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Dienstag, 2. September 2008

UFO-Hacker: Anwälte fordern Haft in England

UFO-Hacker Gary McKinnon | Copyright: GNU FDL

London/ England - Nachdem auch der "Europäische Gerichtshof für Menschenrechte" der Auslieferung von Gary McKinnon an die USA nicht widersprochen hat (...wir berichteten), fordern dessen Anwälte nun, dass der Computer-Hacker die erwartete Haft in England absitzt und hierfür eine entsprechende, bindende Zusage der USA.

Nicht nur die Gefahr, dass bei einer Anklage wegen Terrorismus und einer möglichen Inhaftierung in einem US-Kriegsgefangenenlager eine Verletzung seiner Menschenrechte drohen könnte, sondern auch die aktuelle Diagnose, wonach McKinnon (42) am "Asperger Syndrom" (einer Form von Autismus) leidet, erfordere eine Inhaftierung in seinem Heimatland, so die Anwältin McKinnons in einem Schreiben an das britische Innenministerium.

"Wir fordern vom Innenministerium eine offizielle Versicherung von Seiten der Regierung der USA, dass Mr. McKinnon, sollte er nach seiner Auslieferung in den USA dort verurteilt werden, unmittelbar darauf zum Haftantritt nach England überstellt wird", so Karen Todner.

Dieser Vorgang sei eine Standardprozedur sowohl der niederländischen als auch der israelischen Regierung, wenn deren Staatsangehörige zu einem Anklageverfahren in die USA überstellt würden.

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Obwohl McKinnon immer wieder betonte, lediglich nach UFO-Informationen gesucht und keine bösen Absichten gehabt zu haben, wirft ihm die US-Regierung vor, dass seine Eingriffe die Computernetze beschädigt haben sollen, die nach 9/11 kritische Operationen ausgeführt hätten. In dem von ihm gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere und Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines, wie er sagt "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben. Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden. Terroristische Absichten habe er zu keiner Zeit verfolgt, noch hege er entsprechende Sympathien. In den USA drohen McKinnon bis zu 70 Jahre Gefängnis.

Am heutigen Dienstag wollen sich Sympathisanten von Gary McKinnon zu einer Demonstration vor dem Londoner Innenministerium zusammenfinden.

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