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Samstag, 24. Januar 2009

Erneute Hoffnung für UFO-Hacker McKinnon

Gary McKinnon | Copyright: freegary.co.uk

London/ England - Neue Hoffnung für den so genannten UFO-Hacker Gary McKinnon: Das oberste Gericht hat einer Verfahrensprüfung zugestimmt und hat diese bis Mitte März 2009 verschoben. Der 42-jährigen Brite hat bereits gestanden, sich 2001 bei der Suche nach geheimen UFO-Beweisen in zahlreiche Computer des US-Verteidigungsministeriums, -Militärs und der NASA gehackt zu haben, weswegen die USA seine Auslieferung fordern und ihm bei einer Verurteilung bis zu 70 Jahre Haft androhen.

Seit nunmehr sechs Jahren bemüht sich McKinnons Verteidigung, die bedingungslose Auslieferung an die USA zu verhindern und kämpft statt dessen dafür, dass der geständige Hacker - der sich jedoch gegen den Vorwurf des gezielten Terrorismus und der ihm vorgeworfenen Schäden an den Computersystem verwehrt - statt dessen seine Strafe in einem britischen Gefängnis absitzen darf.

Nach der Unterzeichnung eines schriftlichen Schuldeingeständnisses durch McKinnon, (...wir berichteten), hat auch der Leiter der Anklagebehörde (Director of Public Prosecutions, DPP) unabhängig von der Entscheidung des High Court vom 20. Januar 2009 entschieden, über eine Anklage McKinnons in England innerhalb der kommenden drei Wochen zu entscheiden. Dies könnte einer Auslieferung durch das Innenministerium zuvorkommen und auch dem Wunsch McKinnons nach einem Verfahren in England entsprechen. Dieser hat sich mehrfach zu den Vorwürfen bekannt und sich willens gezeigt, sich einer Anklage und der entsprechenden Strafe in seinem Heimatland zu stellen.

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Auch das Innenministerium hat einer Verschiebung der Auslieferungsprozedur bis zum Zeitpunkt nach der Entscheidung der Anklagebehörde zugestimmt. Kommt es zu einer Anklage und Verurteilung vor einem britischen Gericht, droht McKinnon statt den angedrohten bis zu 70 Jahren in einem US-Gefängnis, lediglich eine Haftstrafe von maximal fünf Jahren.

Hintergrund:
McKinnon , so die Anschuldigung der USA, sei 2001 in 97 Computer des Pentagon und der NASA eingedrungen, habe hier Vorgänge beschädigt, die nach "9/11" kritische Operationen ausführen sollten. Den Sachschaden beziffern die USA auf rund 700.000 Euro.

McKinnon hingegen behauptet, die Systeme seien gar nicht erst sonderlich gesichert gewesen. Teilweise seien die angeblich so sensiblen Rechner lediglich mit abgelaufenen Passwörtern geschützt oder gänzlich ohne Passwortschutz abgesichert gewesen. Es habe sich also nicht einmal um wirkliches Computer-Hacking gehandelt. Nie habe er terroristische Absichten verfolgt und stehe derartigen Ansichten auch nicht nahe.

In dem von ihm gehackten Systemen, will er Informationen und Beweise für außerirdische Technologie, eine Liste "mit Namen außerirdischer Offiziere, Schiffe und Güterverkehr", sowie ein Bild eines "UFOs mit perfekter, glatter Oberfläche" gefunden haben.

Auf Rechnern der NASA gebe es zudem Beweise, dass aus deren Aufnahmen UFOs absichtlich herausretuschiert wurden und werden, wie er in einem Interview mit der BBC bestätigt. Allerdings gehen McKinnons Aussagen kaum über bereits bekannte Inhalte anderer Verschwörungstheorien hinaus.

Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / freegary.org.uk
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