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Donnerstag, 9. Juli 2009

Seeungeheuer Ogopogo: Experten untersuchen mysteriösen Kadaverfund

Historische Darstellung einer Sichtung von Ogopogo durch europäische Siedler 1872 | Copyright: Public Domain

Kelowana/ Kanada - Glaubt historischen und neuzeitlichen Zeugenberichten, Fotos und Filmaufnahmen, so soll im Okanagan Lake in der kanadischen Provinz British Columbia ein bzw. mehrere Seeungeheuer hausen, die im Volksmund Ogopogo bzw. in der Sprache der ansässigen Indianervölker Naitaka (Seeschlange) genannt werden. Erneut ist in die Diskussion und Erforschung dieses Kryptiden Bewegung gekommen, nachdem ein Anwohner einen bislang rätselhaften Kadaver gefunden hat, der derzeit von Experten untersucht wird.

Laut lokalen Medienberichten erklärte Dan Poppoff aus Kelowana, den Kadaver im vergangenen Monat während eines Kajak-Ausfluges entdeckt zu haben. Unmittelbar darauf informierte er die lokale Ogopogo-Forscherin Arlene Gaal, die das Wesen seit 30 Jahren erforscht und drei Bücher zum Thema geschrieben hat.

Den Entdecker anweisend, den Kadaver umgehend in einem Gefrierschrank aufzubewahren und angesichts erster Fotos, zeigt sich Gaal gegenüber den "Canwest News Service" (canada.com) schon jetzt fasziniert von dem Fund. "Dies ist zweifelsohne eine der interessantesten Entdeckungen zu Ogopogo seit 30 Jahren."

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Der Kadaver selbst, von dem bislang noch kein Foto veröffentlicht wurde, habe eine Länge von rund 1,2 Metern und bestehe aus Resten einer Wirbelsäule und Gewebe und werde derzeit einer DNA-Analyse unterzogen. "Wir haben hier etwas sehr wichtiges für die Wissenschaft. Es handelt sich vielleicht um eine noch nicht identifizierte Art, die uns einen Einblick hinter das Mysterium [der Seeungeheuer] geben könnte."

Die ersten dokumentierten Berichte über ein mystisches Wesen im Okanagan gehen bis in die Zeit der Besiedlung der Gegend durch europäische Siedler zurück, als diese 1872 dem Ungeheuer auf dem See begegnet sein wollen (s. Abb.). Schon in den 1920er Jahren schrieb der Herausgeber der "Vancouver Sun", dass es schon zu viele ernsthafte Zeugen des Ungeheuers gäbe, als dass dessen Existenz weiterhin ignoriert werden könne.

Standbild aus dem Folden-Film von 1968 | Copyright: Art Folden

Auch auf Foto und Film wurde Ogopogo bereits zuhauf gebannt. Zu den bekanntesten Aufnahmen zählt der "Folden Film" von 1968 auf dem ein dunkles Objekt den See zu durchschwimmen scheint (s. Abb.) oder auch die Aufnahmen von Ken Chaplin, der 1989 ein nach eigenen Schätzungen bis zu fünf Meter langes, schlangenartiges Wesen gesehen haben will.

Während an der Untersuchung des aktuell gefundenen Kadavers unbeteiligte Kryptozoologen und die Öffentlichkeit auf die Veröffentlichung von Fotos und die Analyseergebnisse warten, ist ein weiteres "historisches" Foto aufgetaucht, welches das sagenumwobene Seeungeheuer im Okanagan Lake im Jahre 1985 zeigen soll. Erneut sind die fast schon charakteristischen Buckel zu erkennen, wie sie aus dem Wasser herausragen und zu einem einzigen, langen Tier zu gehören scheinen. Skeptiker glauben hingegen, dass derartige Aufnahmen eine Gruppe gewöhnlicher Tiere wie Biber oder Otter zeigen, die hintereinander den See durchschwimmen.

Foto vom Juli 1985 | Copyright: Wafil Bierowsky

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / canada.com
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