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Samstag, 9. August 2008

Neue Form von Synästhesie: Hören, was das Auge sieht

Archiv: Ohr | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Passadena/ USA - Forscher am "California Institute of Technology" haben bei einigen Menschen die Fähigkeit nachgewiesen, Töne zu hören, wenn sie Bilder betrachten. Bislang war lediglich das umgekehrte Verhalten, wenn etwa beim Hören von Musik Farben wahrgenommen werden, bekannt.

Als "Synästhesie" bezeichnet, handelt es sich bei dieser Fähigkeit allgemein um die Kopplung zweier physikalisch getrennter Domänen der Wahrnehmung, beispielsweise Farbe und Temperatur oder Musik.

Durch Zufall ist Dr. Melissa Saenz auf einen Studenten gestoßen, der beim Anblick eines Bildschirmschoners Töne gehört haben will. Nach eingehenden Experimenten fanden die Forscher alleine in der Studentenschaft drei weitere Personen, mit dieser Fähigkeit.

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Weitere Tests zeigten, dass es sich nicht um zufällige Wahrnehmungen handelt und die derart Begabte auch besser in Tests abschnitten, bei welchen das Erkennen visueller Muster gefragt war, als jene Personen, ohne diese Fähigkeit. Wie sich zeigte, hatten die betroffenen Personen schon Ihr ganzes Leben immer wieder Töne mit bewegten Bildern assoziiert.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / caltech.edu
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