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Mittwoch, 30. Dezember 2009

Online-Projekt sammelt UFO-Sichtungsberichte von Astronomen

Logo der Startkampagne 2009 | Copyright: uapreporting.org

Haarlem/ Niederlande - Mit dem Ziel, Sichtungen unidentifizierter Himmelsphänomene (Unidentified Aerospace Phenomena, UAP), wie sie allgemein auch als UFOs (Unidentifizierte FlugObjekte) bekannt sind, durch professionelle und Hobby-Astronomen zu sammeln und auszuwerten, ging im Rahmen des "Internationalen Jahres der Astronomie 2009" das "Unidentified Aerospace Phenomena (2009) Observations Reporting Scheme" online. Mittels ausführlicher Fragebögen sollen die Sichtungen dokumentiert und veröffentlicht werden.

Für Sichtung, Dokumentation und Erforschung von UAP- und UFO-Phänomenen, so erklärt "UAPreporting.org", seien gerade Astronomen besonders prädestiniert, da sich eine Vielzahl dieser Ereignisse während der Dunkelheit und somit zur typischen Arbeits- und Beobachtungszeit der meisten Astronomen ereigneten.

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"Es wurde (und wird) immer wieder behauptet, dass Astronomen selbst noch keine UAPs (UFOs) gesehen hätten und es diese somit auch nicht geben könne", so die Macher der Seite um Philippe Ailleris. Spätestens 1976 wurde diese Behauptung als falsch offenbart, als mehr 2000 Fragebögen von Professor P. A. Sturrock von der "Stanford University" an Mitglieder der "American Astronomical Society" (AAS) verschickt wurden, um diese nach ihren Beobachtungen von Erscheinungen am Nachthimmel zu befragen, welche sie nicht identifizieren und sich seither nicht erklären konnten. Von den 1350 zurückgesandten Fragebögen, beschrieben immerhin rund 5 Prozent (67) tatsächlich Phänomene, die als UAPs (bzw. UFOs) einzuschätzen waren.

Vorrangiges Ziel des neuen Projekts ist es eine Online-Meldeplattform für entsprechende Sichtungsberichte durch Astronomen zur Verfügung zu stellen, um dadurch den Zeugen diesen Schritt zu erleichtern. Des Weiteren gehe es um eine vorurteilsfreie wissenschaftliche Annäherungen an dieses of so kontroverse Themenfeld.

Gerade nach dem "Internationalen Jahr der Astronomie", so erhofft sich das Projekt, seien durch die Öffentlichkeitsarbeit, die vermehrte Aufklärung und das dadurch gestiegene Interesse an astronomischer Beobachtung, die Verbreitung astronomischer Beobachtungsinstrumente auch unter Laien aber auch die Qualität der Ausrüstung von Profis gestiegen - ideale Voraussetzungen also auch für die vermehrte Beobachtung ungewöhnlicher und unidentifizierter Himmelsphänomene.

Zugleich liefert die Seite einen Katalog bekannter Phänomene, wie sie leicht mit UAPs und UFO verwechselt werden können, sowie aktuelle Nachrichten, einen Blog und natürlich die Fragebögen als Downloads. Natürlich, so Ailleris gegenüber "grenzwissenschaft-aktuell.de", werde das Projekt auch über das Jahr 2009 hinaus weiter fortgesetzt.

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