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Dienstag, 12. August 2008

UFO-Hacker McKinnon: Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte schiebt Auslieferung an USA vorerst auf

Gary McKinnon | Copyright: GNU FDL

London/ England - Weil er sich bei der Suche nach geheimen UFO-Beweisen in Computer des US-Militärs und der NASA gehackt und hier angeblichen erheblichen Schaden verursacht hatte, soll Gary McKinnon (42) an die USA ausgeliefert werden, wo ihm bis zu 70 Jahr Haft drohen. Diesen Schritt hat der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" jetzt bis zum 28. August aufgeschoben.

Nachdem auch die oberste britische Entscheidungsinstanz, das "House of Lords", McKinnons Einspruch gegen die Auslieferung erst kürzlich abgelehnt hatte (...wir berichteten), hatten seine Anwälte angekündigt, vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte zu ziehen. Hier wurde die Auslieferung nun vorerst bis zum 28. August aufgeschoben,

In einer Erklärung von McKinnons Anwälten erklärten diese, der Gerichtshof habe eine "einstweilige Aufhebung" der Auslieferung bis zum 28. August erlassen, um zuvor seinen Antrag anzuhören.

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McKinnons Verteidigung will vor Gericht belegen, dass ihm bei einer Auslieferung an die USA eine Inhaftierung in einem US-amerikanischen Kriegsgefangenenlager nach dem Vorbild von Guantanamo und somit die Verletzung seiner Menschenrechte drohe. Grund hierfür sei unter anderem die Aussage amerikanischer Behörden, die US-Regierung wolle den Hacker "braten sehen".

McKinnon , so die Anschuldigung der USA, sei 2001 in 97 Computer des Pentagon und der NASA eingedrungen, habe hier Vorgänge beschädigt, die nach "9/11" kritische Operationen ausführen sollten und habe diese dabei beschädigt. Den Sachschaden beziffern die USA auf rund 700.000 Euro.

Gary McKinnon im BBC-Interview


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McKinnon hingegen behauptet, die Systeme seien gar nicht erst sonderlich gesichert gewesen. Teilweise seien die angeblich so sensiblen Rechner lediglich mit abgelaufenen Passwörtern geschützt oder gänzlich ohne Passwortschutz abgesichert gewesen. Es habe sich also nicht einmal um wirkliches Computer-Hacking gehandelt. Nie habe er terroristische Absichten verfolgt und stehe derartigen Ansichten auch nicht nahe.

In dem von ihm gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere und Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines, wie er sagt "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben.
Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden, wie er in einem interview mit der BBC bestätigt. Allerdings gehen McKinnons Aussagen kaum über bereits bekannte Inhalte anderer Verschwörungstheorien hinaus.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / freegary.org.uk

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