Gegenständen keine Geister, sondern die Zielpersonen selbst stecken. Die Forscher bedienen sich bei ihrem Erklärungsversuch Theorien aus der Quantenphysik.

Die beiden Forscher erklären, dass nahezu alle bisherigen Poltergeistfälle quer durch die Kulturen weltweit ein gemeinsames Merkmal hätten: "Sie ereignen sich nahezu immer in der direkten Umgebung von pubertierenden Teenagern oder jungen Frauen".

www.grenzwissenschaft-aktuell.de
>>> HIER können Sie unseren täglichen Newsletter bestellen <<<

Von allen sich in der Pubertät verändernden Organen, sei das Hirn am meisten betroffen. Diese Veränderungen im Hirn, so die Brovetto und Maxia, erzeugen möglicherweise Schwankungen in der Elektronenaktivität. Diese könnten in seltenen Fällen auch störende Auswirkungen auf die direkte Umgebung außerhalb des Gehirns haben.

Diese Störungen, so berichtet der "New Scientist" über die Arbeit, gleichen möglicherweise den quantenmechanischen Schwankungen, von denen Quantentheoretiker annehmen, dass sie sich im Vakuum, dem Zustand niedrigster Energie, ereignen. Hier sollen sich bislang hypothetische Partikel und Antipartikel zusammenfinden und somit für einen winzigen Moment entstehen, bevor sie unmittelbar danach sich auch schon wieder auflösen und verschwinden.

Die Forscher glauben nun, das die von pubertierenden Hirn ausgehenden Schwankungen, die im Umfeld der Ausgangsperson bereits vorhandenen Partikel und somit auch den sie umgebenden Luftdruck verstärken - was zur Fernbewegung von Objekten führen könne.

Bücher zum Thema:

- - -

Quellen: newscientist.com / grenzwissenschaft-aktuell.de

HINWEIS: Behauptungen, dass es sich bei der obigen Meldung um einen Aprilscherz des "New Scientist" gehandelt habe, sind lautbisherigem Wissensstand der Redaktion nicht korrekt.

WEITERE MELDUNGEN ZUM THEMA:

Streit um ein verschwiegenes Spukhaus, 1. April 2008
Psychiater dokumentiert aktuellen Fall von dämonischer Besessenheit
, 26. März 2008
Rumänische Polizei bestätigt Poltergeist, 3. März 2008
Neurowissenschaftler erklären Spukempfindungen bei Dunkelheit
, 23. Februar 2008
Weiterer Spuk im Shaffer Hotel
, 16. Februar 2008
Stadtverwaltung zahlt Geisterjägerin
, 13. Februar 2008
Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de
(falls nicht anders angegeben)


Für die Inhalte externer Links übernehmen wir keine Verantwortung oder Haftung.


WEITERE MELDUNGEN finden Sie auf unserer STARTSEITE