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Samstag, 22. August 2009

Spuk in Touristeninformationszentrum

Historische Aufnahme von Beban House in Nanaimo auf Vancouver Island | Copyright: Public Domain

Nanaimo/ Kanada - Das Beban House, in dem heute das Tourist Information Centre der Stadt Nanaimo im der kanadischen Provinz Birtish Columbia untergebracht ist, steht schon seit langem in dem Ruf, Heimat verschiedener Geister zu sein. Mit dem kürzlichen Einzug der Hauskatze Slater und damit einhergehenden merkwürdigen Ereignissen gelangen die alten Spukgeschichten nun wieder in Erinnerung.

Direktor Mark Drysdale erklärte gegenüber dem "Canwest News Service" (canada.com) dass er selbst zwar nicht an Geister glaube, für die Ereignisse jedoch bislang keine befriedigende Erklärung finden könne und hat aus diesem Grund Experten der "Vancouver Island Paranormal Society" beauftragt, in dem in den 193034 Jahren erbauten Gutshaus nach dem rechten zu sehen.

Bevor das Gebäude 1997 zur Tourismuszentrale von Nanainmo ungestaltet wurde, beherbergte es ein lange Jahre einen Kinderhort und schon damals berichteten Angestellte, dass die Schüler immer wieder von einem merkwürdig gekleideten Kind erzählten, das mit einem Gummiball spiele. Spätere Spekulationen ergaben, dass es sich hierbei möglicherweise um den Geist eines ehemaligen Angestellten von Beban House, einem chinesischen Jungen handeln könnte, der hier einst zu Tode kam.

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Auch Drysdale hatte von diesen Geschichten gehört, sie bislang jedoch nicht ernst genommen. Doch dann fand er immer wieder Türen und Fenster offen vor, die er selbst nur kurz zuvor noch verschlossen hatte. In anderen Fällen schlossen sich zuvor offenen Türen, Dinge verschwanden und tauchten Wochen später an unmöglichen Stellen wieder auf. Kurz: Alle Zutaten eines klassischen Poltergeist-Spuks.

Direkter, wenn auch stummer, Zeuge der unerklärten Vorgänge war offenbar Hauskater Slater, der übers Wochenende eigentlich in einem Raum des Gebäudes eingeschlossen, am Montagmorgen unversehrt im Eingangsfoyer vorgefunden wurde, währen das Zimmer selbst immer noch verschlossen war. Eine Überprüfung der Sicherheitsanlagen und Schlösser ergab keine Mängel oder ungewöhnlichen Aufzeichnungen.

Hinzu berichten Angestellte, darunter auch de Direktor selbst, dass man selbst in sonst leeren Räumen oft das Gefühl habe, nicht alleine zu sein. "Es ist nicht so, als fühle man sich direkt beobachtet. Es ist eher wie eine Art von Anwesenheit im Raum, auf den Treppen oder im Gang." Bislang gäbe es jedoch keine Anzeichen darauf, dass die Phänomen böser Natur seien, so Drysdale.

Die Geisterjäger der "Vancouver Island Paranormal Society" (vanisleparanormal.ca) verbrachten wohl eine eher unspektakuläre Untersuchungsnacht in Beban House, bislang ohne konkrete Ergebnisse: "Es war eine interessante Nacht mit einigen Erlebnissen und tonnenweise Audio- und Videomaterial, dass es nun zu Sichten gilt. Das ist nicht immer der interessanteste Teil der Arbeit, aber wir wühlen uns langsam durch. Wenn wir alles gesichtet und etwas gefunden haben, werden wir darüber berichten".

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Quellen: grenzwissenschaft-aktuell.de / vanisleparanormal.ca / canada.com / nanaimodailynews.com
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