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Mittwoch, 29. April 2009

Spuk an US-Universität: Untersuchungsergebnisse liegen vor

Das Miller Auditorium an der Slippery Rock University | Copyright: sru.edu

Slippery Rock/ USA - Nachdem die Geisterjäger von "Baelfire Paranormal Investigation" Ende Februar die Hallen des Miller Auditoriums am Campus der Slippery Rock University auf paranormale Aktivität untersucht hatten (...wir berichteten 1, 2), liegt nun der Abschlussbericht der Geisterjagd vor.

Laut dem Bericht des "Baelfire Paranormal Investigation"-Teams, konnten trotz aufwendiger technischer Ausrüstung wie Infrarotkameras, Tonaufzeichnungsgeräten und Feldmessgeräten neben einigen "interessanten jedoch nicht eindeutig interpretierbaren" Aufnahmen, keine eindeutigen materiellen Beweise für den Spuk im Miller Auditorium gefunden werden.

Nach sechs Stunden Geisterjagd lagen 785 Fotos vor. Auf 17 dieser Bilder sind demnach Nebelstrukturen und so genannte "Orbs" (halbtransparente Lichtkreis-ähnliche Strukturen) zu sehen, von welchen das Team nicht ausschließen möchte, dass es sich um die Manifestation paranormaler Aktivität handeln könnte. Da ähnliche Effekte jedoch auch durch Schwebeteilchen, Insekten und Luftfeuchtigkeit unmittelbar vor der Kamera hervorgerufen werden können, seien diese Aufnahmen lediglich subjektiv zu bewertende Indizien und keine eindeutigen Beweise für außergewöhnliche Vorgänge an der Universität.

Mit den insgesamt fünf in den Räumlichkeiten platzierten Tonaufzeichnungsgeräten wollen die Geistersucher 33 Mal Electronic Voice Phenomena (EVP), so genannte (geisterhafte) Tonbandstimmen, aufgezeichnet haben und stellen diese, ebenso wie die Bildaufzeichungen auf ihrer Homepage "BaelfireParanormal.org" zur eigenen Beurteilung der Leser vor.

Neben diesen dokumentierten Erscheinungen normaler oder übersinnlicher Natur, bewertet das Team seine "persönlichen Erfahrungen" während der Geistersuche hingegen sehr viel eindeutiger. Während der sechsstündigen Untersuchung habe jedes der Mitglieder des Team seine ganz eigenen Erfahrung gemacht. So sei es zu spürbaren physischen Kontakten bis hin zu akustischen Phänomenen gekommen. John, Mike P. und Meghan waren demnach hinter der Bühne, als John einen Schlag gegen die Innenseite deines rechten Knies verspürt haben will, obwohl sich eigentlich niemand hinter ihm befand. Kurz darauf wollen alle drei Zeugen ein Kind wegrennen und lachen gehört haben.

Ebenfalls Teil des Untersucherteams war das spiritistische Medium Mike Peters, der die Anwesenheit von drei "Wesenheiten" im Theater verspürt haben will: Die eines kleinen Mädchens, eines älteren Mannes und jene einer älteren Frau. Der Mann, so die Aussage des Mediums, trage Gewissensbisse und Wut in sich, während das Mädchen Angst vor ihm habe.

Da alle Mitglieder während der gesamten Untersuchung stets eine "angenehme Atmosphäre" verspürt hätten und es auch nicht zu gewalttätigen Übergriffen gekommen sei, wolle man auch nicht die Entfernung bzw. Austreibung der Geister empfehlen. Im Gegenteil: Die Forscher glauben, dass die Anwesenheit der Geister im Miller-Theater von der Universität positiv und öffentlichkeitswirksam genutzt werden könne.

Archiv: Emma Guffey Miller | Copyright: Time Inc.

Ursprünglich hatten die Geisterjäger in den Räumlichkeiten des Theaters den Geist von Emma Guffey Miller aufspüren wollen. Die charismatische Politikerin hatte sich zeitlebens für die Interessen der Universität engagiert und war eine begeisterte Freundin des Theater. In dem nach ihr benannten Gebäude soll sie denn auch seit ihrem Tode 1970 als freundlicher Geistumhergehen (...wir berichteten).

Den abschließenden Bericht von Baelfire Paranormal Investigation finden Sie HIER

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