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Freitag, 9. Januar 2009

Vatikanische Dämonologen: "Hinter der Finanzkrise steckt der Teufel"

Teuflische Finanzkrise (Illu.) | Copyright: grenzwissenschaft-aktuell.de

Vatikan - In Interviews mit der katholischen Homepage "Pontifex.Roma.it" haben sich die bekanntesten vatikanischen Dämonenforscher, Pater Gabriele Amorth und Don Renzo Lavatori, zu den Hintergründen der weltweiten Finanzkrise geäußert. Die Theologen stimmen darin überein, dass die Krise das Werk des Teufels sei und ihre Auswirkungen Satan gefällig seien.

"Vom rein technischen Standpunkt aus hängt die traurige Wirtschaftslage von historischen Ereignissen und davon ab, dass Wirtschaftsanalytiker bei ihren Einschätzungen und Voraussagen Fehler gemacht haben. Doch all dieses Durcheinander wurde von Satan angezettelt", stimmt Lavatori im Interview mit seinem Kollegen Amorth zu.

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Das Wort 'Teufel', so Lavatori - der an der päpstlichen Universität Urbaniana lehrt und für sein Buch "Antologia Diabolica" (Anthologie des Teufels) bekannt ist - weiter, bezeichne jemanden, der trennt. "Und was trennt uns mehr als die Wirtschaftskrise? Also ist die Krise nicht nur auf menschliche Fehler zurückzuführen, sie ist auch Tochter des Teufels, sie ist ihm höchst willkommen. Bestimmte Entscheidungen und Empfehlungen, die sich als falsch erwiesen haben, könnten also tatsächlich die Ausgeburt des Gehörnten sein, der sich wahnsinnig darüber freut, uns in Schwierigkeiten zu wissen."

Während Gott das Schöne und Gute verkörpere, stehe Satan für das Negative. Daher sei es "nur zu offensichtlich, dass eine Wirtschaftskrise, die Proteste, Entlassungen und oft Verzweiflung mit sich bringt und oft auch von der Religion wegführt, den Dämon freut."

Vom theologischen Standpunkt aus betrachtet, stelle Gott es den Menschen frei, zwischen Gut und Böse wählen – der so genannte freie Wille. "Theoretisch müssten sich vernünftige Menschen für das Gute entscheiden, doch sie tun das Gegenteil. Und hier erscheint Satan mit seinen Versuchungen und Verführungen und erteilt womöglich falsche Ratschläge."

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Quellen: pontifex.roma.it / grenzwissenschaft-aktuell.de / Danke für die Übersetzung: Tanja Pasini: x-cosmos.it/tanja.html
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