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Montag, 8. September 2008

Perseiden schlugen auf dem Mond ein

Perseiden-Einschlag im Mare Nubium am 9. August 2008 | Copyright: Geroge Varros/NASA

Washington/ USA - Die bisherige Methode den Meteorstrom der Perseiden Mitte August zu betrachten, war der Blick an einen möglichst dunklen und klaren Nachthimmel Mitte August. Eine neue Methode beobachtet nun, wie die Meteore auf dem Mond einschlagen.

Was sich von der Erde betrachtet als harmlose und oft spektakuläre Sternschnuppen zeigt, die als sogenannte Meteore den Erdboden nur selten erreichen und meist vollständig in der Atmosphäre verglühen, offenbart sich auf dem nicht durch eine Atmosphäre geschützten Mond, wesentlich ungemütlicher. Hier können die kleinen Teile ungehindert als Mond-Meteoriten mit einer Schlagkraft von ca. 50 Kilo TNT in die Oberfläche des Erdtrabanten einschlagen und dabei Lichtblitze erzeugen, die selbst von der Erde aus zu beobachten sind.

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Auch das "Meteoroid Environment Office" der NASA hat mittlerweile die Beobachtungen der Amateurastronomen Geroge Varros aus Maryland und Robert Spellman aus Kalifornien bestätigt. Mindestens zwei Meteore der Perseiden sind demnach am 9. August 2008 in die Regionen Mare Nubium und Oceanus Porcellarum eingeschlagen

Derartige Einschläge sind jedoch nicht ungewöhnlich, oder gar bedrohlich für die Erde. Alleine 2005 hat die NASA mehr als 100 sogenannte Mondblitze (Mondexplosionen) registriert. Für die NASA ist die Beobachtung dieser Ereignisse jedoch von großer Wichtigkeit, um das Risiko zukünftiger Missionen und bemannter Basen auf dem Erdtrabanten einschätzen und Raumanzüge und Bauten entsprechend sichern sichern zu können. In der Nacht des 9. August, als die Perseiden den Mond trafen, hatte die NASA-Beobachtungsstelle in Alabama nach eigenen Aussagen jedoch dienstfrei.

Mond-Treffer 2005 | NASA

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Explosion auf dem Mond gefilmt, 18. März 2008

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / nasa.gov
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