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Mittwoch, 19. August 2009

Neue SETI-Teleskope liefern erste wissenschaftliche Daten



Die „Allan Telescope Array“ in Kalifornien | Copyright: seti.org



Berkeley/ USA - Nach dem Mitbegründer von Microsoft benannt, liefert die Allen Telescope Array (ATA) im nördlichen Kalifornien mittlerweile erste Daten. Mit dem gewaltigen Netzwerk aus schlussendlich geplanten 350 einzelnen radioastronomischen Teleskopschüsseln suchen SETI-Forscher in den Weiten des Alls nach intelligenten Radiosignalen außerirdischer Zivilisationen.



Bis die Anlage voraussichtlich 2025 vollständig sein wird, suchen Astronomen schon jetzt mit den bereits vorhandenen und gekoppelten Schüsseln nicht nur nach Alien-Botschaften, sondern auch nach anderen, rein astronomischen Phänomen.

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Jede Schüssel misst rund 6 Meter im Durchmesser und gemeinsam können die bislang 42 Teleskope ein Himmelsquadrat von der Breite von 10 Vollmonden abscannen. Jedes einzelne Teleskop kostet bis zu 250.000 US-Dollar. Eines der astronomischen Rätsel, dem sie Astronomen derzeit nachgehen ist das fehlende Gas im interstellaren Raum, aus dem sich eigentlich Sterne formen. Doch gerade in jenen Regionen, die als Geburtsstätten von Sternen gelten, gibt es davon offenbar nicht genügend, um die beobachteten Prozesse zu erklären.



Auf diese mysteriösen Gase angesetzt, liefert die ATA nun erste wissenschaftliche Daten. Doch auch sie konnten bislang keine Erklärung liefern. Auch wenn die Studie keinen Hinweis auf die gesuchten Gase erbringen konnte, so liefere sie doch den Beweis für die Leistungsfähigkeit der Anlage, so die SETI-Astronomen an der University of California, von wo aus die Teleskopanlage betrieben wird.


Während die Anlage vordergründig Sterne nach intelligenten Signalen absucht, kann sie gleichzeitig Galaxien und planetare Nebel auf deren Bestandteile analysieren und nicht selten laufen gleich drei wissenschaftliche Projekte simultan.



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