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Dienstag, 24. Juni 2008

NASA-Akten zum UFO-Zwischenfall von Kecksburg eingetroffen

Rekonstruktion des Kecksburg-Absturzes (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Washington/ USA – Die im vergangenen Herbst auf richterlichen Beschluss von der NASA angeforderten Akten zum sogenannten UFO-Zwischenfall von Kecksburg im Dezember 1965, sind jetzt bei der in diesem Fall ermittelnden Journalistin eingetroffen und stehen nun davor, ausgewertet zu werden.

Nachdem die NASA bereits 2003 nichtssagende Informationen zum Kecksburg-Zwischenfall veröffentlicht hatte, verfügte Richter Emmet G. Sullivan im vergangenen Oktober, dass die amerikanische Raumfahrtbehörde erneut nach den Akten suchen und diese veröffentlichen musste (...wir berichteten).

Vorangegangen war eine Klage der amerikanischen Journalistin Leslie Kean die vorgebracht hatte, dass die bislang veröffentlichten Unterlagen und Informationen nicht nu unzureichend seien, sondern auch, dass es wenig wahrscheinlich und glaubwürdig sei, dass die NASA derartige Unterlagen einfach – wie behauptet – verloren habe.

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Tatsächlich belegen die nun bei Kean eingetroffenen sage und schreibe 689 Seiten, das Gegenteil der einstigen NASA-Aussage zum Verbleib der Unterlagen.

Bislang, so berichtete Kean gegenüber "Livescience.com", habe sie die Inventarliste noch nicht vollständig durchsehen können, und sei daher zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht in der Lage, Inhalt und Umfang der zugestellten Akten zu beurteilen.

Zu den Unterlagen zählen unter anderem Aufzeichnungen zu Bergungs-Operationen von NASA und Navy, sowie eine Dokumentaton der geborgenen Trümmer und Überflugs- und Startdaten von Satelliten. Anhand letzterer erhofft sich Kean, die offizielle Einschätzung der NASA, dass es sich bei dem nahe Kecksburg im US-Bundesstaat Pennsylvania abgestürzten Objekt um Trümmer eines russischen Satelliten gehandelt habe, überprüfen zu können.

"Selbst wenn sich aus den Akten keine konkret neuen Informationen zum Kecksburg-Ereignis ableiten lassen, könnten die Dokumente jedoch eine Einblick in interessante Aspekte des NASA-Weltraumprogramms und dem damaligen Prozedere zur Bergung vermeintlich unbekannter Flugobjekte beinhalten", so Kean im Interview.

Glaubt man zahlreichen Augenzeugen, darunter Anwohnern, Feuerwehrmännern und Journalisten, so soll am 9. Dezember 1965 ein unbekanntes Flugobjekt in einem Waldstück bei Kecksburg abgestürzt oder kontrolliert gelandet sein. Unmittelbar darauf sei die Gegend weiträumig von Militär abgeriegelt worden und ein VW-Bus großes, eichelförmiges Objekt mit „hieroglyphenartiger Aufschrift“ vom Ort des Geschehens wegtransportiert worden sein.
Dem Ereignis voraus gingen Beobachtungen von Tausenden von Augenzeugen über einen Feuerball, der über den Himmel von Nordamerika hinweg geschossen sei und dabei auch Trümmerteile verloren habe. Offizielle Stellen erklärten den Feuerball später als Meteor oder Satellitentrümmer.

Dass die Beobachtungen im Wald von Kecksburg tatsächlich vom amerikanischen Militär zumindest untersucht wurden, belegen offizielle Akten darüber in den Archiven von „Project Blue Book“ – einer Studie der US Air Force zur Untersuchung von UFO-Sichtungen in den Jahren 1952 bis 1969. Hierin heißt es jedoch, dass die Suchmannschaften „absolut nichts“ gefunden hätten.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / livescience.com

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US-Gerichtsbeschluss: NASA muss weitere Akten zu Keksburg-UFO-Zwischenfall suchen
, 28. Oktober 2007
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