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Samstag, 20. September 2008

Spuk im Haus von Country-Star Loretta Lynn

Archiv: Geist eines Soldaten der Konföderierten Armee (Illu.) | Copyright: grewia

Hurricane Mills/ USA - Im Haus der berühmten US-amerikanischen Country-Sängerin Loretta Lynn soll es nicht mit rechten Dingen zugehen. Selbst ein bekanntes Medium weigerte sich jetzt, eine Nacht in dem Gebäude zu verbringen.

Das Ranch-Haus von Loretta Lynn bei Hurricane Mills nahe Nashville im US-Bundesstaat Tennessee gilt schon seit langem als Spukhaus und auch die Sängerin selbst ist Spukphänomen gegenüber aufgeschlossen.

Ende der 1960er erstand sie das heute teilweise öffentlich zugängliche Anwesen als neues und größeres Heim für ihre Familie. Schon kurz nach dem Einzug stellten sich erste Spukerscheinungen, wie sich von selbst öffnende und schließende Türen, ein. Zudem behaupteten die Kinder immer wieder, in einigen Zimmern unbekannte Menschen mit historischen Kleidern und Frisuren gesehen zu haben.

Durch eigene Nachforschungen, so berichtet "GHOSTS OF THE PRAIRIE" (prairieghosts.com), erfuhr Lynn schon bald, dass das Haus Ziel von Auseinandersetzungen im amerikanischen Bürgerkrieg gewesen war und auf dem Gelände 19 konföderierte Soldaten begraben wurden. Auch Lorettas Sohn will mindestens einmal einen den Geist eines solchen Soldaten in seinem Zimmer gesehen haben.

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Ein weiteres bizarres Merkmal des Hauses ist die so genannte "Slave Pit". Bei dieser "Sklavengrube" handelt es sich um ein dunkles und vergittertes Kellerloch, in dem einst Sklaven zur Bestrafung eingesperrt wurden. Lynn ist sich sicher, dass auch Geister dieser Sklaven das Haus unsicher machen - zumindest habe sie gemeinsam mit weiteren Zeugen Geräusche gehört, die sich anhörten, als nähere sich jemand in Ketten der Eingangstür.

Bei einer spiritistischen Sitzung soll sich den Teilnehmern dann ein Geist namens Anderson manifestiert haben, der dann wütend sogar einen Tisch in die Luft geschleudert und dadurch zerbrochen habe. Nachforschungen ergaben, dass ein einstiger Besitzer des Hauses auf den Namen James Anderson hörte und auch auf den Grundstück beerdigt ist.

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Jetzt hat die Country-Legende das in den USA als "Ghost Whisperer" (Geisterflüsterer) bekannte Medium James van Praagh im Rahmen der TV-Doku-Serie "Ghost Whisperer" (The Insider) in ihr Haus gebeten, um dieses von den Geistern zu reinigen.

In dem Fernsehbeitrag zeigte sich Van Praagh bestürzt über das, was er in seinen Wahrnehmungen im Innern des Hauses gesehen haben will. "Überall sei Blut" berichtete er vor laufenden Kameras und fügte hinzu: "Ich glaube, hier sind viele Menschen getötet worden". Aufgrund einer Geisterbotschaft entschloss er sich zudem, nicht - wie eigentlich geplant - in dem Haus zu bleiben: "Eigentlich wollte ich über Nacht bleiben, aber als mir die Geister sagten, ich solle gehen, dachte ich mir, dass ich das auch wirklich tun sollte. (...) Hier habe ich das Gefühl, dass ich jemanden in seiner Privatsphäre störe - dieser jemand jedoch nicht gestört werden möchte."

Laut contactmusic.com denke die Sängerin nach diesem Ereignis nun selbst darüber nach, aus dem Haus auszuziehen.

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / prairieghosts.com / contactmusic.com
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