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Mittwoch, 8. Oktober 2008

Aktive Fische in 7,7 Kilometern Tiefe gefilmt

Scheibenbäuche beim Fressen in 7,7 Kilometern Tiefe | Copyright: bbc.co.uk

Japan - Ein japanisch-britisches Team ist in 7,7 Kilometern Tiefe im Japangraben des nordwestlichen Pazifik auf einen Fischschwarm gestoßen. Nie zuvor wurden lebendige Fische in einer derartigen Tiefe gefilmt.

Wie die BBC berichtet, gelangen die Aufnahmen mit Hilfe einer ferngesteuerten Sonde. Bei den Fischen handelt es sich um 17 Exemplare von etwa 30 Zentimeter langen Scheibenbäuchen von der Gattung Pseudoliparis amblystomopsis, die sich hier von Krabben ernähren.

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Die Forscher vom "Hadeep"-Projekt der "University of Aberdeen" und der "University of Tokyo" zeigen sich erstaunt darüber, wie aktiv die Tiere trotz der enormen Tiefe sind: "Wir waren uns eigentlich sicher, dass Fischer in derartigen Tiefen relativ träge und ruhig sind, um dadurch soviel Energie wie möglich zu sparen", zeigt sich Professor Pride von der "University of Aberdeen" vom gegenteiligen Verhalten der Tiere überrascht. Da die Fische in völliger Dunkelheit leben, orientieren sie sich durch Vibrationsrezeptoren an ihren Mäulern, um durch die Tiefe zu navigieren und Beutetiere zu orten.

Schon im März 2009 will das Team auf einer neuen Expedition Tiefen zwischen 6000 und 9000 Metern erforschen und erhoffen sich auch hier auf Fische zu stoßen.


Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / bbc.co.uk
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